Max Bischoff, begnadeter Fallanalytiker, ermittelt in seinem 4. Fall – Der neue Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel
Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran.
Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer.
Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen.
Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurückkatapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.
Irgendwie komme ich mit Autor Strobel nicht richtig klar.....der letzte Roman "Der Trip" war für mich unbeholfen, fast dilettantisch geschrieben.....nun also der vierte Band um Ermittler Bischof, der mich sprachlich und inhaltlich wieder überzeugen konnte.....😄....!
Der Ermittler Bischof wird in seinem vierten Fall mit seiner privaten Vergangenheit konfrontiert....und kommt bald selbst in Lebensgefahr.....
Ein durchweg spannendes Buch mit interessanten Charakteren und intensivem Setting!
Während ich Band 1 und 2 der "Mörderfinder"-Reihe unheimlich gut, spannend und interessant fand, konnte mich Band 3 nicht mehr zu 100% überzeugen. Dennoch war ich sehr neugierig, wie es mit dem Fallanalytiker Max Bischoff weitergeht und freute mich sehr darauf, Band 4 "Mörderfinder - die Stimme der Angst" mit Lisa zu lesen. Auch wenn dieser für mich ebenfalls nicht an die ersten beiden Bände heran kam, mochte ich ihn dennoch ganz gerne. Max Bischoff wuchs mir mit der Zeit sehr ans Herz und ich mag seinen ein wenig draufgängerischen und ausgefallenen Ermittlungsstil. Die Geschichte rund um Jennifer Sommer und die neue Unbekannte fand ich interessant, auch wenn es mir ein wenig an Spannung und Tiefe fehlte. Ebenso erging es mir bei der Auflösung: sie war zwar sehr fesselnd und hielt für den Leser teils überraschende Wendungen bereit, dennoch fehlte es ein wenig an Originalität, Komplexität und Lisa & ich durchschauten sie schnell. Insgesamt ein angenehm zu lesender und kurzweiliger vierter Band, dem es in meinen Augen leider ein wenig an Raffinesse, Tiefgang und Spannung fehlte, der mit seinem Ende jedoch dennoch neugierig auf vielleicht eine neue Reihe rund um Max Bischoff machte….
Vorhersehbar... sorry, aber Dominique maximales Pick Me girl, war direkt klar, wer sie ist. Rest der Story fehlt es an Komplexität. Einzig Marvin bringt ein bisschen Charakter ins Spiel. Und wieso sind die anderen beiden plötzlich so ineinander verliebt?! Pluspunkte für die Antagonisten Rede am Ende. Liebe einen unrealistischen Abschluss, in dem der Bösewicht seine gesamte Strategie verrät. 😍
This entire review has been hidden because of spoilers.
Als riesiger Strobel Fan kann ich nur sagen: Danke! Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Es war so spannend. Ich freue mich schon auf das neue Buch Stalker was diesen Monat erscheint
Worum geht’s? Auf der Beerdigung seines Mentors Prof. Bergmann steht Max Bischoff einer Frau gegenüber, die seiner Ex Jenny zum verwechseln ähnlich sieht. Doch Jenny ist seit 5 Jahren tot. Max lässt diese Ähnlichkeit keine Ruhe und er spricht die Frau an – eine schicksalshafte Begegnung, die grausame Ereignisse ins Rollen bringt.
Meine Meinung: Mit „Mörderfinder – Stimme der Angst“ schickt Arno Strobel seinen Fallanalytiker Max Bischoff bereits auf seinen 4. Fall. Auch hier hat mich der Schreibstil von der ersten Seite an gepackt gehabt. Ich mag einfach Arno Strobels Art, zu schreiben. Es ist so atmosphärisch, dass man direkt mitten drin ist im Geschehen. Dann immer wieder die kursiven Absätze, hier aus der Sicht des Opfers und die Absätze, in denen sich Max in den Täter hineinversetzt – einfach genial.
In diesem Band erfahren wir viel über die Vergangenheit von Max. Darüber, warum er keine Bindung eingehen möchte. Wir verstehen sein Handeln besser. Und wir treffen auch Dr. Marvin Wagner wieder, der hier besonders eng mit Max zusammen ermittelt. Ihn mag ich wirklich gerne, auch wenn er ein wenig undurchsichtig und eigen ist. Aber gerade das macht ihn so sympathisch und einzigartig. Und auch Böhmer, der Ex-Partner von Max ist wieder mit dabei, sowie Jana und die Kriminalrätin Keskin.
Und auch der Fall ist einfach genial. Wie Herr Strobel langsam zur Lösung hin die einzelnen Erzählstränge aufbaut und wir dem Ganzen immer näher und näher kommen, hat es wirklich in sich. Von Anfang an ist Spannung da, immer wieder passieren Dinge, die die Spannungskurve explodieren lassen und am Ende haben wir einen wirklich fulminanten Showdown. Wobei ich gestehen muss, dass es mir am Ende fast etwas zu schnell ging. Die Idee hinter der Lösung ist wirklich der Hammer, aber hier hätte ich mir doch ein bisschen tiefere Einblicke in die Gedankenwelt des Täters gewünscht. Es war alles plötzlich einfach so gelöst. Wie fand die Manipulation statt? Wie lange ging das Ganze? Und – ohne spoilern zu wollen, daher etwas kryptisch: Hat das Opfer des Stalkings all die Jahre nichts davon gemerkt? Hier hätte ich mir ein paar tiefere Einblicke in den Kopf des Täters gewünscht, um mehr über die kranken Gedanken zu erfahren. Aber nichts desto trotz eine wirklich gelungene Fortsetzung, die mich mit dem 3. Fall, den ich persönlich etwas enttäuschend fand, wieder komplett versöhnt hat und jetzt bin ich sehr gespannt auf Fall 5 und wie die Zusammenarbeit mit Max und Marvin weitergeht. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
Fazit: Mit dem 4. Fall für Fallanalytiker Max Bischoff „Mörderfinder – Stimme der Angst“ hat mich Arno Strobel wieder eingefangen, nachdem der letzte Fall mich etwas enttäuscht hatte. Hier hätte ich mir zwar tiefere Einblicke in den Kopf des Täters gewünscht und vielleicht ein paar Rückblicke in die Vergangenheit, um zu sehen, wie der Wahn sich aufgebaut hat. Aber allein die Idee hinter dem Tatmotiv war absolut genial. Es war komplett fesselnd, mitreißend und spannend und ich habe diesen Band wirklich wieder verschlungen.
