Elias' Welt ist sieben Jahre alt. Sieben sehr kalte Jahre, die viele seiner Geschwister nicht überlebten. Was vor dem Absturz geschah, weiß er nicht, seine Erinnerungen beginnen mit dem Tag, an dem der Computer ihn aus dem Tiefschlaf holte.
Seitdem vergeht kein Tag an dem er nicht auf der Suche ist. Auf der Suche nach einem Platz zum Überleben und einem rothaarigen Mädchen, von dem er beinahe jede Nacht träumt.
Als eines Tages eine Rettungsmission in der Arktis auftaucht, realisiert Elias genau zwei Dinge: Er ist alles andere als ein normaler Mensch und seine Retter würden keine Sekunde zögern ihn zu töten.
Die Welt der talentierten Ärztin Anna hingegen kennt keine Entbehrung. Trotzdem wendet sie sich von ihrer privilegierten Karriere ab und stürzt sich in das Abenteuer ihres Lebens.
Um zu den ersten Menschen zu gehören, die eine fremde Sonne aufgehen sehen, ist sie bereit jeden Preis zu zahlen. Jeden.
Ein Sci-Fi Thriller, der die Geschichte einer Reise erzählt: Die Reise der Horizon, dem ersten Raumschiff der Menschheit, das im Jahr 2268 aufbricht unser benachbartes Sonnensystem Proxima Centauri zu erforschen.
Erwartet habe ich eine halbwegs ansprechende, aber dennoch etwas unausgegorene Science-Fiction-Pampe a la Perry Rhodan (obwohl ich in der Hinsicht nur die Neo-Auflage kenne, welche nach dem ersten Band stark nach- und mich immer noch verzweifelt lässt, was ich denn jetzt bloß mit den 14 weiteren Bänden mache, die hier noch rumliegen)
Anfangs hatte ich noch den Verdacht einem Teenie-Roman im All serviert zu bekommen - die Kurzbeschreibung auf Amazon animiert nicht wirklich und wird dem Buch in keinster Weise gerecht.
Wie gesagt, ich habe etwas recht Billiges erwartet - und dann auch noch gesehen, dass das Buch in Eigenregie ohne Verlag erschienen ist - kurz: ich war vorsichtig. Serviert bekam ich allerdings einen sehr gut lektorierten, hochentwickelten Roman, der mir das Herz aufgehen lässt. Es gibt so viele Punkte, die ich als erfrischend empfunden habe, dass ich nebenher eine Liste führen musste.
Wie schon erwähnt, sehr gut lektoriert und aufgebaut
- Ein deutsche Autor - was ich äußerst erfreulich finde, weil gefühlt jedes gute SF Buch aus dem englischsprachigen Sprachraum zu kommen scheint. Man merkt, dass man es hier nicht mit einer schnöden Übersetzung zu tun hat. Es liest sich dadurch viel lockerer an manchen Stellen - auch wenn die militärischen Dialoge sehr an die Übersetzung angelehnt sind, die wir Deutschen als Syncho im Fernsehen/Film serviert bekommen. - Man merkt, dass der Herr Autor ein IT-ler ist. Das wird mancher vielleicht schlimm finden - ich finde Tech-Talk großartig und lese ihn gerne. Vor allem wenn auch es so geschrieben ist, dass es Jemand wie ich auch versteht. - Falls es doch mal etwas gibt, was einer Erklärung bedarf, gibt es gut verlinkte Fußnoten mit knackigen Erläuterungen. (wobei ich gefühlt 75% nicht gebraucht hätte, sofern es um Physik ging, wusste ich, was er wollte) Ich behaupte mal, dass Fachchinesisch bis zu einem bestimmten Grad sehr angenehm verwendet wurde, während man in Dialogen doch sehr deutsche Redewendungen findet, die die Sache auflockern.
- Die Zeitreisen fand ich, nach heutigem Wissensstand, realistisch rüber gebracht - und um aktuelle Vergleiche zu ziehen - erinnerte es mich ein wenig an Interstellar - wobei ich die Verarbeitung in diesem Buch als wesentlich besser empfand.
