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Singe, fliege, Vöglein, stirb

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Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund.
Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung.
Jetzt habe ich nur noch Angst.

Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

336 pages, Paperback

First published March 10, 2014

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About the author

Janet Clark

21 books19 followers
Ich bin 1967 in München geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur hat es mich ins Ausland gezogen, nach Frankreich, Belgien und England, wo ich studiert und gearbeitet habe. Obwohl es mir in allen drei Ländern sehr gut gefallen hat, bin ich nach zwölf Jahren in meine Heimatstadt München zurückgekehrt und lebe dort mit meinem Mann und drei Kindern. Geschrieben habe ich schon immer gerne, meist lustige Geschichten für meine Familie, doch ernsthaft beschäftigte ich mich erst seit 2004 damit, anfangs neben meinem Beruf als Marketingleiterin, inzwischen hauptberuflich.

Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name.If adding books to this author, please use Janet^^^Clark. See this thread for more information.

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25 (11%)
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89 (40%)
3 stars
75 (34%)
2 stars
22 (10%)
1 star
8 (3%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Frannys Bücherwelt.
12 reviews
August 11, 2023
Das Buch Singe, fliege, Vöglein, stirb von Janet Clark ist ein Jugendthriller, der im Jahr 2014 mit 331 Seiten beim Loewenverlag erschienen ist. Das Buch behandelt einen Mord in einer deutschen Kleinstadt und schneidet das Thema Tierschutz, Cybermobbing und falsche Verdächtigung durch die Polizei, aber auch andere an.

Zum Inhalt:
Ina und Aaron sind ein Paar. Als in der Ortschaft Elland ein Brandanschlag auf ein Labor verübt wird, das Tierversuche macht, stirbt ein Wachmann, der ausgerechnet von der Stieftochter des Laborbesitzers gefunden wird, die im übrigen auch die Nachhilfeschülerin von Aaron ist. Eben jene Nachhilfschülerin versucht auch einen Keil zwischen Ina und Aaron zu treiben und wird nach einigem Hin und Her Tage später selbst erdrosselt aufgefunden.
Zuerst gerät Aaron unter Verdacht und Ina tut alles, um ihrem Freund beizustehen und die Hetzjagdt gegen ihn zu unterbinden, doch sie gerät so selbst in die Schusslinie. Als sie auch noch selbst des Mordes bezichtigt wird und sogar Beweise für ihre Schuld gefunden werden, überschlagen sich die Ereignisse. Während ihre Eltern nicht mehr wissen, was sie glauben sollen, weiss auch Ina nicht mehr, was Sache ist. War es nun Aaron? Oder doch jemand anderes? Und wer hängt ihr diese Straftaten an?
Auch Aaron sieht sich denselben Ängsten und Zweifeln gegenüber, so dass schlussendlich beide nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können und wem nicht. Es ist viel Misstrauen zwischen ihnen, weshalb auch Eifersucht, mangelndes Vertrauen und fehlende Kommunikation eine grosse Rolle spielt. Ina schafft es am Ende, den wahren Täter zu überführen und um die schrecklichen Ereignisse hinter sich zu lassen, verlässt sie Elland vorerst.


Zum Plot:
Die Geschichte war sehr interessant und spannend von der ersten Seite an. Es begann mit der Handlung, die etwa in der Mitte des Buches spielt, so dass man schon am Anfang wissen wollte, was überhaupt passiert ist, dass es soweit gekommen ist, aber auch, wie es denn jetzt weitergeht. Das Buch ist abwechselnd aus Inas und Aarons Sicht geschrieben, den beiden Hauptprotagonisten des Buches. Schön zu sehen war da, wie die beiden immer wieder an die Unschuld des anderen glauben, dann doch wieder Zweifel aufkommen lassen, die sie eigentlich nicht haben wollten. Durch die ständigen Wechsel fragt man sich auch ständig, wer den nun der Täter war. Sobald man jemanden verdächtigt und auch alles schlüssig und logisch begründet wird, entkräftet eben das die andere Sicht direkt wieder, so dass man auch als Leser eigentlich nie weiss, wer den nun der Täter ist und wem man denn nun vertrauen kann und wem nicht. Auch fand ich sehr gut, wie Clark es geschafft hat, Spannung aufzubauen. Mehr als einmal streut sie eine Information, deren Auflösung erst viel später im Buch kommt, weshalb Ina und Janosch sich kennen zum Beispiel.

