Auch wenn sie sich der Menschheit nicht zu erkennen geben, weilen sie doch unter Geister, Dämonen, Vampire und andere Kreaturen der Nacht. Nur wenige Menschen wissen von ihrer Existenz und noch weniger haben die Fähigkeit, gegen sie anzutreten. Dass Cain eine von ihnen ist, erfährt sie erst mit ihrer Volljährigkeit – wie ihre Mutter soll sie nun als Blood Huntress Vampire jagen. Dies wäre jedoch so viel einfacher, wenn man ihr nicht gerade den unnahbaren Krieger Warden an die Seite gestellt hätte, der furchteinflößender sein kann als die Vampire selbst… Dies ist der erste Band der "Elemente der Schattenwelt". Der zweite Band erscheint am 2. Oktober 2014.
Ein Miniabzug, weil ich so ziemlich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass die Geschichte so distanziert erzählt wird, ansonsten bin ich aber absolut begeistert! =D
Merged review:
Ich finde es faszinierend, als ich das Buch vor knapp drei Jahren gelesen habe, habe ich es geliebt und war kurz davor, ihm 5 Sterne zu geben xD ich habe mich an kaum noch was erinnert, trotzdem fand ich es dieses Mal streckenweise sehr langatmig und habe überlegt, einfach abzubrechen. Aber ich bin froh, es nicht getan zu haben, gegen Ende wird die Story deutlich stärker
Was soll ich schreiben: es war einfach spannend, emotional, humorvoll, abwechslungsreich, innovative und interessant! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Einziger Kritikpunkt: die Protagonisten waren vollwertige Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen, Gedanken, Zweifel und Emotionen. Die Nebencharaktere, darunter auch der "Bösewicht", waren dagegen jedoch eher blass. Da hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht.
Deshalb 4,5 Sterne.
Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen und möchte mich bei Laura Kneidl für das tolle Buch bedanken!
Grad wird die Reihe neu aufgelegt unter neuen Namen und mit mehr Bändern. Daher bin ich neugierig wie sie im direkten Vergleich abschneiden. Was bleibt? Was ändert sich?
Im ersten Band lernt man Cain kennen und die Hunter. Welche es gibt und wer für was zuständig ist. Auch wenn Cain eine Blood Huntress wird, schnappt man genug auch von den anderen auf. Ich fand die Geschichte sehr spannend aufgebaut, ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Schade fand ich dass es nur aus Cain ihre Sicht geschrieben wurde und man bei Warden kein Einblick hatte. Grad dadurch hätte die Geschichte noch eine Spur tiefe bekommen können. An sich hat die Geschichte der beiden mir gefallen und in was für Schwierigkeiten sie sich gebracht haben. Es gab einen schlagfertigen Humor dabei. Das Ende kam etwas rasch und hatte die ein oder andere Überraschung parat gehabt. Zum einen positiv aber auch ein wenig viel. Aber es gab dadurch einen sehr amüsanten Abschluss.
Hätte nie gedacht, dass ich mir mal so sehr ein Nicht-Happy-End wünschen würde. Da waren definitiv zu viele rosa Wolken. // Ausführliche Rezension:
Ich muss sagen, Blood & Gold war für mich eine Überraschung im positiven Sinne. Es hat von der ersten Seite an Spaß gemacht zu lesen und mir war die Protagonistin sofort sympathisch. Ich konnte augenblicklich mit ihr mitfiebern, auch wenn ich am Anfang noch nicht so wirklich verstanden habe, was genau geschieht, aber das war wirklich, wirklich nicht wichtig!!! Nach und nach taucht man in diese düstere Hunter-Welt ein und kämpft an Cains und Wardens Seite. Die ersten Szenen waren sehr klar beschrieben, schöne Ausdrücke und vor allem keine Schachtelsätze!
Warum also nur vier Sterne?
Es gab Moment, in denen ich mir gewünscht hätte, die Autorin würde noch ein bisschen tiefer in die Materie steigen, mehr zeigen, was in ihrer gut durchdachten Welt geschieht, wie das System aufgebaut ist. Und der andere halbe Minuspunkt: Das Ende. Es hat nicht zu der Stimmung des restlichen Buchs gepasst ... es war einfach zu glücklich. Wirklich zu glücklich. Kann nicht glauben, dass ich das mal sage, weil man sich ja als Leser immer ein Happy End wünscht irgendwie, aber hier war es too much. Nichtsdestotrotz werde ich auch noch andere Bücher dieser Autorin lesen, denn sie hat mich mit ihrem Schreibstil und der Idee gepackt!
Ohne große Erwartungen bin ich an dieses Buch gegangen. Ich wusste, dass viele gut über die Geschichte reden, wollte mich davon aber nicht beeinflussen lassen.
Ich glaube, gerade deshalb bin ich so positiv überrascht. Der Anfang dieser Geschichte um Jäger verschiedener düsterer Wesen liest sich frisch und spielt ohne die üblichen Klischees. Die Sprache ist flüssig und ich empfand das Erwähnen von populären Elementen (wie ein Poster von Robert Downey Jr. ;)) nie als erzwungen, sondern immer passend. Geschickt hat es die Autorin geschafft, die moderne Welt mit der Magie von Vampiren, Werwölfen und anderen Wesen zu verbinden.
Die Idee, dass junge Menschen zu ihrer Volljährigkeit ein Gen herausbilden, dass sie befähigt, besonders gut eine der fünf Kategorien von Wesen zu jagen und diese mit verschiedenen Elementen zu verbinden, fand ich klasse.
Ich freue mich sehr auf den zweiten Band und hoffe, dieser kann bald bei mir einziehen.
