Ihr Feuer wird alles außer der wahren Liebe zerstören …
Lavea ist intelligent, mutig und hasst Drachen, denn einer vernichtete mit seinen mörderischen Flammen ihre Heimatstadt. Doch mit jedem Tag toben die magischen Stürme heftiger und nur die Lords mit ihren gefürchteten Drachen sind in der Lage, die Naturgewalten zu bändigen. Als Lavea von den Schulden ihres Bruders bei Lord Zander erfährt, will sie diese begleichen, bevor ihm Konsequenzen drohen. Während sie auf Drae Castle Wiedergutmachung leistet und eine Ausbildung zur Sturmreiterin absolviert, schwelt zwischen ihr und Zander, dem mächtigsten und ohne Zweifel auch dem ungestümsten unter den Drachenlords, nicht nur Abneigung. Doch dann entdecken die Lords, dass Laveas einzigartige Bindung zu den Drachen gefährlicher ist, als ihnen bewusst war …
Unwiderstehliche Drachenlords, atemberaubende Leidenschaft und stürmische Magie - »Fire Dragon Castle« garantiert Herzrasen von Anfang bis Ende
Die Geschichte klang so verlockend, ich meine: Drachen! Eine Ausbildung zur Drachenreiterin. Eine Welt, die von Stürmen beherrscht wird, die sich nur mithilfe der Drachen zähmen lassen? Klingt alles großartig und das Potenzial der Idee war einfach nur großartig. Leider dauerte es am Anfang ewig, bis die Geschichte Fahrt aufnahm und dann ging auf einmal alles ganz schnell. Der Unterricht an sich wird übersprungen, allerhöchstens angedeutet. Entwicklungen passieren ruckartig, teilweise nicht nachvollziehbar. Wo kam die Beziehung zwischen den beiden her? Da war null Chemie, wirklich gar nichts. Sollte das Instalove sein? Seh ich nicht. Teilweise konnte ich auch einige Sachen überhaupt nicht nachvollziehen. Die Idee ist fantastisch und hat so viel Potenzial, hier hätte mehr Arbeit in das Worldbuilding und die Charaktere gesteckt werden müssen. Alleine die Enthüllungen um Lavea im letzten Drittel, da hätte man unendlich Dinge draus machen können. Am Ende war ich nur genervt und den Epilog würde ich gerne wieder aus meinem Gedächtnis löschen, thank you very much. Das waren Bilder, die ich nicht brauchte und unfassbar schlecht geschrieben dazu. Einfach nein. Ich habe den zweiten Teil zwar auf meinem SuB, aber ob ich den jemals lesen werde, weiß ich noch nicht.
Die Idee hinter allem ist mega gut. Nur ging alles viel viiiieeel zu schnell. Auf einmal gingen Sachen ab, wo man sich nur fragt, wie das jetzt passiert, woher weiß unsere Charakterin das? Wie die sind zusammen? Warum kann sie das? ... Einerseits toll, dass es nicht so lange dauerte bis es richtig losging, aber dadurch wurde leider viel kaputt gemacht.
Was ich gut fand: Das Drachen-Setting mit Drachenreitern, die Idee der Ausbildung zum Drachenreiter und magische Stürme, deren Ursprung ungewiss sind. Generell bietet die Story recht viel Potential für ein schönes Word Building und die Geschichte liest sich flüssig.
Was mir nicht gefiel: Puh. Es gibt einfach sehr große Schwachstellen im Plot und in der Entwicklung der Charakter. Die Story geht schnell voran, teils zu schnell aber dadurch liest sich alles sehr flüssig und flott. Nebencharakter spielen kaum eine Rolle und die Liebesgeschichte ist absurd. Und der Antagonist, irgendwie spielte der gar keine Rolle und wurde nebenbei erledigt?
Die Drachenlord Bücher scheinen sich je Buch auf unterschiedliche Charakter zu fokussieren. Ich werde es bei dem ersten Band belassen, weil die Geschichte für mich nur 1,5-2 Sterne sind.
DNF bei 66% - und ehrlich gesagt frage ich mich, warum ich so weit gelesen habe.
Zum einen hatte es (vor allem zum Anfang) sehr viele Fourth Wing Parallelen - diese wurden zwar mit der Zeit weniger, aber trotzdem hatte es mich zu Beginn ziemlich gestört. Vor allem weil ich die Idee mit den Sturmreitern eigentlich richtig gut und vielversprechend fand.
