»Feinfühlig und zugleich kraftvoll erzählt Matthias Jügler in diesem spannenden Roman davon, dass die Vergangenheit nie vorbei ist.« Julia Schoch
Für Katrin und Hans wird der Alptraum aller Eltern wahr: Nach der Geburt verlieren sie noch im Krankenhaus unweit von Leipzig ihr erstes Kind – und kurz darauf auch sich als Paar. Denn Katrin quälen Zweifel an der Darstellung der Ärzte, Zweifel, von denen Hans nichts wissen will. Als Katrin Jahre später stirbt, wird klar, dass sie mit ihren Befürchtungen womöglich Recht hatte. Bei seinen Recherchen, die ihn tief in die Geschichte der DDR führen, stößt Hans auf Ungereimtheiten und eine Mauer des Schweigens. Klären kann er all seine Fragen in Zusammenhang mit dem Tod des Säuglings nicht, doch der Gedanke daran, in einem entscheidenden Moment seines Lebens versagt, etwas versäumt, einen Fehler begangen zu haben, lässt ihn künftig nicht mehr los. Da klingelt eines Tages das Telefon und sein Sohn ist am Apparat. Aufgewachsen in einer Adoptivfamilie, unterscheidet sich seine Vorstellung von der Vergangenheit grundlegend von dem, was Hans ihm erzählt. Wird sich die Kluft, die das Leben in einem Unrechtsstaat und vierzig fehlende gemeinsame Jahre gerissen haben, wieder schließen lassen?
Matthias Jügler zeichnet das bewegende Porträt eines traumatischen Verlustes, erzählt von folgenschweren Zweifeln, von der Kraft des Neubeginns und dem heilsamen Erleben der Natur. Ein feinsinniger Familienroman über ein dunkles Kapitel ostdeutscher Geschichte. – »Wahrhaftig und voller Hoffnung.« Anne Rabe
"Maifliegenzeit" von Matthias Jügler ist ein leises und eindringliches Buch. Es ist nicht geeignet für laute Zugfahrten oder Musik im Hintergrund. Der Roman erfordert Stille. Es ist eine Lektüre, die traurig und glücklich zugleich macht. Es ist eine der bisher besten deutschsprachigen Neuerscheinungen des Jahres 2024.
Der Ich-Erzähler erinnert sich an seinen Vater und an seinen Sohn. Sein Sohn ist direkt nach der Geburt im Mai 1978 gestorben. Das glaubte der Erzähler jedenfalls damals. Mittlerweile ist er fünfundsechzig Jahre alt und lebt mit Anne im alten Haus der Eltern. Seine Beziehung zu Katrin ist am Tod Daniels zerbrochen. Sie hatte Zweifel. Er hat nach ihrem Dafürhalten nichts getan. Katrin ist 1987 gestorben. Dann ruft Daniel an, der angeblich verstorbene Sohn.
Die Natur um den Fluss Unstrut mit Knaulgras, Flatterbinsen oder Schwarzpappeln ist wichtig für den Ich-Erzähler. Trotzdem kann sie nicht die Hoffnungen erfüllen. "Dass ich tatsächlich geglaubt hatte, mir könnte der Fluss einen wie auch immer gearteten Trost verschaffen, war nichts weiter als kindisch und naiv gewesen." Die Welt der Fische ist wie eine Spiegelung der Menschenwelt, auch wenn nie ein direkter Vergleich gezogen wird. Und natürlich haben die Maifliegen eine ganz besondere Bedeutung, die hier aber nicht verraten sei.
In die Trauer mischt sich die Schuld, nichts getan zu haben. Zu DDR-Zeiten wäre es wohl auch schwierig gewesen. Nach der Wiedervereinigung fragt der Ich-Erzähler Einsicht in die Krankenhausakten an, lässt sich aber abwimmeln. Erst 2007 durch den Druck von Anne bekommt er Kopien der widersprüchlichen Unterlagen. Die Suche beginnt und endet erfolglos. Dann der Anruf. Hier beginnt der zweite Teil des Buches. Nun erst bekommt der Ich-Erzähler einen Namen. Was dann folgt, werde ich aus Spoiler-Gründen nicht beschreiben. Nur soviel: das ohnehin schon großartige Buch wird noch besser.