Das Buch war fantastisch! Das Einzige was ich da ansonsten nur bemängeln muss ist der "Bösewicht". Von ihm hätte ich gerne mehr erfahren und das er nicht so schnell verschwindet. Wäre spannender gewesen wenn man ihn durch alle Teile jagen würde. 🤔 Daher nur 4 Sterne. Des weiteren erinnert mich die Geschichte stark an "Die Shadow Hunter Cronicles". Nur das die männliche Hauptfigur viel cooler ist als Jason 😁
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Erste Sätze Heute entscheidet sich mein Schicksal. Cain Blackwood tippte die Worte in ihr Smartphone und sendete sie an Twitter.
Klappentext Auch wenn sie sich der Menschheit nicht zu erkennen geben, weilen sie doch unter uns: Geister, Dämonen, Vampire und andere Kreaturen der Nacht. Nur wenige Menschen wissen von ihrer Existenz und noch weniger haben die Fähigkeit, gegen sie anzutreten. Dass Cain eine von ihnen ist, erfährt sie erst mit ihrer Volljährigkeit – wie ihre Mutter soll sie nun als Blood Huntress Vampire jagen. Dies wäre jedoch so viel einfacher, wenn man ihr nicht gerade den unnahbaren Krieger Warden an die Seite gestellt hätte, der furchteinflößender sein kann als die Vampire selbst…
Meine Meinung Das Buch ist aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers geschrieben und zwar aus der Sicht von Cain Blackwood. Sie ist die Tochter einer Blood Huntress und einem Moon Hunter und wurde ihr ganzes Leben darauf vorbereitet, ebenfalls eine Huntress zu werden. Sie möchte gemeinsam mit ihrem besten Freund Jules in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, doch dann kommt alles anders als gedacht, denn während sie eine Blood Huntress wird, wird ihr bester Freund nicht als Hunter erwählt, da er kein entsprechendes Gen besetzt. Für sie bricht eine Welt zusammen, vor allem als dann doch Warden als Venator zugeteilt wird. Er hat mehr Erfahrung als andere Hunter ihres Alters und ist gefährlich, denn er hält sich nicht an Regeln. Dennoch lässt sie sich von ihm mitreißen, wird stärker und entwickelt sich weiter. Sie merkt, wo ihr Talent wirklich liegt und wird dabei erwachsen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.
Die Geschichte ist spannend, dramatisch und actionreich. Sie konnte mich fast von Beginn an fesseln und mitreißen. Interessant war die Welt der Hunter und die Idee, dass verschiedene Kreaturen auf unterschiedliche Metalle empfindlich reagieren. Beispielsweise mögen Vampire kein Gold und entsprechen kämpfen Blood Hunter und Huntress mit Waffen aus Gold. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und das Buch ließ sich schnell lesen.
Bewertung Die Geschichte war interessant mit einer guten Idee und unterhaltsam, aber es hat mir das gewisse Etwas gefehlt, daher gibt es nur von mir
Großartig! In einem Rutsch verschlungen. Man bin ich froh, dass ich die Gesamtausgabe gekauft habe und dann morgen direkt mit Band 2 starten kann. Eine Geschichte mit sympathischen Charakteren, Action und einer interessanten Kulisse dazu viele verschiedene Wesen. Klar, neben der ganzen Kampfaction gibt's auch was für's Herz - aber keine Sorge es wird nicht zu schnulzig.
Inhalt-in-3-Sätzen: Magische Wesen sind unter uns — auch Vampire. Die Aufgabe der jungen Cain ist es, als BloodHuntress diese zu jagen. Aber Vampire sind nich zu unterschätzen, vor allem wenn ihr Hunter Partner Warden sie immer wieder ablenkt.
Lena’s Meinung: “Blood & Gold” ist ein spannender Auftackt in eine neue Urbanfantasy Welt, die hart gesottene Fantasy-Fans ebenso ansprechen wird, wie absolute Neulinge im Genre. Dabei ist “Blood & Gold” der Einstieg in eine Reihe, da noch weitere Bände folgen werden. Allerdings werden diese dann aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Darin liegt auch der Grund weshalb ich nur 4 fliegende Bücher vergebe. Cains Geschichte ist spannend, liest sich flüssig und weckt immer wieder Begeisterung, aber leider ist die Geschichte für meinen Geschmack etwas kurz. Keine Frage “Blood & Gold” bietet exzellente Unterhaltung, aber ich hätte mir an manch einer Stelle etwas weniger Temp gewünscht, um Cain und Warden noch besser kennenzulernen. Dadurch kam für mich das Ende auch recht plötzlich und war mir einen Tick zu glücklich. Alles in allem ist “Blood & Gold” ein herausragender Lesetipp für alle ebook Leser, die gerne in eine Urbanfantasy Welt eintauchen wollen.
Blood & Gold ist ein gelungener Auftakt zu einem fantastischen, mystischen und dunklen Abenteuer. Zunächst hat man den Eindruck: Chroniken der Schattenjäger trifft auf Divergent, doch weit gefehlt!! Man ist von Anfang an Mitten in der Geschichte angekommen, es gibt Spannung, Gefahr, Mut, Action, kleine Fehler mit weitreichenden Folgen und etwas Romantik darf natürlich auch nicht fehlen. Der Schreibstil ist so lebhaft und die Handlung packend- ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dadurch werden die Charaktere richtig lebendig und man fiebert mit Cain und Warden mit. Mein Lieblingsnebenchara ist Wayne- und der zweite Band soll sich vor allem um ihn drehen, da bin ich schon richtig gespannt auf das Erscheinen (Herbst diesen Jahres)! Einen Stern ziehe ich für das grosse Finale ab, das hätte ich mir noch ein paar (oder viele!!) Seiten ausführlicher gewünscht.
Es war schöne, leichte Unterhaltung zwischendurch, die ich absolut genossen habe. Die Geschichte hat mir gut gefallen und auch das "System" der Hunter fand ich toll. Nicht zuletzt muss ich wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht, Band 2 muss also bald her.