4 Sterne von mir und ich bin voller freudiger Erwartung auf den nächsten Fall!
Der neue Thriller von Arno Strobel war wieder super spannend. Max Bischoff war wieder herausragend in seiner Detektivarbeit, allerdings war er dieses Mal selnst auch das Opfer. Dieses Mal konnte ihm sein Freund Böhmer nicht viel behilflich sein bei den Ermittlungen, da er selsbt brutal erschlagen wurde. Der Held des Tages ist Marvin, der Max zur Seite steht. Jana wurde entführt, haben Max und Jana noch die Möglichkeit einander zu sagen was sie empfinden? Oder ist es zu spät und sie haben alles verloren? Es sieht ganz danach aus als wenn alles wegen Max geschieht,. Das alles beginnt damit, dass Professor Bormann verstorben ist und Max auf seiner Beerdigung auf Dominiqui trifft die genauso aussieht wie seine vor 5 Jahren ermordete Freundin. Zufall oder ist das ein ausgekübelter Plan? Aber von wem?? Und warum?? Auch Keskin hat mich wieder in den Wahnsinn getrieben mit ihrer Art. Ein packender Thriller der wie immer etliche Fragen, Möglichkeiten und Täter beinhaltet. Ich fand es dieses Mal noch schwieriger, weil ich mir nicht vorstellen konnte wieso so viele Ereignisse auf einmal geschehen konnten. Und die Fragen aller Fragen, wer und wieso?? Das Ende war mehr als überraschend für mich. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir mit 5 Sternen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teill mit Max Bischoff.
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Ich habe das Buch zwar sehr schnell durchgehört, da es recht kurzweilig war, allerdings konnte es mich nicht so sehr überzeugen. Es fiel mir schwer mich in die Charaktere hineinzuversetzen, da man relativ wenig private über sie erfahren hat. Sie haben deshalb auf mich nicht wirklich tiefgründig und eher etwas platt gewirkt. Die Geschichte an sich war spannend, wie man es von Arno Strobel kennt, ich habe aber schon Bücher von ihm gelesen, die mich mehr gefesselt und mir dementsprechend besser gefallen haben.
Ein Thriller, der sich sehr gut und schnell lesen lässt. Die Charaktere mag ich, der Teil hat mir also schonmal gefallen. Die Auflösung der Story konnte man sich leider schon sehr früh denken, weshalb bei mir leider keine Spannung oder Überraschung entstehen konnte.
Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt ausgezeichnet zu dieser „Mörderfinder-Reihe“. Der Klappentext klingt mega spannend und hat sofort meine Neugierde auf diesen Thriller geweckt.
Ich bin echt total begeistert, Arno Strobel ist ein Meister seines Faches dem es immer wieder gelingt, seine Leser durch eine enorme und prickelnde Spannung zu fesseln.
Der Schreibstil ist flüssig und temporeich, die relativ kurzen Kapitel sind gut verständlich und angenehm zu lesen.
Der äußerst sympathische Privatermittler Max Bischoff und der lockere coole Psychologe und Wissenschaftler Dr. Marvin Wagner bilden ein geniales Team. Die Charaktere sind hervorragend und sehr gut vorstellbar beschrieben und die flotten Sprüche von Marvin haben mich während des Lesens oft zum Schmunzeln gebracht. Bereits innerhalb kürzester Zeit war ich mit einem sagenhaften Kopfkino mittendrin in dieser unglaublich packenden Geschichte. Mit Max habe ich gebangt, gelitten und gehofft – es kam zu einer ständigen Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der mein Puls vor lauter Aufregung mehrmals Höchstwerte erreichte,
Die enorme Spannung zieht sich von der ersten Seite an wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, ich war ständig am überlegen und kombinieren. Boah, das Ende hat mich dann doch fast umgehauen, hiermit hätte ich niemals gerechnet! Ein absolut perfekter Abschluss eines sensationell geschriebenen und grandiosen Thrillers.
Von mir gibt es für diesen „Mörderfinder – Stimme der Angst“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung und mit 5 Sternen die höchste zu vergebene Sterne-Anzahl – HOCHVERDIENT!
Also ganz offensichtlich sind ich und viele andere Leser bessere kriminalistische Genies als unser gefeierter Herr Max Bischoff.
Nach wenigen Kapiteln war klar, was hier vor sich geht. Umso quälender war es, Max Bischoff und seiner Ahnungslosigkeit weiter folgen zu müssen.
Und welches Problem hat Herr Strobel mit Frauen? Die Art wie er seine weiblichen Charaktere schreibt, ist wirklich unangenehm. Sie sind entweder herrisch, unfair oder völlig durchgeknallt oder sie sind Herrn Bischoff völlig verfallen, haben keine eigene Persönlichkeit und müssen andauernd gerettet werden. Wir erfahren jede Menge darüber, wie Max Bischoffs große Liebe aussah. Ihre Persönlichkeit? Egal.
Insgesamt enttäuschend. Da ich morgen Herrn Strobel aus seinem neuesten "Mörderfinder" lesen höre, bin ich schon gespannt, ob die Serie damit für mich beendet ist oder ob er es doch noch schafft, mich zu überzeugen.
