Ela ist fasziniert von Planeten, Sternen und Raketen. Ihr Traum? Als Astronautin ins Weltall fliegen! Doch irgendwie glauben nicht alle daran, dass Ela das schaffen kann. Und zwar nur, weil sie mit Rollstuhl lebt.Zum Glück sind da aber auch Elas bester Freund Ben, der sie immer unterstützt, und Onkel Micha, der Ela ermutigt, weiter an ihre Wünsche und Ziele zu glauben. Ela lernt, dass sie ihre Träume auf die eine oder andere Art verwirklichen kann – und wird. Schließlich führen viele Wege zu den Sternen!
Das erste Kinderbuch von SPIEGEL-Bestseller-Autor Raúl Krauthausen und Multitalent Adina Hermann
Wundervolle, empowernde und Mut machende Geschichte für alle Kinder ab 5 JahrenMit wissenschaftlich geprüften FAQs rund um das All und wertvollen Antworten auf Kinderfragen rund um die Hauptfigur ElaVorwort von (F)Astronautin Insa Thiele-EichBarrierefreie Typographie für inklusiven Lesespaß
Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren, ist in Berlin aufgewachsen. Er hat «Osteogenesis imperfecta», sogenannte Glasknochen, und sitzt im Rollstuhl. Der 33-Jährige studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Design Thinking, war Programmmanager beim RBB-Radiosender Fritz, entwickelte eine Kampagne für den «Alternativen Nobel Preis» und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein SOZIALHELDEN e.V.. 2010 ging sein Projekt wheelmap.org online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte.
Ela ist fasziniert vom Weltall und möchte irgendwann einmal Astronautin werden. Niemand glaubt wirklich daran, dass Ela das schaffen kann, denn Ela sitzt im Rollstuhl. Doch sie lässt sich nicht entmutigen. 💜 Ein sehr schönes und sehr wichtiges Kinderbuch. Zudem ist es noch sehr informativ, denn man erhält viele Fakten über die Raumfahrt und besonders auch über Astronautinnen. Mir hat es sehr gut gefallen, ebenso wie die Botschaft, die die Geschichte enthält.
Die Idee des Buches – Mädchen im Rollstuhl möchte Astronautin werden – hat mich bei der Verlagsvorschau direkt angesprochen. Und das Buch hat mir wirklich gut gefallen.
Ela und ihr Freund Ben lieben den Weltraum und den Sternenhimmel. Da die zwei sich über ihr Lieblingsthema austauschen („Wusstest du, dass…?“), sind ganz viele Informationen in die Handlung eingebunden. Teilweise kommen hier viele Fakten innerhalb weniger Sätze – ein paar Themen davon werden im Anhang des Buches erneut aufgegriffen und etwas ausführlicher erklärt.
Nach einem Ausflug zum Planetarium beschließt die lebenslustige und wissbegierige Ela, dass sie Astronautin werden will. Nachdem ihr mehrfach gesagt wird, dass es aufgrund der hohen Anforderungen schwierig werden könnte, entwerfen Ben und Ela einen Trainingsplan, um Elas Fähigkeiten und Wissen zu testen und auszubauen. Die Kinder sind dabei sehr kreativ und Ela meistert viele Aufgaben. Aber ganz problemfrei verläuft die Vorbereitung nicht… Ela ist niedergeschlagen – und wird ganz toll aufgefangen und bestärkt, an ihren Zielen festzuhalten.
Es ist eine Geschichte über Träume, für die es sich zu arbeiten lohnt. Über Rückschläge und die Erkenntnis, dass viele Wege ans Ziel führen können. Und über eine Freundschaft voller Verständnis und Unterstützung.
Warum Ela im Rollstuhl sitzt, wird in der Geschichte nicht erwähnt. Im Anhang wird das Thema kurz aufgegriffen – dass man nicht immer auf alles Antworten bekommt und kein Recht auf persönliche Informationen anderer Menschen hat. Ela meistert ihren Alltag und lässt sich von kaum etwas abhalten. Teilweise ist es ihr Umfeld, das meint, ihr Einschränkungen vorgeben zu wollen oder sie auf den Rollstuhl reduziert. So fragt ein Schaffner im Zug, wo der Rollstuhl denn raus wolle… Ben und Ela reagieren auf diese unpassende Bemerkung ziemlich cool. Aber natürlich gibt es trotzdem Situationen, in denen Ela auf Hindernisse stößt – und nicht jedes alles lässt sich aus eigener Kraft überwinden.
Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Es gibt viele farbige Grafiken und bunte Überschriften. Der Schreibstil ist insgesamt leicht verständlich. Im Anhang gibt es noch einige Fakten zum Weltraum, der Raumfahrt (im Wandel) und Planeten. Ein zweiter Anhang beschäftigt sich mit Fragen rund um Ela und ihr Verhalten. Dabei werden die kleinen LeserInnen teilweise direkt angesprochen und zu ihren eigenen Erlebnissen und Wünschen befragt.
Fazit
Die Welt ist im Wandel. Was heute nicht geht, könnte in 10 oder 20 Jahren bereits möglich sein. Und wenn etwas nicht auf direktem Weg geht, hilft vielleicht in kleiner Umweg. Die Geschichte von Ela bestärkt darin, sich von Hindernissen nicht abhalten zu lassen, gibt ganz viele Fakten zum Thema Weltraum und Raumfahrt und Einblicke in das Leben mit Behinderung (fast) ohne dabei belehrend daherzukommen.
Setzt dieses Buch Kindern den Floh ins Ohr, dass sie alles machen und werden können? Es gibt Personen, die Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung genau das suggerieren. Das ist ähnlich sinnvoll wie die Aussage, dass auf einen Rollstuhl angewiesene Menschen wieder laufen lernen können, wenn sie es denn nur wollen und fest dran glauben. Aber glücklicherweise ist genau dieser Gedanke nicht in diesem Buch zu finden.
Vielmehr wird von Träumen erzählt, die manchmal Wirklichkeit werden oder zumindest in greifbare Nähe rücken. Und das macht einen großen Unterschied. Man muss Kindern vermitteln, dass sie im Leben durchaus Träumen dürfen (unabhängig von einer Behinderung), die Träumereien aber nicht immer Wirklichkeit werden.
Elas Traum von einer Astronautin ist gut und authentisch erzählt. Das gilt sowohl für die Entstehung des Traums, aber auch für die „Showstopper“, also jene Personen, die sofort sagen, dass etwas nicht geht oder nicht möglich ist. Mit einer derartigen vehementen Ablehnung wird dem Kind vor den Kopf gestoßen, was in einer Enttäuschung mündet. Glücklicherweise finde in der Geschichte Ela wieder ihren Mut, um ihre Träume weiterzuleben und auch ein wenig anzupassen. Wenn schon nicht Astronautin, dann eben irgendwas anders mit Astronomie.
Untermalt wird die Geschichte mit Illustrationen von Laura Rosendorfer. Diese sind bunt, verspielt und einfach kindgerecht. Es handelt sich aber nicht um ein Bilderbuch mit Textanteil, sondern um ein Buch mit einer Erzählung, die von Illustrationen begleitet wird. Das Buch eignet sich meines Erachtens nicht für Erstleser, sehr wohl aber als Vorlesebuch. Allerdings muss hier beachtet werden, dass die Geschichte relativ lang ist und eher nicht an einem Abend vorgelesen werden kann.
Am Ende des Buchs findet sich noch Zusatzinformationen mit astronomischen Details und Fragen & Antworten zur Hauptfigur Ela.
Fazit Ich finde das Buch gut gemacht. Es ist authentisch und lebensnah und vermittelt die Lebenssituation von Kindern mit und ohne Einschränkungen. Das Buch zeigt, dass Träume wichtig sind und man sich diese nicht kaputt machen lässt. Dafür aber immer (als Plan B) mit einem Bein auf dem Boden bleibt. Die Erzählung ist kindgerecht und spannend, in meinen Augen aber eher für ältere Kinder im Grundschulalter geeignet.
Ela hat einen großen Traum, sie möchte wenn sie groß ist ins All fliegen! Aber nicht alle Menschen um Ela herum ermutigen sie, denn Ela sitzt im Rollstuhl! Zum Glück hat sie aber ihren besten Freund Ben immer an ihrer Seite, auf ihn kann Ela bauen und mit ihm entwickelt sie eine Liste um doch noch ihren Traum verwirklichen zu können!
Der Schreibstil und auch die Aufmachung des Buches sind sehr kindgerecht und so enthält der Schreibstil keine schwierigen Wörter und ist leicht verständlich. Die Schrift ist relativ groß und klar geschrieben, so eignet sich das Buch gleichermaßen für Leseanfänger oder auch zum vorlesen. Bunte Zeichnungen lockern das Gelesene auch immer wieder auf und bringen eine schöne Atmosphäre mit rein.
