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Matt Sinclair #1

The Glory Hole Murders

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After two unusual murders in a notorious New Orleans gay bar, police detectives enlist antique dealer Matt Sinclair to help solve the case by infiltrating the gay community of the French Quarter

204 pages, Hardcover

First published September 1, 1985

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About the author

Tony Fennelly

17 books1 follower

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Community Reviews

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7 (8%)
1 star
5 (6%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Greg.
2,183 reviews17 followers
January 31, 2021
Yea, I read this. Years ago. It's meant to be dark comedy, I think. But the violence is off the charts, so twisted. It's one of the few books I've ever actually thrown in the trash, the other one being the stupendously boring "Hunt for Red October".
Profile Image for emily curtis.
1,139 reviews3 followers
April 28, 2021
Though entertaining and reasonable well written, this series mostly left me annoyed. The supposedly gay main characters dalliances with females are detailed while skimmed over with his preferred sex. His other interactions with the gay community seem sordid and brushed with an air of negativity.
Profile Image for Adam Dunn.
675 reviews23 followers
September 9, 2019
Poor. If it had been longer I wouldn't have finished it. The hero can't decide if he's gay, there are too many suspects, no characters are fleshed out. Confusing mess.
Profile Image for Klaus Mattes.
773 reviews12 followers
March 11, 2025
New Orleans, Mitte der achtziger Jahre; Genre: Kriminalroman

Es war das achte Buch, das diese Autorin geschrieben hatte und sie war Mitte vierzig damals. Aber es ist ihr erstes gewesen, das einen Verleger fand. Ein Mördersuche-Krimi aus New Orleans während der Reagan-Jahre, mit einem schwulen Detektiv. Und so sehr viele schwule Krimis gab es da noch nicht. Was sicher teilweise erklären kann, wie ein so durch und durch durchschnittliches Buch mehrere Jahre lang, zumindest in Deutschland, als ein grandios tabubrechendes, extrem spannendes, sehr komisches Opus verkauft werden konnte.

Das lag (für Deutschland) auch daran, dass eine Frau es geschrieben hatte, zudem eine, die früher auch schon als Stripperin und Sozialarbeiterin gearbeitet hatte. Und dass es in einem ansonsten für linke Politik bekannten Berliner Verlag erschien (Rotbuch). Wäre dieses Buch von einem noch unbekannten schwulen Mann gekommen, nennen wir ihn doch einfach Michael Nava, wäre es in einem Berliner Schwulenverlag verlegt worden, nennen wir ihn „rosa Winkel“, hätten ihn heterosexuelle Leitmedien wie Frankfurter Rundschau, Brigitte und diverse Rundfunkanstalten wohl nie besprochen, also auch nicht herzerfrischend gefunden. Mit ihrem Antiquitätenhändler Matty Sinclair, der dann wohl auch noch dem schwulen Bostoner Friseur Stan Kraychik des (inzwischen verstorbenen) Autors Grant Michaels den Weg nach Deutschland und ins Rotbuch-Taschenbuch wies, brachte Tony Fennelly nach diesem hier noch mal zwei Abenteuer, dann wechselte sie auf weibliche Falllöserinnen über – und verschwand aus dem deutschen Markt. (Hier sagen die Kollegen nebenan, der erste Matty wäre ihr bestes Buch gewesen. Na, das lässt Schlimmes für den Rest ahnen.)

Zum Image einer sexuell lockeren (Ex-Stripperin), irgendwie liberalen Schreiberin (im Buch gibt es Seitenhiebe auf korrupte Machenschaften republikanischer Politiker in Louisiana, dessen Ruf in dieser Hinsicht eh notorisch schlecht ist) passte gar nicht so übel die Schilderung des ersten Mordes im Buch als sadistisch voyeuristisches Gruselstück wie auch am Schluss der gewaltsam übersteigerte Showdown. Etwa so: „Dafür muss man erst mal die Eier haben, um so etwas schreiben zu können!“