Zur Mörderfinder Reihe gesellt sich am 28. Februar 2024 sein 4. Band. *Stimme der Angst* aus der Feder des deutschen Schriftsteller Arno Strobel, ist ein weiteres Ermittlungsabenteuer rund um den Fallanalytiker Max Bischoff. Zum Inhalt: Auf einer Beerdigung macht Bichoff eine für ihn, äußerst beängstigende Beobachtung. Eine an der Bestattung Teilnehmende, sieht Max´s vor 5 Jahren verstorbenen Lebensgefährtin Jennifer Sommer, zum Verwechseln ähnlich. Ehe sich Max versieht, ist er zurück im Albtraum von Jennifers Todestag. Ein Kampf gegen Emotionen, Logik und Erfahrung nimmt seinen Lauf und birgt für Max Unerwartetes & Beängstigendes.
Der Schriftsteller: Arno Strobel ist seit Jahren ein wahrlich beliebter Schriftsteller. Mittels seinem ihm eigenen, leicht lesbaren Erzählstil kann er immer mehr Leser begeistern. Seine praktische Lebenserfahrung hat ihm sicher bei der Konstruktion von kniffligen Tathergängen geholfen und guten Dienst erwiesen.
Ich kenne die vorherigen Bücher dieser Reihe und fand die Reihe immer sehr gut. Das war auch der Grund, warum ich diesen 4. Band unbedingt lesen wollte. Die Covergestaltung geht einher mit denen, der anderen Mörderfinder Büchern. Es ist durch seine Farbkomposition und stilistische Ähnlichkeit, ein wahrer Wegweiser zu dem Autor und seinem Themenkreis. Mir gefällt das Cover. Es ist in seiner Botschaft klar und ohne unnütze Ablenkung.
Zu meinem persönlichem Leseerlebnis, Gedanken zur Geschichte Aufbau: Der Leser wird sofort ohne Umwege in die stattfindende Szene geführt. Die Atmosphäre schwappt von den Zeilen direkt zu meinem Gefühlszentrum. Schnell beginne ich wie Max, an der Erscheinung zu zweifeln, werde dann aber sofort, in das sich schnell entwickelnde Abenteuer katapultiert. Personen: Die Charaktere werden wie vom Schriftsteller gewohnt, sofort klar umrissen und dann gut weiterentwickelt. Die Person Max Bischoff gehört schon seit dem ersten Buch dieser Reihe, zu einem meiner favorisierten Fallanalytikern. Dieses setzt sich auch in dieser Story, für mich fort. Seine klare Denkweise verbunden mit emotionaler Sympathie, wirkt auf mich als Romancharakter überzeugend. Verlauf & Spannung: Hier muss ich zugeben. dass wenn man die Erzählweise des Schriftstellers kennt, einige Wendungen und Twist nicht so überraschend sind. Das hat mich schon ein wenig in meinem Enthusiasmus gebremst. Die aufgeworfenen, ermittlungstechnische Fragestellungen haben mich dann aber im Großen und Ganzen überzeugen können. Im gesamten Verlauf wurden Spannungsbögen erfolgreich eingewoben. Somit wurde es für mich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Zusammenfassung: Dieser Thriller ist ein gut gelungener Roman, mit einem sehr gut gezeichnetem Hauptprotagonisten. Er kann definitiv ohne Vorkenntnisse, genossen und verstanden werden. Der flüssig, lesbare Erzählstil gekoppelt mit einer spannungsreichen Handlung, haben meine Leseerfahrung zu einem gelungenen Gesamterlebnis werden lassen. Ein kleiner Wermutstrophen waren ein paar, für den geübten Strobel Leser, vorhersehbare Einwürfe und Ablenkungen. Die so oft in seinen Büchern begeisternde Taktik hat mich hier etwas enttäuscht.
Fazit: Solider Thriller beginnend mit einem Mysterium, der sehr viel Nachdenkens Wertes im Leser anstößt und dann schlussendlich fulminant beendet wird. Ich vergebe 4 *Lesesterne verbunden mit einer Leseempfehlung an alle, die eine gute geheimnisvolle Geschichte lieben und sich gern mit einem guten Buch, einen regnerischen Tag versüßen.
Als Fallanalytiker Max Bischoff bei der Beerdigung seines Mentors von der Universität einer Frau begegnet, die seiner großen Liebe Jenny völlig ähnlich sieht, wagt er es und spricht sie an. Doch die Frau, Dominique, kennt Jenny nicht und jegliche Ähnlichkeit scheint reiner Zufall zu sein. Aber für Max ist die Begegnung einschneident, denn auch noch fünf Jahre nach Jennys Tod sucht er die Schuld noch immer bei sich selber. Zwar hat er sich geschworen, niemals wieder Schuld am Tod eines geliebten Menschen zu haben, trotzdem scheint er genau in solch einer Situation zu stecken. Sein bester Freund wird hinterhältig angegriffen und Jana, die Polizistin zu der er sich hingezogen fühlt, ist spurlos verschwunden und alles deutet darauf hin, dass sie entführt wurde. Mit Stimmer der Angst erschien der mittlerweile vierte Thriller zur Max Bischoff Reihe aus der Feder von Arno Strobel. Zwar war ich vom letzten Band nicht ganz überzeugt, aber doch einfach neugierig, da ich doch so manch einen spannungsgeladenen Thriller aus Strobels Feder gelesen habe. Der Einstieg fällt recht leicht, wobei ich aber finde, dass man aufgrund des sehr persönlichen Falles für Max Bischoff, die Vorgänger kennen sollte. Wer Arno Strobel also kennt, weiß, dass er sehr fesselnd und mit einem guten Maß an Tempo schreibt. In diesem vierten Band wird es sehr persölich für Max Bischoff, man erfährt viel mehr über die Vergangenheit des Fallanalytikers und warum er so tickt, wie er nunmal ist. Ich fand das sehr spannend zu verfolgen und auch gerade mit dieser unbekannten Frau, die Max so sehr an seine große Liebe erinnert, wirkt