Ich hab das in einem Buddyread gelesen und demnach eigentlich viel zu sagen, aber irgendwie jeden Gedanken schon mal ausgesprochen lol
Bin mir jedenfalls bei den drei Sternen sehr sicher. Das Worldbuilding war übel schwach, unnötige Sachen wurden zu oft wiederholt und alles was die Protagonistin gelernt hat, haben wir nur in einem Nebensatz bekommen, wenn überhaupt.
Das Problem, wenn man in eine neue Welt einsteigt, wo jeder schon alles weiß und die Prota eben auch, ist, dass es selten ausreichende Erklärungen gibt. Besonders wenn es aus ihrer Sicht geschrieben ist, denkt sie halt nicht darüber nach, uns erstmal die ganze Gesellschaft und die Magie zu erklären. Mir kam das alles viel zu oberflächlich vor und ich hatte einfach die ganze Zeit Fragen, von denen ich gehofft habe, dass sie beantwortet werden, aber das ist nie passiert.
Generell haben wir auch sehr wenig Zeit im Unterricht verbracht, aber ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich so eine Geschichte im Fantasy-Academy Setting lese dann will ich da auch einiges lernen und mitbekommen, und nicht nur einzelene Stunden mit zwei Sätzen abgehandelt, wenn überhaupt.
Die meiste Zeit wurde sich mit den zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandergesetzt und der Fall aufgeklärt.
Ersteres fand ich auch gar nicht schlecht, das war wirklich gut und glaubwürdig gemacht. Da konnte ich mit Zoey fühlen und es war auch schön diese Entwicklung bei ihr mitzuerleben. Sie hatte einen stark ausgeprägten Charakter, war nicht einfach nur ein unbeschriebenes Blatt Papier und hatte wirklich Probleme, Gedanken und Gefühle die dafür gesorgt haben, dass sie als Hauptcharakterin mal hervor sticht.
Letzteres fand ich ein bisschen langweilig. Wie das ganze abgelaufen ist hat bei mir einfach kein Gefühl der Spannung erzeugt. Ich war so ein bisschen interessiert, weil ich einfach dachte da passiert was ganz großes aber der Funken ist nicht übergesprungen. Wie das ganze am Ende aufgelöst wurde war meiner Meinung nach auch ein bisschen arg an den Haaren herbeigezogen. Für einen größeren Impact hätte das viel mehr Aufbau, kleine Details und Hinweise gebraucht. Ohne dies hat es sich einfach sehr "aus dem Nichts" angefühlt.
Ich fands ganz schön dasss die Liebesgeschichte eher nebensächlich war, auch wenns sehr offensichtlich war was passieren würde. Darauf will ich jetzt auch wegen Spoilern gar nicht so genau eingehen aber niemand kann leugnen wie offensichtlich das war.
Ja wie gesagt, das ganze Magiesystem hat mir nicht getaugt, einfach, weil man zu wenig davon wusste. Damit kann ich einfach nichts anfangen und es hält mich dann auch immer ab richtig in die Geschichte einzusteigen, weil ich sowas auch selten einfach weg ignorieren kann.
Die Rezension ist bisschen durcheinander aber damit müssen wir jetzt wohl alle leben und in 3 Tagen fallen mir wahrscheinlich wieder Sachen ein die ich noch sagen will. Die landen dann einfach auch noch hier lol