»Wer sich nicht öffnet, fühlt auch nichts« oder »Die Gesellschaft braucht eine Therapie, nicht wir« – in kurzen Videos teilt Michael Nast seine Überlegungen zum Leben und der Liebe und erreicht damit mehrere hunderttausend Nun erscheinen seine klugen, gesellschaftskritischen Denkanstöße in Buchform. Stets mit persönlichen Erlebnissen verknüpft, sprechen sie die auf Augenhöhe an, denn Michael Nast ist kein Coach, sondern hadert selbst mit sich und seinen Entscheidungen. Durch seine gute Beobachtungsgabe und sein breites Wissen aus Psychologie und Philosophie öffnet er uns die Augen und schafft es, Gefühle in Worte zu fassen, die wir alle kennen. So gibt er kluge Impulse, das eigene Leben zu hinterfragen.
Für mich ist diese Ansammlung an fünf- bis zehn minütigen Gedankenhappen nicht zu lesen. Selten gebe ich ein Buch auf, aber hier kann ich nach zwei Drittel aufgrund Langeweile nicht mehr.
Der Autor erwischt sich bei seiner hoffnungslosen Suche nach perfekten Momenten, einer perfekten Wohnung, einer perfekten Partnerin und letztlich wohl auch perfekten Kindern. Viel Erfolg!
Vielleicht schreibt der Autor das auch nur, um den Status Spiegel-Bestseller-Autor zu erlangen. Vielleicht hat er ehrlich Ahnung, dass da etwas fehlt und sieht es für sich nicht. Oder, vielleicht kommt er eines Tages drauf, was ihm an Lebenserkenntnis fehlt. Dann wird er über sein seichtes Philosophieren vermutlich den Kopf schütteln.
Für mich reicht mein Ausflug in Herrn Nasts Welt bis auf weiteres. Ich kann diese Sammlung von Seichtigkeiten wirklich nicht empfehlen.
Viele wahre Aspekte die einen zur Selbstreflexion anregen. Er spricht viele Themen an die sich sonst keiner traut zu sagen. Manchmal wirkt es etwas nach Wiederholungen. Kein richtiger roter Faden
„Ich fand heraus, dass meine Beziehungsprobleme vor allem mit meinen Verlustängsten zusammenhingen, meiner damit verbundenen Bindungsangst und meiner Neigung zu narzisstischen Zügen.“
Schreiben kann er, aber mit diesem Buch, was auf seinen persönlichen Erfahrungen beruht, wurde mir der Autor öfter mal etwas unsympathisch.
Nast Bücher sind wie Horoskope. Unterhaltsame Texte die auf jeden Anwendbar sind und scheinbar einen persönlich ansprechen. Leider zeigt er immer nur bekannte Symptome auf ohne Lösung zu präsentieren. Selbst in seinem Buch mit "die Lösungen" im Titel. Trotzdem fühlt man sich immer gut unterhalten. Doch beim Thema Böhmermann habe ich vorm Kapitel mir das Interview extra vorher angeschaut und kann nicht verstehen woher er seine Erkenntnisse hat. Sehr zynisch JB auf einen Geldgeilen Medientypen zu reduzieren. Selbst wenn er nur dieses Interview gesehen hat. Gerade wo Böhmermann auch keine Werbung macht, was bei Nast selbst als Werbegesicht für McDonalds fein ist. Viele seiner anderen Anekdoten hat er teilweise in seinen vorherigen Büchern bereits verwurstet. Schade
Das Buch begeisterte mich, dann wieder nicht... eine annähernde Beschreibung wäre dafür, das interessante Themen ausgewählt wurden und diese besprochen werden. Jedoch fehlt mir die Tiefe und der Gedanke "ja und nun, wie geht's weiter?" wird präsent. Ein Buch welches man lesen kann, jedoch nichts verpasst wenn man es nicht tut.
Das Buch hat gewisse Längen, gibt aber einige interessante Perspektiven, wie man ein Leben betrachten kann, vor allem am Anfang des Buches und am Ende. Insgesamt ist es etwas nah an einer Selbstbetrachtung, die noch nicht fertig verarbeitet zu sein scheint.
Das Buch hat mich in der Bücherei angesprochen. Er spricht auch wichtige und gute Punkte an, die Gesellschaftskritisch und wichtig sind. Ab Kapitel drei bin ich jedoch nur über die für mich interessanten Kapitel geflogen. Es gibt vieles, dass mich irritiert und weshalb ich den Blick auf das wesentliche verliere - schade. Es ist eine individuelle Selbsthilfegeschichte mit der Hoffnung, andere in ähnlichen Situationen anzusprechen. Persönlich finde ich, es ist ein guter Ansatz. Jedoch sind die Erzählungen oberflächlich, wahnsinnig dramatisch dargestellt und es werden Details genannt, die ihn für mich als Autor unsympathisch machen.
Sehr viele random Geschichten über die Ex-Freundinnen des Autors und pseudo Lebensweisheiten, die gefühlt auch 14 jährigen einfallen würden. Dementsprechend auch sehr offensichtliche und weichgewaschene Gesellschaftskritik. Immerhin ist der Autor gegen die Afd und das Buch war leicht zu lesen.