كيف نواجه حالة الاستنزاف التي تتسبب بها عناوين الأخبار؟ تتبعنا الأخبار دومًا حيثما نكون؛ صباحًا في الراديو، ومساءً في التلفزيون، وعلى هواتفنا المحمولة. إنها تشكِّل حياتنا أكثر بكثير مما نتصوَّر. تُؤثّر الأخبار على آرائنا، وأوجه إنفاق أموالنا، وطريقة تربية أطفالنا. كما أنها تتحكَّم في حالتنا عندما نستيقظ صباحًا، وفيما نفكر عندما نخلد إلى النوم ليلًا. إن الأخبار اليومية التي تتناول الأزمات لا تعكِّر مزاجنا فحسب، بل إنها تشوِّه نظرتنا إلى العالم. كيف نهرب من هذه الدوامة السلبية؟ من خلال استهلاك الأخبار بطريقة مختلفة، والبدء في سرد أنواع جديدة من القصص لبعضنا بعضًا. توضح لنا الكاتبة كيف يمكننا رؤية العالم عبر عيون مختلفة، حتى في حياتنا اليومية.
Vor Kurzem habe ich in einer Podcast-Folge erstmals vom "Doomscrolling" gehört, also dem exzessiven Konsumieren negativer Nachrichten im Internet, und habe mich mit diesem Phänomen leider gleich sehr identifizieren können. Manchmal sitze ich stundenlang da, scrolle durch Timelines und Nachrichtenportale, bekomme hier noch eine Push-Benachrichtigung und da noch einen Link zugesendet, nebenbei laufen die Tagesschau und andere Nachrichtenformate. Irgendwann schwirrt mir der Kopf, es macht sich Verzweiflung breit, die Welt sieht nicht mehr nach einem wirklich guten Ort aus. Ronja von Wurmb-Seibel widmet sich in ihrem Buch "Wie wir die Welt sehen: Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien" genau diesem Konsum von negativen Nachrichten - und bietet uns Strategien an, wie wir Nachrichten anders konsumieren können.
Zunächst nähert sich die Autorin dem Thema Nachrichten ganz allgemein an, sie erklärt, was "gute" und was "schlechte" Nachrichten sind, wie und anhand welcher Kriterien Nachrichten überhaupt von Journalist*innen ausgewählt werden und erzählt von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin sowie Nachrichtenkonsumentin. Nach und nach bricht sie auf, weshalb keine negativen Nachrichten zu lesen nicht gleichbedeutend mit gar keine Nachrichten mehr zu lesen ist - sondern vielmehr als Aufruf zu verstehen ist, sich stattdessen dem konstruktivem Journalismus zuzuwenden. Also: Nicht nur zu lesen, was gerade alles schief läuft, sondern auch nach Lösungsansätzen zu fragen. Am Ende jeden Kapitels gibt Ronja von Wurmb-Seibel den Lesenden zudem Ideen für Experimente mit auf den Weg, um den eigenen Nachrichtenkonsum zu hinterfragen, konstruktiven Journalismus aktiv zu suchen und auch selbst nach Lösungen zu forschen, egal ob bei politischen oder privaten, kleinen oder großen Problemen.
Gerade in diesen Zeiten von Kriegen und Pandemien habe ich "Wie wir die Welt sehen" als sehr bereichernd empfunden. Einige der Ansätze habe ich gleich im privaten Umfeld weitergegeben, Vieles versuche ich jetzt in meinen eigenen Alltag zu integrieren. Mein Blick auf die Nachrichten hat sich in jedem Fall verändert und ich denke, dass es uns allen guttuen kann, aus dieser gefühlten Hilflosigkeit, die uns unnötig lähmt, herauszufinden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
„Wenn wir es schaffen, unseren Medienkonsum ausgewogener zu gestalten, also von ausschließlich negativ zu überwiegend kritisch-konstruktiv zu lenken, verändert sich ganz automatisch auch unser Blick auf die Welt.“ [von Wurmb-Seibel, 2022, S. 161]
Dieses Buch könnte thematisch nicht besser passen. Die letzten zwei Jahre haben die Nachrichten gesprengt mit den für uns gefühlten immer gleichen Themen. Schlimmen Themen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat den Dauerbrenner Pandemie abgelöst und neben einigen Umweltkatastrophen erweckt es schnell den Eindruck, als wäre die Welt inklusive aller darauf lebenden Menschen schlecht und die Zukunft verloren. Ronja von Wurmb-Seibel hat in ihrem Sach- und Arbeitsbuch Möglichkeiten vorgestellt, wie wir unseren Nachrichtenkonsum verändern können und damit auch unsere Sichtweise auf die Welt. Sie beginnt mit dem Phänomen Nachrichten allgemein und erzählt durch eigene Erfahrungen, wie jene ortsbedingt für zum Beispiel die Tagesschau ausgewählt werden. Im weiteren Verlauf erklärt sie, was „gute“ und „schlechte“ Nachrichten ausmachen, auf welche Art und Weisen man sich informieren sollte um die eigene Psyche dabei zu entlasten. Nach jedem Kapitel gibt es Anweisungen für den eigenen Nachrichtenkonsum und darüber hinaus viele nützliche Hinweise zur weiteren Recherche. Mir hat das Buch sehr gefallen! Ich hatte ständig das Bedürfnis, darüber zu reden und habe einiges gelernt und in meinen Alltag integrieren können. Ich glaube aktuell und auch darüber hinaus ist ein bewusster Nachrichtenkonsum überaus wichtig. Das Buch kann und will ich euch allen wärmstens empfehlen, es ist lehrreich, interessant und hat meine Sicht verändern können.