das alles geheimnisvoll. Es ist fast schon greifbar, dass da etwas nicht stimmt und doch kann man nicht genau sagen, was mit dieser Frau und ihrem gewalttätigen Freund nicht stimmt. Nach und nach beginnt Max ei Puzzleteil nach dem andere offen zu legen und man rätselt ordentlich mit. Mir hat das Maß an Spannung sehr gut gefallen und es warte so einige Überraschungen auf den Leser. Wir folgen in diesem Band unterschiedlichen Perspektiven, zum einen begleiten wir Max Bischoff, dessen Zerrissenheit förmlich am eigenen Leib zu spüren ist. Zum anderen sind wir an der Seite der Polizistin Jana und erleben ihre Entführung hautnah, was so manch eine Gänsehaut verursacht und noch einmal mehr die Spannung steigert. Die Ausarbeitung der Charaktere ist sehr glaubwürdig gelungen, zwar hätte ich mir noch ein wenig mehr über die Gedankenwelt des Täters erhofft und das Ende kam ein kleines bisschen zu schnell, trotzdem war alles richtig spannend. Max Bischoff ist ja bereits bekannt aus den vorherigen Bänden der Reihe. Er ist ein unheimlich sympathischer Ermittler, den man sehr gerne begleitet. Wen ich aber mindestens so interessant wie Max finde, ist Dr. Marvin Wagner, der mit Max gemeinsam ermittelt. Er steckt voller Ecken und Kanten und genau das macht ihn unheimlich spannend. Auch sonst begnet man hier diversen Charakteren, die bereits aus vorherigen Bänden bekannt sind. Insgesamt ist die Zeichnung der Charaktere vielschichtig und glaubhaft. Mein Fazit: Dieser vierte Fall für Max Bischoff hat mir sehr gut gefallen und ließ sich in einem Rutsch weglesen, da es einfach richtig spannend wurde. Etwas mehr über den Täter wäre wünschenswert gewesen, da dieser gerade auch aus psycholigscher Sicht einiges zu bieten gehabt hätte, aber insgesamt war es wirklich temporeich und ein Pageturner. Wer die Vorgänger kennt, wird hier auch wieder einen spannenden Fall vorfinden, für Quereinsteiger gilt der Rat, mit Band 1 zu beginnen.
Pageturner Klappentext: Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran. Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer. Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen. Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurück katapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.
Der Band ist spannend und undurchsichtig. Erst taucht eine Frau auf die Jennifer Sommer, die seit 5 Jahren tot ist sehr ähnlich ist und das nicht nur äußerlich sondern auch wie sie sich kleidet und wie sie sich bewegt. Dann wird sein Freund und ehemaliger Kollege Horst Böhmer verletzt und aus seinem engeren Bekanntenkreis verschwindet jemand. Diese Geschehnisse wecken alle Dämonen in Max. Zusammen mit dem Psychologen Dr. Marvin Wagner versucht Max Licht ins Dunkle zu bringen.
Seit der Trilogie „Im Kopf des Mörders“ ist Max Bischoff mein Lieblings-Charakter aus den Büchern. Eigentlich habe ich gedacht, dass Arno Strobel seine Charaktere mit der Zeit auch ans Herz gewachsen sind. In diesem Band kommt es mir allerdings so vor, als hätte Arno Strobel eine Voodoo Puppe mit dem Gesicht von Max Bischoff und Nadeln auf seinem Schreibstich liegen. Jeder Stich ist ein Treffer in das Herz von Max.
Besonders gut gefällt mir auch Dr. Marvin Wagner. Er ist so ganz anders als man sich einen Psychologen und Wissenschaftler vorsteht. Ein sehr gelungener Charakter. Er macht sich einen Spaß daraus die Menschen durch sein Aussehen zu schocken. Max Bischoff und Marvin Wagner wachsen immer mehr zu einem guten Team zusammen.
Kriminalrätin Eslem Keskin läuft in diesem Band zu Hochtouren auf. Jeden Stein den sie findet legt sie Max in den Weg.
Arno Strobel hat es auch mit diesem Band wieder geschafft mich zu begeistern. Er versteht es einfach Spannung aufzubauen und den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu halten. Dazu kommt sein flüssiger und gut verständlicher Schreibstil. Nach kurzer Zeit kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden oft mit einem Cliffhanger. Auch das führt dazu, dass man immer weiter liest. Es gibt solche Bücher, da braucht man kein Essen und kein Trinken sondern will einfach weiterlesen.
Jetzt sind die Buchdeckel zugeklappt und ich hoffe auf viele weiter Fälle mit Max Bischoff.
Der vierte Teil der Reihe um Max Bischoff wirft den Leser schnell mitten ins Geschehen. Und tatsächlich ist die Handlung sehr rasant und lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Es geht um Max' Vergangenheit und beinhaltet sehr traumatische Wiedererlebnisse bei Max. Durch diese persönlichen Auslöser ist er auch nicht so aufmerksam wie sonst, was ihm einige Probleme einbringt. Es geht um wahre und falsche Liebe, Freundschaft und Stalking. Zum Thema Freundschaft sollte man unbedingt auch Marvin Wagner befragen, dem im Buch ein Licht aufgeht und dies eine sehr schöne Entwicklung mit sich bringt.
Ich kann es mir nicht verkneifen: Wenn ich Marvins Personenbeschreibung lese , habe ich immer das Bild meines allerliebsten forensischen Psychologen vor Augen: Chris Carter. (Mit der Frisur von Marc Bennecke). Grins. Auch wenn der inzwischen nicht mehr in seinem Beruf arbeitet, sondern Bestseller schreibt.
