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Ich sehe was, was du nicht siehst

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German

121 pages, Hardcover

First published January 1, 1999

62 people want to read

About the author

Birgit Vanderbeke

27 books46 followers
Birgit Vanderbeke was a German writer. Vanderbeke grew up in Frankfurt am Main after her family moved to West Germany in 1961. She studied Law, Germanic and Romance languages. The English translation of her debut novel, Das Muschelessen, by Jamie Bulloch was published in 2013 by Peirene Press as The Mussel Feast. Since 1993 she has been living in southern France.

(from Wikipedia)

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1 star
7 (4%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Vivien Noelle.
116 reviews5 followers
August 3, 2022
Leider hat das Buch nicht im Geringsten meinen Vorstellungen entsprochen, auch wenn ich keine allzu hohen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ging mir bedauerlicherweise furchtbar auf die Nerven, sehr schade.
Profile Image for Sarah Katharina.
10 reviews
June 22, 2025
„[…] und dann merkte ich, daß ich Angst hatte, weil ich weggegangen war und weil man nicht so einfach weggehen kann, sondern die Angst mitnimmt.“
Profile Image for Alessandro.
85 reviews54 followers
February 28, 2012
Certe coincidenze fanno paura. Li chiamiamo coincidenze, ma forse sono semplici risposte che arrivano al momento giusto. Pensavo a questo dopo aver letto la descrizione del libro, puntualissima. Nella vita accade sempre, una o più volte, che tu rifletta sul fatto che forse è il caso di andare via, mollare tutto e andare via. Oppure ne puoi essere anche costretto, dopo che i limiti vengono superati, per lasciare il posto ad altri limiti. C’è pur sempre la paura di una scelta definitiva, la domanda infinita sul tuo futuro; e può essere la scelta giusta o quella sbagliata. E può essere un pensiero che già l’indomani vola via, o una decisione ferma, convinta. Può capitare a me, può capitare a te, capita a chiunque.

Lei vuole partire, vuole cambiare aria, perché ormai tutto sa di stantio, la casa, le relazioni, la città e le abitudini, anche bizzarre. Ma aspetta. Aspetta qualcun altro e qualcos’altro. È costretta ad aspettare, dalla paura, così come sarà costretta ad andarsene per fuggire a uno sfratto. Una donna che lavora in radio, nelle sue rubriche parla di arte spiegata ai bambini. Con lei un bambino che non sa le tabelline, e desidera tanto un cane, e non gli importa dove andrà, purché abbia un cane. Là fuori a New York anche il marito si occupa d’arte, controlla se i quadri son veri o falsi.

L’arte la inseguiranno sempre, anche quando si ritroveranno finalmente oltre confine, un po’ più a sud. Dalla Germania ancora divisa, alla Francia con meno divieti. Un nuovo mondo, e nuove cose da vedere, da fare. Dalla città a un piccolo paesino con le sue strambe tradizioni, di cui alla fine si finisce per innamorarsene. Tutta quella natura incontaminata e quel “tanto cielo in una sola volta”; tutto quello che la natura può dare, sempre di più di quanto possa dare in un luogo urbanizzato. Da un appartamento a una casetta che scricchiola quando piove, scricchiola quando c’è vento, scricchiola quando fa caldo, scricchiola sempre. Ancora senza allaccio telefonico, e senza gas. Ci si adopera per riscaldarsi, raccattando legname nel bosco attiguo, e così ci si adopera per tutto. Scopre tantissime cose, piccole cose: le chiacchere con i vicini che poi così vicini non sono; il rito dell’aperitivo di cui non conosceva neanche l’esistenza; il giardinaggio; la raccolta; il mercato caotico, con urla e schiamazzi; e tutti i colori della natura, in particolare quelli amati da Van Gogh.