Die Geschichte ist ergreifend und gleichzeitig poetisch und unsentimental. Das Buch entfaltet eine große emotionale Wirkung mit sehr einfachen Mitteln. Romane wie diese sind der Grund dafür, dass ich Literatur lese.
Katrin und Hans verlieren ihr Kind kurz nach der Geburt. Und ca. 40 Jahre später meldet sich Daniel. Ihr Sohn……Ihr totgeglaubter Sohn. Dieser relativ kurze Roman spielt zur DDR Zeit und macht damit eine Thematik auf, die nicht erschreckender sein könnte. Grundlage dieses Textes ist die Geschichte der Karin S., die heute immer noch nach ihrem Kind sucht.
Jügler entfaltet diesen Text langsam und wirklich unaufgeregt. Trotzdem steckt der Roman voller Gefühle. Vor allen Dingen liest man dieses Buch fassungslos und wütend zugleich. Man spürt die Trauer und Machtlosigkeit sowohl seitens Hans als auch Daniels Wut und extreme Traurigkeit. Der Autor verbindet in seinem Text immer wieder das Erlebte mit Angelausflügen. Zeigt wie der Protagonist versucht, Heilung mit Hilfe der Natur zu finden . Metaphorisch steckt dort so viel drin in meinen Augen.
Als Leserin habe ich mich gefragt, welche Maschinerie hinter diesen Taten innerhalb des DDR- Regimes steht und wieviele totgeglaubte Kinder tatsächlich noch am Leben sind. Geschichten, die erzählt werden müssen; Menschen, die zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Solche Verbrechen müssen aufgeklärt werden.
Auch „Die Verlassenen“ möchte ich von Jüngler noch lesen.
In „Maifliegenzeit“ beschäftigt sich Matthias Jügler mit einem spannenden und bewegenden Teil der ostdeutschen Geschichte und erzählt über ein dunkles Kapitel der DDR.
„"Daniel hat angerufen", sagte sie, mit trockener und brüchiger Stimme. Daniel, mein einziges Kind, das seit 40 Jahren tot ist (…). Sie sagte das in einem Ton, der sowohl feierlich als auch besorgt klang, als wüsste sie nicht, wie ich reagieren würde (…) was diese drei Worte auslösen würden.“
Diese Zeilen werfen natürlich die Frage auf, was wohl bei Daniels Geburt passiert ist. Wir erfahren vom Ich-Erzähler Hans, dass sein Sohn kurz nach der Geburt gestorben ist. Mittlerweile ist er nicht mehr mit seiner damaligen Ehefrau Katrin liiert, sondern hat eine neue Partnerin zehn Jahre zuvor kennengelernt. Doch er denkt zurück an den Tag der Geburt und führt sich Katrins Zweifel vor Augen: Warum durften sie das Kind nicht sehen? Es hatte doch kräftig geschrien.. Der pensionierter Lehre Hans unterschrieb damals mitteilnahmslos die vorgelegten Formulare und beschwichtigte die wiederkehrenden Zweifel seiner Frau - sie solle die Wahrheit akzeptieren - was schlussendlich zu einer Trennung führte.
Kurz vor ihrem Tod, Jahre später, bat Katrin Hans den mysteriösen Umständen des Todes ihres Kindes nachzugehen. 1989 mit der Wende erfährt er durch die Geburtsklinik, dass Akten existieren, aber er sie nicht einsehen darf. Eine Rechtsmedizinerin, die zunächst ihre Hilfe suggerierte, revidierte diese dann doch, was zu einer Resignation von Hans führte.
