Anfang des 20. Jahrhunderts im deutschen Norden. Ruven Preuk, jüngster Sohn des Stellmachers, verfügt schon als Kind über eine außerordentliche musikalische Begabung: Er sieht Töne, und auf seiner Geige spielt er sonderbare Melodien. Das bringt ihm auf dem Dorf, wo das Leben hart und einfach ist, nicht nur Bewunderung ein. Schließlich erkennt auch der alte Preuk, dass mit seinem Sohn nichts anzufangen ist. Verzweifelt versucht er ihm die Töne aus dem Leib zu prügeln. Dann lässt er ihn ziehen.
In der Stadt lernt Ruven beim Juden Goldbaum, in dessen Enkelin Rahel er sich ebenso verliebt wie in den Glauben an eine strahlende Karriere. Kunst bedeutet Freiheit und Anerkennung, aber die Nazis legen schon die Gewehre an. Als sein Durchbruch unmittelbar bevorsteht, reißt der Zweite Weltkrieg Deutschland in den Abgrund. Und Ruven muss erneut seinen Weg finden, am Ende aller Melodien.
She grew up in nothern Germany. In 2005 she plubished Büchsenlicht (a short story collection) and in 2010, the novel Schipino. In 2014 she published Das Letze Land with great welcome criticism and consecrated as one of the most significant authors of German literature. It has several awards, including the Werner Bergengruen.
"Ninguno de los dos ha llegado a nada. Yo no logré ser solista y tú no fuiste alto oficial de las SS. Y eso que, sin duda, a los dos nos sobraba talento. Pero a mi se me cruzó por el camino una guerra y a ti su desenlace..." O, la historia de cómo se destruyen los sueños, y si vale la pena contar esas historias de fracaso, tanto como las de éxito. Una historia que muestra los estragos de la guerra, a nivel personal. Y finalmente, la historia que nos recuerda que las tragedias existen, en ocasiones en mayor cantidad que los finales felices.
"Wo hat er solche Töne her?" fragen sich die Leute aus seinem Dorf, wenn Ruven Preuk, der Töne als Farben sieht, auf seiner Geige spielt. Er ist ein begnadeter Geiger, alle sehen das so, auch wenn in seinem Dorf die meisten kein Verständnis dafür haben. Ihm eine große Karriere vorauszusagen, scheint nicht vermessen. Während der Lektüre von Das letzte Land ging mir die Frage nach den Tönen häufig durch den Kopf und ich fragte mich auch: "Wo hat Svenja Leiber solche Töne her?", dass sie mit einer solch eigenen Sprache, mit einer solch eigenen Sicht auf etwas, das schon tausendfach gesehen und in Worte gefasst wurde, daher kommen kann? Eine eigene Welt erschafft sie mit dieser eigenen Sprache, in der einem dennoch alles sehr vertraut ist. Sie erzählt zwar eine neue Geschichte, aber vor dem Hintergrund einer sehr bekannten Geschichte, und irgendwie wurde all das noch niemals so gesehen. Wie der geniale Geiger Ruven Preuk durch das zwanzigste Jahrhundert hindurch lebt, geboren irgendwann am Anfang desselben: Zunächst schenkt ihm ein jährlich durchs Dorf kommender Musiker seine Geige, weil er sein Talent erkennt. Er hat, trotz wenig Geld, mehrere sehr gute Geigenlehrer, die ihn unterrichten, weil sie an ihn glauben. Unter anderem ist da Goldbaum, dessen Enkelin Rahel häufig daneben sitzt beim Unterricht und in die Ruven sich verliebt, ja, die er eigentlich sein Leben lang liebt. Diese unerfüllte Liebe ist für mich einer der Schlüssel zum Verständnis Ruvens. Heiraten tut er schlussendlich Lene aus seinem Dorf, die er auch liebt, vielleicht nicht ganz so sehr wie die Rahel, aber aus gutem Hause kommend, ist und bleibt diese Rahel für ihn unerreichbar. Lene nicht. Das letzte LandEr zieht vom Dorf nach