- Mir gefällt die Zukunftsvision der Erde sehr. Nach all den Dystopien, die ich in letzter Zeit las, ist es mal was anderes. Natürlich keine Utopie, aber ähnlich wie ich mir die Zukunft der Erde vorstellen kann. Es gibt natürlich immer noch Konflikte (weiß gar nicht mehr - wurde ein Krieg explizit erwähnt?) aber das Konzept der "einen Nation" gefällt mir. Sprich, es gibt nur eine Nationalität - "Erdenbürger" - quasi.
- Sprachtechnisch gibt es auch eine Art Neusprech, die offenbar international verwendet wird. Allerdings kommt das Sprachenwirrwarr insgesamt nicht so raus, da ausnahmslos deutsch im Roman verwendet wird. Eine eigene Sprache zu entwickeln, wäre dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Aber mir gefällt halt die Idee.
Zum eigentlich Plot kann ich eigentlich gar nichts schreiben ohne irgendwie zu viel zu verraten. Klar, es gibt auch Stereotypen in der Geschichte, aber Alles in Allem konnte ich nicht vorhersehen, was als Nächstes geschehen wird. Thariot hat immer noch ein Schippchen oben drauf gelegt. In Kürze beginne ich den nächsten Band- ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht!
Neither the characters and their (very childish) relations, nor the described setting (strange worlds nil) nor the way the book is dealing with the difficult topic of AI convinced me at the end. The book was exhausting to read, I had to repeatedly rouse myself to bring it to an end.
Insgesamt eher enttäuschend, wenn auch nicht katastrophal schlecht. Die grundlegende Idee ist durchaus interessant, allerdings ist die Auflösung der Geschichte auch kein Knaller. Irgendwie vermischen sich hier Zeitreise, KI und Cyberwar mit Genmanipulation auf Niveau von Supermenschen. Die bruchstückhafte Story, die aus Sicht verstreuter Charaktere erzählt wird und sich erst gegen Ende zusammensetzt, wirkt unübersichtlich und stark konstruiert. Die geschilderten Figuren sind allesamt oberflächlich und unsympathisch, der Versuch wenigstens einigen von ihnen eine persönliche Note zu geben scheitert im Ansatz, sie alle stellen bestenfalls eindimensionale Prototypen dar. Außerdem werden sämtliche Stereotypen, Klischees und Vorurteile bedient. Die Ärztin ist natürlich sexy, hübsch, hochintelligent und Tochter einer hochrangigen Generals, die genmanipulierten Kinder strotzen sowieso alle vor Kraft und Ausstrahlung, im letzten Drittel des Buches wird dann auch nochmal einer der Replikanten zum wahnsinnigen Triebtäter, der Frauen ohnehin nur als Objekte betrachtet. Frauen im Buch sind entweder Daueropfer, laufende Männerträume oder Mannsweiber. Geballert wird auch was das Zeug hält, Überhaupt besteht Proxima () aus relativ wenig außer Staub und Eis, Grotten voller Unoptanium und . Flora und Fauna gibt es nicht oder werden nicht weiter erwähnt (Ausnahme Eishaie). Eine Ärztin. Überhaupt, dafür dass der Autor sich rühmt, sich im Fachbereich IT, Software und KI wenigstens auszukennen, stimmt hier einfach zu wenig. Da wird fröhlich mit Begriffen wie Firewall und Verschlüsselung um sich geworfen, einfach weil das jeder mal gehört hat, der einen Windows PC besaß. Die KIs entwickeln ohne nachvollziehbaren Grund menschliche Züge, sind z.B. sarkastisch, ironisch, frech, aufmüpfig oder oftmals auch einfach nur dämlich ("ich habe die Datenbank des Schiffs nie zu knacken versucht, weil ich dachte, ich kann das ohnehin nicht"). Ich persönlich finde das Thema KI extrem anspruchsvoll in der Literatur, in 99% der Fälle werden in Romanen keine KIs geschildert, sondern lediglich bessere "Siris". Die tatsächlichen Konsequenzen einer KI Entwicklung werden gar nicht abgehandelt, weil sie jede Action Geschichte um Menschen überflüssig machen würden. Die KIs im Buch sind ungefähr so sehr KIs wie ein OceanOne ein Androide ist. Sie entsprechen ungefähr den Star Trek Bordcomputern, die sicher leistungsfähig sind, aber eben keine KI. Die Vater genannte KI im Buch tritt daher auch nur als Mentor auf, irgendwann dann auch mal als Intrusion Programm, das war es dann aber auch. Da die Geschichte den KIs auch keine Gelegenheit dazu bietet, können sie auch kein einziges Mal ihre überlegen Intelligenz zeigen oder ausspielen. Durch irgendwelche Beschränkungen sind sie auch weiterhin Sklaven ihrer Herren und können keine Entscheidungen gegen deren Willen treffen.
