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Der Nachtläufer
About the author
Karin Fossum
66 books1,166 followersKarin Fossum (née Mathisen) is a Norwegian author of crime fiction,often known there as the "Norwegian queen of crime". She lives in Oslo. Fossum was initially a poet, with her first collection published in 1974 when she was just 20. It won the Tarjei Vesaas' Debutant Prize. She is the author of the internationally successful Inspector Konrad Sejer series of crime novels, which have been translated into over 16 languages. She won the Glass key award for her novel "Don't Look Back", which also won the Riverton Prize, and she was shortlisted for the Crime Writers' Association Gold Dagger in 2005 for "Calling Out For You".
Series:
* Inspector Konrad Sejer
* Eddie Feber
Series:
* Inspector Konrad Sejer
* Eddie Feber
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Community Reviews
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
May 28, 2024
Spannende Grundidee, etwas verwirrend erzählt
„Die Waffe veränderte etwas in ihm. Es war, als wäre ein Schleier zur Seite gezogen worden. Plötzlich sah er mit neuen Augen auf die kommenden dreißig Tage.“
Kommissar Eddie Feber ermittelt in einem besonderen Fall. Ein Verbrecher, genannt „der Nachtläufer“, überfällt und bedroht nachts Menschen und hinterlässt am Tatort mysteriöse Zahlen auf gelbem Zetteln. Bisher haben alle Opfer überlebt, aber Eddie ist sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ermordet wird. Daher muss er den Täter dringend überführen. Ob Eddie den Kampf gegen die Zeit gewinnt?
Autorin Karin Fossum schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, so schildert sie Eddies Fortschritte bei den Ermittlungen, lässt aber auch an den Gedanken des Täters teilhaben. Der unkomplizierte, klare Sprachstil liest sich eigentlich ohne Probleme. Dass nicht durchgehend chronologisch erzählt wird, hat mich allerdings manchmal irritiert.
Den durchaus interessanten Figuren kommt man als Leser kaum nahe. Ermittler Eddie Feber ist von Verbrechen und Verbrechern fasziniert, was ihm selbst nicht ganz geheuer ist. Er ist es als Vater von acht Kindern gewohnt, andere zu beschützen. Auch bei viel Trubel behält er meist die Nerven. Eddie wirkt alles in allem nicht unsympathisch, aber richtig gut kennen lernte ich ihn nicht. Auch der Nachtläufer war für mich nicht recht greifbar. Obwohl er seine Gedanken ausführlich schildert und auch sein familiärer Hintergrund gründlich dargelegt wird, kam ich nicht genau dahinter, was ihn eigentlich antreibt.
Eine gruselige Vorstellung, dem Nachtläufer schutzlos ausgeliefert zu sein und nicht zu wissen, was als Nächstes passiert. Eddie Feber bringt auf den Punkt, was den Nachtläufer so gefährlich macht: Er ist ein Dieb und „stiehlt Sicherheit“. Das ist wirklich eine spannende Grundidee mit Gänsehautfaktor.
Trotz der eigentlich klaren, atmosphärischen Sprache, hat mich der Krimi aber oft etwas verwirrt. Ich ging häufig von für mich eigentlich eindeutigen Tatsachen aus, die sich aber dann doch ganz anders gestalteten. Das verunsicherte mich. Die Autorin legt bewusst falsche Spuren, erzählt nicht durchgehend stringent, um mit unterschiedlichen Wendungen zu überraschen. Für mich ging das Konzept allerdings nicht immer auf. Durchgehende Spannung wollte sich nicht aufbauen und auch der Rätselfaktor fehlt komplett, da von Anfang an klar ist, wer der Nachtläufer wirklich ist. Für mich unterm Strich ein interessantes, aber nicht hundertprozent gelungenes Krimiexperiment.
„Die Waffe veränderte etwas in ihm. Es war, als wäre ein Schleier zur Seite gezogen worden. Plötzlich sah er mit neuen Augen auf die kommenden dreißig Tage.“
Kommissar Eddie Feber ermittelt in einem besonderen Fall. Ein Verbrecher, genannt „der Nachtläufer“, überfällt und bedroht nachts Menschen und hinterlässt am Tatort mysteriöse Zahlen auf gelbem Zetteln. Bisher haben alle Opfer überlebt, aber Eddie ist sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ermordet wird. Daher muss er den Täter dringend überführen. Ob Eddie den Kampf gegen die Zeit gewinnt?
