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Das Flüstern des Totenwaldes (Gerlach & Freyenberg - Thriller 3)

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Im Dunkel des Waldes lauert das Böse!

Eigentlich sollen Henning Gerlach und seine Kollegin Lena Freyenberg nur im Vermisstenfall einer jungen Frau ermitteln. Als aber kurze Zeit später ihre übel zugerichtete Leiche am Rande eines unwegsamen Waldgebietes entdeckt wird, ist klar, dass es hier um Mord geht. Das mit Lippenstift verschmierte Gesicht und der offene Brustkorb der Toten geben Henning und Lena Rätsel auf.

Schnell stellt sich heraus, dass das Opfer eine Bekannte ihres Ermittler-Kollegen Boris war, der sich zur gleichen Zeit ganz in der Nähe des Fundorts mit Freunden auf einer mehrtägigen Wanderung befindet. Als plötzlich weitere Teilnehmer der Gruppe ermordet aufgefunden werden, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Der neue Serienkiller-Thriller von Bestsellerautor Gunnar Schwarz rund um das Ermittler-Duo Henning Gerlach und Lena Freyenberg - Nervenkitzel garantiert!

278 pages, Kindle Edition

Published April 18, 2024

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About the author

Gunnar Schwarz

48 books5 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Sandra Fritz.
761 reviews13 followers
April 19, 2024
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Das Ermittlerduo Henning und Lena soll sich eines Vermisstenfalles annehmen. Doch plötzlich findet sich eine brutal zugerichtete Leiche. Und es bleibt nicht bei der einen! Können Henning und Lena den oder die Täter finden? Dem Autor ist wieder einmal ein Buch gelungen, das die Abgründe der menschlichen Psyche aufzeigt. Und wenn ich nach seinen letzten Werken dachte, dass es nicht mehr besser geht, belehrt mich dieses Werk wieder, dass es doch möglich ist. Meine Leseempfehlung für diesen neuen Thriller der Extraklasse!-SandraFritz-magicmouse
Profile Image for Ramona Schroller.
52 reviews
April 5, 2024
Eine knappe Woche weg vom Polizeidienst und dem ganzen Computerkram, so wie jedes Jahr. Das war die Prämise für Boris. Zusammen mit fünf früheren Studienkollegen will er den Grundländer Forst durchwandern. Doch bereits im ersten Nachtlager wird klar, die Gruppe ist in Gefahr und Hilfe kann nicht informiert werden aufgrund einer mangelnden Netzabdeckung.

Einen Tag nachdem Boris mit seinen Freunden in den Wald zog, werden die Kollegen in die Nähe des Waldes gerufen. Dort ist die Leiche einer Frau aufgetaucht, verstümmelt und das Gesicht mit Lippenstift verschmiert.

Wer war die Tote? Und besteht ein Zusammenhang mit der Wandergruppe um Boris? Henning Gerlach und Lena Freyenberg beginnen zu ermitteln ...

Der Wald, und damit meine ich die richtige Wildnis, nicht die hübsch aufgeforsteten und ständig betriebenen Forste, sondern wirklich den Wald, gibt es kaum noch in Deutschland. Manche Gehölze haben aufgrund ihrer schieren Größe zumindest ein Stück weit die Wildnis bewahrt, vor der unsere Vorfahren sich gegruselt haben und aus denen der schiere Terror in Dörfer und kleine Städte zu spülen schien. Ist man in einem solchen wilden Wald erlebt man ein Stück Vergangenheit, fühlt sich besagten Vorfahren näher als in jeder, und sei sie noch so mittelalterlich anzusehenden Stadt. Der Wald lebt, und er beherbergt noch heute Tiere, die wir in unserer Zivilisation kaum noch kennen. Bären nicht mehr, und Wölfe sind rar in Deutschland, wandern aber langsam wieder ein (die Rezensentin wohnt in einer Gegend, in der gerade wieder Wölfe einwandern, und hier sind selbst die Bauern froh darüber, sie zurück zu sehen - zumindest noch). Doch natürliche Feinde des Menschen sind in den Wäldern Deutschlands keine mehr anzutreffen.

Wer ist der natürliche Feind des Menschen hier in dieser doch sehr zivilisierten Welt, in der sich gerade Wölfe wieder eine winzige Nische zu erschließen versuchen? Wölfe dann wohl kaum. Wildschweinen sollte man besser aus dem Weg gehen, sie können zu einer Gefahr werden. Aber ist nicht der größte Feind des Menschen der Mensch selbst?