Hamburg, wohin er Lene nach der Hochzeit mit nimmt und sie bekommen nach vier Jahren ein Töchterchen und dann gibt es Krieg und die Jahre 1939-1945 klingen bei Svenja Leiber so: "Sechs Jahre Abfackelei. Die ganze alte hölzerne Zeit wird verbrannt. Und was da mit einem Geiger und seinen Ohren und auch mit sonst allen passiert. Wieviele Geiger da von der Bildfläche gewischt werden, Musiker überhaupt und Musiken, Millionen Musiken, die vorher überall waren, in den Zimmern, auf den Wegen und bei den Bohnenhecken. Kein Tun ohne ein Lied, kein Holzsägen, kein Herdanzünden ohne eine Stimme. Also eine ganze Lebensform. Nicht nur im Schtetl, sondern überhaupt. Und dann plötzlich nichts mehr. Plötzlich ist alles wie abgerissen." Diese Sätze in ihrer berauschenden Knappheit tun einen unglaublichen Raum auf, in dem der ganze Holocaust sich zeigt und die Leere, die ihm folgte. Das ist für mich Svenja Leibers Kunst, dass sie Szenarien erschafft, die in unserem Inneren Kontur annehmen und dafür nicht Worte über Worte aufs Papier wirft, sondern zu einer einmaligen Knappheit fähig ist. Vielleicht nennen viele ihre Sprache deshalb lyrisch. Diese Eigenart von ihr fiel mir schon beim Vorgänger Schipino auf. Auch dort werden Menschen, eine Welt, eine unglaublich große Geschichte mit äußerster Knappheit präsentiert. Sie überlässt so dem Leser einen großen Freiraum, in dem er sich vieles denken und ausmalen kann. Sie ist keine von denen,die sich selbst gerne reden hören. Sie schwafelt den Leser nicht voll, begeistert von ihrer eigenen Wortgewandtheit. Nein, sie entwirft ein Bild mit feinen Strichen, eine Welt mit drei Worten, eine ganze Geschichte, eine Person, mit gezielten, perfekt sitzenden Andeutungen. Gestern war ich auf der Premiere ihres Buchs in der Autorenbuchhandlung in Berlin (übrigens eine wunderbare Buchhandlung mit einem Sortiment, das mich dazu bringen könnte, mein gesamtes Geld zu verprassen, wenn ich nicht so unglaublich diszipliniert wäre) und stellte fest: Svenja Leiber ist auch in Wirklichkeit so knapp und klar. Während die sie vorstellenden und befragenden Männer aus dem Reden gar nicht mehr heraus kamen, Fragen stellten, die dreimal länger waren als jede mögliche Antwort, blieb Svenja Leiber knapp, klar und sehr klug. Was mich am meisten beeindruckte war als sie sagte, dass dieses Buch für sie ein Stück weit den Raum abschreitet, aus dem sie selber kommt. Nicht umsonst habe sie es 1975 enden lassen (sie ist in diesem Jahr geboren). Sofort sah ich diesen Raum vor mir, der aus Menschen besteht, aus Tragödien, aus einem Holocaust, aus Farben, Tönen und Toden und Geburten und Liebe und allem, und aus dem wir alle kommen.
Als Ruven im Krieg ist und Lene allein in Hamburg lebt, mit Marie, versteckt ihre Vermieterin, mit Lenes Einverständnis, zwei Juden oben auf ihrem Dachboden. Es handelt sich um Rahel Goldbaum und ihren kranken Vater. Lene hat keine Ahnung, wer die beiden sind und dass sie Ruven kennen. Sie hat noch nicht einmal eine Ahnung, dass Ruven eine andere Frau lieben könnte. Ein weiteres Charakteristikum von Ruven: auch wenn er liebt, gibt er nicht viel, schon gar nicht sich, denn seine ganze Hingabe, seine ganze Leidenschaft, sein Leben widmet er der Musik. Und scheitert dabei so grandios, so am Rande von Erfolg und Bedeutung, so mittelmäßig wie zwei weitere Romanhelden, die ich kürzlich traf Alma Whittaker und Stoner. Vielleicht ist es nur meine persönliche Einschätzung, aber für mich ist Ruven ein Seelenbruder dieser beiden.