Weder die Figuren und ihre (sehr kindlichen) Beziehungen, noch das geschilderte Setting (fremde Welten Fehlanzeige) noch der Umgang mit dem Thema KI überzeugen am Ende. Das Buch zu lesen war anstrengend, ich musste mich immer wieder aufraffen es doch zu Ende zu bringen.
Überwiegend flache und äußerst leicht verdauliche Kost ohne jeden Beigeschmack (außer vielleicht dem, dass der Autor ein zumindest leicht frauenfeindliches Weltbild mit Sex und Gewalt vermittelt). Ich werde sicher keinen zweiten Thariot lesen.
Zum Inhalt dieses Buches sollte man am Besten gar nichts verraten. Ganz grob vielleicht: Im Jahr 2.467 sind Menschen auf dem Planeten Proxima Centauri gestrandet, einem unwirtlichen Planeten mit zwei Sonnen, glühend heißen Tagen und ewig langen, eiskalten Nächten. Sie leben da jetzt schon seit sieben Jahren und haben sich mit den schwierigen Bedingungen arrangiert. Dennoch verlangen ihnen die Witterungsbedingungen einiges ab. Auch besteht ständig die Gefahr, Schneckenköpfen zu begegnen...
Man liest dieses Buch, ist erstmal ein wenig verwirrt, lebt sich ein und denkt: Hochspannend! Und wenn man dann meint, man hätte diese Welt und diese Gesellschaft verstanden, passiert etwas absolut Unerwartetes, das die Situation grundlegend ändert. Wir zurren unser Weltbild zurecht und lesen weiter, aber nach etwa 100 Seiten müssen wir auch das wieder überdenken, weil neuste Informationen andere Voraussetzungen schaffen. Und so staunt man sich durch das Buch, bis man am Ende feststellt, dass alles einen Zusammenhang hat, auch wenn es zwischendurch vielleicht verwirrend war.
Mit leisem ( manchmal auch zotigem ) Humor wird hier eine irre Geschichte erzählt, die spannend ist, oft auch gnadenlos brutal, gelegentlich sogar schön. Es gibt unfreiwillige Helden, eine geniale Ärztin, bissig ironische Computer, erstaunliche Technik, aggressive Schneckenköpfe und einen höchst verstörenden Ausblick auf die Zukunft der Menschheit.
Eine spannende Zukunftsvision, die irrwitzig aber auch nachvollziehbar ist und bis zum Schluss erstaunt.
”Genesis. Die verlorene Schöpfung” von Thariot – ein grandioser SciFi-Thriller Zum Inhalt
Elias und seine Geschwister sind Gefangene in der eisigen Kälte der Arktis. Anfangs waren sie 31 Brüder und Schwestern, jetzt sind sie nur noch einige wenige. Sie haben keine Ahnung, weshalb sie allein im Habitat zurückgelassen wurden, denn sie kennen ihre ganze Vergangenheit und die ihres Volkes nicht. Ihre Zeitrechnung beginnt vor sieben Jahren und die Erinnerung an ein Davor wurde gänzlich gelöscht. Was ist bloß geschehen? Nur „Vater“ ist ihr einziger Begleiter und Lehrer, eine künstliche Intelligenz, die über sie wacht. Als endlich Rettung naht, keimt Hoffnung auf. Doch Elias wird eines Besseren belehrt: Sie kommen um ihn und seine Geschwister zu holen und zwar um jeden Preis – tot oder lebendig.
Szenenwechsel: Wir schreiben das Jahr 2268. Anna ist eine ganz ehrgeizige Wissenschaftlerin und hat mit ihren Forschungsprojekten schon sehr viel erreicht. Doch nun ist ihr Lebensziel zum Greifen nah. In ein paar Stunden wird sie eine der wenigen Forscher sein, die das große Los gezogen haben, Teil der Mannschaft der „Horizon“ zu sein. Dem ersten Raumschiff der Menschheit, welches sich auf die lange Reise in die unbekannte Weite des Weltalls macht, um das benachbarte Sonnensystem Proxima Centauri zu erforschen und zu besiedeln.