Die Anglerei bot ihm die gesuchte Ablenkung, die gleichzeitig auch eine zweite Ebene für den Autor Matthias Jügler in dieser Geschichte darstellte. Für mich leider jedoch eine Ebene, die absolut überrepräsentiert war in diesem Buch. Ich hätte mir weniger Fisch und mehr ostdeutsche Geschichte, bzw. eine andere Art der Versinnbildlichung gewünscht, da das Thema meiner Meinung nach viel zu viel Raum eingenommen hat in einem Buch, in dem ich mehr über das Verschwinden eines Kindes in der DDR und die diversen Strukturen, die so etwas möglich machten, erfahren wollte - schade! Hans sitzt also tagelang am Fluss, sinniert über das Erscheinungsbild und sämtliche Eigenarten von Fischen.
„Die prahlen mit ihrer Schönheit - die rotflossige und golden glänzende Rotfeder zum Beispiel, oder die Äsche, die ihre große, fahnenartige Rückenflosse stolz wie einen Irokesenschnitt trägt (…) Brassen hingegen halten sich in diesen Dingen bedeckt.“
Als Hans seinen verschollenen Sohn ausfindig macht, bleibt dieser zunächst reserviert. Erst vor kurzem hat er von seiner Adoption erfahren - durch einen Auszug aus dem Geburtenregister, den er aufgrund seiner Heirat benötigte. Hans’ Erklärung über ihn, den totgeglaubten Sohn, nimmt er ihm nicht ab - er ist empört, da er die ganze Zeit mit einer anderen Geschichte lebte.
Die reichlichen Naturbeschreibungen muten als Allegorie dessen an, was sich zwischen Vater und Sohn abspielt - eine spannungsgeladene Geschichte nimmt ihren Lauf. Die titelgebenden Maifliegen führen ein Leben im Verborgenen. Um Pfingsten herum aber kommen sie zu Tausenden an die Oberfläche, um sich zu paaren, Eier zu legen und zu sterben: ein Fest für Fische und Angler. Die Maifliegen sind die Versinnbildlichung eines Toten, der eines Tages überraschend anruft und damit ebenfalls aus dem Verborgenen heraustritt.
Der Autor Matthias Jügler thematisiert mit „Maifliegenzeit“ das unrühmliche Kapitel der Zwangsadoptionen, bei denen man Eltern, die als „ Staatsfeinde“ galten, ihre Kinder wegnahm und zur Adoption freigab - ein realer Fall stellt die Grundlage seines Romans dar. Für mich ein Thema, über das ich mit diesem Buch das zum ersten Mal etwas las und was mir vor Augen führte, wie schwer es sein kann, eine einmal verinnerlichte Wahrheit zu revidieren - aber was mir auch verdeutlichte: Es lohnt sich.
In realtà ho letto l'edizione italiana Neri Pozza, intitolata La danza delle effimere, che su Goodreads non c'è. Ogni tanto sento il desiderio di leggere un autore sconosciuto, di scoprire un nome nuovo: vado in libreria, sfoglio qualche volume, mi avventuro sulla base del semplice istinto. E sbaglio! In questo romanzo un drammatico fatto di cronaca vera (si è scoperto che nella Germania dell’Est alcuni neonati vennero rapiti e rivenduti) viene annacquato fino alla noia profonda da lunghe divagazioni sulla pesca, hobby che il protagonista, rimasto solo dopo la perdita, ha adottato come modus vivendi. È evidente che le storie di pesci e insetti di fiume, in particolare le effimere, vogliono stabilire un nesso con la drammatica vicenda umana dell’uomo. Ma il tutto appare piuttosto oscuro e così poco interessante. Il lettore attende con ansia l’incontro con il figlio adulto, finalmente ritrovato; ma questa parte mi è parsa irrisolta, confusa, poco convincente. Forse sono una lettrice (e anche una persona) che pretende troppa concretezza.