Ela ist ein sehr kluges und wissbegieriges Mädchen das fest an sich und ihren Traum glaubt und ein Rollstuhl hält sie dabei nicht auf- das wäre doch gelacht! Uns hat diese sehr selbstbewusste und starke Ela gut gefallen und es wurden auch durchaus Situationen aufgezeigt bei denen sich die Erwachsenen falsch verhalten. Dieses Aufzeigen fanden wir auf jeden Fall gut, Ela war uns dabei aber teils etwas zu forsch denn oft waren die Erwachsenen ihr gegenüber eher hilflos als gemein!
Das Buch handelt anfangs von einem Besuch im Planetarium und wir haben spielerisch über Sterne, Planeten und die ersten Astronautinnen lernen können dies hat uns großen Spaß gemacht! Später ging es dann viel darum einen Plan zu entwickeln wie Ela selbst einmal ins All fliegen kann. Das war ganz spaßig zu lesen wir hätten uns jedoch über noch mehr Wissen und Themen zum Weltall selbst, zu Sternen und Planeten gefreut. Das Buch handelt mehr darum wie es Ela trotz Rollstuhl gelingt ihren großen Traum zu erleben.
Fazit: Eine schöne Geschichte über ein selbstbewusstes Mädchen im Rollstuhl, das nie aufgibt und an ihre Träume glaubt!
Ela liebt das Weltall und ist begeistert, als in den Ferien ein Besuch im Planetarium ansteht. Sie möchte unbedingt Astronautin werden! Doch nicht jeder traut ihr das, weil sie mit Rollstuhl lebt, zu. Das Buch ist wunderschön gestaltet und illustriert. Ich kann mich an den vielen Bildern und kleinen Details passend zur Geschichte gar nicht satt sehen! Die Geschichte über Träume und Freundschaft hat so viele tolle Botschaften, das ich jedes Mal gedacht habe: wenn ich irgendwann Kinder habe, möchte ich ihnen genau diese Werte vermitteln! Ela ist ein aufgewecktes Mädchen, das sich nicht von ihren Träumen abbringen lässt. Ihre Familie und ihr bester Freund Ben tragen dazu bei, indem sie sie immer unterstützen. Das zu lesen ist einfach schön! Das Buch spiegelt gleichzeitig auch Facetten der Lebensrealität von Menschen mit Rollstuhl wider. Zum Beispiel gibt es die Nachbarin von Elas Familie, die ihr nichts zutraut und nicht versteht, dass „gut gemeint, nicht immer gut gemacht“ ist. Am Ende des Buches sind nochmal die Informationen zum Weltall aus der Geschichte zusammengefasst und mit weiteren Details ergänzt. Das gefällt mir für den Überblick richtig gut! Außerdem gibt es eine Rubrik mit Fragen und Antworten zu der Hauptfigur Ela, die vielleicht beim Lesen auftauchen. So können die wichtigsten Kinderfragen mit Antworten der Autoren beantwortet werden und runden damit das Leseerlebnis ab. Eine motivierende und bestärkende Geschichte für alle Kinder ab 5 Jahren! Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
ALS ELA DAS ALL EROBERTE ist eine wirklich nette, lustige, liebevolle Geschichte mit ganz vielen tollen bunten Bildern. Das Buch fesselt einen und man möchte wissen wie es weitergeht und was wohl als nächstes passieren wird.
Das Cover ist bunt und cool designend. Auch im Buch finden sich wunderschöne Bilder in knalligen Farben. Besonders gut gefällt mir, wie die Gesichter aussehen. Man kann dabei super die Gefühle der Personen ablesen.
Im Buch geht es um Weltraum, AstronautInnen, Freundschaft sowie Beeinträchtigungen im Alltag. Diese Themen wurden wunderbar dargestellt und es wurde auch nicht an Emotionen gespart. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten. Mir hat der Charakter Onkel "Micha" sehr gefallen, weil er sehr liebevoll, einfühlsam, motivierend und unterstützend ist. Zudem hat er selbst durch ein körperliches Gebrechen seinen Traumjob aufgeben müssen. Er zeigt, dass es immer mehrere Wege im Leben gibt und dass es wichtig ist, seinem eigenen Herzen zu folgen.
Dieses Buch erhält von mir eine klare Kaufempfehlung, weil es so positiv ist und cooles Weltraumwissen weitergibt.