Was mich vor allem interessierte an diesem Roman, neben dem Setting in einem nicht "aufgeräumten" Wald, der sich als, wenn auch durchaus überschaubare, Wildnis erschließt, ist das Konzept des Autoren. Es geht nicht, oder nicht nur, um den Serienkiller, nein. Da ist noch jemand. Jemand, der dort nicht hingehört, dem Zeit seines Lebens ein falsches Bild der Gesellschaft suggeriert wurde. Wie weit können Recht und Unrecht verdreht werden, wenn man keine Möglichkeit hat, der Wahrheit auf den Grund zu gehen? Wie sehr kann ein Mensch verschwinden, ja unsichtbar werden, wenn es um die Gesellschaft an sich geht?

Die Botschaft hier ist erschreckend, aber diverse Studien haben gezeigt, dass sie durchaus der Wahrheit entsprechen. So erinnert der Roman mit seinem "Zehn-kleine-Negerlein"-Konzept um die Wandergruppe stark an einen üblichen Slasherfilm. Erst wenn man tiefer schaut erkennt man das wahre Opfer zwischen den Toten: den Unsichtbaren, der die Gesellschaft nicht versteht, weil er so gut wie nie in ihre gelebt hat und dem die letzten zwanzig Jahre lang ein vollkommen verqueres Weltbild suggeriert wurde.

In einer Zeit, in der man reale von Fake-News kaum noch unterscheiden kann, in der man dem Journalismus nicht mehr trauen kann, wo liegt die Wahrheit? Wie verdreht ist sie wirklich? Im Fall von Robin sehr.

Die Einwohner des Dorfes hat Schwarz ausgesprochen gut skizziert mit der besonderen Art, die Dorfbewohner eben haben. Doch das wahre Potenzial kommt erst gegen Ende des Romans, in der Klimax, wirklich zum Ausdruck, und hier verbreitet sich ein Schrecken, der über jeden handelsüblichen Thriller oder Horror hinausgeht. Den Ansatz hat Schwarz hier sehr gut geschrieben, dennoch hätte ich persönlich mir am Ende etwas mehr gewünscht statt eines Berichtes. Aber ja, es ging nie um den unsichtbaren Robin, es ging um die Wandergruppe und um das Ermittlerduo Gerlach und Freyenberg. Und was das angeht, so hat der Autor seinen Job zu hundert Prozent erfüllt.

Die Wahrheit über den Schrecken, der bleibt im Wald. Dort, wo finstere Gestalten wandern, Ausgeburten unserer Phantasie - oder doch Wirklichkeit?
Profile Image for Magnolia .
576 reviews3 followers
April 19, 2024
Ganz schön nervenaufreibend

Im Wald können so manche Gefahren lauern. Je undurchdringlicher und unübersichtlicher, desto eher verliert man die Orientierung.

Wie jedes Jahr treffen sie sich für einige Tage, um gemeinsam zu wandern - diesmal soll es eine ganz besondere Gegend sein. Der Grünländer Forst ist eher abgeschieden und nicht von Wandergruppen überrannt. Genau das Richtige, ein Geheimtipp sozusagen, der Ruf des eher Mystischen eilt dem Forst voraus. Drei Frauen und drei Männer machen sich auf den Weg – einer davon ist Boris, ein Kollege der beiden Ermittler Henning und Lena.

Derweilen liegt auf Lenas Schreibtisch eine Vermisstenanzeige. Die siebenunddreißigjährige Susanne Scherer ist seit gestern Mittag abgängig. Auch wenn es noch zu früh für eine konkrete Suche ist, so machen sich Lena und Henning doch auf den Weg zu Susannes Lebensgefährten und treffen auf einen ziemlich ruppigen, sorglosen Typen, der – wie sich bald herausstellt – sich so gar nicht im Griff hat. Gewalt scheint für ihn ein probates Mittel nicht nur in der Partnerschaft zu sein.

Kurz darauf wird eine weibliche Leiche gefunden, übelst zugerichtet, der dick aufgetragene Lippenstift verwandelt ihr Gesicht in eine Clownmaske.