Ich hätte das Buch gerne gemocht, da die Idee mich eigentlich angesprochen hat. Und um erstmal etwas Positives zu nennen, die Beziehung zwischen den Hauptfiguren hat mich auch tatsächlich emotional berühren können, was mich eher überrascht hat. Denn sonst waren es mir zu viele Klischees, glückliche Zufälle und zu wenig Logik. Jugendliche ohne Training, die eine brenzlige Situation nach der anderen fast nur mit Dolchen bewaffnet besser überstehen als alle kampferfahrenen Personen um sie herum... Ich habe es versucht, aber beim Lesen konnte ich nur immer wieder den Kopf schütteln.
Inhalt: Auch wenn sie sich der Menschheit nicht zu erkennen geben, weilen sie doch unter uns: Geister, Dämonen, Vampire und andere Kreaturen der Nacht. Nur wenige Menschen wissen von ihrer Existenz und noch weniger haben die Fähigkeit, gegen sie anzutreten. Dass Cain eine von ihnen ist, erfährt sie erst mit ihrer Volljährigkeit – wie ihre Mutter soll sie nun als Blood Huntress Vampire jagen. Dies wäre jedoch so viel einfacher, wenn man ihr nicht gerade den unnahbaren Krieger Warden an die Seite gestellt hätte, der furchteinflössender sein kann als die Vampire selbst… Quelle: Carlsen Verlag
Meinung: Story & Schreibstil: Nachdem mich die liebe Katja darauf aufmerksam gemacht hat, dass es diese Geschichte gratis bei Amazon gibt, habe ich es mir gleich einmal heruntergeladen. Und *wow* ich war wirklich positiv von dieser Story überrascht, es fängt gleich mit einem sehr wichtigen Ereignis an und der Spannungsbogen nimmt bis zum Ende des Buches nicht mehr ab. Laura Kneidl hat einen sehr schönen, flüssigen und lebendigen Schreibstil! Ich wurde richtig von der Geschichte gepackt und bis zum Schluss hat sie mich nur ein paar mal wieder losgelassen. In der Welt von Cain leben Vampire, Werwölfe, Dämonen und Geister ganz normal unter den Menschen und aus diesem Grund müssen die Huntress diese Bestien jagen und umbringen. Nachdem die Zeremonie Cain als Blood Huntress identifiziert hat fängt sie sofort an zu lernen wie man Vampire am effizientesten töten kann! Doch die Bestien schliessen sich zusammen und greifen die Huntress an, ist Cain schon soweit, ist sie stark genug um zu überlegen...
Charaktere: Irgendwie habe ich Warden von Anfang an durchschaut, man merkt genau das er eigentlich ganz ok ist :) Cain ging mir am Anfang mit ihren Gedanken ein bisschen auf die Nerven aber am Ende des Buches war sie ein ganz anderer Mensch! Um ehrlich zu sein, von den anderen Charakteren gibt es nichts zu sagen. Viele werden nur am Rand beschrieben, die Geschichte konzentriert sich zu 100% auf Cain und Warden.
Gestaltung: Ich habe immer ein bisschen Mühe einen Cover den ich nur auf den Bildschirm gesehen habe wirklich gut zu finden! Ich werde wohl nie wirklich Fan von E-Books werden und auch hier habe ich nur eine Ausnahme gemacht weil diese schöne Buch kostenlos war und weil diese Geschichte leider nicht als Print existiert. Ich betrachte dieses Buch auch nur als Nebenlektüre , weil ich es nur unterwegs gelesen habe. Wenn ich nach Hause komme lese ich einfach keine E-Books! Ich muss sonst schon genug auf Bildschirmen glotzen, das muss beim Lesen wahrhaftig nicht sein. Es ist praktisch wenn man einmal auf den Zug warten muss oder 5 Minuten Pause hat etc. aber sonst bleibe ich einfach stickt beim Print. Trotz allem gefällt mir das Cover eigentlich ganz gut auch wenn der Trent Gesichter auf die Cover zu tun langsam echt nervig ist.
Fazit: Die Geschichte kann man fast ein bisschen mit den Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare vergleichen auch wenn es hier für jede Art andere Jäger hat ist die Grundidee die gleiche. Aber nicht nur diese Seite des Buches sondern auch die Liebesgeschichte konnte mich überzeugen :) Kann ich jedem Fantasy Fan nur empfehlen. Die Hauptcharaktere waren gut ausgearbeitet, man konnte sie verstehen und tauchte regelrecht in die Geschichte ein. Keine der Ereignisse ist vorhersehbar, was einem eine sehr Spannende Story verspricht. Freue mich bereits auf die Fortsetzung und hoffe das auch diese Geschichte so spannend und lebendig wird wie *Blood & Gold*, von mir bekommt dieses super Geschichte 4 von 5 Sterne.
Ich glaube es sagt schon alles aus, dass ich "Blood & Gold" innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte. Von Anfang an habe ich mich durch und durch wohlgefühlt und es hat einfach nur Spaß gemacht durch eine Seite nach der anderen zu fliegen. Die Geschichte war spannend und actionreich, hatte jedoch auch ihre romantischen und humorvollen Stellen. (Teilweise musste ich nicht nur kurz schmunzeln, sondern wirklich laut herauslachen) :) Cain und Warden (♥)waren mir sehr sympathisch und haben in meinen Augen das perfekte Team dargestellt.
Die Welt die Laura Kneidl entworfen hat konnte mich direkt in ihren Bann ziehen, sodass ich sehr neugierig bin, was mich in "Soul & Bronze" sowie "Magic & Platina" erwarten wird. Ich möchte mit den Huntern weitere Abenteuer erleben, ebenso viel Spaß haben und mich ebenso gut unterhalten fühlen wie in "Blood & Gold"
Einige Entwicklungen waren zwar etwas vorhersehbar, doch im Großen und Ganzen bin ich super zufrieden.