Das Figurenensemble an sich ist perfekt ausbalanciert und alle arbeiten gut zusammen, einen Antagonisten in Form von Frau Keskin gibt es auch. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht so überzeugt wie seine Vorgänger. Es ist zwar immer noch toll und ich habe es in einem Rutsch bis 1 Uhr nachts durchgelesen, aber ein paar Kleinigkeiten haben mich doch gestört. Angefangen damit, dass es mir ein bisschen zu viel persönliches Drama war. Dann die ständigen Reibereien mit der Antagonistin, das hat zwischendurch für ein bisschen Wiederholungslangeweile gesorgt. Auch das Lektorat ist an manchen Stellen nicht perfekt, Sätze sind unvollständig und es gibt viele Flüchtigkeitsfehler. Außerdem frage ich mich, ob es wirklich möglich ist, dass jemand, der psychisch so labil ist, unbemerkt in einer psychiatrischen Klinik arbeiten kann. Geübte Thriller-Leser haben sehr schnell einen Verdacht, der sich leider auf den letzten Seiten auch bestätigt, da haben mir persönlich falsche Fährten und ein weiterer Verdächtiger gefehlt. Die Ermittlungen waren nur "straight - forward" und damit etwas zu schnörkellos, während private Befindlichkeiten zu viel Raum einnahmen. Fazit: Ein spannender neuer Fall mit kleinen Schönheitsfehlern, trotzdem bleibe ich dieser Reihe unbedingt und von ganzem Herzen treu.
"Ich drücke es mal so aus: Ich denke, einer von uns beiden ist intelligenter als Sie."
Auf einer Beerdigung trifft Max Bischoff eine Frau, die seiner vor fünf Jahren ermordeten großen Liebe Jennifer zum Verwechseln ähnlich sieht. Als er sie anspricht holen ihn die Dämonen aus seiner eigenen Vergangenheit mit aller Wucht ein.
Fallanalytiker Max Bischoff ist wieder da und steckt in "Stimme der Angst" fast augenblicklich bis zum Hals in heftigen Schwierigkeiten.
Im neusten Mörderfinder treffen wir auf viele alte Bekannte: Max' Schwester Kirsten, seine Ex-Polizeikollegen Horst Böhmer und Jana Brosius, sowie auch auf die Kriminalrätin Eslem Keskin. Ebenfalls wieder mit dabei ist der auf sympathische Art und Weise etwas andere Rechtspsychologe und Schriftgutachter Dr. Marvin Wagner, der im aktuellen Mörderfinder eine sehr zentrale Rolle einnimmt.
Der Spannungsbogen ist leider nicht ganz so hoch wie in den vorherigen Serienteilen. Gleichzeitig war mir schon recht früh klar, wer bzw. was hinter den Geschehnissen steckt. Die Erzählung ist klar strukturiert, bietet aber leider keine größeren oder gar überraschenden Wendungen, sie ist durchschaubar und hat mich nicht restlos überzeugen können. Erstaunlich: wiederholt handelt Max - für meinen Geschmack - ungewohnt und unnötig naiv und bringt sich selbst dadurch in kritische und schwierigste Situationen. Nicht glaubwürdig.
Solide, aber auch vorhersehbar, schreibt Arno Strobel den inzwischen siebten Einsatz von Max Bischoff herunter. Die Geschichte nimmt mehrfach Bezug auf ältere Bände der Serie, die man zum Verständnis nicht zwingend gelesen haben muss; idealerweise sollte man den aktuellen Teil aber erst im Anschluss an die anderen Bände lesen.
Das auffallende Buchcover reiht sich nahtlos in das prägnante Design der vorherigen Bände ein und hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Fazit: Die "Stimme der Angst" erreicht nicht ganz das Spannungsniveau der vorherigen Mörderfinder-Bände, hat mich aber bestens unterhalten. Die finalen Ereignisse weisen dann sehr deutlich auf weitere, kommende Serienteile hin.
Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran. Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer. Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen. Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurückkatapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.
„Mörderfinder – Stimme der Angst“ ist der vierte Band von Arno Strobels Reihe um den Ermittler Max Bischoff. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Mit dem Hintergrundwissen der anderen Bücher, wird es aber noch spannender. Ich hätte nicht gedacht, dass Strobel wieder eine so geniale Fortsetzung raushauen kann aber er kann. Max wird dieses Mal von den Dämonen seiner Vergangenheit gejagt. Er begegnet einer Frau, die seiner verstorbenen Freundin Jennifer extrem ähnlichsieht. Ich kenne die Bücher noch nicht, in denen die Ereignisse um Jennifer passieren, aber ich hatte nicht das Gefühl, das mir Wissen fehlen würde. Aber nicht nur, dass Max mit seinem Verlust konfrontiert wird, auch die Polizistin Jana, die er immer mehr ins Herz schließt und sein guter Freund und Kollege Böhmer werden von einem gefährlichen Täter ins Visier genommen, der scheinbar Max schaden will. Max bekommt wieder Unterstützung von Marvin Wagner und auch dieses Mal ist er eine richtige Bereicherung. Ich mag den kauzigen Wissenschaftler. Der Fall ist spannend, verworren und actiongeladen. Die Auflösung habe ich nicht kommen sehen und bin sehr zufrieden damit. Die Max Bischoff Reihe ist ein echtes Highlight der Thrillerecke.