„Ausschließlich negative Erzählungen zu boykottieren bedeutet nicht, auf politisch relevante Themen verzichten zu müssen. Wie wir uns nach einer Geschichte fühlen, hängt nicht davon ab, wovon die Geschichte erzählt, sondern wie sie erzählt wird.“ [ebd. S. 60]
Richtig gutes Buch! Habe mich davor noch nicht wirklich mit konstruktivem Journalismus beschäftigt und würde sagen dass uns allen ein bisschen mehr davon gut tun würde, vorallem in Zeiten wie diesen. Weltschmerz ist glaube ich ein sehr verbreitetes Gefühl und dieses Buch wirkt dem ein bisschen entgegen. Absolute Empfehlung!!
Vollständige Rezension hier bei Populärkollektiv Fazit: Ronja von Wurmb-Seibel hat ein Buch geschrieben, das sehr gut in die aktuelle Zeit passt. Es gibt einen guten Überblick über verschiedene Denkweisen und klare Anstöße, wie man der Negativität in Nachrichten und Erzählungen entgegentreten kann. Wahrscheinlich ist es für einige wirklich genau das Buch, das sie gerade brauchen. Ich würde nicht sagen, dass die Autorin das Rad neu erfunden hat, aber das muss sie ja auch nicht. Wenn das Buch am Ende auch nur einem Menschen dabei hilft, sich besser zu fühlen, nicht mehr ohnmächtig vor einem Problem zu stehen oder eine neue Sicht auf die Welt zu bekommen, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Insofern würde ich eine Leseempfehlung für alle aussprechen, die sich nicht sowieso schon ausführlich mit dem Themenkomplex beschäftigt haben.
Die Nachrichten prägen unser Weltbild. Ob wir nun Doomsday spielen und Sätze von uns geben wie: „Die Welt ist eh verloren.“ Findest du dich wieder in dem Satz? Doch inwiefern ist diese Wahrheit ein Abbild der Realität? Was sind Grundsätze des Journalismus und warum ist Clickbait und der Kampf um Aufmerksamkeit genau das, was unsere Wahrnehmung trübt. Ein sehr gutes Buch, um ein bisschen Neutralität in Nachrichtenkonsum zu bekommen. Sie gibt viele Tipps, wie man einen gesunden Umgang mit Medien bekommt.
Ronja von Wurmb-Seibel zeigt einem in ihrem Buch auf, welche unterbewussten Verhaltensmuster wir Menschen in Konversationen an den Tag legen, und wie diese wesentlich von negativen Nachrichten geprägt sind. Dabei sind ihre Thesen sowohl mit Studien unterlegt, als auch mit Beispielen, die wir allesamt in unserem Alltag wiederfinden können.
Insgesamt empfand ich das Ganze als sehr informativ und teils auch überraschend: So hat man an einigen Stellen nämlich Dinge realisiert, welche einem sonst nicht aufgefallen wären. Des Weiteren beinhaltete das Buch einige kleine Anleitungen bzw. Experimente, die man selbst ausprobieren kann, um aus den eigenen negativen Mustern auszubrechen.
Mein einziger Kritikpunkt ist der, dass sich die Autorin an einigen Stellen selbst widersprochen hat: So meinte sie, dass es in dem Buch nicht um sie selbst geht, nimmt aber Beispiele aus ihrem eigenen Leben, wobei sie zum Teil auch auf ihren „Lebenslauf“ eingeht. Das hat zwar das übergeordnete Thema („Negative Nachrichten und ihre Auswirkungen“) nicht geschmälert, allerdings ist es dennoch ein wenig widersprüchlich.
Abgesehen davon handelt es sich allerdings um ein interessantes und lehrreiches Sachbuch, dass einem wirklich viel bringen kann.
10 von 5 Sternen! Ich brauchte kurz, um in das Buch reinzukommen und zu verstehen worauf die Autorin hinaus will. Es hat einfach absolut meinen aktuell Nerv getroffen. In einer Zeit, wo ich mich kaum traue Nachrichten zu lesen, aus Angst immer noch schlimmere, belastende Nachrichten zu lesen und einfach voller Weltschmerz bin, ist das Buch genau der Hoffnungsschimmer den ich gebraucht habe. Ein so positives, konstruktives und Mut machendes Buch habe ich selten gelesen! Das Buch sollte als Pflichtprogramm im Bundestag vorgelesen werden, dann besteht noch mehr Hoffnung. Ich werde dieses Buch immer und immer wieder lesen, in der Hoffnung, dass irgendwann auch so viel Mut, Vertrauen und Hoffnung in unsere Welt habe, wie die Autorin sie hat. Wärmste Empfehlung!