Nach Laura Kneidl's tollem Debüt-Roman "Light & Darkness" war es für mich eigentlich so gut wie klar, dass ich auch ihr neues Buch lesen muss. Ich war am Anfang etwas skeptisch, da Fantasyromane mich in letzter Zeit nur selten packen konnten. Doch ich wurde hier absolut mitgerissen. Der Schreibstil hat mich sofort wieder gepackt und ich war drin in der Geschichte. Dazu kommen absolute tolle und liebenswürdige Protagonisten. Auch die Nebencharaktere waren so sympathisch, dass ich gerne noch ein bisschen mehr von ihnen erfahren hätte. Die Geschichte selbst war absolut spannend und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt: das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Der Showdown hätte meiner Meinung noch etwas detaillierter beschrieben werden können.
Ich freue mich jetzt schon auf die beiden nächsten Teile der Reihe.
Cain Blackwood wusste schon immer, dass sie eine Huntress werden würde, doch welche Art von Jägerin sie sein wird, entscheidet sich erst bei einer Zeremonie. Es war immer der Plan, dass sie und ihr Cousin Jules Venatoren werden, doch im Gegensatz zu Cain hat Jules das Hunter-Gen nicht geerbt und der rücksichtslose Warden Prinslo wird Cains Venator. Nach einem holprigen Start kommen die beiden sehr gut miteinander klar und begeben sich verbotenerweise direkt auf die Jagd, wo sie eine gefährliche Entdeckung machen.
"Blood & Gold" von Laura Kneidl ist der erste Band der Elemente der Schattenwelt Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der achtzehn Jahre alten Cain Blackwood erzählt wird.
Das Buch gibt es so leider nicht mehr zu kaufen, denn die Elemente der Schattenwelt Trilogie wurde von Laura Kneidl komplett überarbeitet, umgeschrieben und ist nun Teil der Midnight Chronicles, die sie gemeinsam mit Bianca Iosivoni veröffentlicht hat.
Ich mochte die Midnight Chronicles sehr gerne, aber ich war auch total neugierig auf die ursprüngliche Reihe, und als ich dann entdeckt habe, dass ich "Blood & Gold" noch ungelesen auf dem E-Reader habe, musste ich einfach reinlesen, weil ich sehr gespannt war, welche Szenen es in "Blutmagie" geschafft haben, was umgeschrieben wurde und welche Gemeinsamkeiten es generell gibt. Mir hat es dann aber so gut gefallen, dass ich direkt weitergelesen habe!
Die Welt der Hunter gab es schon in der ursprünglichen Fassung, aber hier trifft man auf Blood Hunter, Hell Hunter, Moon Hunter, Magic Hunter und Soul Hunter, die in Evanstone gegen die Kreaturen der Nacht kämpfen. Die Anwärter werden auf das Hunter-Gen getestet, so auch Cain und Warden, die beide Blood Hunter sind und Venatoren, Kampfpartner werden. Ich muss sagen, viel von der ursprünglichen Geschichte hat es leider nicht in die Midnight Chronicles geschafft, aber auch so hat es mir gut gefallen!
Man merkt auf jeden Fall sehr deutlich, wie stark Laura Kneidl sich weiterentwickelt hat und wie viel Potenzial in dieser Geschichte gesteckt hat, was sie dann auch rausholen konnte, indem sie die Bücher überarbeitet hat! Die Liebesgeschichte ging mir zwar zu schnell, und mir hat es auch nicht ganz so gut gefallen, wie sehr Warden und Cain die Regeln missachtet haben, aber ich mochte die beiden echt gerne und ihre Geschichte konnte mich positiv überraschen! Am liebsten würde ich auch die Folgebände lesen, schade, dass es die nicht mehr gibt!
Fazit: Eigentlich wollte ich nur kurz in "Blood & Gold" von Laura Kneidl reinlesen, weil ich neugierig war, wie viel von der Geschichte es in die Midnight Chronicles geschafft haben, aber mir hat es dann so gut gefallen, dass ich direkt weiterlesen musste! Mir haben Cain und Warden sehr gut gefallen und auch die Geschichte fand ich spannend. Natürlich merkt man, wie stark Laura Kneidl sich im direkten Vergleich weiterentwickelt hat, aber die Geschichte ist überhaupt nicht schlecht! Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und würde am liebsten direkt "Soul & Bronze" lesen, wenn es noch erhältlich wäre!
*Worum geht's?* Cain ist eine Blood Huntress. Am Tag der Auswahlzeremonie hat der GenReader ermittelt, dass sie ein besonderes HunterGen in sich trägt, durch das sie sich von anderen Menschen unterscheidet. Sie ist kräftiger, schneller, stärker – und als Blood Huntress immun gegen das Gift der Vampire. Wie ihre Mutter wird sie nun zu einer Jägerin ausgebildet werden, die den grausamen Blutsaugern den Garaus machen wird. Doch als Partner wird ihr ausgerechnet Warden zur Seite gestellt, dem ein Ruf als Regelbrecher vorauseilt. Schon bald muss Cain feststellen, dass Warden auch alles tut, um seinem Ruf gerecht zu werden! Während die anderen Auszubildenden der Blood Hunter die ersten Tage traditionell in Isolation mit ihren jeweiligen Jagdgefährten verbringen, nimmt Warden Reißaus, um mit Cain auf ihre erste Jagd zu gehen…
*Meine Meinung:* Nach „Light & Darkness“ veröffentlicht die junge Autorin Laura Kneidl mit „Blood & Gold“ nun ihren zweiten Roman bei Impress und liefert damit den Auftakt zu ihrer ersten Reihe „Elemente der Schattenwelt“. In dieser Serie geht es um die so genannten Hunter, Menschen, die dank eines speziellen Gens dazu in der Lage sind, gegen die Kreaturen der Nacht zu kämpfen. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Hunter-Clans, doch in „Blood & Gold“ stehen zunächst die Blood Hunter im Vordergrund, die darauf spezialisiert sind, blutrünstigen Vampiren den Garaus zu machen.