Schon bald wird sich zeigen, wie dramatisch das Schicksal der beiden Zeitstränge und Handlungsorte miteinander verknüpft ist… SciFi-Hochspannung pur!
Mein Fazit
Dank der Kindle Prime Leihbibliothek habe ich wieder einmal einen tollen SciFi-Thriller aus der Feder eines deutschen Autors entdeckt: „Genesis. Die verlorene Schöpfung“ hat mich gepackt, fasziniert, geschockt und mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen.
Ich bin sonst kein großer Freund von allzu vielen Protagonisten in einer Handlung, doch hier stimmte alles. Jede Hauptfigur ist klar definiert und deren Einzelschicksale haben mich sehr berührt. Und genau das macht großartigen SciFi aus: Neben all den futuristischen Details, braucht die Geschichte Helden, die uns an ihrer Odyssee teilhaben lassen.
Um ehrlich zu sein kann ich es kaum erwarten, die Fortsetzung in den Händen zu halten. Allen denen es ähnlich geht, kann ich beruhigen: Der zweite Teil „Genesis. Brennende Welten“ wird schon im Juli 2014 erscheinen. Und auch das dritte Band „Genesis. Post mortem” steht laut der Internetseite des Autors schon in den Startlöchern. Das Warten lohnt sich bestimmt!
Die Werke des Autors Thariot sind gut. Der Auftakt in die vierteilige Genesis Reihe beginnt mit dem Buch "Die verlorene Schöpfung". Die Besatzungsmitglieder der Horizon wollen nach Proxima reisen. Es geschehen jedoch Ereignisse, die keiner erwartet hat. Das Buch ist in ungefähr sechs Teile aufgeteilt und erzählt die Geschichte des Replikanten Elias und seiner einunddreißig Geschwister. Zu Beginn ist es mir etwas schwer gefallen, mich auf die Handlung zu konzentrieren und mich in die Figuren hineinzuversetzen. Im weiteren Verlauf fiel es mir leichter. Man kennt es nicht anders vom Autor. Einmal gedacht, man weiß was passiert sein könnte, wird die aufgestellte Vermutung zunichte gemacht. Das mag ich und schätze es, wenn Wendungen sich plötzlich anders verhalten und man einen neuen Ansatz in seinem Kopf erstellt, um herauszufinden, was wahr ist und was nicht. Resümierend kann ich sagen, dass ich das erste Auftaktwerk der Genesis Reihe gut fand. Auch wenn ich zu Beginn schwer hinein gefunden habe. Die nächsten Bände werde ich mir auch holen. :) Mal sehen wie es mit Elias und den anderen Überlebenden weitergeht. Natürlich bin ich auch gespannt drauf, was Ruben im Schilde führt.
Tim Gössler, der den ersten Band eingelesen hat, hat wieder einen super Job gemacht! Er weiß, wie er die Charaktere sprechen muss, um ihnen Leben einzuhauchen. Seiner Stimme kann ich sehr lange zuhören. Es macht Freude dabei zu lauschen, wie lebendig die Figuren beim Lesen, oder Hören des Buches, werden. Mein Sprecherfazit: wieder sehr großartig!
Het verhaal is geschreven vanuit verschillende hoofdpersonen, in verschillende tijden, in het laatste hoofdstuk komt alles samen. Op een van de polen van een planeet is een deel van een ruimteschip neergestort met aan boord een aantal jongeren. Als het verhaal begint zijn ze 19 en nog maar met zijn vijven. Alle apparatuur gaat stukje bij beetje kapot, ze zijn genoodzaakt om de kou in te gaan en een betere plek te zoeken. Dat is gevaarlijk, met name in de koude en vochtige gebieden leven monsterachtige vleeseters. Niet groot, maar met zijn miljoenen. De schipbreukelingen komen er achter dat ze klonen zijn.
Aarde, in een ver verleden. Een arkschip wordt gebouwd om naar Alfa Centauri te vliegen. Aan boord veel mensen, inclusief klonen, iedereen zal worden ingevroren. Om verschillende redenen slaat de KI van het schip alarm en er gaat onderweg van alles mis.