Dieses Buch sollte Grundlagenlektüre für alle Journalisten werden! Ansonsten ist es sehr hilfreich, sich viele der genannten Aspekte im Buch selbst vor Augen zu führen: Das kann einen milde stimmen, gegenüber der vermeintlich schlechten Welt, in der wir leben. Außerdem müssen wir - und das ist einer der vielen guten Punkte im Buch - uns gewahr werden, dass wir eine sehr individuelle Wahrnehmung haben und nicht deshalb weniger von uns ausgehen sollten, sondern anfangen sollten, mehr die anderen zu sehen und zu verstehen. Da gibt es noch so viel mehr zu entdecken zwischen den Seiten. Also unbedingt lesen!
Fühlt ihr euch manchmal hoffnungslos? Kein Wunder: Krieg in der Ukraine, die Klimakrise, Armut, Welthunger - wir sind umgeben von riesigen Problemen, die uns tagtäglich in den Nachrichten begegnen und uns in ihrem Ausmaß völlig unlösbar scheinen. Eigentlich möchte man sich einrollen und denken: Kann ich sowieso nichts dran verändern, alles wird immer schlimmer, die Zukunft ist verloren. Blödes Gefühl, oder? Ich habe einen Tipp für einen ersten Schritt heraus aus dem Dilemma: Ronja von Wurmb-Seibel zuhören und ihr neues Buch "Wie wir die Welt sehen" lesen.
In diesem wunderbar verständlichen Sachbuch, bei dem das Lesen nicht nur schnell geht, sondern auch noch richtig Spaß macht, lernen wir, weshalb wir zwar Grund haben besorgt zu sein, es aber immer auch Hoffnung gibt. Weshalb diese Hilflosigkeit, der wir uns ob der Probleme auf der Welt oft ausgeliefert fühlen, zu einem großen Teil davon verursacht wird, welche Art der Nachrichten wir wie konsumieren. Und: Was wir tun können, damit es uns besser geht.
Neben hilfreichen Tipps für zuhause entwirft die Autorin (die gleichzeitig erfolgreiche Journalistin ist) eine Zukunft, in der Nachrichten so erzählt werden, dass sie uns nicht mehr ausgelaugt, sondern voller Tatendrang zurücklassen. Das geht sogar ganz ohne Blauäugigkeit und ohne die Herausforderungen, der wir uns als Menschheit gegenübergestellt sehen, einfach zu ignorieren. Man kann um alle Missstände wissen und trotzdem den Glauben daran haben, richtig was verändern zu können. Wie das geht, das erklärt dieses Buch.
Für mich persönlich war "Wie wir die Welt sehen" eine einzige Freude. Denn auch ich bin natürlich furchtbar niedergeschlagen, wenn ich mich momentan mit den Nachrichten Beschäftige. Dieses Buch gibt Hoffnung - und ich denke, die können wir momentan alle sehr gut gebrauchen. Absolute Leseempfehlung. 5/5 Sternen.
In den letzten Jahren habe ich gemerkt, wie sehr mich negative Nachrichten belasten. Ich erinnere mich noch genau an die Nacht, als ich von einer Eilmeldung aufgeweckt wurde: Anschlag bei einem Konzert von Arianna Grande. Ich las mich durch eine Meldung nach der anderen. Verletzte. Tote. Kinder unter den Opfern. Nachrichten wie diese lassen mich nicht mehr schlafen, lassen meine Gedanken kreisen: Warum ist unsere Welt so grausam? Wie soll ich meine liebsten schützen? Wann passiert uns so etwas? Mit jeder negativen Nachricht, wurde meine Angst größer – bis ich mich kaum noch alleine hinaus getraut habe. In meinem Kopf Notfallpläne entwickelt habe. Ja, negative Nachrichten haben mir ein bisschen meine Freude genommen. Warum das so ist und wie ich mich davor schützen kann, darum habe ich mir dennoch keine Gedanken gemacht. Vor kurzem bin ich dann auf das Buch „Wie wir die Welt sehen – Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien“ gestoßen. Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt und wollte unbedingt wissen, was jemand anderes mir zu diesem Thema sagen kann. Ob ich euch das Buch weiterempfehlen kann, lest ihr wie immer im Folgenden:
Worum geht’s? Ronja von Wurmb-Seibel ist eine mehrfach ausgezeichnete Journalistin, die unter anderem zwei Jahre lang in Kabul als Reporterin gelebt hat. Eines Tages beschließt sie, keine Nachrichten mehr zu lesen. Sie hat genug von den negativen Berichten, den aussichtslosen Nachrichten, die ihr manchmal den Boden unter den Füßen wegreisen. In ihrem Buch gibt sie einen Einblick in die Welt des Journalismus und appelliert an ihn, konstruktiver zu schreiben: Nicht nur über das Problem, sondern auch über eine mögliche Lösung. Sie zeigt auf, wie wir es schaffen können uns nicht von all den negativen Nachrichten überrumpelt zu werden.