Zum Schreibstil:
Das Buch ist nicht nur im Präsens geschrieben, sondern enthält auch sehr viel wörtliche Rede und gerade die Abschnitte von Aaron waren sehr speziell, da er dazu neigt, dass „e“ am Ende eines Verbs wegzulassen. So wurde aus „ich laufe“ schnell mal ein „ich lauf“. Grundsätzlich nicht schlimm, doch das zieht sich durch das ganze Buch hindurch und ich hatte am Anfang doch etwas Mühe, in das Buch reinzufinden, weil ich mich erst an diesen Schreibstil gewöhnen musste. Zeitweilen habe ich mir sogar überlegt, das Buch deswegen abzubrechen, doch irgendwann habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und flüssiges Lesen war wieder möglich. Es blieb dennoch bis zum Schluss etwas befremdlich.

Die Charaktere:
Ina und Aaron waren spannende Figuren mit nachvollziehbaren Gedankengängen, Zweifeln und sehr realistisch getroffen. Die Zwiegespaltenheit der beiden wurde sehr gut getroffen und ich habe mit den beiden mitgefiebert und mitgelitten.

Fazit: Allen in allem ein sehr schönes Buch, das eine spannende Geschichte erzählt. An manchen Stellen war es doch etwas zu verworren und der gewöhnungsbedürftige Schreibstil störte meinen Lesefluss etwas, dennoch ist es ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und jedem, der mit dem Schreibstil klarkommt, nur weiter empfehlen kann.
Profile Image for Kleinebuecherwelt.
250 reviews8 followers
January 9, 2018
Man findet sich sehr schnell in der Geschichte wieder und dadurch, dass Ina ein sehr sympatischer und starker Charakter ist, folgt man ihrer Geschichte auch gerne. Die Handlung verläuft durchgehend spannend und ist von Überraschungen gefüllt. Das führt dazu, dass diese überhaupt nicht vorhersehbar ist und man selbst überhaupt nicht einschätzen kann wer schuldig und unschuldig ist. Die Darstellung des gefährlichen Kammerspiels schafft es die Autorin bis zum Ende hin aufrechtzuerhalten.
Zudem gewinnt die Geschichte durch die verschiedenen sehr gut beschriebenen Charaktere an mehr Tiefe. Etwas, das auch sehr gut miteingebaut wurde, ist die Auswirkung von Medien im Bezug auf solche kriminellen Taten. Allerdings hätte man das auch noch mehr ausbauen können, da dieser Aspekt nur eine kleine Rolle im Buch spielt.

Obwohl die Geschichte voller unerwarteter Momente ist, verspürte ich keinen aufregenden Nervenkitzel beim Lesen, was daran liegt, dass die Geschichte für einen Thriller sehr langsam erzählt wird. Hierbei hätte man bestimmte Stellen meiner Meinung nach auch kürzen können, wodurch alles an mehr Dynamik gewonnen hätte. Dafür war das Ende jedoch sehr schnell abgehandelt und hätte meiner Meinung nach an mehr Tiefe gebraucht.
Etwas, das mich an der Geschichte auch etwas gestört hat, war der Schreibstil. Vor allem zu Beginn der Geschichte war es anstrengend diesem zu folgen, da Janet Clark in meiner Meinung nach übertriebener Jugendsprache schreibt, die fern der Realität ist. Vor allem bei den Abschnitten aus Aaarons Sicht war das deutlich und nervig. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran, wodurch es einem später weniger auffällt.
Abgesehen von diesen kleinen Punkten, ist "Singe, fliege, Vöglein stirbt" jedoch ein unterhaltsames Werk, das für spannende Lesestunden sorgt.