Der doppelgesichtige (wohl bisexuelle) Geschäftsmann H.R. Loomis wurde im, für flüchtige Sexkontakte genutzten Toilettenbereich eines schwulen Clubs ermordet, nachdem er seinen steifen Penis durch ein „Glory Hole“ (in deutscher Übersetzung durchgehend „Klappenloch“ genannt) gesteckt hatte. Erst wurde ihm eine Spindel durch sein Ding getrieben, sodass er von der Trennwand nicht wegkam, dann pumpte man Natronlauge in sein Rektum. Ein grausiger Tod. Draußen im Lokal war es derweil dermaßen laut, dass niemand die Schreie hörte. Fürs Buchende hatte die Autorin sich ausgedacht, dass Matty Sinclair, der als Einziger den wahren Mörder kennt, die Polizei jagt dem falschen hinterher, auf einem Fährboot niedergeschossen und dann bei lebendigen Leib verbrannt werden soll. Matty hat das vorausgesehen und sich von versteckten Polizei-Mitarbeitern begleiten lassen, bevor er den Killer animiert, ihm die letzten Details zu gestehen. (Solche langen Selbsterklärungen von Verrückten, die eigentlich nur töten wollten, gemahnen mich dann immer sehr an schlappe Fernsehserien und C-Filme.)

In Wahrheit ist dieses Buch nicht ganz schlecht. Allerdings meilenweit von kriminalliterarischer Oberklasse weg, also, wie schon gesagt, durchschnittlichster Durchschnitt, überhaupt kein Knaller, Fastfoodware.

Mich hat die kalte, gnadenlose Routine beunruhigt, mit der Fennelly kurz vor Schluss rasch und ruppig alle Seitenfiguren und vorher zur Erzeugung von Rätselhaftigkeit mal ausgespannten Nebenhandlungen abräumt. Sinclairs Partner, ein mehr oder weniger minderjähriger Hübschling, der auch schon mal eine Zeitlang vom Strichen gelebt hat, hatte so viel Angst und Wut wegen seinem homophoben Vater. Dann tritt der Vater, er ist Witwer geworden, das hat ihn erschüttert, als in Sachen Homosexualität umfassend Informierter und nur noch liebender Vater auf, der Frieden sucht. Zur Belohnung hat Sinclair dann auch noch eine mögliche Ehefrau für ihn in petto. Matty schien zuvor eine Weile auf der Abschussliste der Mafia zu stehen, aber dann ist doch gut, weil im texanischen Knast der italienische Pate dem Krebs erlegen ist. Und noch mehr so Klipp-klapp-Zusammneklappen wird man lesen.

Mordopfer H.R. hatte seine Ehefrau, der es am Sex Appeal immer mangelte, wegen der Aussicht auf ein Millionenerbe geheiratet. Doch deren Vater fand einen Weg, die eigene Tochter und Loomis restlos zu enterben, sodass die Enkeltochter, jetzt noch Kind, drankommen wird. Wütend hatte Loomis die Ehefrau gezwungen, harte Arbeit als Krankenschwester in der Geriatrie zu leisten. Jetzt braucht die Autorin schon noch paar Verdächtige. Also lässt sie den Mörder mit einer Maske umgehen, sodass der an sich auch die sehr kräftige Krankenschwester-Gattin gewesen sein könnte, aus Rache, weil Loomis sich sexuell an die eigene Tochter rangemacht hatte. (Loomis, der irgendwie Schwule.) Das später für Mordkrimis so überaus beliebte Pädophilie-Thema ist damals noch nicht ganz ausgebaut gewesen und so kommt es, dass Fennelly mit unfassbarer Lässigkeit eine missbrauchte Sechsjährige an den schwulen Detektiv herantreten lässt mit dem Vorschlag, man könnte sich gleich mal die interessanten Teile vorzeigen, Mammi sei ja nicht da, Pappi hätte das auch immer getan. Wie alles andere räumt Matty das nebenbei dann wieder fort, denn er kennt eine Therapeutin, die mit Kindern voll empathisch und super freundlich umgeht.

Was damals bei schwulen Krimis gerade hochkam, war der riskante Unterhaltsamkeitskiller AIDS. Ihn zu umgehen, lässt Fennelly ihren aus einer alten New-Orleans-Dynastie stammenden Matty auf einer der ersten Seiten beteuern, irgendwann zwischen Herpes und AIDS sei er strikt monogam geworden. Zugleich sieht es aber danach aus, als habe die Autorin ihren Serienhelden nach dem eigenen erotischen Ideal gebildet. Also muss er, der Schwule, der mit dem kleinen Ex-Stricher zusammen lebt und einer pädophilen Anfechtung widerstanden hat, irgendwann im Buch mit einer ehemaligen Stripperin (!) und Powerfrau (!) Sex haben. Und, monogom hin oder her, dann auch noch mit einem weiteren, ihm allerdings völlig unbekannten jugendlichen Stricherlein. Weil es eine gute Krimisituation ergibt, wenn einen die Leute, mit denen man schläft, töten wollen.

