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Ungeschriebene Zukunft: Fünf Geschichten aus Utopia

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»Die Zukunft ist nicht vorherbestimmt.
Es liegt an uns, was wir daraus machen!«

Nach dem Dritten Der Großteil der Erde ist atomar verseucht und die Menschen leben in einer Stadt mit Mauern, von der Organisation GS mithilfe von Chips im Genick kontrolliert. Die Rebellengruppe Weiße Sonne kämpfte einst gegen die Unterdrückung - und scheiterte. Gibt es noch Hoffnung auf Utopia?

Fünf Geschichten entführen in die fiktive Welt des 22. Jahrhunderts - erzählen von fehlgeleiteten Kämpferherzen, menschlichen Abgründen und zerrissenen Seelen. Und vom Beginn eines neuen Zeitalters.

390 pages, Paperback

Published February 23, 2024

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973 reviews19 followers
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May 11, 2025
Ich habe mir dieses sehr schön gestaltete Buch bei der 2. Stuttgarter Buchmesse direkt bei der Autorin gekauft. Es bietet einen sehr guten Einstieg in die "Utopia"-Dilogie der Autorin und ich kann bestätigen, dass man die Geschichten lesen kann, ohne die Dilogie zu kennen.
In fünf Kurzgeschichten werden die Vorgeschichten wichtiger Personen erzählt.
Kennzeichen sind ein guter, flüssig lesbarer Stil und die Einbindung erotischer Erlebnisse der Figuren.
Eine Geschichte ist übrigens nicht in der Druckversion enthalten, sondern muss gegen Altersnachweis gesondert bei der Autorin angefordert werden.
66 reviews
December 23, 2024
Inhalt:
Die Kurzgeschichten, von denen eine schon eher den Umfang einer Novelle hat, beleuchten die Figuren und die Verhältnisse, die in Kerstin Imreks Utopia Dilogie eine zentrale Rolle spielen.
Beim Eintauchen in das Geschehen, findet man sich als Leser in einer Welt nach einem Atomkrieg wieder, mit wenigen bewohnbaren Gebieten, Ressourcenknappheit und Überlebenskämpfen.
Der Wissenschaftler James Lagerfeld beginnt, zusammen mit seiner Schwester, einen sicheren Zufluchtsort zu errichten und gründet die Organisation Global-Safe, kurz GS. Doch nicht alle sind damit einverstanden, zu was sich GS entwickelt.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gelesen, ohne die vorher erschienene Dilogie zu kennen, und konnte trotzdem sehr gut in die Welt dieser Dystopie eintauchen. Die Rahmenbedingungen, die die Autorin zeichnet, sind gut nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich mit noch mehr »Mad-Max-Szenario« rechnen würde.
Doch in Kerstin Imreks Buch und damit auch sehr wahrscheinlich in ihrer Dilogie, geht es nicht (nur) um den Überlebenskampf der Überlebenden, sondern insbesondere um die Entwicklung, die eine gute und positive Idee nehmen kann, wenn ihre Führung einem Einzelnen obliegt und Kontrollinstanzen fehlen, oder schlicht nicht funktionieren.
Sehr schön arbeitet die Autorin in den Kurzgeschichten heraus, was dies für einzelne Akteure bedeutet und wie unterschiedlich die Blickwinkel sein können.
Die Toleranz unterschiedlicher Beziehungsmodelle, die Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit und die Entscheidung für andere Lebensentwürfe, alles unterliegt in dieser Welt dem Willen und der Vorstellung einer einzelnen Person. Dass hier Konfliktstoff gegeben ist, dürfte klar sein.
Geschickt zeigt die Autorin in diesem Zusammenhang auf, welche Gefahren Digitalisierung haben kann und wie diese als Werkzeug für mehr Sicherheit verkauft wird. Dabei erschrecken nicht nur die entstehenden Möglichkeiten, sondern auch die steigende Versuchung diese Möglichkeiten zu missbrauchen.
Die Atmosphäre der Angst, die, geschürt durch Repressalien, stetig gesteigert wird, sobald man nicht dem vorgegebenen Mainstream folgt, ist beklemmend. Man fragt sich unwillkürlich: Wie würde ich reagieren?

Es gibt eine Menge Parallelen zu geschichtlichen, aber auch aktuellen Ereignissen, die nachdenklich stimmen. Insbesondere, wenn man sich vor Augen hält, wie schnell man doch erpressbar ist, oder man dazu neigt den Weg des geringsten Widerstands zu gehen.

Alleine die Kurzgeschichten sind eine spannende Lektüre und laden dazu ein, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Und sie machen natürlich jede Menge Lust auf die eigentliche Dilogie.

Eine spannende Lektüre und ein echter Appetitanreger!
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