„Das, was uns eigentlich schützen soll – Informationen, Warnungen, Sicherheitshinweise-, macht uns kaputt, wenn wir es zu oft hören.“R. von Wurmb-Seibel, S. 19
Ich muss es direkt sagen: Ich bin SO froh, dieses Buch entdeckt zu haben. Ich markiere selten Stellen in den Büchern die ich lese. Aber hier konnte ich nicht genug markieren. Das Buch ist sehr informationsreich ohne dass einem davon der Kopf brummt, und ich habe einen neuen tieferen und vor allem interessanten Einblick zu dieser Thematik bekommen. Und diese Infos, insbesondere darüber wie der Großteil der journalistischen Welt tickt, haben mir geholfen zu verstehen, dass ich zum einen nicht alleine mit diesen negativen Gefühlen bin und zum anderen, dass die Welt nicht so grausam ist, wie sie uns manchmal erscheint. Bereits das Einführungskapitel hat mir sehr gut gefallen und mit dem Satz, dass ihr manchmal der Boden unter den Füßen weggerissen wird konnte auch ich mich identifizieren. Ich habe mir danach direkt mehr Gedanken über mein eigenes Konsumverhalten bezüglich Nachrichten gemacht. An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass am Ende jedes Kapitel kleine Aufgaben sind, die man in seinen Alltag einbauen kann um das Gelesene auch direkt anzuwenden: z.B. sich darüber Gedanken machen, wie viele negative Nachrichten in einer Zeitung stehen vs. der Zahl der positiven Beiträge. Bei diesen Übungen, die ich so erst mal nur in der Theorie durchgegangen bin, ist mir allerdings auch klar geworden, dass sich die Tipps nicht auf alles übertragen lassen. Aber ich denke, dass muss es auch nicht. Mir hilft es schon, wenn ich es auf einen Teil der negativen Nachrichten Gedanken anwenden kann. Ronja Wurmb-Seibel möchte mit ihrem Buch nicht sagen, dass man keine oder ausschließlich positive Nachrichten konsumieren soll, denn schreckliche Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen sind unsere Realität. Es geht ihr auch nicht um Schuldzuweisungen. Aber sie appelliert an uns und insbesondere an Journalist*innen, dass wir auch Lösungen aufzeigen und uns wieder vermehrt auf das positive konzentrieren sollen. Anhand vieler Beispiele aus der aktuellen Nachrichtenlage und aus ihrem privaten Leben, ist ihr ein spannendes, informationsreiches und meiner Meinung nach sehr hilfreiches Buch gelungen. Ich kann für mich persönlich sagen, dass ich durch das Buch mich selbst reflektieren konnte und z.B. als ersten Schritt meine Push-Benachrichtigungen ausgeschalten habe. Damit ich mir nicht mehr um drei Uhr nachts Gedanken darum mache, ob ich die nächsten Wochen vielleicht bei einem Anschlag sterben werde. Und ich denke, auch wenn man nicht so sehr unter negativen Nachrichten leidet, ist dieses Buch eine Bereicherung für jeden der es liest. Denn die Autorin zeigt auch auf, wie Nachrichten einen (unbewussten) Einfluss darauf haben wen wir wählen, wie wir die Welt sehen, wie wir uns verhalten und Entscheidungen treffen und auch, wie wir Vorurteile gegenüber anderen entstehen lassen. Also ja, ich kann und möchte dieses Buch jedem empfehlen.
„Wenn wir uns die Negativität um uns nicht bewusst machen, werden wir leicht zu einem Schwamm und saugen das Toxische der anderen Menschen auf“ M. Gielan
Fazit: Ein spannendes und sehr hilfreiches Sachbuch zu einem wichtigen Thema, dass uns irgendwie alle betrifft. Absolute Leseempfehlung und definitiv ein neues Lieblingsbuch!
Ronja von Wurmb-Seibel »Wie wir die Welt sehen: Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien« (erschienen am 28.02.22 im Kösel-Verlag)
Die Journalistin und Autorin Ronja von Wurmb-Seibel hat mit »Wie wir die Welt sehen« ihr zweites Sachbuch veröffentlicht. Wie der Untertitel sehr treffen zusammenfasst, setzt sie sich darin mit der negativen Berichterstattung der Medien sowie dessen Einfluss auf uns auseinander. In 9 Kapiteln zeigt die Autorin, wie wir die Welt aufgrund der Medien sehen und wahrnehmen und was daran problematisch ist. Die Autorin erläutert sehr ausführlich und mit vielen Beispielen und Argumenten, wie diese Problematik mit konstruktiven Journalismus gelöst werden kann.