Ich habe mich auf einen weiteren Thriller von Arno Strobel und dem Fallanalytiker Max Bischoff gefreut. Es dauerte nur wenige Kapitel und ich hatte den letzten Fall direkt vor Augen, als hätte ich ihn gestern erst angehört. Tatsächlich ist das schon eine ganze Weile her und es spricht für den Autor, dass ich mich so schnell erinnern konnte. Das kommt bei mir tatsächlich nicht sehr oft vor. Und auch diesmal geht es spannend los. Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und gleichzeitig sehr fesselnd. Arno Strobel beschreibt die Orte und Geschehnisse recht detailliert, so dass ich mir die beschriebenen Szenen recht gut vorstellen konnte. Einmal angefangen, konnte ich das Hörbuch nur schwerlich weglegen. Das mag aber auch mit am Sprecher gelegen haben, denn Dietmar Wunder hat wie immer einen phänomenalen Job gemacht hat. Max Bischoff glaubt auf der Beerdigung seines Mentors einen Geist zu sehen, als er eine Frau erblickt, die seiner verstorbenen großen Liebe äußert ähnlich sieht. Kurze Zeit später verschwindet seine Freundin Jana spurlos und sein Partner wird schwer verletzt gefunden. Die Story beginnt spannend und der Spannungsbogen wird bis zum Ende hoch gehalten. Es waren keinerlei Längen zu finden, im Gegenteil, es gab einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und die für eine kurzweilige Unterhaltung sorgten. Max Bischoff ist ein sehr sympathischer Protagonist, der bereits im letzten Band viel mitgemacht hat, und auch hier ist ihm das Schicksal nicht sehr wohlgesonnen. Doch Max ist niemand, der sich unterkriegen lässt und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wird es Max rechtzeitig schaffen, den Fall zu lösen? Dietmar Wunder gehört zu meinen Lieblingssprechern. Mit seiner tiefen, angenehmen und charismatischen Stimme erweckt er die Story zum Leben. Er hat jede Emotion eingefangen und eine bereits sehr gute Story noch besser gemacht. Es war wie immer ein Vergnügen, ihm zuzuhören. Fazit: Von mir gibt’s eine absolute Hörempfehlung für diesen spannenden Thriller mit einem gut durchdachten Plot.
»Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass, wenn man lange genug Richtung Norden läuft, man irgendwann automatisch Richtung Süden unterwegs ist? Wenn man hingegen immer Richtung Osten läuft, wird man sich niemals Richtung Westen bewegen.«
Ich habe Arno Strobels Bestseller bis auf wenige Ausnahmen alle gelesen und mochte seinen spannenden Schreibstil durchweg immer gerne. Die Mörderfinder-Reihe ist anders als seine Psychothriller durch das zentrale Krimi-Setting immer besonders nahbar und authentisch vorgekommen. Alleine schon, weil sie in meiner unmittelbaren Umgebung spielen, konnte ich mich in die Szenen besser reinversetzen.
In diesem Band war Dr. Marvin Wagner mein Favorit, da er mit seinem trockenen Humor das düstere Setting aufgelockert hat. Max Bischoff war aufgrund seiner emotionalen Nähe in manchen Situationen naiv geleitet, deshalb bin ich froh, dass er von dem verrückten Professor begleitet wird.
Mit dem Klappentext wurde an Spannung schon einiges vorgelegt. Die Geschichte mit der Frau, die einer Verstorbenen wie aus dem Gesicht geschnitten ist, hat mich direkt neugierig gemacht. Das Spannungslevel wurde auch im Laufe der Handlung auf knappen Kapiteln und durch regelmäßig eingestreute Cliffhänger immer wieder aufgebaut. Wenn man es mit den anderen Werken von Arno Strobel vergleicht, hatte dieses Buch im Vergleich den wenigsten Thrillfaktor, wodurch ich ihn eher als Krimi eingeordnet hätte. Was für mich auch dazu geführt hat, dass mir das Ende ein wenig zu einfältig war und mir da mehr Komplexität zugunsten der Spannung gewünscht hätte.
Fazit: Der vierte Fall der Mörderfinder-Reihe war durch bekannte Charaktere unterhaltsam und ist mir durch das regionalnahe Krimi-Setting besonders nahbar und authentisch vorgekommen. Das Spannungslevel wurde auch im Laufe der Handlung auf knappen Kapiteln und mit endenden Cliffhängern immer wieder aufgebaut. Der Plot hätte allerdings vor allem am Ende mehr Komplexität vertragen, ist aber für alle Strobel-Fans dieser Reihe lesenswert.
Arno Strobel enttäuscht nicht! Spannende Charaktere, unerwartete Wendungen und eine großartige Erzählerstimme.
Wer braucht schon Schlaf, wenn man sich die zeit mit einem Thriller von Arno Strobel versüßen kann? In "Mörderfinder – Stimme der Angst" erwartet dich eine Reise voller Nervenkitzel und unerwarteter Wendungen. Ich hab das Buch als Hörbuch "gelesen" und die Stimme von Dietmar Wunder hat der Rest getan ;).
Zur Story an sich: Auf einer Beerdigung begegnet Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau, die seiner verstorbenen großen Liebe zum Verwechseln ähnlich sieht. Doch Jennifer ist seit Jahren tot. Diese unerklärliche Begegnung wirft Max in ein Labyrinth aus Schuldgefühlen und Erinnerungen. Als dann auch noch jemand aus seinem Umfeld verschwindet, ist Max gezwungen, sich erneut den Schrecken seiner Vergangenheit zu stellen.
Meine Meinung: Der Thriller hielt mich von der ersten Minute an in Atem. Ohne die vorherigen Teile zu kennen, konnte ich mich sofort in die Geschichte einfinden. Max Bischoff ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, dessen innere Konflikte spürbar sind. Neben Max hab ich vor allem seinen unkonventionellen Partner Marvin Wagner ins Herz geschlossen, der frischen Wind bringt. Dietmar Wunders Stimme hat mich mit seiner ruhigen Erzählart vollkommen in den Bann gezogen. Die einfache Sprache und der flüssige Schreibstil machten es mir leicht, der Geschichte zu folgen, und die unerwarteten Wendungen hielten mich bis zum Schluss in Atem. Ein paar kleinere Kritikpunkte gibt es allerdings: Max' Naivität an manchen Stellen erschien mir unrealistisch, und die Auflösung des Falls hätte etwas mehr Hintergrundinformationen vertragen können. Dennoch überwiegt das positive Gesamtbild.
Für alle Thrillerfans, die auf der Suche nach einem spannenden Hörerlebnis sind, kann ich "Mörderfinder – Stimme der Angst" nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Das Hörbuch war ein Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung zum Buch allerdings nicht beeinflusst.