Dieses Buch ist ein Buch, was einfach jeder lesen sollte, egal wie alt. Die Geschichte zeigt auf eindrückliche Weise, welche Grenzen es im Leben für Menschen mit Behinderung gibt. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass man alles schaffen kann, wenn man nur fest genug daran glaubt. Die Umsetzung der Geschichte ist sehr gut gelungen. Es wird sehr sensibel erzählt, was Ela alles erlebt und womit sie kämpfen muss. Da merkt man einfach, dass der Autor selbst eine Behinderung hat und weiß, worum es geht. Die Hauptperson wird sehr mutig und stark dargestellt, was vor allem Kindern mit Behinderung helfen kann, selbstbewusster zu werden. Die Illustrationen sind sehr farbenfroh und lustig. Sie lockern das Buch etwas auf und helfen dabei, sich alles ganz genau vorzustellen. Sie ergänzen die angenehm kurzen Texte. Einfach ein sehr wertvolles Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.
Ich habe mich so über dieses buch gefreut. Das cover hat meinen Sohn sofort begeistert und auch der Klappentext klang sehr toll. Nach der Lektüre bin ich einfach enttäuscht. Die Geschichte an sich ist gut, ABER...
Was mich Gestört hat sind abwertende und unnötige Nebenkommentare in den ersten Kapiteln. Es hätte wirklich nichts gekostet, diese auszulassen.
Schon im ersten Kapitel, als Ela mit der Bahn fährt: die Ansage im Bahnhof ist unverständlich, die Toiletten muffeln und der Schaffner macht eine unbeholfene Bemerkung über den Rollstuhl. Okay. Ein bisschen unerwartet, aber vielleicht wollen die Autoren zeigen, wie schwierig das Leben für Rollstuhlfahrer ist?
Im nächsten Kapitel wird nebenbei erwähnt, dass die Lehrerin während der Vorstellung im Planetarium eingeschlafen ist. Die Anmerkung trägt gar nichts zur Handlung bei, außer sich über die arme Lehrerin lustig zu machen (die im Rest des Buchs nicht wieder auftaucht).
Im dritten Kapitel wird über die Nachbarin berichtet. Die "olle Tante" schenkt Ela immer blöde Sachen: Glitzerkram, Krankenhaus-Figuren, Bücher über einen Jungen im Rollstuhl. Ihre Mutter hat natürlich der NACHBARIN den Unterschied zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" erklärt, aber letztere scheint nicht kapiert zu haben. Deswegen muss Ela die Geschenke dann "aufwendig verlieren". Auch die "olle Tante" versucht natürlich Ela davon zu überzeugen, dass sie nicht Astronautin werden kann, doch an der Stelle konnte ich nur daran denken, wie unsympathisch und beinahe verwöhnt und egozentrisch Ela ist.
Ich finde es wirklich schade, weil die Geschichte eigentlich sehr schön ist.
"Als Ela das All eroberte" hat mich direkt neugierig gemacht. Ein inklusives Kinderbuch habe ich noch nie gelesen. Dazu das interessante Thema Weltall und die schönen, farbenfrohen Illustrationen haben mich überzeugt. Das Buch ist leicht zu lesen und auch für jüngere Kinder zum Vorlesen geeignet. Die Kapitel sind kurz genug, dass junge Leser*innen nicht direkt überfordert werden. Die Geschichte von Ela und Ben beinhaltet viele Dinge, die mir persönlich bei Kinderbüchern wichtig sind. Sie vermittelt Wissen, in diesem Fall zum Weltall und weiblichen Astronautinnen, sie ist ansprechend und in einem flüssigen Stil geschrieben, sie behandelt ein wichtiges Thema, hier die Inklusivität bezüglich Elas Rollstuhl und hat eine Botschaft: man sollte nie aufhören zu träumen. Genau diese Mischung macht auch, dass das Buch mir so gut gefällt. Wichtig ist vor allem, dass Elas Rollstuhl sie nicht an etwas hindert, sondern ihr auch vieles ermöglicht und ihr Umfeld, vor allem auch ihr bester Freund dies akzeptiert. Es wird betont, dass Ela ein vollkommen normales Kind ist, dass auch Träume hat. Diese mögen eventuell im Moment noch unerreichbar erscheinen, aber vielleicht nur weil die Welt noch nicht so weit ist? Die Geschichte ist sehr ermutigend, hoffnungsvoll, aber auch realistisch. Ingesamt kann ich sie wirklich nur empfehlen!