3,5 - the ending lost its grip, and her views on racism are extremely outdated. Yet, her remarks on female sexuality and the male threat are still shockingly relevant.
This was the quintessential book of the feminist movement in Europe in the 1970's. The book, partly an emotional retelling of the issues faced, partly prose, partly poetry is well-worth reading by anyone interested in the beginning threads of women's consciousness toward a different way of thinking and living.
We follow the narrator as she learns what is expected of her, through her painful attempts at losing her virginity, through her relationships as she considers the ramifications of a society that uses women as emotional crutches for men, and through her own self-discovery.
Questo libro è una gemma purtroppo andata perduta. Stefan ripercorre la sua storia, la sua "muta". Parola della sua pelle, della sua vita, di sé di cosa ha vissuto, da cosa è stata segnata e cosa ha scelto, di volta in volta, di fare, desiderare, volere.
Riporto qui una citazione: "Il senso perduto del proprio corpo poteva essere risvegliato dalle mani di un essere amato? Non era questo ciò che cercavamo durante la breve durata di una notte, il lampo di un orgasmo. Che cos'è un orgasmo? Poter respirare una volta il tutto il corpo, fin sotto le scapole e dentro le coppe del bacino, percepire, bruciare, essere viva. Aprire tutte le pieghe del corpo, non doversi più sottrarre ne tendere. Diventare un essere intero. Attraverso la sessualità avrei potuto intravedere di nuovo la perduta coscienza del corpo? Se in un abbraccio avessi potuto percepire la tensione di tutti i muscoli e poi assaporarne l'abbandono, se sfiorando un'altra pelle avessi avuto un vago ricordo della mia – avrei sperimentato sensi che non furono mai espressi? Avrei potuto riconoscere un altro essere? Sarebbe stato possibile capire in che modo l'altro essere esiste?"
Selten habe ich ein poetisches Buch gelesen, das gleichzeitig mit einer so unglaublich schmerzhaften Klarsicht das dumpfe Unbehagen in Worte fast, das das "Frausein" am Leben vieler Frauen zu bestimmen scheint. Selbstverständlich haben sich einige Aspekte seit den 1970ern verändert, was auch gut ist, aber die Grundstimmung, das Anderssein, das Schreiben über und mit Sexualität, das Körpergefühl, das zum Ausdruck kommt, das Aneinandervorbeisprechen zwischen Männern und Frauen in der Linken, scheint generationenübergreifend zu sein. Abstrakte Gedanken sind extrem genau erfasst und radikal subjektiv, sodass ihre Allgemeingültigkeit während des Lesens kurzfristige Schockerlebnisse auslöst - soll man sich freuen, dass es die Ich-Erzählerin ähnliche Erfahrungen macht wie viele Frauen oder wütend und traurig sein, dass die Dunmpfheit, das zwangsweise In-Sich-Gekehrt-Sein noch immer zum weiblichen (Selbst-)Empfinden gehört? Wenn "Consciousness raising"-Literatur der erste Schritt ist, dann macht "Häutungen" gleich mehrere weite Schritte darüber hinaus. Schwestern, setzt Euch selbst in den Mittelpunkt Eures Lebens, fügt Eure Haut neu zusammen und vor allem: Lest dieses Buch. :)
„Beim schreiben dieses buches, dessen inhalt hierzulande überfällig ist, bin ich wort um wort und begriff und begriff an der vorhandenen sprache angeeckt. [...] Wenn ich über heterosexualität schreibe, benutze ich die klinischen ausdrücke. sie sind neutraler, weniger beleidigend, verfremdender. Die sprache versagt, sobald ich über neue erfahrungen berichten will.“
Im Vorwort zu ihrem Debütroman, schreibt Stefan über die Artikulationsschwierigkeit queerer Erfahrungen in der Alltagssprache, sowie deren Verdrängung aus dem öffentlichen Diskurs. Der 1975 erschienene Roman, löste Furore und unzählige Debatten aus. Klassifiziert als "als erster zeitgenössischer Text, in dem offen lesbische Liebe thematisiert" wird, gelang dem Buch schnell der Durchbruch und wurde unzählige Male verkauft. Heutzutage gilt das autobiografische Werk als beinah vergessen. Mit seinem radikalen Feminismus sind viele Aussagen auch mittlerweile sehr kritisch zu betrachten. Dennoch war das Buch zu seiner Zeit ein Schlag gegen die heterosexuelle Matrix, was in Form und Inhalt literarisch widergespiegelt wird. Die Ich-Erzählerin wendet sich von ihren männlichen Beziehungen ab und findet immer mehr den Anschluss zu einer sapphischen Liebe. Diesen Prozess untermauert die Erzählerin mit Gedichten, Tagebucheinträgen, Dialogszenen, wodurch ein wirres Patchwork entsteht, dessen Ziel ein emanzipatorischer Befreiungsversuch ist. Die Ich-Erzählerin möchte sich die alte, längst ungenügsame, heteronormative Haut abziehen. Die Zürcher Historikerin Brigitta Bernet schreibt diesbezüglich: "Stefan beschreibt einen Emanzipationsprozess, in dem die Erinnerungsarbeit und die Loslösung von den entfremdenden Beziehungen zum anderen Geschlecht metaphorisch als Häutung erfahren wird – als ein mehrschichtiger Prozess der Befreiung und Ich-Werdung."
