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Was Ich Zurückließ

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Hardcover

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Marco Ott

3 books

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Profile Image for stadtfisch.
93 reviews19 followers
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November 11, 2025
Texte wie diese machen mich nachdenklich. Ist das ein Roman? Autofiktionales Schreiben ist interessant aber es scheint mir manchmal wie ein verfrühter, unausgereifter Schritt von schöpferischem Bestreben in die Welt. Es liest sich eher wie nach außen gekehrte Selbstreflexion, Vorüberlegungen zu einem Roman. Viele dieser Gedanken wären vielleicht in Gedichten, Novellen und Kurzgeschichten besser zur Geltung gekommen. Ich muss an Rilkes "Briefe an einen jungen Dichter" denken. An Jiří Wolker. Der fiktionale Charakter, den Romane üblicherweise haben, ist ein entscheidendes Element für mich und ein großes Potential. Man kann Dinge verdichten, man kann Aspekte erhellen und detaillierter zeigen als der flüchtige Blick des Alltags es kann. Man kann Dinge in ihrer Vielschichtigkeit zeigen, statt sie einfach nur zu benennen. Dieses Buch benennt pragmatisch einige Dynamiken, die so in der Welt beobachtet werden können, gestaltet sie aber nicht deutlich aus. Die Figuren bleiben Schemen, werden nicht ganz zu Charakteren. Es ist eine kurze Begegnung mit dem Innenleben eines Anderen aber es will keine rechte Geschichte daraus werden. Interessant sind dabei auch die Kritiken aus den Ablehnungen aus Babelsberg und Leipzig, die der ich-Erzähler/Autor wiedergibt aber als hätte er ihren Kern nicht verstanden, während er weiterhin genau das macht, wofür er in Leipzig abgelehnt wurde, was in Hildesheim anscheinend aber funktioniert. Dass die Kulturwelt und Schreibwelt so ist, wie sie ist und dass Kritik auch von Menschen kommt, deren Werk man nicht unbedingt ansprechend findet, und trotzdem einen Denkanstoß wert sein kann, sind Erkenntnisse, die sich nicht widersprechen sollten. Das Buch mit Sternen zu bewerten, fällt mir schwer, da es ein sehr persönlicher Text zu sein scheint. Meine Kritik ist formaler Natur. Der Inhalt ist objektiv interessant.
Profile Image for yellowdog.
852 reviews
February 20, 2024
Ein ruhiges Buch, eigentlich unspektakulär und doch ein wichtiges Buch über ein Leben und einem Wandel.
Der Protagonist erzählt anhand eines langen Briefs an seine Eltern von seiner Entwicklung.
Das einfache Elternhaus im Ruhrgebiet prägen ihn. Er war lange ohne große Ambitionen Doch schließlich beginnt er sich für Literatur zu interessieren, will auch schreiben. Aber es ist ein steiniger Weg.
Die vielen literarischen Einflüsse auf ihn, sind interessant zu lesen.

Dieser Text zeigt die Entfremdung von Herkunft und Eltern, ist gleichzeitig aber auch eine Annäherung. Das finde ich überzeugend.
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