Das wesentliche Merkmal der Simply-Reihe ist die Darstellung komplexer Inhalte in einer leicht zu verstehenden Art und Weise. Vor allem beim Thema Ernährung ist es für den Laien oftmals schwer nachzuvollziehen, was wissenschaftliche Fakten und was Mythen und Legenden sind.
Auch ist es schwierig, eine strukturelle Darstellung zu wählen, die dem Verständnis zu Gute kommt. Deshalb ist es gut gewählt worden, dass zuerst die Frage, was eigentlich Nahrung überhaupt ist, beleuchtet wird. Schon diesem ersten Kapitel werden die einzelnen Bestandteile der Nahrung aufgelistet und erklärt. Dabei werden nicht nur die wesentlichen Bestandteile erklärt, sondern alle Bestandteile der Nahrung, inklusive der Vitamine und Spurenelemente. So umfassend finden sich die Erläuterungen nur selten.
Das nächste Kapitel erläutert den Weg der Nahrung durch unseren Körper. Wie unsere Verdauung funktioniert ist ebenso essentiell wie die Erklärung, was Nahrung ist. Die nächsten drei Kapitel widmen sich der gesunden Ernährung auf eine umfassende Art und Weise. Gut finde ich hierbei, dass kaum wertend über bestimmte Themen gesprochen wird. Es wird zwar immer wieder auf Studien hingewiesen, aber hier merkt der Leser, dass sich nicht um ein wissenschaftliches Buch handelt, denn ein Quellenverzeichnis ist in dem Buch nicht enthalten.
Zum Schluss werden zwei in meinen Augen sehr wichtige Themen angesprochen. Zum einen Essverhalten und Diäten und das große Kapitel der Lebensmittel-Erkrankungen. Gut fand ich hier, dass ebenfalls wertfrei die einzelnen Punkte dargestellt wurden und eher darauf verwiesen wird, was schwieriger umzusetzen ist.
Sehr gut finde ich die Querverweise innerhalb des Buchs. So werden zu Beginn die Vitamine erklärt und weiter hinten, was gesundes Essen ist. Wenn nun der Effekt eines bestimmten Bestandteils erklärt wird, wird der Leser sehr leicht zur passenden Erklärung geführt.
Fazit
Ich denk, dass sich jeder Mensch mit der Ernährung befassen sollte. Zumindest die Fakten rund um die Herkunft, die Verarbeitung und Bestandteile sollten jedem Menschen geläufig sein. Man muss ja nicht gleich zum Ernährungspapst mutieren, sondern vielmehr darauf achten, was in welchem Umfang zu sich genommen wird. In diesem Zusammenhang fand ich die Ernährung entlang des Regenbogens sehr sympathisch.