Die neue Zauberformel ist: » 💩 + X = 😊 « (S. 93)
»Scheiße plus X. Die Scheiße steht für alles, was uns nicht gefällt. Soziale Missstände, Unterdrückung, Krisen, Ungerechtigkeiten […]. Das X steht für Dinge, die wir finden können, um auf einen gedachten Idealzustand zuzusteuern. […] Die Formel kann uns nicht nur helfen, Geschichten anders zu erzählen. Sie kann uns auch dabei helfen, in unserem eigenen Umfeld mehr zu sehen als Probleme.« (S. 94)
Zudem stellt sie sehr lösungsorientiert, Wege, Tipps und konkrete Handlungsoptionen für jede: n dar und gibt am Ende der Kapitel Experimente und Fragen für den Alltag der Leser:innen mit, an denen man sich selbst kritisch hinterfragen und neue Denkansätze erfahren kann.💭🤍 Meine 3 Key Take Aways 💡
📰 Konsumiere Nachrichten zu gezielten Zeitpunkten fest: z. B. 3/4/5 mal pro Woche - Du musst nicht täglich Nachrichten lesen/hören/gucken, um Up-to-Date zu bleiben (S.158f)
💭 Gestalte Deinen Medienkonsum ausgewogener und lese kritisch-konstruktiven Journalismus (S.161f)
🧡 Erzähle Geschichten positiv, fokussiere Dich auf die guten Dinge und denke in + X 💭 #rausausdernegativitätsfalle
»Je weniger Platz wir der Negativität in unserem Leben geben desto mehr machen wir unsere Welt zu einem Ort, an dem wir Menschen tatsächlich etwas verändern können.« (S. 208)
ALL IN ALL: Ein großartiges, kritisch-konstruktives Buch über Medien und -Konsum und, wie wir damit konstruktiver umgehen können. GROSSE Leseempfehlung von mir!♥️
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Ronja von Wurmb-Seibel »How we see the world: What negative news does to our thinking and how we can free ourselves from it« (published by Kösel-Verlag on 28.02.22).
Journalist and author Ronja von Wurmb-Seibel has published her second non-fiction book, »How We See the World« (in German 🇩🇪 ). As the subtitle summarizes very aptly, she deals in it with the negative reporting of the media as well as its influence on us. In 9 chapters, the author shows how we see and perceive the world because of the media and what is problematic about it. The author explains in great detail and with many examples and arguments how this problem can be solved with constructive journalism.
The new magic formula is: » 💩 + X = 😊 « (p. 93).
»Shit plus X. Shit stands for everything we don't like. Social ills, oppression, crises, injustices [...]. The X stands for things we can find to move towards an imagined ideal state. [...] The formula can not only help us tell stories differently. It can also help us see more than problems in our own environment.« (S. 94)
In addition, she presents very solution-oriented, ways, tips and concrete options for action for each: n and at the end of the chapters provides experiments and questions for the reader:s everyday life, which can be used to critically question oneself and experience new ways of thinking.💭🤍 My 3 Key Takeaways 💡
📰 Consume news at targeted times fixed: e.g. 3/4/5 times per week - you don't have to read/listen/watch news daily to stay up to date (p.158f)
💭 Shape your media consumption in a more balanced way and read critical-constructive journalism (p.161f)
🧡 Tell stories positively, focus on the good things and think in + X 💭 #getoutofthenegativitytrap
»The less space we give negativity in our lives the more we make our world a place where we humans can actually make a difference.« (S. 208)
ALL IN ALL: A great, critical, constructive book about media and -consumption and how we can deal with it more constructively. An awesome book I can recommend everyone ♥️
I had the good fortune (or whatever you can call it in such a situation) to attend one of the meetings of the film "True Warriors" and also to meet one of the actors and his family in person. "Kabul of all places" (dt. "Ausgerechnet Kabul: 13 Geschichten vom Leben im Krieg") has already moved me, but having direct contact with people who were there during very bad news hits differently. It affects without paralyzing. And it creates sympathy and empathy. In "How we see the world" (dt. "Wie wir die Welt sehen") Ronja von Wurmb-Seibel steps out of her journalistic and filmmaking role. At least partially, and into the role of a constructive social critic. She may have been that before, but here it clearly becomes the main preoccupation, and the book rarely leaves the meta-level. She isn't just doomsaying and showing us all the bad that exists in the realm of reporting and the media landscape, of which there would certainly be enough to tell. Quite the opposite. The choice of topics alone is a clear pronunciation for either positive, and at the same time truthful, or descriptive and at the same time constructive reporting. It Depends. "How We See the World" is more of a workbook, than a typical guidebook and one of the few I actually notice something of in my everyday life. It helps as much with analyzing one's own mood as it does with understanding news and people's reactions to it. The central message: Shit+X is easy to apply, striking and memorable, and amazingly effective. Probably one of the most useful recent guides that as many people as possible, but perhaps most likely journalists and editors, should have read.
A general recommendation, for those who also have non-fiction on their WTR lists. I like the examples. The personal, emotional language reminds me of the author's other works and shows how urgent the challenge is, or at least how urgent Ronja von Wurmb-Seibel feels it is. Basically, I agree with her, this has a lot to do with the central function of communication in general and media coverage in particular. It means work to implement something here. But no one is saying that necessary change is easy. Not because of shortcomings in content or communication, but simply for reasons of inertia, convenience and a fair amount of ignorance, which in many cases, however, can also be attributed to convenience and egoism. I hope that the message will be read and internalized by many people, so that we will have more meaningful and less gimmicky reporting and communication in the future.
