Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung ...
Apfelblütentage ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie übers Loslassen, über Neuanfänge und über die Dinge im Leben, die wirklich zählen.
Der Schreibstil ist locker und angenehm, auch die Beschreibungen vom Bodensee und der Natur dort ist alles sehr schön. Die Stimmung an sich passt. Aber mit den Moralvorstellungen, die hier vertreten werden, bin ich persönlich nicht einverstanden. Mag ja jede*r anders sehen, aber ich find's nicht so cool, wenn Fremdgehen als voll okay und normal angesehen wird und als "soll doch jede*r machen, was ihn*sie glücklich macht" und noch nicht mal richtige Gespräche und Entschuldigungen kommen. Auch dass in dieser Familie einfach nichts richtig angesprochen und alles schöngeredet wird. Was mir auch übel aufgestoßen ist, ist beim ersten Mal zwischen Cornell und Caro der Umgang mit Verhütungsmitteln. "Sollten wir nicht verhüten?" - "Nicht nötig, ich nehm die Pille." Ja klar, weil die Pille ja auch bekanntlich vor Krankheiten schützt und ihr euch ja bestimmt vorher habt testen lassen, ne? Und dann kommt am Ende raus, dass sie die Pille vergessen hat und doch eventuell schwanger ist (was natürlich super ist, weil sie vor 2 Tagen plötzlich traurig war, keine Kinder bekommen zu haben, und sie ja jetzt ihre große Liebe gefunden hat). Je mehr ich über dieses Buch nachdenke, desto mehr reg ich mich auf, also lass ich es jetzt lieber bleiben 😂
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Das Buch versucht an vielen Stellen modern zu sein, wirkt aber etwas altbacken und die Charaktere sind zu glatt und hölzern. Leider ist es außerdem nicht besonders spannend. Sobald sich ein Konflikt aufmacht, wird er wenige Seiten später wieder geschlossen. Man kann es einfach "runterlesen", aber die nächsten Teile der Reihe werde ich nicht lesen.
Die Story hat so ein Potenzial aber es war irgendwie einfach langweilig, vorhersehbar und die Personen haben nicht dazu geführt, dass ich mich mit ihnen verbunden fühle. Dennoch hat das Buch schöne Stellen.
"Apfelblütentage" ist der Auftaktband einer Trilogie um die Schwestern Carolin, Romy und Veronika. Im ersten Band ist Carolin, die mittlere der drei Frauen, die Hauptprotagonistin. Nach dem Biologiestudium hat die Weltenbummlerin nichts mehr in der Heimat gehalten und reist seitdem in der Weltgeschichte herum. Im Moment lebt am anderen Ende der Welt, in Neuseeland. Zum 70. Geburtstag ihrer Mutter Lotte reist sie nach vier Jahren wieder in ihre alte Heimat Überlingen am Bodensee. Im Garten unter blühenden Apfelbäumen soll die Feier stattfinden. Carolin freut sich auf die zwei Wochen Urlaub zuhause, die sie mit ihrer Familie verbringen möchte. Doch das Geburtstagsfest endet nach einem Vorfall früher als erwartet, denn Lotte hat für ihre Gäste eine unerwartet Neuigkeit. Während Carolin versucht ihre Eltern, sowie ihre beiden Schwestern - insbesonders die alleinerziehende und chaotische Romy mit ihren zwei Kindern - zu unterstützen, trifft sie auf einen alten Studienkollegen. Dieser lässt ihr Herz schneller schlagen, während ihre unverbindliche Affäre Jacob in Christchurch auf ihre Heimkehr wartet.
Tanja Huthmacher hat einen amüsanten und atmosphärischen Roman geschaffen, der manchmal etwas vorhersehbar ist, aber auch so einige Überraschungen birgt. Die Geschichte behandelt aber auch tiefgehende Probleme, wobei es hauptsächlich um Familienbande, Liebe und einen Neuanfang im Alter geht. Die Charaktere sind bis hin in zu den Nebenfiguren wunderbar vielschichtig und peppen die Geschichte wirklich auf.
Carolin ist Schmetterlingsforscherin und Naturfotografin. Sie ist eine rastlose junge Frau, die sich weder beruflich, noch privat binden möchte. Sie braucht immer wieder etwas Neues und Abwechslung.
Romy ist alleinerziehend und mit ihrer Cateringfirma und ihren beiden Kindern etwas überfordert. Sie liebt es zu kochen und neue Köstlichkeiten zu kreieren. Ihr Sohn Vincent und ihre Tochter Luna sind von zwei verschiedenen Vätern. Sie ist herzlich und temperamentvoll.
Veronika, die ältere Schwester, ist das genaue Gegenteil von Romy. Sie ist die Konservativste der drei Schwestern. Veri ist begeisterte Winzerin und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann ein Weingut. Die Beiden haben eine sechzehnjährige Tochter, Rosalie.
Die Autorin hat mit ihren bildhaften Beschreibungen rund um den Bodensee und der Blumeninsel Mainau ein tolles Ambiente geschaffen. Umso beeindruckender war es für mich, dass passend zur Lektüre, die Apfelbäume auch bei mir zuhause geblüht haben. Auf den letzten Seiten befinden sich noch ein paar Rezepte zum Nachmachen.