Dice a un tratto: “Compresi che fino a quel momento avevo trascorso gran parte del mio tempo a far finta di non vedere cose che avevo visto, e che con tutta probabilità, da quel momento in poi, avrei trascorso gran parte del mio tempo a fare l’inverso per riuscire nuovamente a vedere cose sfuggite al mio sguardo. Ci vollero diversi giorni prima che riuscissi a vedere nuovamente (…), e quando ci riuscii, mi resi conto di essere andata via per davvero e che non è facile andare via, che anzi l’andare via dura molto a lungo, perché ci si portano dietro molte cose che si sarebbe preferito non vedere, cose che poi tentano di cancellare le cose che invece si vorrebbero vedere, ed era strano, rendersene conto all’improvviso e non avere ancora un telefono per raccontarlo subito a René.” Non è forse così per tutti? Chi ha viaggiato lo può ben dire, se solo ha avuto il tempo di fermarsi a rifletterci su, magari al rientro. Chi invece si è spostato definitivamente ormai ci ha fatto l’abitudine a quel “vedere nuovamente”, che ormai ricomincia a dare tutto per scontato. Però se il “dare tutto per scontato” piace, allora non importa. A lei piace, a loro piace, e ora che hanno visto nuovamente tutto, questo tutto è più bello.
Profile Image for KiRsten.
201 reviews1 follower
May 25, 2022
Dies Buch von Birgit Vanderbeke aus dem netten Buchladen in Rotenburg an der Wümme hat mir mal wieder richtig gut gefallen. Das kommt daher, dass ich vieles wiedererkennen konnte, was eine Frau erlebt, die von Berlin nach Südfrankreich umzieht. Die Begeisterung, das Tief, der Anfang der Kontakte mit der Bevölkerung, die Unterschiede zu dem, das man kennt, und dann die Verfremdung von dem alten Zuhause. Und das Ganze in dem bekannten, flotten assoziativen Gedankenstrom geschrieben, den Birgit Vanderbeke auch in ihren anderen Romanen gebraucht. Hier zwei Passagen, die die Vermischung von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zeigen, etwa an der Stelle, als sie beschliesst umzuziehen, aber dann gleichzeitig zurückblickt:
"Einen grossen Teil meiner Zeit verbringe ich damit, Sachen zu sehen, die ich lieber nicht gesehen hätte, manchmal versuche ich dann, sie nicht gesehen zu haben, oder, wenn das nicht geht, zu vergessen. Jedenfalls, wenn René nicht da ist. Manchmal glaube ich, ich bin weggegangen, weil die Sachen, die ich lieber nicht gesehen hätte, immer mehr und mehr wurden und ich imner mehr Zeit damit zubringen musste, sie nicht gesehen zu haben."
Oder dann später, als ihr Mann René zurückkommt:
"In der Nacht vor übermorgen konnte ich nicht schlafen, weil ich zu aufgeregt war. Ich drehte mich von einer Seite auf die andere und dachte darüber nach, wie anders alles geworden war, als ich es mir gedacht hatte. Es war so anders geworden, dass ich gar nicht mehr richtig wusste, wie ich mir gedacht hatte, dass es werden würde. Wie es geworden war, wusste ich auch nicht so richtig."
Ich sehe was, was du nicht siehst, macht Spass zu lesen.
Profile Image for Sara Mück.
44 reviews1 follower
December 4, 2022
Habe dieses Buch bei einer Radioverlosung gewonnen und schon oft gelesen. Es macht mir immer Sehnsucht nach Südfrankreich und ich kann einfach super nachvollziehen, da ich auch weg gegangen bin...
Profile Image for Victória Maria .
4 reviews
July 21, 2024
"Man kann einfach weggehen, dachte ich. Entweder man geht ein bißchen weg, oder man geht richtig weg, oder man bleibt.
[...]
"Man kann auch bleiben und, während man bleibt, denken eines Tages gehe ich einfach weg, und während man es denkt, bleibt man und wartet [...] und eines Tages ist man geblieben und gar nicht weggegangen, weder ein bißchen noch richtig. Und dann ist man traurig und sagt: wo ist bloß das Leben hin."
- Birgit Vanderbeke, "Ich sehe was, was du nicht siehst"


Eine Frau aus Ostberlin (in den 90er Jahren, glaube ich) sehnt sich nach Veränderung und verspürt das Bedürfnis "wegzugehen". Sie zieht zunächst mit ihrem Sohn nach Westberlin, bevor sie beschließt, "richtig wegzugehen" und nach Frankreich auswandert. Anfangs hat sie Schwierigkeiten das Verhalten der Einheimischen und ihre Bräuche zu verstehen, aber mit der Zeit kommt sie dort gut zurecht, schließt Freundschaften und findet ein neues, besseres Leben, das sich nur schwer mit ihrem alten vergleichen lässt.

