Jagd auf den gefährlichen De Jong-Clan. Spannung pur von Spiegel-Bestsellerautorin Anna Johannsen & Elke Bergsma.
Die dramatischen Ereignisse der letzten Wochen haben im Team um Lina Lübbers und Kea Siefken tiefe Spuren hinterlassen. Dennoch ist keine Atempause in Sicht, denn der niederländische De-Jong-Clan operiert weiter und ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Lina und Kea sind gezwungen, ihre Strategie zu ändern und in die Offensive zu gehen – wodurch nicht zuletzt der Undercover-Einsatz von Hauke Behrends zu einem unberechenbaren Risiko wird.
Können Lina und Kea den entscheidenden Schlag gegen die organisierte Kriminalität führen und den Clan stoppen, um weitere Opfer zu verhindern?
Klappentext: Die dramatischen Ereignisse der letzten Wochen haben im Team um Lina Lübbers und Kea Siefken tiefe Spuren hinterlassen. Dennoch ist keine Atempause in Sicht, denn der niederländische de Jong-Clan operiert weiter und ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Lina und Kea sind gezwungen, ihre Strategie zu ändern und in die Offensive zu gehen, wodurch nicht zuletzt der Undercover-Einsatz von Hauke Behrends zu einem unberechenbaren Risiko wird.
„Die Kraft der Ebbe“ ist der dritte und letzte Band der Lina Lübbers & Kea Siefken Trilogie von Anna Johannsen und Elke Bergsma. Von Anna Johannsen habe ich schon viele spannende Krimis gelesen, die Trilogie ist das erste Werk, dass ich von Elke Bergsma lese. Ich war schon beim ersten Band neugierig wie die beiden Autorinnen zusammen harmonieren.
Die Charaktere der beiden Autorinnen gefallen mir gut. Besonders natürlich die beiden Kommissarinnen Kea Siefken und Lina Lübbers. Die beiden sind sehr verschieden und haben sich nach ersten Missstimmungen gut zusammengerauft.
Lina Lübbers ist eigentlich in Osnabrück tätig, in Aurich sollte sie nach einem Maulwurf fanden. Den hat sie mittlerweile ausfindig gemacht. Jetzt geht es noch darum den de Jong-Clan unschädlich zu machen. Ob Lina dann in Aurich bleibt oder nach Osnabrück zurückkehrt, wird sich zeigen.
In diesem Band geht es jetzt darum, den de Jong-Clan unschädlich zu machen und die Personen, die ganz ober in der Hierarchie stehen festzunehmen. Damit geht auch der Untercover-Einsatz von Hauke Behrend weiter, was nicht ungefährlich ist. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem niederländischen Kollegen können bald erste Erfolge verbucht werden. Doch an die Hintermänner zukommen bleibt schwierig.
Die beiden Autorinnen erzählen die Geschichte aus der Ich-Perspektive der beiden Kommissarinnen. Dabei wechseln sich die Kapitel mit den Kommissarinnen ab. Aber keine Angst, man kommt nicht durcheinander. Die Kapitel sind mit dem Namen der Kommissarin überschrieben und man weiß immer, wo man zu Hause ist. Ich habe mich schon im ersten Band schnell an die Ich-Perspektive gewönnt. Ich finde es sehr spannend die Charaktere so zu begleiten. Man bekommt alles hautnah mit, kann sich richtig in die Person hineinversetzten, kann spüren, was sie fühlen und lesen, was sie denken. Ich finde, es ist eine interessante Erfahrung einen Krimi mit dieser Perspektive zu lesen.
Die beiden Autorinnen harmonieren sehr gut zusammen. Man merkt beim Lesen nicht, dass zwei Personen an der Geschichte geschrieben haben.
Anna Johannsen und Elke Bergsma haben in diesem Krimi die Handlungsorte sehr gut beschrieben. Die Ermittlungen werden auch spannend geschildert und man fiebert richtig mit, ob es den Ermittlern gelingt den Clan zu zerschlagen.