Die Geschichte um Cain, einer junge Blood Huntress, die eben erst ihre Ausbildung antritt, beginnt eher ruhig und gemächlich. Laura Kneidl nimmt sich erst einmal genügend Zeit, um ihren Lesern die faszinierende Welt zu erklären, die sie sich für ihre „Elemente der Schattenwelt“-Reihe erdacht hat. Obwohl man als Leser mit vielen Informationen konfrontiert wird, fühlt man sich niemals überfordert oder erschlagen. Im Gegenteil: Man fühlt sich vom ersten Augenblick an wohl in „Blood & Gold“ und hat sofort Lust weiterzulesen. Kommt die Handlung erst einmal richtig in Fahrt, gibt es kein Halten mehr: „Blood & Gold“ überzeugt mit mitreißender Spannung und überraschenden Wendungen. Der Reihenauftakt zieht einen in einen Bann, dem man sich gar nicht entziehen will, und sorgt garantiert für tolle Lesestunden.
Cain ist eine mutige und schlagfertige Protagonistin, die mir mit ihrer Social-Media-Affinität schon auf der ersten Seite ans Herz gewachsen ist. Sie ist eine junge Frau, die ihr Ziel niemals aus den Augen verliert, aber auch noch wachsen und lernen muss. Als Blood Huntress ist sie trotz Training noch immer eine Anfängerin, die durchaus den einen oder anderen Fehler macht. Schaden tut das Cain allerdings ganz und gar nicht, denn sie kann sowohl mit ihren Stärken als auch mit ihren Schwächen punkten und gibt damit im Gesamtbild eine großartige Protagonistin ab, die man gerne auf der Jagd nach Vampiren begleitet.
Wer Blut nicht nur nicht sehen, sondern auch nicht lesen kann, sollte von „Blood & Gold“ lieber die Finger lassen. Auf den knapp 400 Seiten kommt es zu vielen Kämpfen, die stets ihre Opfer fordern. Nach dem eher ruhigen Start hätte ich nicht erwartet, später mit Cain darum zu bangen, auf Blutlachen auszurutschen oder über herausgerissene Gedärme zu stolpern. Die Vampire und die Hunter gönnen sich weder eine Pause noch haben sie Mitleid miteinander. Das sorgt natürlich einerseits für jede Menge Action, Nervenkitzel und Spannung, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, könnte für zart besaiteten Lesern andererseits aber „too much“ sein. Auf schmusige Glitzer-Vampire trifft man in diesem Buch jedenfalls nicht!
Natürlich bietet Laura Kneidl ihren Lesern in „Blood & Gold“ auch eine Liebesgeschichte. Es wird ziemlich schnell deutlich, dass zwischen Cain und dem attraktiven Warden, dem ein Ruf als distanzierter und Regeln brechender Einzelgänger vorauseilt, eine gewisse Anziehungskraft besteht. Dennoch drängt sich die Liebesgeschichte niemals in den Vordergrund. Erst relativ spät erlauben sich die zwei Blood Hunter, sich ihre Gefühle einzugestehen sich langsam, aber sicher einen Schritt näher zu kommen. Von Kitsch und Schnulze fehlt hier jede Spur, dafür gibt es jede Menge Authentizität und Kribbeln im Bauch.
Trotz Laura Kneidls gelungener Umsetzung und ihren vielen Ideen bin ich einige Male über das „Kommt mir bekannt vor“-Gefühl gestoßen, das mich daraufhin etwas aus dem Lesefluss gerissen hat, um zu überlegen, wo ich die entsprechende Szene ähnlich schon einmal gelesen habe. Natürlich erwarte ich von keinem Autor, das Rad neu zu erfinden, und Laura Kneidl hat ihre eigenen Ideen wirklich großartig in eine tolle eigene Geschichte einfließen lassen, aber das Gefühl ist mir leider doch im Kopf geblieben. Dies gilt vor allem für das Schicksal von Jules, Cains bestem Freund und Cousin, das für mich leider absolut vorhersehbar war. Das ist allerdings ein Kritikpunkt, den wahrscheinlich eher Vielleser nachvollziehen werden können.
Schon im Oktober 2014 soll der zweite Band der „Elemente der Schattenwelt“-Serie erscheinen. In „Soul & Bronze“ – so der Titel – werden dann die Soul Hunter im Mittelpunkt des Geschehens stehen und sich auf die Suche nach verlorenen Seelen begeben. Wir dürfen uns nicht nur auf schaurige Geisterjagden freuen, sondern auch auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus „Blood & Gold“. Wie Laura Kneidl bereits verriet, soll es Gastauftritte der Blood Hunter geben. Wir dürfen also gespannt sein!
*Cover:* Das Cover ist auf jeden Fall einen Blick wert. Die Farbgebung und die Verzierungen sind toll und wurden von den Grafikern großartig miteinander verbunden. Über die bekannten Gesichter lässt sich allerdings mal wieder streiten.
