Guidance for the specific control, defusing and dismantling of negative emotions and behavior patterns
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
In one, attentive, mindful of regular practice in the area of the possible, minute one chooses voluntarily. Namely between hours to days of trouble, strife, aggression and harmful stress, including physically harmful effects or rest, contemplation and derivation of negative energies until their defusing.
One of the essential factors here is the meticulous analysis of the supply of all physical and mental food. It is less the physiological aspect in the foreground than the consumption of television, books, and newspapers. As well as the influence of the people we deal with and the way we interact with others. These factors influence each other substantially, whereby only a constructive change emanating from the own side is possible. Otherwise one goes into the dependence and arbitrariness of others.
With the high wisdom of the author and the necessary celibate lifestyle, his only shortcoming goes hand in hand. The approaches to clarifying relationship problems using the example of David and Angela rely on factors such as willingness to cooperate, tolerance of Buddhist practice and a culture of conversation that will not always be the case in reality. A concept based on right thought and honest sympathy for the management of partnership disputes requires much more than the author's suggested approaches because of the complexity of the matter.
It is understandable that the lack of practice cannot be completely compensated for despite a wide variety of experiences with those seeking help. This gives the impression that matter is not captured in its entirety.
Before you can begin to dare well armed, motivated and emotionally prepared in exceptional interpersonal situations and to defuse them immediately, it is difficult to create your armor. An elementary prerequisite for this is the insight into the destructiveness of one's patterns of behavior and the resulting willingness to initiate a fundamental change. Both a metamorphosis of thought and action.
Starting with the observation of one's reaction patterns in typical conflict situations and the associated thoughts, words, emotions, physical effects.
Also, a frighteningly long reverberation, which opens the understanding for the dramaturgy of the unbridled psyche. From this insight, repentance for wasting so much time on anger and hate should result in a willingness to change and the first understanding of one's patterns of action. To be able to preemptively intervene in the future against de-escalating oneself and to prevent that one causes grief to others and oneself.
As learning beings, we automate with every thought, word, and action a behavior that unconsciously hammers us into a more and more rigid and restrictive personality format. However, any anger recognized as such in time, not suppressed, but calmly breathed fury represents a seedling of future, positive behavioral patterns. Even if decades of routines represent potent inhibitions and potential for relapse, it is worth ending a choleric career. Moreover, the sad realization that they have wasted so much time and admit to having cut their potential out of delusion and narrow-mindedness.
It is, after all, drawn from the sea of metaphors free and unabashedly, from a small initial spark, a tentatively growing little plant, a slight deviation from old patterns of thinking, to reshape oneself. Open according to the parable in which the father tells the son about the two fighting wolves that live in each person. One bad, one good. On the question of the son, which wolf survives the fight, the father answers: "The one whom you feed."
Thus we determine at each moment with these thoughts and the resulting words and actions our fate.
Anleitung zur gezielten Kontrolle, Entschärfung und Demontage negativer Emotionen und Verhaltensmuster
In einer, durch regelmäßige Praxis in den Bereich des Möglichen rückenden, achtsamen, Minute wählen Sie freiwillig. Und zwar zwischen stunden- bis tagelangem Ärger, Streit, Aggression und negativem Stress samt körperlich schädlichen Auswirkungen oder Ruhe, Kontemplation und Ableitung destruktiver Energien bis zu deren Entschärfung.
Einer der wesentlichen Faktoren dabei ist die minutiöse Analyse der Zuführung sämtlicher körperlicher und auch geistiger Nahrung. Dabei steht weniger der physiologische Aspekt im Vordergrund als der Konsum von Fernsehen, Büchern und Zeitungen. Sowie der Einfluss der Menschen mit denen wir Umgang pflegen und die Art, wie wir mit anderen umgehen. Diese Faktoren beeinflussen sich wesentlich gegenseitig, wobei nur eine von der eigenen Seite ausgehende konstruktive Änderung möglich ist. Ansonsten begibt man sich in die Abhängigkeit und Willkür anderer.