Fazit: Ein spannender Thriller mit vielen unerwarteten Momenten, bei diesem jedoch ein paar kleine Dinge besser ausgearbeitet werden hätten können.
Profile Image for Sas.
125 reviews7 followers
April 12, 2016
Rezensionen ursprünglich erschienen auf kopf.kino


Was passiert
Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund.
Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung.
Jetzt habe ich nur noch Angst.

Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

© Loewe Verlag & Janet Clark

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Was ich denke
Wir werden gleich auf der ersten Seite direkt ins Geschehen geworfen: eine zutiefst verängstigte Ina krabbelt am Waldboden herum, um von jemanden weg zu kommen. Immer wieder ruft er nach ihr, sagt, dass sie ihm vertrauen muss, doch Ina sieht gar nicht ein, seiner Bitte zu folgen. Viel mehr entfernt sie sich immer weiter von ihm um dann endgültig zu fliehen.

- Cut -

Sieben Tage vorher beginnt die eigentliche Geschichte. Ina und Aaron sind ein glückliches Paar, er studiert, sie macht ein soziales Jahr im örtlichen Tierheim. Ihre Leben verlaufen geregelt, zumindest bis zu dem Tag, an dem das Versuchslabor eines großen Unternehmens angezündet wird und sich Casey, die Tochter des Besitzers, bei Aaron, ihrem Nachhilfelehrer, ausheult. Ina ist ‘Schneewittchen’, wie sie das Mädchen nennt, schon länger ein Dorn im Auge, denn es ist ganz offensichtlich, dass ihr Interesse an dem jungen Mann über chemische Formeln und Elemente hinaus geht. Es kommt sogar zu einer Eifersuchtsszene, als Ina die beiden bei einem Gespräch erwischt, das von außen sehr intim aussieht. Tja, und dann findet ausgerechnet sie auch noch ein paar Tage später die Leiche von Casey. Erdrosselt. Sofort gerät Aaron ins Visier der Ermittler, kurz darauf Ina selbst.


Mir hat der Einstieg in Singe, fliege, Vöglein, stirb super gefallen. Ich mag es, wenn man direkt in einen wichtigen Teil der Handlung geworfen wird und dann im Nachhinein erst erfährt, wie es eigentlich dazu kommen konnte. Für mich erhöht das die Spannung beim Lesen, denn man fragt sich die ganze Zeit, was in gerade einmal sieben Tagen passieren konnte, dass eine junge Frau ihrem Freund dermaßen misstraut bzw. sogar Angst vor ihm hat.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ina und Aaron jeweils in Ich-Perspektive erzählt. Dadurch weiß der Leser immer ein bisschen mehr als die beiden Protagonisten, denn während man beide Seiten kennt, müssen sie sich ihre Wahrheit selber zusammen reimen – was nicht unbedingt gut läuft ;) Was mir auch super gefallen hat, ist, dass von Anfang an immer wieder kleine Andeutungen (in Bezug auf die Charaktere, ihre Beziehungen untereinander und Geschehnisse aus der Vergangenheit) gemacht werden, aber niemals die ganzen Zusammenhänge klar werden. Da hat man gleich noch mehr Punkte, über die man grübeln kann.