Whodunits tragen ein gewisses Problem mit ich herum, dass ich hier mal wieder sah. Ihre Helden sollten einen Beruf außerhalb des Polizeidiensts haben, sodass sie unter anderem in Wohnungen einbrechen können. Dieser hier ist reich und Antiquitätenhändler, mehr so zum Spaß. Und sie sollten irgendwie Familie haben, damit sie mal Privatmensch sein können. Für Matty Sinclair nimmt Robin diese Stelle ein, dessen Alter nicht genannt werden darf, Matty selbst ist „etwas“ über 30 raus. Im Buch steht, geliebt hätten sie sich eigentlich nie, sie hätten aber keine andere Wahl gehabt als zusammen zu bleiben. Was darauf zielt, dass Robins Jugend, Körper und Sex für Matty unverzichtbar sind – und für diesen Mattys sicheres, kultiviertes Leben im Wohlstand. Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit eigentlich. Nun denn. Leider kann Fennelly mit der Robin-Figur dann nie etwas anderes anfangen, als ihn pausenlos geil, dümmlich, geldgierig, devot, hedonistisch zu zeichnen und zur Auflösung der Geschichte nichts beitragen zu lassen. Entgegen der den deutschen Schwulen damals angedienten Spritzigkeit des Romans hat sie keinen Sex zwischen Robin und Batman, äh, Matty ins Buch hinein geschrieben.

Der Roman führt immer wieder knallige Erzählmotive ein und schreckt dann davor zurück, sich auch mal wirklich auf sie einzulassen. Wir sahen das bereits für: AIDS, Pädophilie, Mafia, Serienmörder. Dieses Buch möchte im Ungefähren, im Durchschnittlichen verharren, allen will es recht sein und möglichst keinen vor dem Kopf stoßen. Amerikanischer Puritanismus bedeutet dann, dass auf Sex nicht zu knapp angespielt wird, aber nicht eine einzige sexuelle Handlung (nicht mal die erwähnte Klappensexualität des Anfangs) anschaulich nah erzählt wird.

Wo sich Fennelly viel lieber ergeht, sind die ruhigen, breiten Straßen mit alten, weißen Häusern hinter gewaltigen Bäumen, die edlen Möbel, über deren Preise man sich unterhält. Oder jene lukullischen Fischgerichte, die von stilgerecht zubereiteten Cocktails und Longdrinks begleitet werden. Mode, Stoff-Dessins, Prominenz aus Fernsehen und Film, die Matty bei Konzerten und Ausstellungen trifft. In schwulen Nachtlokalen war unser Detektiv schon Jahre nicht mehr.

Irgendwo im Buch taucht der Name Victoria Principal auf. Sie ist zwischen 1978 und 1987 Pam Ewing in der Serie „Dallas“ gewesen. Sie war fünf Jahre jünger als Tony Fennelly und trug, ähnlich dieser, das als Merkmal der Superfrau im Buch geschilderte glatte, rotbraune, volle Haar. Ach so, dachte ich mit einem Mal, „Dallas“, das mussten Deutschlands Schwule damals auch jede Woche anschauen. Und wenn es noch welche gibt, die endlich wieder Victoria Principal erleben wollen, dann kann ich ihnen guten Gewissens dieses Buch ans Herz legen.
Profile Image for Paul.
298 reviews1 follower
March 26, 2016
BOTTOM-LINE:
Great first book
.
PLOT OR PREMISE:
Up-and-coming businessman is killed in a gruesome fashion in a gay bar, and the cops call on Matt Sinclair, a former prosecutor turned antique dealer with personal insight into the gay lifestyle in New Orleans (i.e. Matt's openly gay).
.
WHAT I LIKED:
Well-written book, with lots of humourous one-liners regarding the gay lifestyle of many of the main characters. I like the portrayal of the romance between various gay characters, although less-open-minded readers may have trouble accepting the lifestyle portrayed.
.
WHAT I DIDN'T LIKE:
The killings are a bit graphic.
.
DISCLOSURE:
I received no compensation, not even a free copy, in exchange for this review. I am not personal friends with the author, but I have interacted with her on social media.
Profile Image for Lesley.
Author 16 books34 followers
September 30, 2021
Possibly this has dated a bit since I first read it in the 80s...
Profile Image for Jonas Litjens.
92 reviews
November 21, 2025
Pretty poorly written. And racist.
Just bought it in a gay book store to support them and thought the title sounded funny ;)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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