*Fazit:* „Blood & Gold“ von Laura Kneidl ist ein mehr als gelungener Auftakt zur „Elemente der Schattenwelt“-Reihe, in der Hunter mit speziellen Fähigkeiten den Kreaturen der Nacht den Kampf ansagen. Im ersten Band geht es um Cain, eine junge Blood Huntress, die gemeinsam mit ihrem Partner Warden auf Vampirjagd geht, ohne zu ahnen, in welches blutige Abenteuer sie sich damit stürzen. Spannend, mitreißend und mit vielen überraschenden Wendungen erzählt Laura Kneidl ihre Geschichte und nimmt dabei auch bei extremen Szenen kein Blatt vor den Mund. Tolle Handlung, sympathische Charaktere, klasse Ideen, aber trotzdem habe ich so manches Mal das „Kommt mir bekannt vor“-Gefühl beim Lesen erwischt. Für „Elemente der Schattenwelt: Blood & Gold“ vergebe ich daher 4 Lurche.
Wir begegnen in Blood & Gold Cain und Warden, sie gerade erst zur Blood Huntress erkoren, er schon länger dabei und der typische Rebell: stellt sich gegen alles und will am besten mit niemandem etwas zu tun haben um in Ruhe sein Ding machen zu können.
Klar das es auch hier so kommt wie es kommen muss, Cain und Warden werden zu Partnern, sogenannten Venatoren. Eigentlich sollen die beiden sich während einer Isolation besser kennen lernen und das tun sie auch, wenn auch komplett anders als angenommen.
Ich will hier niemanden groß Spoilern, ich möchte nur sagen dass Laura Kneidl hier wirklich große Leistung erbracht hat. Mich hat die Geschichte bis zur letzten Seite gefesselt und ich bin so froh, Das ich dabei zusehen durfte wie Cain und Warden zu einem super Team wurden. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die nächsten beiden Bände, die ich hoffentlich demnächst lesen werde.
Schade, das es diese Reihe nur auf dem Kindle gibt, die Cover sind so schön, das man die sich eigentlich ins Regal stellen müsste :) Definitv 5 verdiente Sterne
Blood & Gold hat mir gut gefallen. Die Charaktere waren von Anfang an sympathisch. Besonders lustig fand ich immer die Handy (Daisy) Momente oder generell die in denen Moderne Technik vorkam. Das war immer wieder aufs neue ungewohnt. Meist ist das ja nicht so in übernatürlichen Geschichten oder mir fällt es da immer nicht auf. Ich schweife schon wieder ab. Manchmal hat mich die Story oder die Umgebung an "Chroniken der Unterwelt" oder "Die Bestimmung" erinnert. Was ich jetzt aber nicht weiter schlimm fand. Warum ich nur 4 Sterne vergeben habe liegt daran, dass mir die Geschichte manchmal zu schnell ging. Ich bin dann einfach nicht mehr hinterher gekommen. So als ob man auf der Straße mit Freunden unterwegs ist und die auf einmal verschwinden und man sich fragt wo sie plötzlich hin sind. Vielleicht lag das aber auch daran das ich seit langem mal wieder ein Buch fast ohne Unterbrechung gelesen habe. Manche Charaktere wurden mir persönlich auch ein bisschen zu kurz vorgestellt. Ich konnte nicht so warm mit Ihnen werden.
Aber wie gesagt gefiel mir das Buch gut und ich freue mich, es in 1 1/2 Tagen durchgelesen zu haben. An Spannung hat es nicht gemangelt.
DNF irgendwo in der Mitte. War eigentlich ganz unterhaltsam, hat aber meine Aufmerksamkeit einfach nicht halten können. Weder Story noch Worldbuilding waren wirklich innovativ.
Ja, es gibt sie wirklich. All die Kreaturen der Nacht: Dämonen, Vampire, Werwölfe … und nur die speziell dafür ausgebildeten Jäger, die Hunter, sind dafür ausgebildet, gegen sie zu kämpfen. Es sind Menschen mit einem speziellen Gen, das sie für eine bestimmte Sorte von Jägern prädestiniert. Cain Blackwood ist 18, als sie sich zusammen mit ihrem Cousin Jules und 100 anderen Anwärtern zur Zeremonie für den Test im Auditorium der Hunter einfinden. Ein Gentest wird feststellen, für welche Art von Hunter sie ausgebildet werden können. Es gibt 5 verschiedene Gattungen und die dazugehörigen Metalle, die sie bei der Jagd einsetzen:
Cain ist überglücklich, als ihr Ergebnis sie als Blood-Huntress ausweist, genau wie ihre Mutter. Doch das Ergebnis für Jules fällt anders aus, als erhofft. Sie wird sich ohne ihn durch die 6monatige Ausbildung schlagen müssen, denn jeder Clan unterhält ein eigenes Quartier. Aber es steht noch eine zweite Entscheidung für Cain bevor: die Ventoren. So heißen die Partner, mit denen die jungen Hunter von nun an zusammen gegen die Vampire kämpfen müssen.
Nachdem ihre Hoffnung, sich mit Jules zusamen zu tun, vorbei ist, ist es ihr beinahe egal, wen der Test für sie bereithalten wird, da sie von den anderen kaum jemanden näher kennt. Als die Wahl jedoch auf den aufrührerischen Einzelgänger Warden Prinslo fällt, sitzt der Schock tief, denn sich an Regeln zu halten ist ihm völlig fremd und Cain befürchtet das Schlimmste, wenn sie sich im Kampf auf ihn verlassen muss …
Meine Meinung
Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was mich bei diesem Buch erwartet. Das Cover fand ich auf Anhieb nicht so toll, aber je länger ich es sehe, desto besser gefällt es mir! Und der Inhalt hat mich wirklich positiv überrascht.
Schnell findet man sich in einer Welt voller Dämonen, Vampire und Werwölfe wieder, die zwischen uns Menschen leben, ohne dass wir davon etwas merken. Nur die Hunter, die Jäger, die durch ihre Gene gegen bestimmte Merkmale der dunklen Geschöpfe immun sind, machen eine unbarmherzige Jagd auf sie. Durch die flüssige, klare Schreibweise und den sehr natürlichen Umgangston in den Dialogen hab ich schnell in die Geschichte gefunden. Die Handlung geht zügig voran und wird nie langweilig, ein paar kleine Stellen waren sogar etwas knapp, was der Geschichte noch mehr Tempo gegeben hat.