Singe, fliege, Vöglein, stirb hatte mich wirklich von der ersten Sekunde an. Ich konnte mich in die Geschichte reinfallen lassen und habe Seite für Seite mitgefiebert und -gerätselt. Der Schreibstil von Janet Clark ist dem Alter der Leser entsprechend und lässt sich flüssig und angenehm lesen. Das Einzige, was mir persönlich nicht so ganz gefallen hat, ist, dass Aaron anscheinend einen Mangel an Es in seinem Wortschatz hat. Wenn die Geschichte aus seiner Sicht erzählt wird, benutzt er grundsätzlich keine Es am Ende seiner Verben, also z.B. “ich heb den Pullover auf, schmeiß ihn in den Wäschekorb und greif das nächste Teil”. Ich finde, bei manchen Wörtern ist das okay, aber auf die Dauer hat mich das echt gestört; es war einfach unvollständig und unterbricht auch irgendwie den Lesefluss. Aber tatsächlich ist das der einzige Kritikpunkt, den ich hier anbringen kann.
Die Geschichte ist so aufgebaut, dass man im Grunde andauernd seine Meinung zur Unschuld der vielen Verdächtigen ändert. Ich muss sagen, dass ich schon sehr früh einen Kandidaten hatte, aber letztendlich kann es fast jeder gewesen sein und die Fakten drehen sich ständig, so dass man zwischendurch immer wieder zweifelt. Das ist einer der Dinge, die für mich einen guten Krimi oder Thriller ausmachen: das mitdenken, wundern und dann doch wieder verwerfen von Theorien. Und das hat Janet Clark drauf, so viel steht fest ;)
Im Übrigen war mein Verdächtiger es letztendlich tatsächlich! Call me Sherlock! :D
Das Ende kam daher für mich nicht ganz überraschend, wobei ich das Motiv doch irgendwie etwas weit her geholt fand. Ich kann es zwar weitestgehend nachvollziehen, aber es war nicht vollkommen erfüllend. Tatsächlich ist das aber auch – neben Aarons Erzählstil – der einzige Minuspunkt in meinen Augen.
Denn auch die Charaktere haben mir gefallen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Ina und Aaron, die beide realistisch dargestellt sind. Vor allem ihre Reaktionen und Handlungsweisen nachdem sich die Polizei sich auf sie eingeschossen hat, finde ich vollkommen nachvollziehbar. Aber auch die Nebencharaktere empfand ich als ansprechend und gut ausgearbeitet. Vor allem, weil irgendwie alle eine dunkle Vergangenheit bzw. einen dunklen Punkt in eben dieser zu haben scheinen.

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Schlusswort
Singe, fliege, Vöglein, stirb von Janet Clark ist ein gelungener Jugendthriller, der mich über die komplette Strecke unterhalten und fesseln konnte. Die Geschichte lässt einen miträtseln und lädt dazu ein, eigene Theorien aufzustellen, nur um sie dann wieder zu verwerfen. Ein rundum gelungenes Buch mit angenehmen Schreibstil und sympathischen Charakteren. Eine ganz klare Empfehlung für Fans des Genres.
Profile Image for Dana.
5 reviews
January 6, 2023
Manchmal ist das Buch leider zu detailliert und ich persönlich würde es nicht als richtigen Thriller betiteln. Gegen Ende wird das Buch sehr spannend, genau dann ist jedoch alles ziemlich kurzgefasst was ich schade finde.
Trotz allem ein schönes Buch und gut zu lesen.
12 reviews
May 17, 2024
Mega plot. Ich fand es nicht mitreißend und wurde schnell beim Lesen müde. Wird erst am Ende spannend. Bis dahin ein bisschen langweilig
27 reviews
June 19, 2022
Ich fand das Buch Alles in Allem Gut und hatte durchaus auch meinen Spaß beim Lesen. Gut hat mir gefallen, dass es mal ein ganz anderes Thema war, ich habe noch nie zuvor einen Thriller gelesen, in dem es um Tierschutz und radikale Tierschützer etc geht.
Der Hauptcharakter, Ina, war zwischendurch zwar extrem naiv, aber alles in allem sympathisch.
Aaron war mir ebenfalls ein extrem sympathischer Charakter, der versucht hat, das Richtige zu tun und gerecht zu bleiben. Ihn mochte ich die meiste Zeit.
Nun das große ABER.
1. Janosch. Muss ich dazu noch was sagen? Ja, muss ich. Ich fand diesen Charakter alles in allem okay, aber fand ihn zwischendurch wahnsinnig anstrengend. Sätze wie "Du musst noch viel lernen, devojka" haben mich beim gefühlt zehnten Mal lesen leicht aggressiv gemacht.
2. Lennja - sie war mir zwischendurch extrem suspekt und unsympathisch, weil sie nie mit Informationen herausgerückt ist und es hat immer so gewirkt, als wolle sie Ina dumm dastehen lassen.
3. Die letzten beiden Charaktere, die abstrusen Theorien und obendrein die Tatsache, dass der Wahrheit so wenig Raum gegeben würde. Ich hätte mir weniger abstruse Ideen und Spekulationen seitens Lennja, Janosch und anderen gewünscht, sondern mehr Raum für die Wahrheit, die Tätermotive und so weiter - denn der "Reveal" kam dann doch ziemlich schnell und man konnte alles kaum verarbeiten bei dieser Welle an Informationen.
Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass es ein sehr gut geschriebenes Buch war, auch mit spannenden Fragestellungen (zB "Wem vertrauen? Wann nicht mehr vertrauen?") die einen zum Nachdenken angeregt haben.
Alles in Allem gut und durchaus lesenswert!
Profile Image for Mella.
223 reviews4 followers
August 11, 2016
Meine Einschätzung:
Erstmal ein herzliches "Vielen Dank" an Jessica von den Schattenwegen für die Organisation dieser tollen Blogtour!
Zum Zweiten ist dies mein erster Roman der Autorin und ich gestehe, dass ich positiv überrascht wurde, denn mal ehrlich, das Cover macht jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass man einen Thriller vor sich hat.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Besonders gelungen fand ich, dass JC den "Ton" der jungen Menschen gut getroffen hat. Es las sich wirklich jugendlich - hoffe es macht Sinn.
Von Seite 1 an fieberte man mit Ina und Aaron und man fragte sich wer nun der Täter ist oder eben nicht ist. Mit vielen überraschenden Wendungen in der Handlung ließ die Autorin mich von Verdächtigem zu Verdächtigem hangeln. Kaum glaubte ich mir sicher zu sein, wurde alles wieder über den Haufen geworfen.
Geschickt zeigt die Autorin, wie einfach es ist mit wenigen Worten eine Lawine des Hasses loszutreten und Äußerungen nach Lynchjustiz laut werden.
Auch eines der zentralen Themen "Tierversuche" wurde interessant dargestellt, wenn es auch eher zweitrangig war.