Als Fritz Dordel, mittlerweile bei der Gestapo und ein alter Dorfbekannter von Lene und Ruven (Ruven hat ihn einmal fälschlich bezichtigt, sein Messer gestohlen zu haben) immer schon scharf auf Lene, immer schon neidisch auf Ruven, eine Ahnung davon bekommt, dass bei Lene etwas zu holen sein könnte, holt er es sich. Lene bekommt einen Sohn von ihm und stirbt gleich nach der Geburt, weil sie es vorzieht, tot zu sein, wenn sie sonst mit Fritz sein müsste. Ruven kehrt aus dem Krieg zurück und erfährt, dass Lene tot ist, er einen Sohn hat, der nicht sein Sohn sein kann und Rahel lebt, aber dann wird ihm weis gemacht, sie sei tot. Die Geschichte, die bis dahin einigermaßen ruhig dahin floss, nimmt plötzlich, mit dem Wiederauftauchen von Rahel, mit dem Sterben von Lene, eine Fahrt auf, dass einem die Haare aus dem Gesicht fliegen und ich habe, was ich selten tue, die halbe Nacht durch gelesen, weil ich wissen musste, wie die Geschichte weitergeht und wie Svenja Leiber sie erzählen würde. Würde sie es auch angesichts der größten aller großen Gefühle schaffen, nicht pathetisch, nicht peinlich zu werden? Ja, sie schaffte es und sie überraschte einmal mehr. Denn ab diesem Punkt handelt die Geschichte auf einmal weniger von Ruven, als von seiner Tochter Marie. Ruven ist so unterschwellig in der Geschichte, wie er in seinem ganzen eigenen Leben plötzlich nur noch unterschwellig anwesend zu sein scheint, ein Gebrochener, der sein Leben nicht mehr wirklich ergreift. Der Musik, der Kunst, hat er sein Leben gewidmet, aber sie erhört ihn nicht so, wie er es sich immer, mit gutem Grund, erträumt hatte. Die Liebe zu Menschen hat er nie wirklich gelebt, die Musik lässt ihn ein wenig am ausgestreckten Arm verhungern. Da wird er zu einer Schattenfigur, die lebt, was nicht seins ist, mit einer Frau, die keine Liebe in sich hat. Trifft man nicht eigentlich viele solcher Ruvens?
lesen im Garten, bis die Sonne untergeht Die Tochter aber, von ihm vernachlässigt, in einem Heim nicht gut behandelt, agiert dann alles aus, was an Leben da ist und sie findet ein Glück, eine Liebe, während Ruven all das nicht findet. Somit ist Marie wie Ruvens Kehrseite und folgerichtig nimmt sie ihn irgendwann zu sich auf und folgerichtig wird dann dort, bei seiner Rückkehr aufs Land, die ganze Geschichte von Svenja Leiber aufgelöst. Die letzten etwa zwölf Seiten enthalten die ganze, die perfekte Auflösung und wie von ihr nicht anders zu erwarten, kann es natürlich kein Happy End geben. Ich fand diese letzten Seiten so wunderschön und bewegend, ich habe immer eine gelesen und dann das Buch beiseite gelegt, um sie in mir nachklingen zu lassen. Und bevor ichs mich versah, war das Buch leider doch beendet und die Sonne im Garten ging unter und ich saß noch eine Weile auf meiner Terrasse in der kühlen Uckermarkluft und lächelte vor mich hin. Denn nur selten liest man ein solches Buch, ein großes Buch. Es kommt sofort auf die Liste meiner absoluten Lieblingsbücher. Svenja Leiber ist, in meiner persönlichen Einschätzung, neben Terézia Mora die klügste Schriftstellerin, die wir gerade in Deutschland haben. Also fände ich es folgerichtig, wenn sie in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis gewänne. Achtung Suhrkamp Verlag, Sie wissen es bestimmt, weil Sie sehr gut informiert sind, aber vorsichtshalber erwähne ich es lieber nochmal: die Ausschreibung läuft noch bis 28. März!
