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Das Weltgebäude muß errichtet werden. Man will ja irgendwo wohnen.

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»Schon länger lebe ich in der Gewißheit, Zeuge einer großen Daseinsverwandlung zu sein. Unter den Formen der Daseinsverwandlung halte ich zwei für möglich: plötzliches Unglück und plötzliches Glück. Oder könnte es sich auch um einen Traum handeln?«

Mitreißend traumtänzerisch entwirft die Dichterin Angela Krauß geistige Räume ihres Weltgebäudes, in denen das fragmentierte Dasein ein Zuhause hat: Tore der Verwandlung, Loggien der Begegnung, Kinderzimmer, Hinterzimmer ...

110 pages, Hardcover

Published March 10, 2024

3 people want to read

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Angela Krauß

19 books3 followers

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Gustav Gutschke.
71 reviews2 followers
October 1, 2024
Nach langer Ruhephase nochmal aufgenommen und zu Ende gebracht. Ist leider in der Zwischenzeit nicht besser geworden.

Ein für mich ganz und gar untypisches Buch: Erst kürzlich erschienen, weder Sachbuch noch Roman, von einer Frau geschrieben. Auch deshalb hatte ich große Erwartungen in das Buch gesetzt; die Autorin wohnt außerdem in Leipzig und der Titel klingt toll. Leider hat es mich absolut nicht abgeholt. Aber es muss gut sein, immerhin hat die Autorin kürzlich den Sächsischen Literaturpreis gewonnen - ich bin wohl einfach zu blöd.

Ich erkenne keine Geschichte, nur zusammenhangslose Gedankenfetzen. Zwar sind es alles Episoden aus dem Alltag oder der Erinnerung der Protagonistin, aber das ist ja gerade keine Basis, die fest genug wäre, um darauf Sprachspiele zu spielen. Meiner Meinung nach sind die Sprachspiele auch nicht herausragend. Manchmal zwar ganz nett, meist aber ebenso profan wie der Alltag der Protagonistin, über die man nichts Wissenswertes erfährt. Wenn diese Übereinstimmung von Form und Inhalt gewollt sein sollte, hat sie mich nicht abgeholt.

Dann, endlich, auf Seite 18: ein erster interessanter Gedanke. Die Protagonistin ist in einer langweiligen Zeit aufgewachsen, die Geschichte schien zuende, nichts passierte. Doch dann scheint die große Zeit zurückzukommen: „Ich war ungeduldig; nicht mal ein Krieg. Das erwies sich als Täuschung. […] Hat also die Zukunft begonnen?“ Liegt hier eine Reflexion der Gegenwart vor? Dann würde ich dem ja zustimmen und es wäre auch ein Thema, das noch viel zu wenig literarisch behandelt wurde - aber geht das nicht anders? Zum Rest des Buches fällt mir nichts ein, es plätschert so vor sich hin - wohl ein eigenartiger Versuch, Lyrik und Prosa zu mixen.

Zwei Sterne, weil mir Cover und Titel gut gefallen.
Profile Image for JONAS IM DELIRIUM.
13 reviews1 follower
May 22, 2024
Ich habe dieses wundervolle Buch im Anschluss an eine Lesung gekauft und wurde keinesfalls enttäuscht. Eine so verdichtete Sprache, die trotzdem so angenehm zu lesen ist, habe ich bisher selten bis garnicht gesehen (bzw. gelesen). Es verbindet auf die Beste Art und Weise Lyrik und Alltag zu einem unfassbar gut gelungenen Gesamtwerk.
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