Interessant waren auch die Charaktere, die sympathisch waren, wenn ich auch mit keinem sop richtig warm werden wollte. Es war fast erschütternd, wie leicht Freunde an einander zweifeln lassen uind wie leicht man auch einem "Fremden" trauen will.

Insgesamt betrachtet ein starker Jugendthriller, der Lust auf mehr von der Autorin macht.

Mein Fazit:
4 Sterne und ich werde sicher noch mehr von JC lesen.
159 reviews
April 8, 2014
Klappentext:

Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund. Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung. Jetzt habe ich nur noch Angst. Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen - nicht einmal Aaron.

Mein Fazit:

Ich habe mir vom Roman mehr erhofft! Das Buch fängt spannend an, und auch die Grundidee, social media hypes einzubinden, finde ich gelungen.

Aber: Es ist mir alles ein wenig zu flach. Die Gefühle und Gedanken der Personen werden einfach nicht so vermittelt, dass man als Leser mitfühlen und -fiebern kann.
Die wechselnden Perspektiven tragen eventuell dazu bei.
Formal besteht der Roman aus mehreren Teilen, und Teil 1 zieht sich in die Länge, und "wütender Mob" - Beschreibungen werden in diesem Teil immer wieder wiederholt. Die Figuren sind nicht gut ausgearbeitet, und nach dem starken Anfang lässt die Spannung rasch nach. Welcher Thrill ? Gegen Ende von Teil 1 habe ich mich sogar gelangweilt. Das Ende hat mich doch verblüfft. Ich würde das Buch nicht wirklich als "Thriller" einordnen. Ich habe mir mehr von der Lektüre versprochen. Spannungsarm, aber solide.
Profile Image for NevaTrees.
7 reviews
July 30, 2015
Am Anfang fand ich das Buch etwas schleppend, aber ab dem zweiten Teil wurde es richtig spannend !!!
Ich würde dem Buch 3,9 Sterne geben, aber nur wegen dem 1. Teil
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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