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer: wow! Eine wirklich tolle und fesselnde Geschichte! Dieser Sog, mit welchen um das Buch auf der Rückseite geworben wird, hat mich gepackt und voll reingezogen in dieses Leben des Ruven Preuk. Svenja Leibers Sprache ist dabei kurz und knapp. Kein Wort zu viel, aber eben auch keins zu wenig.
Am Anfang hatte ich etwas gebraucht, um mich mit dem Jargon der 20er Jahre und dem Norddeutschen zu arrangieren, aber wenn man sich an diesen Stil erst einmal gewöhnt hat, geht es. Das macht aber auch den Charme der Geschichte aus, macht sie authentisch und tiefer fühlbar. „Perfekt komponiert und gefühlvoll vorgetragen.“ Danke!
Demoledora narración de Sveja Leiber sobre la Alemania que va de los albores del nazismo hasta su ocaso; recorriendo, por medio de un personaje sin par —el violinista Ruven Preuk—, el devenir histórico y personal de su protagonista. Éste recorre su vida al tiempo que atraviesa las vidas ajenas, ofreciendo al lector un mosaico de arquetipos cuyos patrones, sin embargo, no se adscriben del todo al principal. Los tres violines de Ruven Preuk, de Leiber, se centra en las decisiones, es toda ella una profunda reflexión acerca de con qué propósito se ha realizado una vida. Sin pretensiones, nuestro protagonista cautiva al lector desde su misma condición como humilde campesino con habilidad para aprehender el mundo, hasta su fascinante viaje a través de un espacio casi fantasmal.
La obra de Leiber permite encontrar arte entre sus páginas, una renovación formal, un modo y procedimientos nuevos para asuntos que ya fueron tratados con anterioridad: El tren llegó puntual (Heinrich Böll, 1949), El molino de Levin (Bobrowski, 1964) o La pianista (Elfriede Jelinek, 1983) entre otras. No obstante, nos hallamos, también, ante un texto histórico, una novela que nos muestra la realidad, si bien desde una perspectiva que se aleja de la acostumbrada.
El procedimiento elegido para iniciar esta novela es el presente, lo cual ayuda al lector a introducirse en la historia y a identificarse, en cierto modo, con los hechos y el protagonista sobre el que recaen las circunstancias. A medida que avanzamos en el relato, —y que la tensión se acentúa— llega el desasosiego. Uno desea escapar, pero la angustia lo abarca todo.
Por otro lado, y pese a esa aparente renovación formal, hay aspectos de la forma de narrar de Svenja Leiber que la emparentan con la tradición, reflejando que la ha asimilado y que conoce sus raíces. En primer lugar, el texto es profundamente oral, algo a lo que contribuyen tanto la forma en que introduce los diálogos como la constante utilización de frases hechas y refranes, en una búsqueda por aproximar la narración al habla popular de la época. En segundo lugar, la narración es un encuentro constante con la concisión; los tramos poéticos son escuetos y directos, con metáforas e imágenes sorprendentes, pero que suponen sólo una breve muestra en relación a una prosa que, por lo general, no se detiene mucho en las descripciones —las cuales resuelve con rápidas, pero precisas pinceladas— y que nos va haciendo partícipes de paisajes y caracteres con el avance de la acción. Esta concisión acerca la novela de Leiber a las narraciones populares ya conocidas, por haber sido recuperadas por la tradición romántica, como Hoffmann o Hörderlin, y también a obras como Rosshalde, de Hesse: novela con la que, por cierto, guarda algunas similitudes, como por ejemplo el hecho de que el protagonista sea un hombre obsesionado por el arte y capaz de abandonarlo todo —incluido el amor del que tan falto está— por desarrollar el don que lo esclaviza.
Hay que señalar también que la distribución de la trama en épocas —dando por hecho que los lectores conocen los grandes asuntos de cada época y, por ello, no deteniéndose en los mismos— busca, creemos, hacer más vivo el desarrollo de la acción. No obstante, a veces, en su búsqueda de concisión y del eludir cualquier asunto accesorio la cubre de abruptos saltos, obligando al lector a rellenar con su imaginación o memoria histórica los huecos que han quedado entre medias; un procedimiento, éste sí, que de nuevo acerca el texto a las posiciones contemporáneas que buscan la participación del lector en la construcción de la novela.