Čítala som český preklad: Svět je lepší, než si myslíte Kniha ma veľmi nadchla, prináša nový pohľad na to, ako vlastne vnímame svet na základe toho, čo čítame. Ako funguje mechaniznus médií, ktoré sú plné negatívnych správ. Ako hľadať konštruktívne médiá, články. Vždy som mala pozitívny pohľad na svet a väčšinou mi je zaťažko uveriť, keď mi niekto povie že všetko je zle. A teraz som vďaka tejto knihe zistila, že som asi väčší realista než som si o sebe myslela. Knihu odporúčam každému, kto sa cíti v záplave katastrof stratený a bezmocný.
Čo sa mi nepáčilo. Autorka nemohla nevyužiť príležitosť poukázať na to že ženy sú utlačované. A to príkladom, že keď písala knihu, nevedela si predstaviť že bude písať o hrdinke a nie hrdinovi. Lebo je to vlastne preto, že čítala vždy len o hrdinoch v knihách. To podložila faktom, že v nemeckých školách je v povinnej literatúre zo 141 kníh, len 14 ženských autoriek. Neviem ako to má spolu súvisieť, lebo pohlavie autora nezaručuje že pohlavie hlavného predstaviteľa knihy bude rovnaké. Alebo sa mýlim? Čiže autorkin nedostatok fantázie je výsledkom nemeckého školstva? Vážne? Tento “mind-stretching” občas nachádzam v knihách, ktore sa snažia byť faktuálne a vie ma to pekne vytočiť. Ubrala by som tiež na hanení pravice a ľudí, ktorí majú iní názor ako autorka a bola by to dokonalá, univerzálna kniha. Ja osobne s tým problém nemám ale myslím, že konzervatívnejšieho čitateľa by to mohlo odradiť.
“U řady lidí nemají optimisti zrovna dobrou pověst. Jsou vysmíváni, ostatní je neberou úplně vážnem a chovají se k nim, jako by byli z jiné planety. Označují je za snílky, fantasty, donkichoty nebo blouznivce. Žádné z těchto označení není jednoznačně negativní, ale všechna vyjadřují, že daná osoba nestojí pevně na zemi, nýbrž se vznáší v oblacích. Mnoho lidí dokonce vnímá optimismus jako jistý druh lidské slabosti. Jakoby dotyčná osoba nebyla dostatečne silná, aby čelila temnějším stránkám života. Optimismus ale neznamená potlačování problémů a popíraní jejich existence. Právě naopak. Optimismus znamená, že tváří v tvář problémům člověk věří, že daná situace má řešení. A že věří, že můžeme ovlivnit to, zda a jak se těžkou situaci podaří vyřešit. Optimista vidí problemy jako překážky, ktoré je třeba překonat. “
Ich glaube spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine ist jedem nochmal präsent geworden, was für eine Flut an negativen Nachrichten tagtäglich auf uns zukommt. Der eine grenzt seinen Konsum bewusst ein, der andere wird möglicherweise durch viele kleine Einflüsse unbewusst bis ins hohe Maß getrieben - bis man sich von all der Negativität quasi überfahren fühlt. Das ist ein Punkt, den Ronja von Wurmb-Seibel aufgreift und sehr aufschlussreich und lösungsorientiert in ihrem Buch aufarbeitet.
Die Autorin nutzt viele Informationen und Quellen, die hinten zum weiterlesen aufgeführt werden. Zwischen den Informationen und eigenen Erfahrungen und Gedanken, werden nach jedem Kapitel „Übungen für den Alltag“ aufgezeigt, die einem viel Bewusstsein und gesündere und positivere Perspektiven mit auf den Weg geben. Das bedeutet keinesfalls, dass man die Augen vor dem schlechten in dieser Welt verschließen sollte, wie die Autorin ebenfalls mitgibt, sondern viel mehr einen achtsamen und schützenden Umgang damit zu finden. Vielleicht ist die Welt viel besser, als wir oft denken?
Mit der Formel 💩+ X = 😊 kann in jeder aussichtslosen und negativen Lage ein X gefunden werden. Und das macht Mut und Hoffnung. Beides ist mir vor allem in den letzten beiden Kapiteln nochmal extrem aufgefallen - ich bin mit genau diesen Gefühlen aus dem Buch herausgegangen.
𝘞𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯 ist ein sehr kritisch-konstruktives Buch über Medien- oder viel mehr Nachrichtenkonsum (im Allgemeinen, auch von Mensch zu Mensch) mit Impulsen und Lösungsansätzen damit umzugehen. Ganz große Empfehlung!
» Indem wir verändern, wie wir die Welt sehen, verändern wir auch, wie die Welt ist. « - Ronja von Wurmb-Seibel
„Wenn wir jeden Tag aufs Neue nur den Fehlerbericht der Welt und uns herum präsentiert bekommen - und nicht auch Lösungen und Gebrauchsanleitungen -, fangen wir irgendwann an zu glauben, dass wir hilflos sind.“
So schreibt Ronja von Wurmb-Seibel in ihrem Buch „Wie wir die Welt sehen“. Und es beschreibt den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft und Medienlandschaft sehr treffend.
