Erster Satz: The red SUV careened up the mile-long driveway spraying dust and gravel and spooking the horses grazing by the fence.
The Mercenary ist der erste Romantic Suspense Roman den ich in Englisch gelesen habe. Ich kannte die Autorin bisher nur von Gnadenlos: Auf der Flucht was erst kürzlich beim Lyx Verlag erschienen ist. Da ich das Buch aber noch nicht gelesen habe, wusste ich nicht was auf mich zu kommt. Schreibt die Autorin gut? Steht hier die Liebesgeschichte im Vordergrund oder bewahrt die Autorin das richtige Mittelmaß zwischen Liebe und Plot? Kann der Plot mich überhaupt fesseln? All das fragte ich mich bevor ich das Buch anfaing zu lesen. Schon der Plot hat meine Erwartungen hochgepusht. Man lernt Marc kennen, einen Ex-Agent der T-FLAC der sich nach dem Tod der Frau die er liebte zurück gezogen hat. Drei Jahre ist das nun her, doch jetzt kommt sein Partner und bester Freund Alexander Stone hinaus auf seine Farm, nur um ihm mitzuteilen das die Frau um die er trauert, in Wahrheit der Gegenseite angehörte und alles nur gespielt war. Seine Welt bricht erneut zusammen und er verjagd Alex. Allerdings nicht bevor dieser ihm sagen konnte das er zurück geht um die Operation weiter zu führen.
Sechs Monate später bekommt er die Nachricht das Alex tot ist. Ich fand die beiden schon im Prolog wahnsinnig sympathisch. Marc hat die Frau die er liebte getötet und sich deswegen aus dem Geschäft zurück gezogen. Er trauert und ist dennoch standfest. Als er schließlich Victoria kennenlernt, die angibt Alex Zwillingsschwester zu sein und ihm dazu eröffnet das ihr Bruder noch am Leben ist, scheint ihn die Vergangenheit erneut einzuholen. Ganz ehrlich, ich fand dieses ersten Treffe zwischen Marc und Victoria unglaublich amüsant. Marc ist ein sehr einschüchternder Typ und Victoria ist behütet aufgewachsen und dank den jüngsten Ereignissen, sehr unsicher und verängstigt. Ab und an blitzt ihr Mut durch, doch die Anfangszeit ist sie wirklich wie eine graue Maus die versucht Marc dazu zu überreden ihren Bruder zu retten.
Besonders interessant fand ich, das die T-FLAC Reihe tatsächlich ein wenig Fantasy enthält. Victoria und Alex können über Telepathie miteinander kommunizieren, schon seit ihrer Geburt und scheinbar gibt es auch bei den T-FLACS eine ganze Abteilung mit solchen Begabungen. Die Bücher die mit "Edge" anfangen gehören zu einer Trilogy innerhalb der Reihe und handeln eben von diesem Zweig der Abteilung. Auf die Bücher bin ich schon sehr gespannt, denn in The Mercenary, erschien die Telepathie doch ein wenig falsch am Platz. Trotzdem fand ich es wahnsinnig interessant wie Marc und Victoria darüber versucht haben Alex zu finden.
Ich bin wirklich froh darüber das bei der T-FLAC Reihe die Liebesgeschichte scheinbar nicht komplett im Vordergrund steht. Die Autorin hat hier Plot und Liebesgeschichte den gleichen Platz eingeräumt. Natürlich gibt es viele Szenen zwischen Marc und Victoria und obwohl Marc am Anfang immer wieder betonte das Victoria nicht zu dem Typ Frau gehört der ihm gefällt, kann er sich ihr doch nicht entziehen. Jedesmal wenn die beiden sich ein klein wenig näher kommen, wird Marc grob und stößt Victoria weg indem er ihr verbal Dinge an den Kopf wirft und ihr weh tut. Es ist sowohl ein Schutzmechanismus um ihn zu schützen, aber auch um ihr klar zu machen das er nicht der richtige für sie ist.
Manches Mal musste ich wirklich schlucken so leid tat sie mir. Doch Marc Verhalten und Charakter haben bei Victoria auch eine schleichende Veränderungen bewirkt. Obwohl sie immer noch schüchtern und sehr leicht zu verängstigen ist, wird sie dennoch stärker. Bietet ihm die Stirn, schlägt verbal zurück und lässt sich von ihm Allgemein nichtmehr alles gefallen. Als sie schließlich wissen wo Alex gefangen gehalten wird, wird die Spannung immer unerträglicher. Sicher, manches war vorhersehbar weil man es so oder so ähnlich schon in dem ein oder anderen Buch gelesen hat, aber ansonsten gibt es hier wirklich nichts zu beanstanden.
Das Ende ist unglaublich spannend und, was mich überraschte, auch sehr brutal. Die Autorin schreckt nicht davor zurück ihre Charaktere leiden zu lassen, ob nun emotional oder körperlich. Genau das gab dem ganzen noch den gewissen Touch, es wurde realistischer und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Was mich ein wenig störte, war die Tatsache das Alex zwar telepathisch zum Ende hin oft anwesend war, aber man ansonsten von ihm nicht viel mitbekommen hat. Dennoch, die T-FLAC Reihe ist sehr lang und ich vermute das Alex wohl auch schon sein eigenes Buch bekommen hat. Ich hoffe es zumindest, denn er war mir wirklich sympathisch.
Glücklicherweise ist das Englisch doch recht einfach. Es gibt zwar viele Wörter die ich nachschlagen musste weil ich mit dem Genre noch nicht vertraut bin, aber ich hatte das Buch dennoch ziemlich schnell durch.
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Fazit
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Mich hat The Mercenary vollkommen überzeugt. Am Ende gab es zwar eine winzige Sache die mich gestört hat, aber ich hoffe einfach mal das dies in einem der Folgebände noch behandelt wird. Cherry Adair hat hier aufjedenfall den Grundstein zu einer sehr interessanten und vielversprechenden Reihe gelegt. Ich habe den zweiten Band auch schon bestellt und bin gespannt ob dieser mich ebensoo fesseln kann.