Alle Figuren haben einen eigenwilligen Charakter, der anschaulich und lebendig beschrieben wird. Cain Blackwood ist eher schüchtern, kommuniziert gerne über Internetforen und muss ihr Vertrauen in andere erst entwickeln. Ihr Cousin Jules ist eine kämpferische Natur, hat ein klares Ziel vor Augen und kann sich neuen Situationen sehr gut anpassen. Und dann ist da natürlich noch Warden Prinslo. Er hat seine Eltern schon früh an die Kreaturen der Nacht verloren und sinnt seitdem auf Rache. Regeln sind ihm egal, er ist impulsiv und dadurch schwer zu durchschauen – ein Rebell, der riskante Situationen magisch anzieht.
Jules lachte trocken. „Du bist verrückt.“ „Du weißt, was man über Genie und Wahnsinn sagt.“ Ein selbstsicheres Lächeln legte sich auf Wardens Lippen. (Pos. 1659)
Die witzigen Neckereien zwischen Cain und Warden lockern die Geschichte auf und geben ihr einen zusätzlichen Reiz, der nie überzogen wirkt. Gerade die beiden wirken sehr authentisch, ohne überflüssige Naivität oder unglaubwürdige Entwicklungen. Es gibt unerwartete und überraschende Wendungen, die Spannung und kleine Ruhephasen wechseln sich ab und haben mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Die Ungewissheit und die Erwartung steigern sich bis zum Ende. In der Handlung selbst gab es allerdings einige logische Schnitzer, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Allerdings hat mich die Geschichte so mitgerissen, dass ich darüber hinweggesehen habe – vor allem, weil wiederum andere Details dafür sehr konsequent und schlüssig durchdacht waren.
Fazit
Ein sehr spannender Auftakt der Trilogie, der mich wunderbar unterhalten hat. Die Handlung war an manchen Stellen etwas abwegig, dennoch hat sie mich mit ihrer Spannung von der ersten Seite an mitgerissen. Die Charaktere sind mir in ihrer eigenwilligen Art sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich darauf zu lesen, wie es weitergeht!
Äußeres Erscheinungsbild: Ich liebe den Titel. Der Reihentitel ist einfach grandios. Passt wunderbar und klingt mystisch und düster. Und dann der Titel zu diesem Reihenauftakt. "Blood & Gold", bezieht sich einmal auf die Vampire und dann noch auf die Bloodhunter (deren Element Gold ist). Und das Cover passt auch einfach perfekt. Zu sehen sind Cain und Warden. Auch hier ziehen sich die Farben und Symbole der Bloodhunter durch. Sehr kontinuierlich.
Eigene Meinung: Die Idee finde ich gelungen. Altbekannte Ideen wurden mit Neuen vermischt und es ist eine sehr gute Mischung dabei heraus gekommen und ich fand es wahnsinnig interessant zu sehen, wie die Welt zusammengebastelt wurden ist. Besonders die Aufsplittung der Hunter in verschiedene Gruppen empfand ich als grandios und ich hoffe noch viel mehr von allen 5 zu erfahren. Besonders die Idee zur Bunkersituation hat mir gut gefallen.
Die Handlung geht rasant vonstatten und man wird schnell in die Welt von Cain entführt und begleitet sie stetig auf ihrem Weg. Jedoch hätte ich hätte gerne am Anfang mehr zum Thema Gentests und die 5 Gattungen erfahren. Regeln werden gebrochen und Verbote ignoriert. Schon bald wird deutlich, dass sich Cain und Warden nicht so richtig einorden wollen oder können und sind deshalb ganz vorne mit dabei, als sich der "Villain" dieses ersten Bandes enthüllt. Als besonders positiv möchte ich die Verhandlungsszene hervorheben. Die Argumentation, die die Autorin Cain eingehaucht hat war einfach toll. Wunderbar durchdacht und logisch und nur grandios zu lesen. Die pure, richtige Kameradschaft. Ich fand die detallierten Beschreibungen wirklich gut. Ich mag es wenn auch relativ brutale Szenen nicht kleiner geschrieben werden als die anderen Szenen, das macht ein Buch gleich glaubhafter, vor allem natürlich wenn es sich um ein Fantasybuch geht, indem Kämpfe sehr wichtig sind.
Cain hat mir mit ihren lebenslustigen und bodenhaften Art sehr gut gefallen. Sie wirkt einfach wie das Mädchen von nebenan und ihre Internetverbindung wollte zwar am Anfang nicht so richtig in die Hunterwelt passen, aber lustig ist es schon. Und Warden; ich mag meine Typen grüblerisch und mürrisch. Harggh, besonders wenn sie dann auftauen und ihre raue Seite abrauht. Sein Wunsch nach Rache fand ich nachvollziehbar, auch wenn seine Handlungen diese zu bekommen manchmal schon sehr weit gingen. Mit der Zeit realisiert er, dass er relativ rücksichtslos handelt und entwickelt einen gewissen Beschützerinstinkt gegenüber Cain. Ich finde es gut, dass die zwei alles andere als perfekt sind, das macht sie authentisch und realitätsnah. Jules hat mir sehr leid getan, aber seine ersten medizinischen Schritte habe ich gespannt verfolgt und auch sein weitere Lebensweg scheint ja nur so mit Spannung gespickt zu sein, auch wenn ich befürchte, dass Gewissenskonflikte nicht ausbleiben werden,
Cain und Warden haben mir hier und da ein ein dümmliches Grinsen ins Gesicht gezaubert. Ihr anfängliche gegenseitige Abneigung war einfach fast körperlich zu spüren. Aber ihre bissigen Kommentare haben mich zum kringeln gebracht. Mit der Zeit kommen sie sich näher, ihre Verbundenheit wird stärker und sie vertrauen einander immer mehr. Dieser Prozess verläuft normal und ist nicht überstürzt.
