In der dekadenten Gesellschaft, in der sich Steve bewegt, herrscht Langeweile. Sie wissen mit ihrem Reichtum kaum etwas anzufangen. Doch jedes Jahr veranstaltet Martin ein Fest. In diesem Jahr hat er sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Doch auf den Höhepunkt war niemand gefasst ...
So, ich bin durch. Es war wirklich sehr kurzweilig, aber das Lesen hat sich gelohnt. Hier wird einem ein kurzer Thriller der etwas anderen Sorte geboten, der sehr viel frischen Wind in dieses Genre bringt. Davon sollte es definitiv mehr geben. Trotz der Kürze schafft es der Autor eine derart dichte und atemberaubende Atmosphäre zu kreieren, dass einem vor Spannung fast die Luft wegbleibt. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich lege sehr viel Wert auf gute Charakterzeichnungen und dies ist in einer Kurzgeschichte zwar nicht leicht, aber der Autor hat auch diese sehr gut und authentisch ausgearbeitet. Man hat mit dem Protagonisten durchgehend mitgefiebert, jedoch hat dieser trotz der Kürze keine Tiefe was ich wirklich schade finde. Das hätte die ganze Geschichte abgerundet. Das alles ist mit einem derart packenden und fesselnden Schreibstil gepaart, den ich nicht mal bei einigen Bestsellern so gelobt habe. Er ist sehr ausgereift und der Wortschatz ist ebenfalls breit gefächert und vermittelt somit nicht den Eindruck als wäre das das erste Buch des Autoren. Alles ist sehr bildhaft geschildert worden und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Als ich die Geschichte dann zu Ende gelesen hab, gierte ich nach mehr. Ich wollte weiterlesen. Weiterhin in dieser kranken Welt verweilen! Was ich auch wirklich bemerkenswert finde ist die Tatsache, dass der Autor es geschafft hat den gesellschaftskritischen Aspekt einfließen zu lassen, ohne dass es zu aufgesetzt wirkt. Hier geht es um die Gier nach Spaß und Vergnügen! Einziges Manko: ES. IST. VIEL. ZU. KURZ!
Was mir an dieser Kurzgeschichte am besten gefallen hat ist die Tatsache, dass es der Autor schafft, auf rund zwanzig Seiten eine bemerkenswert dichte Atmosphäre zu schaffen. Ich war von Anfang an gefesselt und je näher der Höhepunkt des Festes rückte, desto bedrückender und zeitgleich aufgeregter wurde ich. Einfach perfekt!
Die ganze Idee hinter der Kurzgeschichte ist einfach nur schön krank und übertrieben. Auf der anderer Seite aber auch realistisch und möglich, was das Ganze erst richtig besonders macht.
Ja, was soll ich noch großartig sagen, außer … für ein kurzes Thriller Intermezzo wahrlich ein Highlight in meiner Ebook Sammlung. Unbedingt kaufen und genießen! Für ein Debüt wirklich hervorragend …
Richtig spannend und packend. Aber leider zu kurz :D An einigen Formulierungen kann man noch feilen, ansonsten ein sehr gelungener Kurzthriller! Davon würde ich gerne mehr lesen.
Ich habe noch nie eine so spannende Kurzgeschichte gelesen! Hut ab für den flüssigen Schreibstil und die grandiose Wortwahl und ich hoffe, bald mehr von dem Autor lesen zu dürfen.
Love it! ♥ Kaum zu glauben, dass es auf so wenig Seiten so viel Spannung geben kann ♥ Ich bin begeistert von der düsteren Atmosphäre und möchte unbedingt mehr vom Autor lesen :)))
Erster Satz und Erster Eindruck "Es war wieder so weit. Der fünfte Januar kam schneller, als ich erwartet hatte." Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass man es hier mit einer sehr interessanten und vielversprechenden Geschichte zu tun hat. Man ist wirklich gespannt was dieses Jahr passieren wird!
Inhalt/ Geschichte 4/5 Pkt. Steve ist reich und gelangweilt. Um dem schnöden Alltag zu entgehen wird in seinen Kreisen einmal im Jahr am 5. Januar ein unvergessliches Fest veranstaltet - natürlich exklusiv. Sein Freund Martin lässt sich jedes Jahr etwas ganz Besonderes einfallen, wobei er sich keinerlei Grenzen zu setzen scheint. Und so ist Steve überzeugt, dass dieses Jahr dieser Tag ebenfalls unvergesslich wird....
Schreibstil 4/5 Pkt. Der Schreibstil ist fesselnd und packend!
Charaktere 4/5 Pkt. Die Charaktere sind sehr interessant und vielversprechend, bleiben aber etwas blass.
Spannung 4/5 Pkt. Es handelt sich hierbei um eine wirklich spannende Geschichte. Wie der Protagonist Steve ist man einfach total aufgeregt was als nächstes passieren wird. Das eine oder andere zusätzliche "Thrill-Element" wäre aber noch etwas schauriger gewesen.
Fazit 4/5 Sterne Eine spannende und lesenswerte Geschichte für zwischendurch, die einen auf jeden Fall in ihren Bann zieht!