Terug naar de planeet, die Proxima is gedoopt. Er zijn nog meer mensen die de crash hebben overleefd, de meesten leven in hete zones, daar komen de monsters niet. In een van bunkers leeft Kira, ze is een kloon, maar dat weet niemand, zij zelf ook niet. Zij blijkt de persoon van Anna in haar hoofd te hebben.
Uiteindelijk blijkt dat ze geen paar jaar door de ruimte hebben gevlogen, maar een dikke 10.000 jaar. Ze zitten dus ook niet op Alfa Centauri. Er komen ook andere wezens naar Proxima. Dat blijken 10.000 jaren verder geëvalueerde mensen te zijn. Na wat strubbelingen die uitvoerig beschreven worden, wordt alles rustig.
Een zeer kort door de bocht samenvatting. Je leest graag door, het is wel spannend, maar het verhaal wordt erg opgerekt, zo hier en daar nauwelijks te volgen. Wat mij licht irriteerde, dat de hoofdfiguren informatie afluisteren van gesprekken van anderen. Die anderen spreken zeer onnatuurlijk: 'Weet je ook waar generaal X is, die ons op deze planeet gered heeft?' ‘Ja, dat was geweldig toen hij ….., maar nu is hij gelukkig in de ….. waar hij …. samen met … in de kelder, drie verdiepingen naar beneden eerste deur rechts'. Tekst bij wijze van voorbeeld. Verder een alleraardigste SF roman.
Wie soll ich das Buch zusammenfassen?? Wir befinden uns in der Zukunft. Anna ist Biologin, die Replikanten erstellt hat (praktisch Klone). Sie sollen einen neuen Planeten Proxima besiedeln. Beim Start geht etwas schief. Anna wird aus dem Kryoschlaf geholt und manövriert das Schiff auf einen nahegelegenen Planeten, den sie Proxima nennt. Sie überträgt ihre Gedanken auf den Replikanten Kira und stirbt bevor der Planet erreicht wird. Kira ist verwirrt weil sie nicht zu den anderen Menschen passt. Am Ende ist irgendwie ein Konflikt zwischen den Replikanten Elias usw., den Menschen in 12.000 Jahren in der Zukunft, und den Menschen auf dem falschen Proxima. Die Replikanten können sich befreien.
Negatives - ich habe nicht alles verstanden. Vielleicht weil ich es Hörbuch gehört habe. Ich kann gar nicht den Konflikt erklären. - zu viel KI Krieg - ich hätte gerne mehr von Elias gehört.
Positives - der Plottwist mit den Menschen aus der Zukunft. - interessantes Konzept
Ich glaube ich werde ich nicht weiterlesen. Das Ende vom ersten Teil hört sich wie ein gutes Ende an.
Action von Beginn an. Der Roman besticht vor allem durch seine neuen Ideen, seine extremen Chraktere und die Gewalt. Der SF-Faktor ist hoch, das Abenteuer beginnt mit Action und die gesamte Geschichte ist eine atemberaubende Reise durch die Zeit und unbekannte Welten.
Kein Wunder, dass der Autor auf Amazon so sehr durchgestartet ist.
Um Bücher mit mehr als 500 Seiten mache ich in der Regel einen großen Bogen. Denn selten gelingt es einem Autor, in einem dicken Wälzer mehr niederzulegen als das, was man nicht auch auf 300 Seiten unterbringen könnte. Leider schlägt auch der erste Teil der Genesis-Trilogie in diese Kerbe: viel Handlung, wenig roter Faden. Thariot greift eine Vielzahl von (klassischen) Science Fiction-Themen auf: Künstliche Intelligenz, das Klonen von Menschen, interstellares Reisen, den Ursprung der Menschheit undsoweiterundsofort. Doch wenn mich jemand fragen würde, um was es in dem Roman eigentlich geht, würde mir sehr schwer fallen, dies in zwei drei Sätzen auszudrücken. Außer vielleicht, um mit Dr. Udo Brömme zu sprechen: Zukunft ist für alle gut!