Hasta aquí el análisis formal. Vayamos ahora con la trama. Estamos a comienzos del siglo XX, en un pequeño pueblo alemán cercano a Hamburgo (lugar de procedencia de la autora). La civilización es, en cierta medida, todavía pretecnológica. El padre del protagonista, por ejemplo, se gana la vida arreglando y fabricando carros de madera. El pueblo funciona, aún, como una familia: para lo bueno y para lo malo. Todos se ayudan, pero a la vez, todos rumorean sobre los otros y conocen y murmuran hasta sobre lo que a cada uno le gustaría no haber dado nunca a conocer.
I
En el pueblo encontramos a Ruven, un joven capaz de ver la música —sinestésico— y decidido a convertirse en músico. Algo que cree tener más cerca cuando un viejo músico ambulante le regala su violín. Con Ruven vive su madre, una mujer que dice poseer un bastón mágico que l habla y le adelanta los acontecimientos futuros; también su hermano, que regresará traumatizado de la Primera Guerra Mundial y Gosche, la criada, quien comenzará a sentir por Ruven un amor que éste jamás sabrá devolver.
En el pueblo también viven personas como Fritz, que con su ira y su incapacidad para aceptar los cambios que traen los años representa el cimiento sobre el que Hitler edificará y apuntalará sus atrocidades. O Emma, una lesbiana comunista que trata de unir la lucha de clases con la reivindicación de igualdad para las mujeres y que representa a quienes tratan de convertir el amor a la humanidad en arma y eje de su papel político.
II
En este pequeño pueblo, lo histórico, lo social, aparece como un telón: a veces más presente, otras sólo como un rumor de fondo. Influye en las vidas, pero no las monopoliza —tal y como ocurre en el día a día de cualquier trabajador—, pues deja espacio para la lucha por la supervivencia, para la rutina, para la búsqueda del amor, para las ambiciones y para los rencores. De ese pueblo sale Ruven para tratar de triunfar como violinista, aunque nunca consigue separarse mucho de su infancia y de los rencores y traiciones que deja en el pueblo. Siempre en presente, Svenja Leiber sigue sus tribulaciones, sus fracasos, su viaje al frente para luchar en la Segunda Guerra Mundial y, finalmente, su regreso a casa.
Durante esas páginas, Ruven —cargado con los tres violines, que son otros tantos regalos— se presenta como un alma sublime amenazada por su propia grandeza. Citando un ensayo de Anne Carsson perfectamente aplicable a este personaje: “es un ser humano perdido en su propio arte, arrojado fuera de sí mismo, descuidado, imprudente, equivocado”. Toda la obsesión de Ruven es ser, cada vez, un poco mejor violinista y, sin embargo, la ausencia de cierta suerte, pero también de ciertas aptitudes sociales impiden, una y otra vez, su éxito como violinista y como esposo. Como ya dijimos arriba: su don lo esclaviza. Cuando Ruven regresa de la guerra es un ser destrozado, vacío ya de ambiciones. Es en ese momento cuando la novela gira la cabeza y se centra en la hija del músico, Marie, que es en ese momento quien —con esfuerzo y sacrificio— hace y padece los avatares de la historia. Mientras, Ruven trata de “institucionalizar su memoria” (citamos a Jan Assman) y, para ello, ordena sus recuerdos y se sumerge en ellos, no sin dolor. Pero su intención de “ordenar el pasado” choca con el enorme silencio que se ha hecho en la sociedad en torno al trauma que supuso la guerra y el holocausto. El progreso ha llegado de la mano de los estadounidenses, todos se han subido a él —en las casas hay coches, lavadoras, tractores,… y el bastón de la madre de Ruven ha dejado de hablar— y el demonio parece haber quedado encerrado para siempre. Entonces —parecen preguntarse todos— ¿para qué nombrarlo?
