Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar!
So viele Momente in diesem Buch erinnerten mich an den Kunstunterricht früher in der Schule, besonders die Einheit zu Stillleben. An sich fühlte es sich nicht kompliziert an, so ein Bild von ein paar Gegenständen ohne Bewegung ohne Veränderung kann ja eigentlich gar nicht so schwer sein, oder? Und doch... kam ich einfach nicht klar. Irgendwas in mir erlaubte es mir einfach nicht, das Thema zu verstehen. Genauso fühlte es sich an, dieses Buch zu lesen. Aus logischer Sicht kann ich die künstlerische Qualität wahrnehmen. Wunderschöne Lyrik aneinander gereiht mit einem Stillstand der Geschichte der kein wahrer Stillstand ist. Alles fühlte sich künstlerisch an, aber auf keiner Weise die zugängig ist, sondern auf einer die für mich das Lesen unglaublich schwer gemacht hat.
Ich wollte es wirklich mögen, die Prämisse klingt interessant und auch die Handlung die ich erahnen konnte war an sich lesenswert, aber die Sprache war so kompliziert, dass ich mich niemals wirklich auf das Buch einlassen konnte.
Weiss nicht, melancholisch, teilweise auch beflügelnd, sprachlich fein, teilweise aber auch schwer zu verstehen, nicht ganz klar, was eig wann passiert, entsprechend etwas fordernd, im Vergleich zu dem, was ich sonst lese von Autobahn ne Abfahrt, 140>50 abgebremst, is aber was gutes, bin mit dem Buch etwas zur Ruhe gekommen. Werde es nochmal lesen
Liste der gebliebenen Dinge war ein besonderes Leseerlebnis. Mirren und Kato bauen eine Hütte zu einer Bude um. In einer sehr verträumten Welt geht es viel um Kunst, da Kato Stillleben nachkocht und Mirren malt. Es geht viel um Naturelemente und wir erleben Mirrens Sichtweise.
Leider war das nicht das richtige Buch für mich. Mir hat Plot gefehlt (die Story plätschert eher so vor sich hin und lebt hauptsächlich von Mirrens Beobachtungen). Auch zu Mirren und Kato habe ich nicht wirklich Zugang gefunden, da die Erzählweise vielleicht recht poetisch, aber auch ziemlich wirr ist.