Besonders spannend fand ich das zweite Kapitel, worin sie ihre bisherigen Beziehungen zu Männern hinterfragt: "kaum jemals hatte ich die erfahrung gemacht, mit einem mann eine verbindung zu haben, ohne mit ihm zu schlafen. der koitus war wichtig geblieben, um männliche anerkennung zu bekommen." Obwohl diese binären Denkmuster nicht mehr so zeitgenössisch sind, fand ich viele Gedankengänge spannend und geben viel Diskussionsstoff her. Definitiv eine interessante Lektüre!
Verena Stefan hat in der Tat eine ganz neue Sprachlichkeit in diesem Buch entwickelt um über das Frausein zu schreiben. Manchmal stößt sie auf, immer ist sie eigenwillig und es regt zum Nachdenken über Geschlechterbilder an. Das Buch liefert viele neue Impulse um über das Frausein anders nachzudenken und hilft alte Rollenbilder zu überdenken und vielleicht sogar teilweise in der Leserin zu zerstören. Wirklich ein erstaunliches Erstlingswerk! Das einzige Manko: Das Männerbild ist durchweg schlecht und sogar undifferenziert (das wurde VS ja auch immer vorgeworfen). Das musste in dieser Zeit vielleicht so sein... Auch wirkt es eigenartig, dass die Protagonistin erst wegen der schlechten Männererfahrungen lesbisch "wird". (oder entdeckt sie es doch eher nur deshalb?) Ich werde es sicher noch einmal lesen müssen und bin nun gespannt was Verena Stefan sonst noch geschrieben hat.
Dieses Buch ist ein Beispiel des radikales Feminismus - so genannt die Biblie der Feminismus, auch jetzt, fast 50 Jahre nach seiner Veroeffentlichung. Das Buch beschreibt die Teorie und die Geschichte der Autorin/Erzaehlerin, hauptsaehclich ueber ihre Einstellung zu der Frauen und ihrer Position in der Gesellschaft, aber auch ueber ihre eigene Geschichte von der Trennung von Maennern und ihr Leben nur mit anderen Frauen. Es fuehlt sich veraltet aber sehr interessant zu lesen. Stefan legt viele umstrittene Punkte ueber die Situation dar, die auch jetzt die Debatte zwischen verschiedenen feministischen Gruppen erregt, insbesondere in Deutschland.
Wunder-, wunderschön, lässt dich wichtiges durchdenken, übers schreiben, körper, natur, und damit über die beschaffenheit der welt nachdenken (vielleicht so, wie luce irigarays metaphysik des fluiden gemeint ist). Und es zeigt, aus welcher erfahrungswelt viel des weissen europäischen feminismus der siebziger kam und was diese gedanken uns heute noch zeigen können.
Vorrei tornare indietro nel tempo e ringraziare personalmente Verena Stefan per aver scritto La pelle cambiata. Mi sono sentita profondamente capita sotto tanti aspetti, è un gioiello.
Un libro brevissimo, poco più che un racconto, eppure terribilmente dispersivo, confuso e tedioso. Delusione vivacissima perchè titolo e quarta di copertina mi avevano regalato tutt'altre sensazioni. Il problema fondamentale non è la scrittura, a tratti ispirata e letteraria, ma un contenuto del tutto privo di chiarezza e sostanza legato insieme in una struttura zoppicante, senza alcun riguardo per il senso artistico e narrativo della storia. Storia, questa, che dice ben poco della vita di una femminista tedesca, ma è soprattutto flusso di coscienza: annotazioni, poesie, sogni, analisi, una riga di lagne che non mi coinvolgono affatto. I temi sono affrontati da una prospettiva filosofica ed esistenziale che mi ha annoiata mortalmente, allontanandomi da questioni sulle quali ha ancora senso interrogarsi: il rapporto lesbico, la complessità della relazione con gli uomini, una sessualità costruita secondo esigenze maschili in cui le donne faticano a sentirsi libere, la consapevolezza femminile mediata dallo sguardo severo e oggettificante del maschio. Comprendo che per gli anni settanta il modo diretto e profondo di affrontare certi tabù abbia rappresentato una svolta per tante donne, che si sono riconosciute nello squallore delle fantasie maschili, nell’atrocità meccanica dei loro pensieri, nel modo di scansionarci per parti come una bestia da macello, nella volgarità imperdonabile degli sguardi e dell’umorismo da aguzzini. Purtuttavia, il microcosmo in cui l'autrice immerge in sè stessa non è in grado di comunicare. E' un libro che trovo invecchiato male, incapace di parlarmi in alcun modo. Questa snervante tendenza a prendersi troppo sul serio e ricorrere a toni inutilmente drammatici si aggiunge alla difficoltà di stare dietro a discorsi deliranti e interrotti a metà per poi essere ripresi all'improvviso, spingendomi puntualmente a chiedermi di che cazzo si stesse parlando. Autoreferenziale, retorico, inconcludente ai massimi livelli, tedia già a pag. 20. Valutate voi.