Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs war ich skeptisch, wie viel ich denn wirklich aus dem Buch mitnehmen kann, aber es hat mich sehr positiv überrascht. Beim aufmerksamen Lesen bietet das Buch wunderbare Impulse, manche sogar schmerzlich, so sehr hat es mir teilweise die Augen geöffnet.
Ein interessantes Thema und ein recht gelungener Überblick über die Ansätze der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT). Irgendwie aber auch einfach ein wenig platt.
Sehr gut zu lesen. Besonders schön ist das beschriebene Verhältnis von Zielen und Werten. Das Buch ist dabei nicht esoterisch überfrachtet sondern wirkt nah am Leben. Man nimmt auf jeden Fall etwas für sich mit.
Lukas Klaschinski schreibt über sein Nahtoderlebnis und wie Ihn das bewusst werden lies, dass er ein Leben auf emotionalen Abstand geführt hat. Oft streben wir nur nach den positiven Gefühlen, Glück, Freude… im Leben, aber alle Gefühle sind wertvoll. Er erklärt, wie man durch Achtsamkeit und Akzeptanz Gefühlsbereitschaft lernen kann. Er bezieht sich viel auf die ACT Theraphieform aus der USA. Die Offenheit über seine eigenen Gefühle haben mich beim lesen auch dazu bewegt genauer auf meine Gefühle zu achten. Ich würde es jedem empfehlen, der sich auch gerne besser verstehen möchte.
Das Buch widmet sich einzelnen Gefühlen wie Achtsamkeit, Wut, Angst, Liebe und Einsamkeit. Neben theoretischen Konzepten teilt der Autor auch persönliche Erfahrungen und Einsichten, die er daraus gewonnen hat.
Wer sich umfassender mit dem Thema Gefühle beschäftigen möchte, findet in Dr. Leon Windscheids Buch „Besser fühlen“ möglicherweise eine noch tiefere Auseinandersetzung – es behandelt eine größere Bandbreite an Emotionen und legt den Fokus stärker auf psychologische Konzepte als auf persönliche Erlebnisse.
So gut wie jeder hat dieses Ziel vor Augen: Endlich glücklich sein.
Doch Bad News, denn genau dieses Ziel könnte dich letztlich daran hindern.
Klaschinski hat einen anderen Ansatz: Anstatt ausschließlich nach positiven Gefühlen zu streben, sollten wir ALLE unsere Gefühle als wichtigen Teil unseres Lebens betrachten. Von der Angst, über die Trauer, aber natürlich auch die Freude.
Nachdem ich das Buch bei mir Zuhause hatte, war die erste Rückmeldung die ich bekam: “Das taugt nichts” und somit war ich erstmal skeptisch eingestellt.
Doch innerhalb weniger Kapitel legte sich dieses Gefühl wieder, denn Klaschinski vertritt eine fundierte Ansicht, die ich für unglaublich wertvoll halte und liefert gleichzeitig einen Haufen Tipps, um seinen Ansatz in die Tat umzusetzen.
Wenn auch der Inahalt per se gut ist, muss ich doch Kritik an dem “Wie” äußern.
Das Buch ist teilweise sehr chaotisch geschrieben. Die Tipps werden einem unstrukturiert an den Kopf geworfen und die kleine Story die immer wieder über die Kapitel hinweg erzählt wird ist relativ unnötig.
Letztlich überwiegt jedoch der starke Inhalt gegenüber dem eher schwachen Schreibstil und daher bekommt dieses Buch eine klare Empfehlung von mir.
Das Thema des Buches fand ich wirklich interessant, weswegen es mich direkt angesprochen hat, als ich es gesehen habe. Und ich mochte es sehr gerne, am Hörbuch mochte ich vor allem, dass der Autor es selbst eingesprochen hat, wodurch es sich noch persönlicher angefühlt hat. Auch die Mischung aus persönlichen Erlebnissen, psychologischen Erklärungen und Übungen fand ich angenehm. Die Übungen stell ich mir in einem Buch zum Lesen praktischer vor, im Hörbuch ist man da oft geneigt einfach weiterzuhören und sie dann nicht mehr wiederzufinden. Vieles war auch nicht mehr neu für mich, weswegen der Lerneffekt nicht so immens war, aber ich fand es schön zusammengestellt.
Ein sehr tolles Buch! Ich bin wirklich erstaunt, wie man so gut Gefühle in geschriebene Worte packen kann. Ich bin überzeugt davon, dass die Lektüre dieses Buches jedem von uns etwas beibringen kann. Ich freue mich schon darauf, es meiner Familie und meinen Freunden zu schenken. Bravo an den Autor!!!
Ein grundsätzlich gutes Plädoyer, Gefühle zu fühlen und sie zuzulassen. Allerdings ist das mal wieder alter Wein in neuen Schläuchen, mit beknackten Anglizismen und der unvermeidlichen Achtsamkeit. Netter Buchsnack, aber macht nicht satt....
Ich habe das Buch über einen sehr langen Zeitraum gelesen, bzw hatte eine große Pause in der Mitte. Daher kann ich es objektiv gar nicht mehr richtig bewerten. Lesenswert, gut lesbar und mit einigen wichtigen Impulsen versehen.
(Über)Analysieren und -reflektieren als Wege der Gefühlsvermeidung; nur eines der vielen Themen, mit denen Lukas ins Schwarze trifft. Das Buch bietet neue, inspirierende Blickwinkel. Musste tatsächlich auch die ein oder andere Träne verdrücken. Das Buch gehört definitiv mit zu meinen Favoriten.
Ab & an kommt einem ein Buch unter, das deine Sichtweise auf die Welt verändert & „Fühl dich ganz“ ist genau so ein Buch. Würde ich jedem Menschen empfehlen. 10/10
Recht überraschend ein wirklich feines Buch - vor allem das Kapitel zur Ohnmacht. Ich glaube, dass es sehr anschlussfähig an die Lebensrealität von vielen (jungen) Menschen ist.
Echt schön zu lesen. Ich hatte das Gefühl dass mich das Thema einfach nicht so sehr anspricht und mir vieles bekannt vorkommt aber dennoch hat es geschafft mich zu motivieren und einige wichtige Lektionen zurück in mein Bewusstsein zu rufen