Mir gefiel den sanften, schlichten Schreibstil der Autorin und die Ich-Erzählung gibt einem das Gefühl, in die Gedanken der Hauptfigur einzutauchen, als würde man ein Tagebuch lesen. Ich finde jedoch, dass die Autorin nur an der Oberfläche gekratzt hat, dass ich nach dem Lesen, nicht viel über die Hauptfigur und ihre Motive oder Hintergrundgeschichte weiß. Nicht mal ihr Name wurde erwähnt (Aber die Namen anderer Figuren schon. Die Autorin ist selbst nach Frankreich ausgewandert. Vielleicht ist es ein autobiographischer Roman und die Autorin selbst soll die Hauptfigur sein).

Dennoch ist es ein gutes Buch, wenn man nach einer leichten Lektüre sucht. Und eine Geschichte, die einen daran erinnert, nicht zu lange zu warten, nicht zu lange an einem Ort/in einem Zustand zu bleiben, wenn man eigentlich "weggehen" bzw. etwas daran ändern möchte.
Profile Image for Rosalía.
75 reviews2 followers
April 14, 2021
Lange hatte ich das Buch und lange brachte ich, bis ich anfing, es zu lesen. Warum? Weil das Thema mir bekannt war. Ich ging auch weg. Und kurz danach bekamm ich das Buch. Ich dachte, was wird es mir erzählen, dass ich nicht kennt? Dass ich nicht selbst sehe? Und endlich, vier Jahre später, fing ich an, es zu lesen. Und seine Wörte fliesten sanft um mich, und sie erzählten mir Dinge, die ich auch sah, und sie beschreibten Eindrücke, die ich nicht in Wörte erfassen konnte.
Die Erzählung fand ich sehr entspannend und bunt. Eine Erinnerung, der Wichtigkeit des Momentes. Eine Aufforderung, um die Hetze des Alltags beiseite zu legen, und die Sinne spüren lassen, was um uns los ist.
111 reviews
July 18, 2022
Am Anfang mochte ich das Buch nicht, dann aber auf einmal sehr. - und ich glaube, dass genau das von der Autorin gewollt war. Das aktuelle Leben nicht mögen und weg wollen, das kennen viele. Und doch ändern die wenigsten etwas daran. Die namenlose Protagonistin tut das und entdeckt die Lebensfreude im einfachen wieder.
Randnotiz: Der Schreibstil ist ungewöhnlich, mit langen Sätzen, vielen Kommata und wenig aktiver Rede, die in Anführungszeichen gefasst ist. Vielleicht nicht für jede:n was.
Profile Image for Lina .
341 reviews
January 1, 2025
3/5 die Sprache war extrem einfach, viele kurze Sätze. Den Inhalt habe ich auch nicht ganz gecheckt, weil immer random Sätze ohne Kontext. Eine Frau eollte, so wie ich das verstanden habe, aus der DDR mit ihrem Kind fliehen. Ich habe aber nicht verstanden wohin. Und irgendwie wurde ihr auch geholfen aber das habe ich auch nicht verstanden…
Profile Image for Oceana2602.
554 reviews158 followers
February 2, 2009
It's only been a few weeks and I already forgot what this book was about. Not that it matters, because the subject isn't what stands out here; it's the writing.

Vanderbeke has a very different writing stream-of-consciousness writing style. Good different, in the way that makes you get really close to the characters. It's a story about a moment in the life of some people, weird, unordered, personal, real.

I enjoyed reading it. Though, for the life of me, I cannot remember what it was about. Something about a woman and a boy moving to France, I think.
Displaying 1 - 13 of 13 reviews

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