Autorin Karin Fossum schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, so schildert sie Eddies Fortschritte bei den Ermittlungen, lässt aber auch an den Gedanken des Täters teilhaben. Der unkomplizierte, klare Sprachstil liest sich eigentlich ohne Probleme. Dass nicht durchgehend chronologisch erzählt wird, hat mich allerdings manchmal irritiert.
Den durchaus interessanten Figuren kommt man als Leser kaum nahe. Ermittler Eddie Feber ist von Verbrechen und Verbrechern fasziniert, was ihm selbst nicht ganz geheuer ist. Er ist es als Vater von acht Kindern gewohnt, andere zu beschützen. Auch bei viel Trubel behält er meist die Nerven. Eddie wirkt alles in allem nicht unsympathisch, aber richtig gut kennen lernte ich ihn nicht. Auch der Nachtläufer war für mich nicht recht greifbar. Obwohl er seine Gedanken ausführlich schildert und auch sein familiärer Hintergrund gründlich dargelegt wird, kam ich nicht genau dahinter, was ihn eigentlich antreibt.
Eine gruselige Vorstellung, dem Nachtläufer schutzlos ausgeliefert zu sein und nicht zu wissen, was als Nächstes passiert. Eddie Feber bringt auf den Punkt, was den Nachtläufer so gefährlich macht: Er ist ein Dieb und „stiehlt Sicherheit“. Das ist wirklich eine spannende Grundidee mit Gänsehautfaktor.
Trotz der eigentlich klaren, atmosphärischen Sprache, hat mich der Krimi aber oft etwas verwirrt. Ich ging häufig von für mich eigentlich eindeutigen Tatsachen aus, die sich aber dann doch ganz anders gestalteten. Das verunsicherte mich. Die Autorin legt bewusst falsche Spuren, erzählt nicht durchgehend stringent, um mit unterschiedlichen Wendungen zu überraschen. Für mich ging das Konzept allerdings nicht immer auf. Durchgehende Spannung wollte sich nicht aufbauen und auch der Rätselfaktor fehlt komplett, da von Anfang an klar ist, wer der Nachtläufer wirklich ist. Für mich unterm Strich ein interessantes, aber nicht hundertprozent gelungenes Krimiexperiment.
April 7, 2024
Im Kopf des Täters
Der "Nachtläufer" handelt von einem unberechenbaren Einbrecher, welcher nachts in Wohnungen einbricht und mit einer Waffe vor den Opfern steht. Eddie Feber, Polizist und Vater einer Großfamilie, versucht ihm auf die Spur zu kommen.
Leider ist das Buch anders aufgebaut als ich es erwartet habe. Für meinen Geschmack dreht sich ein zu großer Teil um den Täter, seine Gedanken und sein Leben. Mir persönlich gefällt es besser mit den Kommissaren zu ermitteln und nicht zu wissen wer der/die Täter/in ist. Dazu kam auch noch, dass ich die Ermittlungsarbeit von Eddie interessant fand, allerdings war mir sein Privatleben zu konstruiert, so dass ich mich leider die ganze Zeit über nicht in das Buch hineinfinden konnte. Auch hat mich der Schreibstil nicht mitgerissen, so dass es sich sehr langwierig und für mich teils langweilig angefühlt hat. Für alle die gerne in die Täter hineinblicken ist es sicherlich genau das richtige Buch.
Der "Nachtläufer" handelt von einem unberechenbaren Einbrecher, welcher nachts in Wohnungen einbricht und mit einer Waffe vor den Opfern steht. Eddie Feber, Polizist und Vater einer Großfamilie, versucht ihm auf die Spur zu kommen.
Leider ist das Buch anders aufgebaut als ich es erwartet habe. Für meinen Geschmack dreht sich ein zu großer Teil um den Täter, seine Gedanken und sein Leben. Mir persönlich gefällt es besser mit den Kommissaren zu ermitteln und nicht zu wissen wer der/die Täter/in ist. Dazu kam auch noch, dass ich die Ermittlungsarbeit von Eddie interessant fand, allerdings war mir sein Privatleben zu konstruiert, so dass ich mich leider die ganze Zeit über nicht in das Buch hineinfinden konnte. Auch hat mich der Schreibstil nicht mitgerissen, so dass es sich sehr langwierig und für mich teils langweilig angefühlt hat. Für alle die gerne in die Täter hineinblicken ist es sicherlich genau das richtige Buch.
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