Ich fand das Ende grandios! Die Lösung rund um Jules, Cain und Warden war einfach gelungen. Manchmal sind es halt nicht die Guten die die Welt retten und die vermeintlich Bösen haben doch ein Herz. So mag ich das. Grauzone sind halt einfach besser als nur Schwarz und Weiß. Und tot heißt noch lange nicht tot. Mit dieser einen Wiederauferstehung hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Das im nächsten Band übrigens zwei komplett neue Charaktere kommen finde ich gut, so können wie die Hunterwelt ganz genau kennenlernen. Leider hätte ich gerne hier und da ein bisschen mehr zu einzelnen Strukturen der Bloodhunter erfahren, aber ich hoffe ja, dass wir alte Peronen vielleicht hier und da in den Folgebänden nochmal zu Gesicht bekommen.
Fazit: Dieser Auftaktband hat mich mit seiner tollen Idee, den realistischen und gut konzipierten Charakteren und der spannungsreichen Handlung komplett überzeugt. Einzige und allein die Hintergrundinformationen sind mir hier und da ein bisschen zu kurz gekommen, aber ich denke, dass dazu noch mehr in den Folgebänden gesagt werden wird. 4,5/5
Meinung: Als ich anfing, die „Elemente der Schattenwelt – Blood & Gold“ zu lesen, wusste ich so gut wie gar nicht, was mich erwarten würde. Der Kurzinhalt klang nach frischem Wind für die klassischen Fantasy-Wesen und genau das bekam ich auch. Laura Kneidl hat mich zu Beginn mit Informationen über ihren Weltenentwurf, die Wesen, deren Jäger in Form der Hunter-Gattungen und einigen damit einhergehenden Regeln erschlagen. Aufgrund ihrer familiären Hintergründe (die Mutter ist eine vampirjagende Blood-Huntress, der Vater ein werwolfjagender Moon-Hunter) besitzt die Protagonistin Cain bereits das ganze Wissen über diese verborgene Welt, weiß auch schon vor der Zeremonie, dass sie das Hunter-Gen in sich trägt. Die Frage ist nur, zu was sie bestimmt ist. Durch den Gen-Test wird klar, dass sie die Ausbildung zur Blood-Huntress beginnen wird. Doch schon der Start verläuft anders als erhofft. Nicht nur, dass ihr bester Freund und Cousin Jules kein Gen in sich trägt und die Ausbildung nicht gemeinsam mit ihr absolvieren kann. Als Partner bekommt sie nun den vermeintlichen Rebell Warden zur Seite gestellt. Doch schnell lernt Cain diesen kampferfahrenen Hunter zu schätzen und das Team sieht sich mit Problemen konfrontiert, die nicht nur sie selbst, sondern alle Hunter-Gattungen betreffen.
Nach dem ersten Info-Dumping fühlte ich mich mit jeder Seite wohler in Laura Kneidls Welt, auch wenn mir der Zugang zu den Charakteren etwas fehlte. Vielleicht lag es an dem personalen Erzählstil aus Cains Sicht, vielleicht aber auch an den Vorstellungen der Charaktere, die sich im weiteren Verlauf einfach nicht mit meinem Eindruck von ihnen zusammenführen ließen. Cain wird als leidenschaftlicher Twitter- und Facebook-Fan vorgestellt, wobei ich mir stets Gedanken machte, was eine Person aus einer so tief verborgenen Welt denn den unwissenden Menschen mitzuteilen hat (sofern die auf ihre Statusmitteilungen auch interagieren und Fragen stellen). Nahezu dasselbe erlebte ich mit Warden, der mir als die schlimmste Person überhaupt vorgestellt wurde, die die Hunter zu bieten haben. Seine klassische Entwicklung vom Badboy zum Liebmenschen verlief in Rekordgeschwindigkeit, in der Geschichte selbst war vom Badboy eigentlich nur in Gerüchten zu hören, denn schon nach wenigen gemeinsamen Szenen konnte ich gemeinsam mit Cain den netten Warden kennenlernen.
Dennoch mochte ich die beiden als Team und das, was die Autorin an Abenteuern für sie bereithielt. Auch wenn die Entwicklungen insgesamt vorhersehbar waren, konnte mich Laura Kneidl doch das ein oder andere Mal mit einer anderen Wendung als von mir gedacht, überraschen und für ihre Geschichte begeistern. Ihr angenehm flüssiger Schreibstil ließ mich durch die virtuellen Seiten rasen.
Dieser erste Band der „Elemente der Schattenwelt“ dreht sich hauptsächlich um die Vampirjäger, deren Banner das Rot und ihr Metall, das Gold zeigt. Es endet ohne Cliffhanger, so dass man diesen Serienauftakt auch gut als Stand-Alone lesen kann. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung(en) und den tieferen Einblick in die weiteren Hunter-Gattungen.
Urteil: Mit dem Auftakt der „Elemente der Schattenwelt“ konnte mich Laura Kneidl positiv überraschen. Sie verbindet die altbekannten klassischen Fantasy-Wesen mit ihrer Jäger-Idee. Auch wenn die Geschichte nicht von nervenaufreibender Spannung geprägt war und ich keinen endgültigen Zugang zu den Charakteren hatte, bescherte mir der Reihenauftakt eine wunderbare Lesezeit, die viel zu schnell endete. 4 Bücher für „Blood & Gold“.
Wer gerne auf die Jagd nach Vampiren geht und einer kleinen Romanze nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt in Laura Kneidls Welt hineinschnuppern.