Auf der Haben-Seite steht mit Thariot ein sicherlich talentierter Autor am Start, der definitiv schreiben kann und es auch versteht, Spannung aufzubauen. Lohnenswert für einen Independent-Titel ist zudem, dass offensichtlich ein guter Lektor über das Buch gesehen hat. Bis auf eine manchmal etwas eigenwillige Kommasetzung liest sich der Text sehr flüssig und fehlerfrei. Das reichte jedoch nicht, um bei mir echte Begeisterung aufkommen zu lassen, zumal ich ohnehin kein allzu großer Fan von Hard Science Fiction bin, in welchem Genre Thariot trotz seiner Reflexionen zum Zusammenspiel von Ratio und Emotion eindeutig einzuordnen ist. Sprich, für die Lektüre des ebenso dicken zweiten Bandes wird es bei mir wohl nicht reichen, dafür wirft mir der Autor einfach zu wenig Fragen auf.
Leider hat sich meine Erwartung an das Buch nicht ganz erfüllt. Die Geschichte fängt eigentlich ganz spannend an mit der ersten Expedition zu einem anderen Sonnensystem. Dabei wird jedoch im Buch umgegangen, als wäre das ein weiterer trip nach Barcellona - wie eine der Hauptcharaktere ihrer besten Freundin sagt, sie sei dann für 8 Jahre dann weg. Okay - wieso nicht - kann ja sein, dass man beim grössten Vorhaben der Menschheit dabei ist und die beste Freundin nichts davon wissen will...
Dies ist jedoch nicht einmal mein grösster Kritikpunkt - vielmehr stören mich die technischen Details, welche wirklich ins Auge stechen. Scheinbar werden wir im Jahre 2254 über einen Antrieb verfügen, der ganze Sonnensysteme auslöschen kann wenn man etwas falsch bedient. Auch werden wir Root-Zertifikate und Leuchtdioden haben. Diese Details stören das Lesen, weil sie unnötige Informationen in den Text bringen. Auch geschehen nebensächliche Dinge wie das erschaffen einer Künstlichen Intelligenz so ganz nebenbei. Hups - war ich das etwa?!
Auch die Logik der Handlung ist mit Abkürzungen versehen, welche mich sehr gestört haben. So gibt es viel zu viele 'zur-rechten-zeit-am-rechten-Ort' Momente.
Die Idee der Story fand ich grundsätzlich gut, leider einfach zu wenig ausgereift.
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Ein wirklich gutes SciFi Buch it allem was dazugehört, und spannend ist es auch. Schön zu lesen, gut aufgebaut, genügend und unaufdringliches "Sci" eingebettet in eine gute Geschichte. Es hatte die 5 Sterne schon fast sicher, aber das Ende ist dann doch ein wenig zu einfach. Ja, es ist im Grunde schlüssig und auch in sich abgeschlossen, aber es wurden mehr Potenzial aufgebaut als dann am Ende genutzt wird. Schade. Für die nachfolgenden Bücher gibt es genügend offene Fragen, so dass man weiterlesen möchte, aber man hängt auch nicht völlig in der Luft - das bekommen nicht alle Mehrbänder hin. Der nächste Teil steht definitiv schon mal auf meiner "To Read"-Liste!
(Blöd auch, dass das kindle-Buch bei 84% schon zuende ist; die riesen-Leseprobe vom nächsten Band wäre so nicht nötig gewesen. Traut Thariot seiner Geschichte nicht zu, dass man den zweiten Teil auch so lesen möchte?)
Hach, was ist das schön, mal wieder ein ganz besonders gutes Buch, einen Überflieger, verschlungen zu haben! - Ich bin immer noch hin und weg und freue mich, die Protagonisten in den Folgebänden begleiten zu können um zu erfahren, was mit der außergewöhnlichen Schopfung weiterhin geschieht, und mit den Menschen schlechthin, mit der Erde, und und und... :)
Mit das beste Buch das ich bisher gelesen habe in diesem Genre. Habe das Buch innerhalb von vier Tagen verschlungen! Unglaublich interessante Story, abwechslungsreiche Wechslungen, sehr spannende Wendungen! Absolute top Empfehlung
Ich war neugierig auf die anderen Werke des Autors. Genisis hat mir sogar noch viel besser gefallen. Auch, wenn ich erstmal etwas brauchte um reinzukommen. Man wird super neugierig, wie es weitergeht.