Fallanalytiker Max Bischoff trifft auf einer Beerdigung eine Frau, die seiner verstorbenen Liebe Jennifer Sommer verblüffend ähnlich sieht. Obwohl diese bereitd seit fünf Jahren tot ist, gibt Max sich weiterhin die Schuld. Die Begegnung lässt ihn nicht los und er spricht die Doppelgängerin an. Trotz seines Versuchs, die Vergangenheit ruhen zu lassen, werden die alten Schrecken wieder lebendig. Als kurz darauf jemand aus seinem Umfeld verschwindet, setzt Max alles daran, die vermisste Person ausfindig zu machen.
Das Cover ist im gleichen Stil der vorherigen Bücher gestaltet, der große Aufdruck "Mörderfinder" hat Wiedererkennungswert.
Der Schreibstil ist flott und die Geschichte lässt sich sehr schnell lesen. Die Auffrischung am Anfang, was damals mit Jenny geschehen ist, ist sehr hilfreich. Denn es ist schon einige Jahre her, seit ich die Reihe "Im Kopf des Mörders" gelesen habe, die ich übrigens nur empfehlen kann. Wir erleben den Thriller nicht nur aus Max' Sicht, sondern auch aus der der entführten Person und der des Psychologen Marvin. Das bietet Abwechslung und verleitet zum Weiterlesen. Ab und zu fühlen sich die Gespräche leider ein bisschen holprig an. Was mich noch gestört hat, war das ständige Herumreiten auf Keskins Abneigung Max gegenüber. Das haben wir doch schon lange verstanden. Außerdem haben sich noch einige Fehler eingeschlichen, z. B. sind "Sie" und "Ihre" oft kleingeschrieben, obwohl es sich um die Anrede handelte, oder auch das Wort "Einfallspinsel". Der Fall ist an sich spannend, wenn auch ein wenig durchschaubar. Man erfährt mehr über Marvin und das Ende könnte wohl auf eine neue Reihe hindeuten. Insgesamt war der Thriller gut, an die andere Buchreihe kommt er jedoch nicht ran.
Nachdem "Der Trip" mich so enttäuscht hat und einige Rezensenten von diesem neuen Strobel nicht wirklich begeistert waren, hatte ich ein wenig Angst, dass er mir gar nicht gefallen könnte. Aber ich wurde positiv überrascht und gebe 3,5 Sterne.
Die "Mörderfinder"-Reihe von Strobel mag ich sehr gerne und endlich habe ich den vierten Band lesen können: Auf einer Beerdigung steht Fallanalytiker Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die seiner großen Liebe Jennifer Sommer zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber Jennifer ist seit fünf Jahren tot. Und Max gibt sich noch immer die Schuld daran. Die Begegnung lässt ihm keine Ruhe, und er spricht die Unbekannte an. Sie ist ebenso erstaunt wie er, es gibt keine Verbindung zu Jennifer. Obwohl Max mit aller Macht versucht, das Vergangene ruhen zu lassen, gelingt es ihm nicht. Es ist alles wieder da, das alte Trauma, die inneren Dämonen. Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat er sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen. Denn nur kurze Zeit später verschwindet jemand aus seinem Umfeld. Und Max wird zurückkatapultiert in den Keller, in dem er einst Jennifer fand, und jede Hilfe zu spät kam.
Nachdem ich "Der Trip" von Strobel schwächer fand, konnte mich der vierte Band der Reihe mal wieder positiv überraschen. Strobel konnte mich von Seite eins direkt mit dem Plot catchen. Kurze Kapitel, spannungsvolle Sätze sowie ein insgesamt spannender Fall sorgten dafür, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden runtergelesen habe. Es hat mir Spass gemacht, den Fall an der Seite von Max zu lösen und zudem die ganzen Wendungen zu verspüren. Diesbezüglich kann man sagen, dass Strobel die Wendungen an den richtigen Stellen einbringt, um den Leser optimal auf das Finale vorzubereiten. Zum Finale lässt sich sagen, dass ich es als gelungen empfand, auch wenn die ganze Erklärung an mancher Stelle zu viel vom "Zufall" hatte. Dies ist natürlich nicht schlecht, es ist einfach anders. Dennoch kann ich im allgemeinen an dieser Stelle über einen gelungenen Thriller sprechen, welcher sich für jeden Thriller-Fan lohnt. Empfehlen würde ich aber, mit Band 1 anzufangen. Ich vergebe zum Schluss noch vier starke Sterne.
„Mörderfinder – Die Stimme der Angst“ ist der 4. Teil der Max Bischoff Reihe von Arno Strobel.
Auch in diesem Teil muss Max Bischoff wieder Angst haben um Menschen die ihm wichtig sind und begibt sich damit selbst in Gefahr. Max ist ein eigensinniger Mensch, der auf eigene Faust ermittelt und dabei von verschiedenen Leuten unterstützt wird. Leider hat mich seine naive Art an Dinge heranzugehen etwas gestört. Wie meist in Reihen gibt es hier natürlich auch ein Wiedersehen mit Charakteren, aus vorherigen Bänden- die allesamt sehr lebensecht geschrieben sind. Gefallen hat mir vor allem die größere Rolle von Marvin Wagner, ein Psychologe und Schriftenexperte, der mit seiner unkonventionellen Art das ganze etwas auflockert. Es empfiehlt sich die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, da auf frühere Situationen Bezug genommen wird. Allerdings sind die Fälle immer abgeschlossen, sodass man sie auch als eigenständiges Buch lesen kann – frühere Situationen werden kurz beschrieben, sodass es wahrscheinlich auch verständlich wäre, wenn man die Vorgänger Teile nicht kennt.
