Manchmal ist es so und dann wieder ganz anders
Brooke Monroe ist neu am College und trifft gleich bei der Einführungsveranstaltung auf den Starquarterback Jack Anderson. Er wird ihr nämlich als Tutor zugeteilt. Doch zwischen den beiden fliegen von Anfang an die Fetzen. Jack hält Brooke für einen langweiligen Bücherwurm und Brooke sieht in Jack nur den arroganten Sportler, der reihenweise junge Frauen abschleppt.
Eine Feindschaft der besonderen Art entsteht, bis Brooke auf einmal die Einzige ist, die Jack bei einem Problem zur Seite stehen und helfen kann.
Danach ist für beide auf einmal alles anders. Und obwohl Jack ihr keinen Grund mehr gibt, an ihm zu zweifeln, schafft Brooke es nicht, ihre Sorgen und Ängste über Bord werfen. Die Angst, ihm nicht zu genügen sitzt zu tief, denn der Gedanken, dass Jack alleine an ihr Interesse haben könnte, ist völlig abwegig, oder?
Und so weist sie ihn zurück und für Jack bricht die Welt zusammen. Nun muss er sich entscheiden, ob Brooke die Eine für ihn ist und vor allem, wie er ihr genau DAS begreiflich machen kann.
Ich bin immer wieder begeistert, wie mitreißend Frederike ihre Charaktere erschafft. Da ich auch in ihrem Testleseteam bin, weiß ich allerdings, dass die Damen und Herren, sehr oft ihr Eigenleben entwickeln und das, was Frederike anfangs für sie geplant hat, gerne mal komplett über den Haufen werfen. Und trotzdem schafft sie es immer, ihnen allen gerecht zu werden und daraus eine gefühlvolle Geschichte zu schreiben.
Ihre Romane sind nie sehr spicy, allerdings schafft sie es, ein paar sexy Szenen einzubauen, die definitiv nicht für Kinderaugen bestimmt sind, dafür aber alles andere als kitschig oder schmierig sind, sondern sehr gut in die Szenerie eingepasst sind.
Ich hoffe, noch sehr sehr viele Bücher von ihr lesen zu dürfen und freue mich, dass ich ihr Vertrauen genieße und zum inneren Kreis gehöre, die am Schöpfungsprozess unmittelbar beteiligt sein dürfen.
Absolute Leseempfehlung für eine schöne College-Sports-Romance, die ohne viel Drama ganz viele Emotionen transportiert und überhaupt nicht kitschig ist.