Ich dachte, das ist ein Bücher über gestohlene Kinder in der DDR, bekommen habe ich nur Fische, Fische, Fische und nochmal Fische. Davon steht nichts im Klappentext, dabei scheint es auf der Hälfte der nur 150 Seiten um die Viecher zu gehen. Was man von den menschlichen Charakteren auf dem Rest zu sehen kriegt, bleibt ebenfalls öde. Einige Male fand ich es ja toll, wenn Autor*innen ein Spartenthema in ihrem Roman ausgebreitet und bildhaft in die Geschichte eingearbeitet haben, weshalb ich es auch für eine völlig legitime Technik halte, aber dazu gehört auch das Risiko, dass einige Leser*innen mit dem jeweiligen Spartenthema nichts anfangen können. So wie ich hier mit den Fischen; bei so wenig Interesse konnte ich auch nicht die Energie aufbringen, zu versuchen, die Metaphorik zu durchleuchten.
Ein an Gewicht leichtes Buch mit schwerwiegendem Inhalt. Einem jungen Paar widerfährt in den 70er Jahren der DDR Ungeheuerliches, Unvorstellbares ..und doch - nun Jahrzehnte später - Beweisbares! Eine zutiefst verstörende und aufwühlende Geschichte eines angelnden Lehrers, über den Verlust seines Kindes. Angel-Allegorien und Zeitsprünge zusammen mit der einfachen und doch so besonderen Sprache machen dieses kleine 153-Seiten-Buch zu einem brillianten Beitrag der Aufarbeitung eines dunklen, noch immer wenig geklärten Kapitels der DDR-Geschichte. Überragend! Uneingeschränkte Leseempfehlung !!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Es gibt so viele gute Reviews zu diesem unscheinbaren, berührenden Buch, die mir aus der Seele sprechen, sodass ich auf eine eigene verzichte und stattdessen Likes für andere verteile.
Packs such an emotional punch for such a short book. It centres on a (deeply emotionally repressed) pensioner who recounts his life story, the low point of which was the apparent death of his newborn son in 70s GDR. His wife never believed the hospital’s story, their marriage fractured, and she died young without ever finding out the truth. Even after the death of his ex-wife and the fall of the GDR, the narrator doesn’t put as much effort into the search as he could have and just in general he’s the sort of person who manages to do the wrong thing in every single emotional situation (which he acknowledges). There’s also lots of fishing, the narrator’s hobby which helps him cope with his traumatic past, and all the metaphors that go along with that. Normally I’d be the first to complain about a glut of fishing descriptions in a novel about feelings, but here it works.
There were so many truly sad, emotionally resonant scenes, I was honestly near tears a few times. One of many scenes that stuck with me: when the narrator is a child, he and the rest of his family always tease his father about his exaggerated fishing stories; then one day, the narrator decides to surprise his father when he’s out fishing and finally share in his beloved but lonely hobby. But when he gets there, he’s shocked to find his father sitting by the water crying and runs off without approaching him (like I said, he literally always does the wrong thing in these situations), never mentions it to him, and never does join his father on his fishing, which is all the father wished for. There are so many haunting small moments like this in this book that I was even fine with the fact that the distinct aspects of living in the GDR barely feature, you could hardly tell it wasn’t set in the democratic part of Germany (except for the forced adoption of course!).
I really didn’t think I’d like this as much as I did (fish facts! Sad subject!), but I’ve had such a rotten reading year so far that this one clears easily and will stick with me for a good while.
Na een boek gelezen te hebben over een moeder die haar kind achterlaat, is het het toevallig maar ook verwarrend een boek te lezen over ouders die hun kind na de geboorte denken te verliezen, maar dat blijkt doodverklaard en ter adoptie aangeboden te zijn, beide in de DDR. De gevoelens, de irritatie die de lethargische reactie van de vader oproept, de lijn die van vader op zoon doorgegeven lijkt te worden, de uitkomst die vissen/hengelen op gevoelens lijkt te hebben is echt bijzonder en bijzonder mooi beschreven.
Nahe Leipzig im Jahre 1978 durchlebt das Paar Katrin und Hans den tragischen Verlust ihre neugeborenen Sohnes, doch in Katrin regen sich schnell Zweifel am Schicksal ihres Kindes und so beginnt eine Geschichte die sich erst Jahrzehnte später aufklären soll.