Ich habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt und werde auf jeden Fall auch noch die beiden Folgebände um Romy und Veronika lesen.
Fazit: Ein sehr atmosphärischer und netter Auftakt dieser Trilogie um drei sehr unterschiedliche Schwestern. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und freue mich auf die weiteren Geschichten.
„Apfelblütentage“ ist der Auftakt einer neuen mitreißenden Familiensaga von der Autorin Tanja Huthmacher. Für mich mein erster Roman der Autorin und ich muss gestehen, sie hat einen neuen Fan. Sie entführt uns an den bezaubernden Bodensee, und zwar nach Überlingen und hier lernen wir die Familie Hohenhausen, allen voran die drei Schwestern Carolin, Ramy und Veronika kennen. Der Inhalt: Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung. Wow! Was für ein gelungener Auftakt und was für eine unterhaltsame und hochemotionale Geschichte. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich am Bodensee und genieße durch die herrlichen Beschreibungen der Autorin diese wunderschöne Gegend. Natürlich habe ich auch eine Schifffahrt auf dem Bodensee genossen. Aber nun befinde ich mich mitten im Familienfest der Familie Hohenhausen bei der plötzlich alles aus dem Ruder läuft und das Leben der ganzen Familie auf den Kopf stellt. Mir sind die Frauen der Familie alle ans Herz gewachsen. Die Protagonistin dieser Geschichte ist jedoch Carolin, die eigentlich nur für den Geburtstag ihrer Mutter aus Neuseeland angereist ist. Und die dann plötzlich hier in der Heimat ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Sie trifft auf einen alten Schulkollegen, den liebenswerten Cornell, der für Schmetterlinge in ihrem Bauch sorgt und der ein Seelenverwandter ist. Doch kann sie ihr altes Leben in Neuseeland loslassen und hier in der Heimat einen Neuanfang wagen? Ihre Mutter war so mutig, auch wenn ihr diese Entscheidung sicher nicht leichtgefallen ist. Ich lerne jedoch auch Carolins Schwestern Romy, die eine Cateringfirma leitet und Veronika, die mit ihrem Mann ein Weingut betreibt kennen. Ich hoffe, dass ich demnächst die beiden genauso gut kennenlerne wie Carolin. Ein wirklich gefühlvolle Lektüre, ab und an hatte ich beim Lesen ein Grinsen im Gesicht und ich habe auf ein Happyend gehofft. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.
BUCHTITEL: Zeit der Schwestern: Apfelblütentage AUTORIN: Tanja Huthmacher VERLAG: Lübbe ISBN: 9783404193196 SEITENZAHL PRINT: 352 REIHE: Die Bodensee-Schwestern-Serie BAND: 1 von 3
KLAPPENTEXT: Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung ...
Apfelblütentage ist der Auftakt einer mitreißenden Trilogie übers Loslassen, über Neuanfänge und über die Dinge im Leben, die wirklich zählen.
MEINE MEINUNG: Carolin hatte sich so auf die Geburtstagsfeier ihrer Mutter Lotte und auf ein Wiedersehen mit ihren Schwestern Romy und Veronika und ihren Eltern gefreut. Allerdings passiert dann etwas unerwartetes womit keiner gerechnet hat...
Ich habe den Zwiespalt in der Gefühlswelt von Carolin regelrecht gespürt. Auf der einen Seite ist sie froh wieder daheim bei ihrer Familie zu sein, auf der anderen Seite hat sie aber auch Fernweh und würde gerne direkt wieder verreisen...
Aber auch die anderen aus der Familie haben mit den Geschehnissen zu kämpfen und müssen erstmal alles selbst verarbeiten bevor sie auf jemand anderen zugehen können.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich beim Lesen gefühlt als wäre ich direkt mit am Bodensee.
Sowohl die Handlung als auch fast alle Charaktere gefallen mir sehr gut. Ich hatte keine Probleme damit mich hineinzuversetzen, so dass ich das Buch am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Folgendes Zitat ist mir besonders in Erinnerung geblieben:
"Vielleicht muss man erst weit weggehen, um zu erkennen, wie nah das Glück sein kann."
Ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Überblick von der Reihe "Die Bodensee-Schwestern": Band 1: Zeit der Schwestern: Apfelblütentage Band 2: Zeit der Schwestern: Kirschsommer [ET: 31.05.2024] Band 3: Zeit der Schwestern: Traubenfest [ET: 26.07.2024]
Zeit der Schwestern - Apfelblütentage, Bd.1 'Die Bodensee-Schwestern', Tanja Huthmacher, erschienen im Lübbe Verlag am 28. März 2024 Taschenbuch 352 Seiten
Klappentext Drei Schwestern. Ein Familienfest. Eine überraschende Wendung.