Die Autorin zeigt auf, wie Nachrichten entstehen und was mit uns passiert, wenn wir sie ohne Filter konsumieren. So werden wir nicht nur pessimistischer und hilfloser, wir werden apathisch und können mit Menschen, über die berichtet wird, oft keine Empathie mehr empfinden.
Getreu ihrem Motto ‚Scheisse + X‘ zeigt sie auch auf, wie wir diesem Strudel entkommen können. Nicht nur als Nachrichtenkonsument*innen sondern auch als Geschichtenerzähler*innen.
Ich fand das Buch einfach verständlich und gut strukturiert. Es hat mich an einigen Stellen zum nachdenken gebracht. Vielleicht war es mir aber auch zu einfach, da ich zu dem Themengebiet bereits andere Bücher gelesen habe. Bahnbrechendes konnte ich für mich nicht entdecken. Vielleicht bin ich aber auch selbst in die Falle getappt, dass mir die Positivität in der zweiten Hälfte des Buches etwas zuviel war. Zu viel „Du bist der*die Schöpfer*in Deiner Realität“-Stil.
Ich finde es ein gutes Einsteigerbuch für Menschen, die sich mit der Art und Weise unserer Nachrichten/Geschichten mehr auseinander setzen wollen.
„In dem wir verändern, wie wir die Welt sehen, verändern wir auch, wie die Welt ist.“
Dieses Buch habe ich nach den ersten Seiten direkt für gut befunden! Denn was mir sofort aufgefallen ist, dass die Autorin hier wirklich mit konstruktiver und lösungsorientierter Kritik gegenüber der Nachrichten Branche arbeitet. Sie selbst ist seit Jahren Journalisten und möchte zeigen das es auch anders geht, denn was macht die dauerhaft negative Berichterstattung der Medien mit unserer Einstellung gegenüber dem Leben? Sie verändert sie, richtig.
Ich finde gerade in Zeiten wie dieser, die wir seit Beginn der Pandemie 2019 durchleben, ist es um so wichtiger sich vor Augen zu führen das nicht nur negative Dinger auf der Welt geschehen. Und vor allem wie sehr die täglich negativen Berichterstattung unsere Weltbild ebenso verzerren können.
Ronja von Wurmb-Seibel erklärt, das es nicht darum ginge die negativen Nachrichten wegzulassen und nur noch über positive Ereignisse zu berichten. Nein, sie bringt uns mit ihrem Buch den „Konstruktiven Journalismus“ näher. Es bedeutet im gleichen Atemzug auf Lösungen für diese Probleme hinzuweisen und Perspektiven aufzuzeigen. Denn wir wollen die Augen nicht verschließen, sondern nur heraus aus der Negativsprirale.
Ein absolut empfehlenswertes Buch um uns daran zu erinnern, unseren Medienkonsum zu überdenken. Jede Geschichte hat zwei Seiten. 🙏🏼
Oglądacie wiadomości? Czy też tak macie, że po obejrzeniu wdania wydarzeń z dnia, czujecie się przytłoczeni i świat wydaje się być okropnym miejscem?
Ja za każdym razem tak mam, a szczególnie od czasów pandemii i wojny w Europie. Codzienne wiadomości mnie przytłaczają i przerażają. Moim rozwiązaniem było oglądanie wiadomości raz na kilka dni, ale i tak po ich obejrzeniu za każdym razem czułam się tak samo.
Czy da się coś zrobić, żeby było inaczej? Oglądać? Nie oglądać? Ale przecież nie da się całkiem wyłączyć ze świata. Informacje docierają do nas zewsząd. Co zrobić?
Ronja von Wurmb-Seibel podaje kilka konkretnych rozwiązań, które popiera życiowym i dziennikarskim doświadczeniem. W swojej książce nawiązuje do wydarzeń ze świata, zagadnień politycznych, sytuacji ekologicznej, wojen, trudnych doświadczeń innych ludzi. Każdy rozdział kończy konkretnymi wskazówkami do wprowadzenia w życie.
"Co negatywne wiadomości robią z naszym myśleniem i jak możemy się od tego uwolnić" daje nowe spojrzenie na sposób tworzenia i odbierania wiadomości, artykułów, filmów dokumentalnych, wywiadów. Pokazuje jak możemy przekazywać wiadomości i opowiadać historie, aby nie koncentrować się tylko i wyłącznie na tym co złe.
Cieszę się, że po nią sięgnęłam i polecam wam tę książkę!
