Robert Palfrader erzählt eine fesselnde Familiengeschichte, in der Fiktion und Wahrheit gekonnt verflochten werden. Realität und Fantasie verschwimmen, wenn er ausdrucksstark und atmosphärisch die Erlebnisse mehrerer Generationen schildert, deren Weg von Südtirol über Argentinien bis nach Österreich führte.
"Ein paar Leben später" ist ein kleines Büchlein über Einzelschicksale einer Familie. Wer sich für Südtirol und Familiengeschichten interessiert und trockenen Humor mag, kommt voll auf seine Kosten. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichten etwas tiefer gehen und emotionaler erzählt werden. Nicht ganz so spröde, wobei das auf der anderen Seite Palfraders eigener Stil ist, an den man sich auch gut gewöhnen kann. Aber immer, wenn ich drinnen war in der Lebensgeschichte eines Menschen, war diese auch schon vorüber. Ich hätte gerne noch länger gelesen, wäre gerne etwas tiefer hineingetaucht. Allerdings passt der Titel somit auf jeden Fall perfekt. Das Cover, welches mir sehr gut gefällt, passt für mich hingegen nicht so richtig zum Buch. Insgesamt eine kurzweilige und interessante Leserreise.
Zugegeben, ich war ein bisschen skeptisch. Schuster bleib bei Deinem Leisten, hab ich mir in ähnlichen Fällen gedacht. Aber immerhin schreibt er keinen Krimi, dachte ich dann, und eine ladinische Familiengeschichte, das klingt doch interessant. Das ladinische ist zwar nicht so prominent wie erwartet, dafür aber die Geschichte viel abenteuerlicher als gedacht. "Der hat ja ganz schön was zu erzählen!" sagen die einen. "Aber er kann's auch!" sagen die anderen. Wie auch immer, lesenswert ist das allemal!
Wirklich interessant zu lesende Familiengeschichte. Gibt einen guten Einblick ins damalige Leben. Feines Buch für zwischendurch, da schnell fertig, kurz: unaufregend aufregend.
Herrlich turbulent ist die Familiengeschichte des Autors. Phantasie und Wahrheit, daneben auch Einblicke in den Alltag eines streng katholischen Dorfes in den Dolomiten. Leicht und amüsant,dabei sind bewundernswert Orginale. Ich bin begeistert