Es ist Frühling am Bodensee, und ein großes Fest unter blühenden Apfelbäumen steht bevor: Anlässlich des 70. Geburtstags ihrer Mutter Lotte haben sich auch ihre Töchter Carolin, Romy und Veronika unter den Gästen eingefunden. Für die Naturfotografin Carolin, die nach dem Biologiestudium nach Neuseeland ausgewandert ist, liegt der letzte Besuch Jahre zurück. Nun freut sie sich auf ihre Schwestern und sieht erwartungsvoll zwei Wochen Heimatfeeling entgegen. Doch dann wirbelt eine überraschende Entdeckung das Familienleben durcheinander. Und als eine unerwartete Begegnung ihr bisheriges Leben infrage stellt, trifft Carolin eine folgenreiche Entscheidung ...
Meine Meinung Direkt im ersten Teil erwartet uns eine ziemliche Überraschung. Nicht nur dass die mittlere Tochter Caro aus Neuseeland zu Besuch kommt, nein, auch die Mutter Lotte überrascht mit einer Sensation. Es ist alles etwas verworren und die Geschichte lebt vom ständigen auf und ab der Protagonisten. Caro durchlebt eine Bandbreite ihrer Gefühle und findet am Ende doch ans Ziel. Die Autorin hat einen bildlichen Schreibstil, der nach Konstanz, Überlingen und auf die Insel Mainau entführt. Hier ist das Schmetterlingshaus absolut sehenswert. Die Beschreibungen der Hauptprotagonisten und auch der Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, agieren authentisch und sind jeder oder jede auf ihre Art liebenswert. Mir hat der Vater Georg sehr gut gefallen und ich habe ein wenig mit ihm gelitten. Der Roman spielt zur Zeit der Apfelblüte und die Apfelbäume im Garten der Familie haben auch eine besondere Bedeutung. In der Klappbroschur werden die drei Töchter kurz vorgestellt, das fand ich sehr hilfreich. Am Ende finden wir noch ein paar Rezepte zum Nachmachen.
Fazit 'Zeit der Schwester - Apfelblütentage' beschert mir eine schöne Lesezeit und entführt mich an den Bodensee. Ich begleite Caro bei ihrem Familienbesuch und bin überrascht, mit welchem gedanklichen Gepäck sie unterwegs ist. Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und angenehm zu lesen. Über einiges hätte ich gerne mehr gelesen und auf einiges hätte ich auch verzichten können. Ich vergebe sehr gerne 4 🐥🐥🐥🐥 und freue mich auf Bd.2 Kischsommer.
Eine ber��hrende Familiengeschichte und eine Liebe zum Mitlieben
**** Worum geht es? **** Zum 70. Geburtstag von Mutter Lotte wird groß geladen. So kommen auch seit langem die drei Töchter wieder zusammen und freuen sich auf ein Fest voller Freude. Dem ist weit gefehlt und das Familienleben wird durcheinander gewirbelt. Carolin, die seit Jahren durch die Welt bummelt, möchte Verantwortung übernehmen und zunächst nicht nach Neuseeland zurückkehren. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, oder? Und dann ist da auch noch ihr alter Schulkamerad, der ihr Herz so hoch schlagen lässt, wie noch niemand zuvor…
**** Mein Eindruck **** Ich habe die Geschichte schlichtweg genossen. Ich bin anfangs sehr gut reingekommen und konnte die verschiedenen Charaktere leicht verfolgen und lieb gewinnen. Mit Sympathie und voller Humor durfte ich die drei unterschiedlichen Schwestern durch ein Familienschlamassel, die alltäglichen Aufgaben und die Liebe füreinander begleiten. Die Beziehung zueinander ist längst nicht immer einfach und die Geschichte erlangt dadurch eine reale Glaubwürdigkeit. Das Glück und die Zufriedenheit in einer Gemeinschaft, unter der Berücksichtigung der eigenen Wünsche, steht hier im Vordergrund. Konfrontationen halten die Spannung hoch und ohne künstliches Drama durfte ich das Glück von Carolin verfolgen. Interessante Wendungen rundeten das Erlebte zu etwas emotional aufregenden ab. Der Schreibstil ist ganz wunderbar, leichtfüßig, aber auch mit einem gewissen Maß an Ernsthaftigkeit , und so entfaltet sich eine wirklich herzliche Erzählung. Ich freue mich darauf zu erleben wie es in den Folgebänden mit den anderen Schwestern weitergeht, das Interesse ist definitiv geweckt.
**** Empfehlung? **** Eine Familiengeschichte zum rundum Wohlfühlen, die Interesse für die Protagonisten und Nebencharaktere weckt und die damit ein optimaler Auftakt ist. Eine klare Leseempfehlung für einen entspannten Leseabend.
Tolles Buch. Eine Geschichte über Familie, Liebe und die Suche nach dem Glück. Drei Schwestern kommen zum 70. Geburtstag ihrer Mutter zusammen. Die Feier endet mit einer Überraschung und auch sonst wird einiges hinterfragt. Toller Roman, gut zu lesen, ich freue mich jetzt auf Band zwei!
Der Schreibstift gefällt mir sehr gut! Ich habe allerdings sehr lange gebraucht, um in das Buch zu kommen, da mir die Zwischenmenschlichen Beziehungen sehr wild erscheinen 😅 Hat mich am Ende doch abgeholt und ich bin gespannt, was mit den Schwestern passiert 😊