Schon allein der Titel von Gunnar Schwarz neuestem Thriller lässt mich mit einem mulmigen Gefühl zurück. „Das Flüstern des Totenwaldes“ ist wahrlich nichts für Zartbesaitete. Man spürt diese lauernde Gefahr, ein mehr als ungutes Gefühl macht sich breit. Die beiden Ermittler wissen, dass die Zeit drängt. Sie kennen und schätzen sich, sie arbeiten gut zusammen, ihre akribische Kleinarbeit führt sie schon zielsicher weiter, es sind aber doch viel zu viele lose Versatzstücke. Sie stoßen dabei auch auf einen zwanzig Jahre zurückliegenden, ungeklärten Fall, der – so scheint es – mit ihren jetzigen Ermittlungen zu tun haben könnte. Zu der ersten Toten kommen weitere hinzu…

Das Lesen war spannend und ganz schön nervenaufreibend von der ersten bis zur letzten Seite – ich habe diesen Thriller am Stück konsumiert, weglegen wäre keine Option gewesen. Neben Lena und Hennings Ermittlungsarbeit greift auch das Grauen in der Wandergruppe um sich, zwischendurch bekomme ich die Stimme der Täterperson schon auch mit, wenngleich ich hierfür mehrere in Verdacht habe. Denn der Autor hat einige finstere Gestalten angeboten, jedem hätte ich diese Grausamkeiten zugetraut. Was letztendlich alles zutage gefördert wird, hat mich schier atemlos bis zum bitteren Ende weiterlesen lassen. Gunnar Schwarz hat mir wiederum spannende Lesestunden beschert, ich freue mich schon auf seinen nächsten Thriller.
281 reviews
April 21, 2024
Das Cover des Buches "Das Flüstern des Totenwaldes" von Gunnar Schwarz finde ich gelungen illustriert und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es wirkt furchterregend, mysteriös und lässt dem Leser schon beim Betrachten einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

Das Buch selbst ist in einfacher Sprache gut verständlich geschrieben und lässt den Leser schnell in die Geschichte eintauchen.

Die Story rund um das Ermittlerduo Lena Freyenberg und Henning Gerlach ist spannend, fesselnd und sehr kurzweilig.
Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen!

Aus einem vermeintlichen Vermisstenfall, in dem für Henning fast schon klar war, dass der Lebensgefährte der Vermissten etwas damit zu tun hat, wurde kurzerhand ein Tötungsdelikt, welches skurriler nicht sein könnte. Der Leichnam der Frau wurde nackt mit frisch frisiertem Haar abgelegt, wobei deren Gesicht unschön mit Lippenstift beschmiert und deren Brustkorb mit einer laienhaft zugenähten Wunde versehen war.....
Als dann eine weitere Leiche gefunden wird und klar war, dass es sich um die Wandergruppenmitglieder ihres Kollegen Boris handelte, beginnt für Gerlach und Freyenberg der Wettlauf mit der Zeit.... Werden sie es schaffen ihren Kollegen und die weiteren Studienkollegen zu finden bevor der Mörder sie alle kalt macht und welches Motiv hat er? Und haben die sagenumwobenen Cold Cases etwas mit diesem Fall gemein?

Meine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, welches mich vom Anfang bis zum Schluss fesselte und dessen Spannungsbogen niemals abbrach!
Profile Image for Kate.
138 reviews
May 24, 2024
Der Thriller beginnt mit dem Verschwinden einer jungen Frau, deren Leiche kurz darauf auf erschreckende Weise zugerichtet in einem abgelegenen Waldgebiet gefunden wird. Das Ermittlerduo Henning Gerlach und Lena Freyenberg wird mit dem Fall betraut und findet sich schnell in einem Netz aus Rätseln und dunklen Geheimnissen wieder.

Zu Beginn kann der Leser gleich dem Täter "über die Schulter schauen" und dabei wird es ziemlich blutrünstig. Nach dem erschütternden Prolog geht es erst einmal wieder geruhsam weiter und es werden die Protagonisten eingeführt. Aber weitere Kapitel mit Einblicke aus der Sicht des Mörders folgen im Verlauf des Buches und lassen einen erschaudern. Nichts für schwache Nerven, insbesondere weil es auch sehr viele Tote gibt. Der Titel des Buches ist hier Programm.

Der Schreibstil ist flüssig und packend, wodurch man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die verschiedenen Atmosphären und Situationen werden sehr eindrücklich geschildert. Greifbar und beängstigend. Die düstere und bedrohliche Atmosphäre des Waldes wird hervorragend beschrieben und verstärkt die Spannung und das Unbehagen, das sich durch die gesamte Handlung zieht.

Die Ermittler sind sehr sympathisch, harmonisieren gut miteinander und ziehen alle an einem Strang.

Das Ende des Buches ist unglaublich packend und intensiv. Ein spannendes Final mit tollem Showdown und einem tragischen Schicksal.
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