Mit der großen Weisheit des Autors und der dafür notwendigen zölibatären Lebensweise geht auch sein einziges Manko einher. Die Ansätze zur Aufklärung von Beziehungsproblemen am Beispiel von David und Angela setzen auf Faktoren wie Kooperationsbereitschaft, Toleranz gegenüber buddhistischer Praxis und einer Gesprächskultur, die in der Realität so nicht immer gegeben sein wird. Ein auf richtigen Gedanken und ehrlicher Anteilnahme gegründetes Konzept zur Bewältigung von partnerschaftlichen Streitigkeiten bedarf aufgrund der Komplexität der Materie noch wesentlich mehr als die vom Autor vorgeschlagenen Ansätze. Verständlich, dass der Mangel an Praxis trotz vielfältigen Erfahrungen mit Hilfesuchenden nicht ganz kompensiert werden kann. Dadurch wird der Eindruck erweckt, die Materie werde nicht in ihrer Gesamtheit erfasst.
Bevor man daran gehen kann, sich gut geharnischt, motiviert und emotional gewappnet in zwischenmenschliche Ausnahmesituationen zu wagen und diese umgehend zu entschärfen, gilt es mühsam das eigene Rüstzeug anzulegen. Elementare Grundvoraussetzung dafür ist die Einsicht über die Destruktivität der eigenen Verhaltensmuster und die daraus erwachsende Bereitschaft, eine grundlegende Veränderung einzuleiten. Sowohl eine Metamorphose des Denkens als auch des Handelns.
Beginnend mit der Beobachtung der eigenen Reaktionsmuster in typischen Konfliktsituationen und den damit verbundenen Gedanken, Worten, Emotionen, körperlichen Auswirkungen. Und einem erschreckend langem Nachhall, der das Verständnis für die Dramaturgie der ungezügelten Psyche eröffnet.
Aus dieser Einsicht sollte Reue, soviel Zeit mit Wut und Hass verschwendet zu haben, eine Änderungsbereitschaft und ein erstes Verstehen der eigenen Handlungsmuster resultieren. Um zukünftig schon präventiv sich selbst gegenüber deeskalierend eingreifen zu können und zu verhindern, dass man anderen und sich selbst Gram bereitet. Als lernfähige Wesen automatisieren wir mit jedem Gedanken, Wort und jeder Handlung ein Verhalten, dass uns unbewusst zu einem immer rigiderem und einschränkenderem Persönlichkeitsformat zusammenhämmert.
Doch jede rechtzeitig als solche erkannte, nicht unterdrückte, sondern ruhig veratmete Wut stellt einen Keimling zukünftiger, positiver Verhaltensmuster dar. Auch wenn jahrzehntelange Routinen mächtige Hemmschwellen samt Rückfallpotential darstellen, lohnt sich eine Beendigung der Karriere eines Cholerikers allemal. Und die traurige Erkenntnis, soviel Zeit vergeudet zu haben und sich einzugestehen, aus Verblendung und Engstirnigkeit das eigene Potential beschnitten zu haben.
Gilt es doch, frei und unverfroren aus dem Meer der Metaphern geschöpft, aus einer kleinen Initialzündung, einem zaghaft wachsendem Pflänzchen, einer geringen Abweichung von alten Denkmustern sich selbst neu zu gestalten.
Frei nach dem Gleichnis, in dem der Vater dem Sohn von den 2 kämpfenden Wölfen, die in jedem Menschen wohnen, erzählt. Einer böse, einer gut. Auf die Frage des Sohnes, welcher Wolf den Kampf überlebt, antwortet der Vater: „Der, den du fütterst.“ So bestimmen wir in jedem Augenblick mit diesen Gedanken und den daraus resultierenden Worten und Handlungen unser Schicksal.