*Andreas Dutter: Das Fest. 2014. Titus-Verlag. Kindle Edition 0,99€. ca. 30 e-book Seiten.*
Wir sind in der Welt der Reichen. In einer Welt, in der die Leute so reich sind, dass sie sich zu Tode langweilen, weil sie sich alles leisten können, was sie wollen und keine Wünsche mehr haben, denen sie im Alltagstrott nachhängen könnten. In dieser Welt wird auch gefeiert. Doch die Personen, die wir hier begleiten, feiern anders. Da brennt schon mal ein Flugzeug ab oder Ähnliches, damit man wenigstens ein Mal im Jahr etwas Besonderes erlebt. In diesem Jahr steigt wieder eine solche Party. Und wieder hat sich Gastgeber Martin etwas Spektakuläres einfallen lassen. Aber dieses Mal wird es vielleicht für manche Beteiligte nicht ganz so angenehm. Und mit höchster Wahrscheinlichkeit überschreitet der Gastgeber ein paar Grenzen. Doch ist nicht das gerade Sinn der Veranstaltung? Nun ja, lest selbst.
Da hat der liebe Autor dieser Story-To-Go sich wirklich etwas Tolles ausgedacht. Toll im Bezug auf krank, zum Kopfschütteln und Schmunzeln und irgendwie auch zum Nachdenken. Gleich zu Anfang hat mich die Geschichte in den Bann gezogen. So kurz sie auch ist, so eindringlich ist sie aber auch. Die ersten Sätze haben mich bereits in diese Story katapultiert, eine Atmosphäre um mich herum aufgebaut, die ich bis zum Ende nicht mehr durchbrechen konnte. Der Stil ist wirklich klasse, richtig ausgereift, mit einem tollen Wortschatz. Im Grunde herrscht in der Story einfach eine eigenartige Harmonie, die gespickt ist mit leichtem Grusel einer psychotischen Geschichte. Stoff für einen Kurzfilm bietet sie also auch, denn verfilmt könnte ich mir diese Idee ebenfalls vorstellen. Mit wenigen Worten hat der Autor es geschafft, eine Stimmung zu vermitteln, die Gefühle der handelnden Personen klarzumachen und die Charaktere soweit auszubauen, dass man sie sich ohne große Details richtig gut vorstellen konnte. Vor allem eben was die Persönlichkeit betrifft, denn das Aussehen spielt hier nun wirklich die mindere Rolle. Am Schluss hätte ich mir persönlich noch ein kleines Detail gewünscht, was das Ganze für mich noch einen Ticken perfekter hätte machen können, aber um euch nichts zu verraten und vorwegzunehmen, behalte ich dieses minimale Manko selbstverständlich für mich und lasse euch nun mit der Geschichte alleine. Ich hoffe, ihr nutzt die Gelegenheit, um mal etwas Anderes zu lesen, was zwar kurz ist, den Leser aber erreicht. Und liegt nicht gerade darin die Kunst, einen Leser bereits in kürzester Zeit zu begeistern? Die Charaktere sind in einer so kurzen Geschichte natürlich nicht unfassbar ausgeprägt und detailreich ausgeführt. Gerade deswegen bin ich begeistert davon, dass sie mir doch sogleich so realitätsnah vorkamen. Ich hatte sie vor Augen, ich kannte ihre Gefühle, fühlte ihre Stimmung und den Raum um sie herum, in dem sie sich bewegten. Für mich ist das wirklich etwas Besonderes, denn das schafft mancher Autor nicht mal in einem Dreihundert-Seiten-Buch. Der Schauplatz wurde nicht wirklich beschrieben, aber es handelt sich eben um ein Schloss. Jeder kennt ein Schloss und jeder wird es sich in einer Form vorstellen können. ;) Die Fantasie ist dafür ja breit gefächert.
Insgesamt einfach unfassbar lesenswert. Für eine kleine Wartezeit, etwas vor dem Einschlafen oder einfach so bei der Lust zwischendurch. Diese Geschichte wird nicht enttäuschen, da bin ich mir eigentlich sehr sicher. Vor allem, wenn man auf die subtile Art des Horrors steht.
Die Kurzgeschichte ist gut geschrieben und gerade in der Kürze extrem gut ausgearbeitet und folgt dem Handlungsfaden. Gleichzeitig war sie dann doch ZU kurz für mich, man hat kaum Zeit die Charaktere kennenzulernen, auch wenn sie richtig neugierig auf sich machen. Das Ende fand ich etwas unzufriedenstellend? Oder wohl eher die Reaktion des Protagonisten, auch wenn man das wohl auf seine 'besonderen' geistigen Umstände schieben kann. :D Den Schreibstil fand ich übrigens klasse, liest sich sehr gut und hat ein recht hohes Niveau, möchte ich mal behaupten.
In der Kürze liegt dieses Mal nicht die Würze sondern der NACKTE HORROR!!! Dieses Buch ist eine sehr kleine Geschichte die mich aber trotzdem vom Hocker gehauen hat!Passt auf bei welchen Glückspielen ihr als Nächstes mitmacht!Mehr gibst gar nicht zusagen den mit diesen Buch kann man leicht spoilern! :) Ein zweiter Teil wäre schon ganz cool!