Mit 352 Seiten ist das Buch recht kurz, weshalb kaum Längen aufkommen können. Arno Strobel hat einen spannungsvollen, flüssig zu lesenden Schreibstil. Einige Wendungen konnten mich überraschen, andere konnte ich etwas vorhersehen. Das Cover -in schwarz und orange- ist im gleichen Stil gehalten wie die 3 anderen Bänden der Mörderfinder Reihe. Durch die Klebestreifen, die den Titel „festkleben“, wirkt es sehr besonders.
Nichtsdestotrotz hat mir „Mörderfinder- Die Stimme der Angst“ -wie auch schon die Vorgänderbände- gut gefallen. Vor allem die verschiedenen Charaktere machen es einem leicht in die Story einzutauchen. Wer die anderen Teile mochte, wird auch hier nicht enttäuscht werden.
Vorab: Ich bin großer Fan von Arno Strobel und habe bis auf wenige sehr alte Bücher von ihm eigentlich alles gelesen und das meiste sehr genossen. Nachdem ich aber leider schon von „der Trip“ nicht so richtig überzeugt war, hatte ich mir gehofft, dass es wie gewohnt spannend weitergeht in der Mörderfinder Reihe. Aber in meinen Augen ist das leider der schwächste Band der Reihe. Band 1 und 2 sind immer noch meine Favoriten und absolut lesenswert für alle Thriller Fans. Hier hat mir jedoch schlicht und ergreifend die Spannung etwas gefehlt. Ich fand es schon ziemlich vorhersehbar und wurde einfach nicht richtig gepackt. Mega schade! Ich fand es trotzdem unterhaltsam und hab die Geschichte schon gerne verfolgt, aber richtig gepackt, wie ich es sonst von Arno Strobel gewohnt bin, hat es mich diesmal leider nicht.
Was ich trotzdem mochte, ist natürlich Strobels Schreibstil. Auch wenn ich nicht vollends gepackt war, habe ich das Buch wahnsinnig schnell beenden können und hab den Schreibstil wie immer genossen. Außerdem habe ich mich einfach generell gefreut, dass die Mörderfinder Reihe weitergeht. Ich mag Thriller Reihen sehr gerne, wenn man Ermittler und andere Charaktere schon kennt und insbesondere Max Bischoff mag ich als Charakter einfach.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen andere Bücher von Strobel zu lesen und muss sagen, dass man diesen Teil eventuell einfach für sich auslassen kann, es sei denn man ist großer Fan der Reihe. Es gibt aber einfach bessere Thriller mit mehr Thrill in meinen Augen. Dennoch freue ich mich schon jetzt wieder auf das nächste Buch von Arno Strobel. Ich bin überzeugt, dass da auch wieder 5 Sterne Bücher für mich kommen. Mörderfinder – die Stimme der Angst bekommt aber leider nur 3 Sterne von mir.
Arno Strobel gehört mit zu einem meiner Lieblingsautoren, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Ich kenn die Vorgänger der Reihe ebenfalls, jedoch muss man sie nicht unbedingt gelesen haben. Man kann auch so gute Lesestunden damit verbringen, ohne das Gefühl etwas verpasst zu haben. Das macht für mich auch eine gute Krimireihe aus. Nicht zu viel vom Leben des Ermittelnden sondern mehr den Plot an sich im Vordergrund.
Vom Cover her ist es den Vorgängern sehr ähnlich, so sieht man gleich auf den ersten Blick, dass es sich um eine Reihe handelt. Mit gefallen die schlichten Cover sehr gut. Sind auf jeden Fall sehr passend für Krimi/Thriller.
Der Schreibstil ist gewohnt einfach und locker flockig zu lesen, weshalb ich das Buch in einem Tag verschlungen habe, was jedoch eher der Sympathie zur Hauptperson Max Bischoff geschuldet ist als dem Plot an sich.
Es ist das der schwächste Band der Reihe bisher. Viel zu schnell hatte ich alles durchschaut. So richtig Spannung war auch nicht aufgekommen, da einige Dinge oft wiederholt wurden. Die Einschübe in kursiver Schrift haben mich auch nicht wirklich weiter gebracht sondern eher den Lesefluss etwas gehemmt. Etwas Neues war an sich nicht dabei. Es sind Leute aus dem Umfeld des Ermittlers verschwunden. Der eine oder andere Tote war auch dabei. Der Klappentext klang super spannend und ich denke, da hätte man auch etwas mehr rausholen können.
Alles in allem kann man das Buch lesen, muss man aber auch nicht.
Max Bischoff, ein erfolgreicher und gefragter Fallanalytiker, sieht auf der Beerdigung seines Mentors, Professor Bergmann, die seiner Ex-Freundin und großer Liebe Jennifer Sommer sehr änlich sieht. Allerdings kann es nicht Jennifer sein, da diese seit fünf Jahren tot ist und Max' Wissen nach auch keine Schwester hatte. Doch die Frau von der Beerdigung lässt ihn keine Ruhe und er spricht sie an - mit unvorhergesehenen Folgen Konsequenzen für ihn. Denn Dominique hat einen sehr eifersüchtigen Freund und macht Max Bischoff unmissverständlich klar, dass er keinen weiteren Kontakt duldet. Kurz darauf verschwindet Jana spurlos, die Frau, zu der Max gerade wieder Gefühle aufgebaut hat und die für eine gemeinsame Zukunft in Frage kommt.
Ich mag die Bücher von Arno Strobel sehr gern, weil er von der ersten Seite an Spannung aufbaut, aus wechselnden Perspektiven erzählt, wobei mir unter anderem die Täter- und Opfer-Perspektiven am meisten gefallen, und mit Max Bischoff als Fallanalytiker einen fantastischen Protagonisten erschaffen hat. Auch sein vierter Fall ist packend, gibt einiges über seine Vergangenheit preis und hat mich die Seiten nur so aufsaugen lassen. Ich mag das Team, die überraschenden Wendungen und das fulminante Finale. Bereits jetzt freue ich mich auf den nächsten Teil, der hoffentlich bald erscheint!