Maifliegenzeit ist ein Buch, dass, trotz seiner Kürze, Geduld braucht. Man muss sich die Ruhe nehmen um sich auf die Melancholie einzulassen die einen von Anfang bis Ende begleitet und vor allem muss man sich die Zeit nehmen um die Naturbeschreibungen von Matthias Jügler zu genießen.
Der Kontrast zwischen der lebhaften Natur und den relativ kühlen, ja fast schon emotionslosen, zwischenmenschlichen Beziehungen bilden die große Stärke dieses Romans und wecken in der Leserschaft die verschiedensten Gefühle. Allerdings komme auch ich nicht umher zu sagen, dass Matthias Jügler es mit seinen Fisch-Anekdoten etwas übertreibt, denn auch wenn diese immer einen Bezug zur eigentlichen Handlung haben nehmen sie doch einen zu dominanten Anteil in einer relativ kurzen Geschichte ein und ich kann nachvollziehen, dass das einigen zu viel wurde.
Insgesamt erzählt Matthias Jügler hier aber in seiner ruhigen und zurückhaltenden Art eine ergreifende Geschichte voller Verlust und Zweifel, die sich trotz allem nie völlig hoffnungslos anfühlt.
In Maifliegenzeit widmet sich Matthias Jügler einem erschütternden Kapitel der DDR-Geschichte: dem Raub von Kindern, die ihren Eltern willkürlich weggenommen wurden. Den Eltern wurde erzählt, ihr Baby sei gestorben. Zurück blieben Trauer, Zweifel und ein Schmerz, der ein ganzes Leben prägen konnte. Matthias Jügler macht dieses unfassbare Leid auf eindringliche Weise sichtbar. Er erzählt ganz ruhig und ohne große Gefühle zu betonen. Gerade das macht die Geschichte so bewegend. Es ist kaum zu ertragen, mitzuerleben, wie die Hauptfiguren mit ihrem Verlust umgehen müssen und wie ihre Beziehung daran zerbricht. Während die Mutter nie aufhört, an der Geschichte vom Tod ihres Kindes zu zweifeln, wirkt Vater Hans wie gelähmt. Er versucht irgendwie, sein Leben weiterzuführen, ohne wirklich über den Verlust hinwegzukommen. Der Roman ist unsentimental geschrieben und verzichtet auf jede Effekthascherei. Trotzdem, oder gerade deshalb, hat er mich tief erschüttert und berührt. Eine Geschichte, die lange nachwirkt und die man nicht so schnell vergisst.
Das Thema: total interessant, obwohl spekulativ. Wie in der DDR Säuglinge nach der Geburt ihren Eltern weggenommen, für tot erklärt und dann zu Adoptiveltern gegeben wurden. Hier wird ein Fall fiktiv beschrieben. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Fisch- und Angelsymbolik, damit konnte icht nichts anfangen, aber sie nahm einen großen Teil des Buches ein. Der Roman selbst ist mit 150 Seiten eher eine Novelle und bleibt für mein Empfinden teilweise sehr flach, was die Charaktere angeht, aber auch die Sprache. Sehr viel wird mit dem Adjektiv „herb“ beschrieben… zu viel.
Ich habe dieses Buch in einem Tag gelesen und konnte besonders im Zweiten Teil nicht mehr die Finger davon lassen.
Der Wahre Hintergrund macht den Roman nochmal ein Stück besonderer. Die Erzählweise des Autors und der Bezug zur Unstrut-Regionen dem Angeln empfinde ich als besonders kreativ und mochte das Stilmittel sehr.
Ein unglaublich bewegendes, berührendes und auch sprachlich wunderschönes Hörbuch, das die Verbrechen der gestohlenen Kinder in der DDR aufarbeitet. Mein Highlight dieses Jahr, auch wenn es sich um ein dunkles Kapitel der Geschichte handelt!
Ich weiß gar nicht genau was ich zu diesem dünnen Büchlein sagen soll! Einfach nur erschreckend und unvorstellbar was da früher passiert ist. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, obwohl es sehr bedrückend ist.