Zum anderen hatte ich so einige Probleme mit den Charakteren. Beginnend mit der FMC und ihrem sehr starken Drachenhass. Hier fand ich es furchtbar anstrengend wie sie alle Sturmreiter und Drachenmögenden verurteilt und versucht anderen ihre „Drachen sind das Böse“ Sichtweise aufzuzwingen. Ich verstehe dass sie ein Trauma erlitten hat, aber ihre Art damit umzugehen fand ich wirklich nicht gut (z. B auch dass sie ihre Narben versteckt).
Daher fand ich es dann auch sehr unglaubwürdig wie schnell sie diese Haltung verwirft nachdem sie ein paar Tagen am Drae Castle ist. Plötzlich will sie sich auch selbst als Sturmreiterin beweisen und scheint ihre „sie lähmende Angst“ komplett abgelegt zu haben. Schön, dass sie erkennt dass Drachen nicht nur das Böse sind und Sturmreiter versuchen gutes zu tun - die 180 Grad Wendung ihrer Einstellung war dennoch unglaubwürdig.
Und dann Zander - der Drachenlord. Für mich war absolut unbegreiflich wieso er sie von Anfang an so stark bevorzugt (und sorry aber es muss doch jedem an dieser Akademie auffallen oder!?) und daher hatten ihre Interaktionen immer einen etwas merkwürdigen Beigeschmack. Irgendwie hatte ich dabei auch immer den Eindruck als wäre er sehr viel älter als sie? Ansonsten ist sein Charakter aber ehrlich gesagt ziemlich flach und oberflächlich geblieben.
Richtig vorbei war das Buch für mich jedoch erst als es an den ersten Kuss und den Spice ging. Ersteren fand ich furchtbar „vom Himmel herab fallend“ und der Spice war einfach nur cringe und furchtbar unangenehm zu lesen. Und dazwischen gab es dann noch einige Szenen vor anderen Reitern in denen sie sich kaum davon abhalten können übereinander herzufallen - genauso unangenehm. Insgesamt hatte ich hier auch den Eindruck dass ihre „Beziehung“ rein auf körperlicher Anziehung beruht, da in ihren vorherigen Interaktionen keinerlei Emotionen aufschnappbar waren.
Handlungstechnisch hatte das Buch dann zwar einiges zu bieten und an dem Punkt an dem ich abgebrochen habe, hätte daraus vermutlich noch Spannendes entstehen können. Aber ehrlich gesagt hatte mich das Buch zu diesem Zeitpunkt (aufgrund der oben genannten Probleme mit den Charakteren und deren Interaktjonen) schon so weit verloren, dass ich nur noch überflogen habe. Deshalb dnf.
Drachen haben es mir es seit geraumer Zeit angetan und jedes Mal, wenn ich es als Thema sehe, komme ich nicht drum rum, es zu lesen. FIRE DRAGON CASTLE hat mich vor allem durch die Idee mit den Stürmen interessiert an mehr gemacht und ich wurde teilweise überrascht, aber auch enttäuscht. Ich denke, die Geschichte hat etwas mehr Vorarbeit und Editing verdient, um aus der Geschichte und der Welt das herauszuschöpfen, dass man hätte schöpfen können.
Anmerkung: Ich finde es schade, dass die Abneigung gegenüber Drachen von Lavea so stark in den Anfängen benutzt wurde, sie diese aber relativ schnell hat fallen lassen - das schien mir ein wenig nicht pausibel im Handlungsverlauf? Zumal es selbst nachdem sie ihre Drachen bekommen hatte, dennoch immer öfters in diesen Konflikt ging.
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Das Cover ist traumhaft schön - ich meine diese rot-goldenen Schuppen mit dem roten Feuer 🔥 einfach nur bezaubernd. Natürlich musste dieses Buch bei mir einziehen.
Der Schreibstil war, wie von der Autorin bereits gewohnt, flüssig und leicht zu lesen. Die Spannung wurde bis zum Schluss aufrecht erhalten. Da es sich um einen in sich abgeschlossen Einzelband handelt, hat man ein tolles Ende. Trotzdem würde ich auf jeden Fall gerne nochmal dort hin zurück reisen.
Die Welt wurde toll aufgebaut und hat mich direkt abgeholt. Die einzelnen Elemente wurden nach und nach in die Story integriert, was den Einstieg sehr einfach gemacht hat.
Fazit: Für mich eines der besten Bücher der Autorin.