Der Tod ist ein Hesse. Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll: von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen von Bröhmann senior. Doch in der Hauptstadt geschieht etwas Unerwartetes, Schreckliches. Ein gewaltsamer Tod. Nein, zwei. Und kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer unschönen Geschichte auf die Spur. Vor Jahrzehnten, als der Alte noch das Heft in der Hand hielt, verschwand ein Mann hinter Gittern und schwor Rache. Nun sterben in der Gegenwart Menschen. Und Hunde!
Ein toller dritter Band in der Broehmann Serie! Wir lernen den etwas wiederwilligen Polizisten immer besser kennen, und seine nicht unkomplizierte Famile dazu. Broehmann ist eine sehr sympatische und glaubenswuerdige Figur. Er ist nicht, wie so viele Detektivfiguren, mit aller Leidenschaft Polizist, sondern ist eher durch seinen Vater in den Beruf gerutscht, und fuehlt sich damit nicht ganz wohl. Ich denke Faber hat hier mal einen Protagonisten/Held kreiert mit dem man sich gut identifizierent kann. Er gibt seine Schwaechen zu, hat Aenste, ist aber auch lustig und gluecklich, vor alem wenn es in seiner Familie mal gut laeuft. Seine persoenliche Geschichte ist, wie in den anderen zwei Buechern auch, eng mit dem Kriminalfall verwickelt. Dies macht die ganze Geschichte spanneneder. Ich finde die Buecher sind wirklich immer besser geworden, und freue mich schon sehr auf das naechste!