Warum muss das Leben mit vierzehn bloß so kompliziert sein? In letzter Zeit hat Julie zunehmend das Gefühl, dass alle um sie herum verrückt geworden sind. Was ist zum Beispiel mit ihrer Hippie-Oma los, die plötzlich eine Traumhochzeit von intergalaktischen Ausmaßen plant, und das ausgerechnet mit dem Vater ihres Klassenkameraden? Und was soll sie auf Bens Frage erwidern, ob sie bei ihm übernachten will? Um Ben nicht zu verletzen, flüchtet sie sich in Ausreden und steckt bald im schlimmsten Julie-Schlammassel aller Zeiten. Zu welchen Tiefpunkten ein Callboy aus dem Internet, ein verliebter gleichaltriger Onkel und eine aus dem Ruder gelaufene Party zusätzlich führen können, das ahnt Julie glücklicherweise noch nicht.
Julies viertes Tagebuch ist genauso charmant, lustig und überdramatisch wie seine Vorgänger. Besonders schön ist wie die inzwischen 14jährige Julie sich langsam mit dem Thema Sex (ob mit dem eigenen Freund oder in Pornos) auseinandersetzt, weniger auf neugierige und mehr auf eingeschüchtert-erfürchtige Art und Weise. Mal was anderes als der typische hormongesteuerte Teenager.
Ein bisschen schade finde ich, dass Julie sich nicht so recht weiterentwickelt. Sie hat einen Hang zu Notlügen und fliegt damit jedes Mal wieder auf die Nase. Leider lernt sie daraus nichts. Auch in diesem Buch entstehen die meisten Konflikte einzig und allein daraus, dass Julie nicht mit den betreffenden Personen über ihre Probleme spricht. Ich finde Handlung kann man auch anders schaffen. Gerade zwischen Julie und ihrem Freund Ben sollte doch langsam mal eine gewisse Vertrauensbasis vorhanden sein.
Am Ende bleiben noch ein paar Fäden offen, so dass ich mich voller Hoffnung auf noch mindestens eine Fortsetzung freue.
Ta część była zdecydowanie lepsza od pierwszej. Dość mi się podobała ale bez większego szału. Nie zachwyciła mnie, ale była w porządku. mam dość neutralne emocje co do tej książki