Ich habe das Buch nach einer Buchvorstellung mit Diskussion gekauft, da ich schon dort von dem vorgelesenen Ausschnitt und der Autorin total begeistert war und das Buch hat nicht enttäuscht. Vielmehr haben die Ereignisse der letzten Wochen in der Ukraine das Thema wohl noch aktueller den je gemacht. Es ist mit vielen tollen Beispielen und sehr vielen Informationen gefüllt um die Argumente zu belegen. Was ich richtig gut fand, da es einem auch in Gesprächen wirklich weiterhelfen kann und es wird nie langweilig. Mich hat das Buch mit dem guten Gefühl zurückgelassen, dass es okay ist nicht jeden Tag Nachrichten zu schauen und das es wichtig ist nicht mehr schlechtes in sein Leben zu lassen als einem gut tut. Es geht nicht darum das Leid anderer nicht zu sehen, sondern darum mit vollständigen Informationen und Lösungsansätzen aus der Hilflosigkeit heraus zu kommen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Das lesen hat mir sehr viel Zuversicht und Motivation gegeben, auch wenn ich weiß das die endgültige Umsetzung nun erst kommt um dauerhaft ein glücklicheres Leben zu führen.
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Ich habe das Buch ohne große Erwartungen gelesen und konnte für mich feststellen, dass es wahnsinnig hilfreich ist. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass es doch so viele negative Nachrichten auf uns einprasseln. Die Autorin gibt und Strategien und Lösungswege mit auf dem Weg, wie wir unkonstruktive Nachrichten Erkennen und mit ihnen umgehen können. Die meisten Nachrichten behandeln nur das negative ohne denkbare Lösungswege oder auch nur ein Funken positives zu erwähnen, Frau Wurmb-Seibel geht auf konstruktiven Journalismus ein und wie dieser aussehen kann. Es werden auch zahlreiche Interessante Beispiele genannt, um das ganze anschaulicher zu machen. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich bei einer Stelle im Buch eine etwas andere Meinung hatte. Überzeugt euch selbst 😊.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Klare Leseempfehlung, dieses Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und viele Sinnvolle Lösungswege aufgezeigt.
Ich hatte bereits ein Buch über konstruktiven Journalismus gelesen, aber dieses macht eine noch größere Perspektive auf. Es geht nicht nur um Nachreichen, sondern um alle Geschichten, die uns erzählt werden und die wir selbst erzählen. Denn nicht nur die Nachrichten zeigen uns hauptsächlich Negatives, auch in privaten Gesprächen haben wir diese Haltung übernommen: Spannend und berichtenswert = negativ. Ronja von Wurmb-Seidl analysiert diese Haltung an vielen Beispielen und zeigt, was die ganze Negativität mit unserem Weltbild anstellt. Sie zeigt aber auch, was wir dagegen tun können - und das ist viel mehr als nur unseren Nachrichtenkonsum zu regulieren. Von mir große Empfehlung! [Rezensionsexemplar]
3,5/5 ⭐️ Ich fand das das Buch nicht schlecht, es war einfach nicht das was ich erwartet hab. Die Autorin hat einige gute und sinnvolle Tipps gegeben und auch viel Aufklärungsarbeit geleistet ! Besonders der erste Teil des Buches hat mir gut gefallen. Viele Themen wurden angeschnitten aber nach ein paar Seiten wieder fallengelassen und es wurde ein neues Thema angefangen wodurch ich teilweise etwas verwirrt war. ( Unterthemen oder Beispiele ) Ab einem Punkt hatte ich das Gefühl alles zentriert sich nur noch auf den Konstruktiven Journalismus und das X… Wenn man Interesse für Journalismus besitzt und sich auf das Sachbuch einlassen möchte ist es auf jeden Fall eine Empfehlung, es war einfach nur nicht das was ich erwartet hab, trotzdem ein gelungenes Buch !
Sehr interesantes Thema: konstruktiver Journalismus. Hat mir richtig gut getan, als alles furchtbare Schlagzeilen waren. Der clue: bei der Geschichten auch Wege finden und beachten, dass positive Geschichten langsam sind und normalerweise von Inter Gemeinschaft, also nicht sehr Schlagzeilen-tauglich. Man kann proaktiv danach suchen. Das einzige aber des Buches: es war mir etwas zu lang.
Ein Must-Read für Jede*n. Insbesondere zu den jetzigen Zeiten ein Buch das unfassbaren Mut aufbringt, zum Hinterfragen anregt und den*die Leser*in sicherlich im Alltag weiter begleitet auch lange nach der Beendigung des Buches.
Tolles Buch mit wirklich tollen Beispielen die zum nachdenken anregen und aus denen man viel lernen und für sich mitnehmen kann. Sehr angenehmer Schreibstil, liest sich schnell „weg“ - ich mag die Sicht auf die Dinge der Autorin!
Starkes Buch mit wichtigem Thema und toller Perspektive. Muss jeder mal gelesen haben oder wenigstens darüber nachgedacht haben, wie stark wir von den Geschichten geprägt werfen, die wir uns erzählen. Anfang war so stark, dass mich es an der Mitte leider nicht mehr so gecatcht hat.
My professor recommended this book to me and I really enjoyed reading it. As a journalist myself, I love how Ronja von Wurmb-Seibel thinks and works. This book is not only really inspirational, but also helped me learn so much about journalism and the way we can view the world we live in.