III
Estamos pues, ante una novela que versa sobre arte —Ruven—; el amor, la familia —Marie, Gosche—; y la actitud de la sociedad alemana frente al nazismo —Fritz, Hilde—. Vidas de gentes sencillas que tratan de sobrevivir en medio del horror. Editada en 2014, con gusto y rigor. El libro, de apenas trescientas páginas, con su tono de fábula, consigue interesar y deslumbrar al lector. Una novela que merece ser leída y una autora a la que conviene seguir de cerca desde este instante.
La cosa che forse più colpisce di questo libro è come, una volta conclusa la lettura, il titolo assuma un significato ben diverso da quanto si sospettava. Se all'inizio della lettura era un segno di speranza, la convinzione che nonostante tribolazioni e difficoltà si sarebbe riusciti a trovare l'agognata felicità, a fine romanzo questa speranza è più effimera, più impalpabile e quasi illusoria. È una speranza triste, perché da qualche parte c'è questo briciolo di felicità, ma non è detto che ci tocchi trovarla. Di felicità in questo romanzo ce n'è poca, davvero pochissima. C'è tristezza, miseria, sfortuna, sofferenza, struggimento. Questo libro è un susseguirsi di eventi drammatici e strazianti, una sequela di piccole pugnalate al cuore e calci nello stomaco per il lettore. E pur essendo l'ennesimo libro che parla di guerra, si distingue dalla massa per due caratteristiche fondamentali. In primis, il fatto che la guerra c'è, ma non si vede. È presente, e anzi la sua presenza è fortissima, influenza pesantemente le vite dei protagonisti. Ma il fulcro della narrazione è lontana dai campi di battaglia o dalle trincee, e si concentra di più su come il comune cittadino sia stato condizionato dal conflitto. Ma soprattutto, a differenza di molta narrazione di questo genere, che infonde un messaggio di speranza con finale alla "tutto è bene quel che finisce bene", con personaggi che dopo immani sofferenze si rialzano e ridanno un senso alla loro vita, qui non è così. Questo libro è intriso di malinconia, è la fiera delle occasioni perse, il tripudio dei sogni irrealizzati. È la brutale realtà del fatto che le cose brutte capitano sia alle persone buone che a quelle cattive, che non sempre la vita và come dovrebbe andare, che a volte gli obiettivi non si raggiungono, non importa quanto ci si impegna o quanto si desidera. È un romanzo più agro che dolce, ma con una scrittura accattivante e coinvolgente che ammalia dalla prima all'ultima pagina.
Un romanzo commovente. L'amara storia di un ragazzo di grande talento, nato in un momento storico complicato, in un luogo non adatto a lui, ostile. Una narrazione condotta con una scrittura intensa e ricca, che nelle tristi vicende del protagonista Ruven Preuk, sembra voler render omaggio a tutta quella bellezza, a quel talento, a quella sensibilità, che la follia del Novecento ha senza senso, ignorato, calpestato, spazzato via. L'avvicendarsi e rincorrersi delle stagioni, nella natura e nel paesaggio del nord della Germania, nei settant'anni in cui la storia si dipana, sembra richiamare al ritmo, uno degli elementi fondamentali della musica, quella musica che è così importante per Ruven, e che nel bene e nel male segnerà tutta la sua storia.
Una dura historia, de un hombre amante y devoto de la música, la cual además puede ver porque es sinestésico. El recorrido por la vida de este hombre no es fácil, puede atestiguarlo él, sus tres violines, y la gente que le quiere. Asistes como testigo al nacimiento y declive de un genio, en una época en la que la música, siendo más importante que en ningún otro momento, no tenía el reconocimiento que se merecía.
Una historia de un violinista alemán en el siglo XX. Es previsible parte de lo que nos vamos a encontrar: el sufrimiento, el dolor, la guerra.
Sin embargo, la musicalidad con la que se expresa la autora, las metáforas, el hecho de que sea sinestésico, le aporta a la historia mucha sensibilidad y una visión sorprendente de la historia.
Literatura de altos vuelos que hace de este libro una pequeña joya. Una historia sobre el fracaso personal y el de toda una sociedad. http://librodelosviernes.blogspot.com...