„Die Kraft der Ebbe“ ist wieder ein spannender und unterhaltsamer Krimi. Jetzt ist die Trilogie leider zu Ende gelesen. Ich bin mir aber sicher, die beiden Autorinnen werden ihre Leser*innen mit neuen, spannenden Kriminalromane verwöhnen.
Die Kraft der Ebbe (Ein Fall für Lina Lübbers & Kea Siefken 3) von Elke Bergsma und Anna Johannsen, erschienen im Edition M Verlag am 3. Dezember 2024.
Hauke Behrends Einsatz als Informant für den de Jong-Clan wird immer riskanter. Dann tauchen auch noch Teile der Unterlagen von Lothar Hempen auf. die dieser über den de Jong-Clan gesammelt hatte. Um die Unterlagen zu erhalten, soll Kea dem Unbekannten Geld geben.
Diesmal konzentriert sich die Geschichte auf die Polizeiarbeit, die gemacht werden muss, um rechtssicher Beweise zu sammeln und einem mit Drogen handelnden Clan dingfest zu machen.
Erzählt wird wieder in zwei Erzählsträngen von Lina und Kea. Deutlich treten die Informationslücken hervor, die Kea aufgrund des Undercover Einsatzes von Lina hat. Sehr schön wird die Zusammenarbeit mit den Niederlanden eingearbeitet ohne die in Grenznähe wohl gar nichts laufen kann.
Spannend geschrieben und mit interessanten Protagonisten, die nicht wie in den meisten Krimireihen irgendwelche Ticks haben. Auch das Privatleben der Personen wird zwar mit eingearbeitet, aber ist nicht wirklich außergewöhnlich oder langatmig beschrieben. Mir hat die ganze Reihe sehr gut gefallen und ich würde gerne weitere Kurzserien der Autorinnen lesen. Klare Kaufempfehlung.
Krönender Abschluss der Serie Ein sehr gelungener Abschluss einer sehr guten Krimireihe. Auch hier wird in der Ich-Perspektive aus der jeweiligen Sicht der Ermittlerin erzählt und hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die beiden Ermittlerinnen und auch das restliche Ermittlerteam sehr sympathisch und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Und hier ist er: der letzte Band dieser Trilogie. Wieder wechselt die Perspektive, was mir persönlich sehr gut gefällt, da man so die Protagonisten von außen noch etwas besser kennenlernen kann.
Die Mischung aus Privatleben der Ermittler und Krimihandlung ist perfekt gelungen und sehr abwechslungsreich. Mir gefällt auch, dass die Bösewichte in der ganzen Serie die gleichen sind. Das macht es zwar ein bisschen vorhersehbar, aber auch irgendwie spannend. Es ist eher eine Verfolgungsjagd als eine reine Ermittlungsarbeit. Grenzüberschreitend sind auch niederländische Ermittler beteiligt und die ganze Serie hat einen starken regionalen Bezug. Das gefällt mir persönlich sehr, da ich in der Nähe von Aurich wohne.
Die Charaktere sind ebenso eigenwillig wie unterschiedlich, haben Ecken, Kanten und Facetten, stehen aber trotzdem auf der richtigen Seite und wachsen als Team zusammen, um die Bösen ins Gefängnis zu bringen. Ein wenig vermisst habe ich am Ende die Auflösung des Handlungsstrangs um den Maulwurf im Team. Ja, es werden Namen genannt, aber ein klarer Abschluss fehlt mir, zumal Lina sich auch beruflich für einen Weg entschieden hat. . Insgesamt war mir das Ende im Vergleich zum Rest des Buches auch etwas zu überhastet. Ich hätte gerne noch etwas mehr aus der Sicht der Bösewichte gelesen, und wenn es nur ein nachträgliches Verhör gewesen wäre.
Insgesamt hat mich die ganze Reihe überzeugt, schade, dass sie zu Ende ist :(.