Krawatte, Dienstgrad, Feierabendbier: Es könnte immer so weiter gehen. Doch Erwin, Mittfünfziger, Familienvater, bricht aus. Einst ein Freigeist, stürzt er sich nach Jahrzehnten wieder in ein wildes, ungebundenes Abenteuerleben. Er taucht unter, flieht in die Natur, gilt bald als vermisst. Findet mich zeichnet das Psychogramm eines Mannes, dem letztlich eine Psychose diagnostiziert wird und dessen Familie ihn nicht mehr wiedererkennt. Doris Wirth erzählt diese Geschichte als Langzeitporträt, das wechselnde Perspektiven einnimmt; sie blendet zurück in die Vergangenheit von Erwins Ehe, in die sozialen Umstände der Familiengründung und die Reaktionen der in diesen Verhältnissen aufwachsenden Kinder. Findet mich ist ein packendes Romandebüt, das nach den Auswirkungen der Selbstdefinition über Leistung und Arbeit fragt und Zwänge und Begrenzungen in unserer Gesellschaft aufzeigt.
Doris Wirths Roman Findet mich nimmt das Thema Familie, Eltern, Eltern-Kind-Beziehung auf und behandelt eine Art fiktiv-biographisches Spektakel einer Tochter, die sich keinen Reim auf das Verhalten ihres Vaters Erwin machen kann. Erwin, verrückt, überanspruchsvoll, pflichtbewusst, besessen, doch vom eigenen Vater kleinhalten, hat Schwierigkeiten, sich am Riemen zu reißen:
Sie knöpft sein Hemd auf, aber er hält ihre Hände fest, zieht seinen Gürtel aus und schnürt ihn eng um ihre Handgelenke. Sie schaut ihn an, nicht ängstlich, eher spöttisch scheint ihm, und das erhitzt sein Gemüt und sein Geschlecht. »So einer bist du«, sagt sie, und er sagt: »Ich weiß nicht, was für einer ich bin, das wird sich noch zeigen, und jetzt sei besser still.« Sie lacht, da wirft er sie aufs Bett und reißt ihr Hose und Unterhose von den Beinen.
Das frustriert-gepresste Leben Erwins als Verkäufer und Fast-Techniker stellt jedoch nur eine Fiber in dem multiperspektivischen Erzähltext von Wirth dar. Es geht um die ganze Familie, um das ineinander hakende, sich gegenseitig gefangennehmende und wieder freigebende Leben, das Florence und Lukas mit ihren Eltern Maria und Erwin in einer Schweizer Kleinstadt führen. Vieles gelingt. Manches nicht. Maria duldet Erwin, aber nur bis zu einer gewissen Grenze:
Wenn sie die Angst in ihren [der Kindern] Gesichter sieht. Wenn sie das Weinen herunterschlucken, sich in ihre Zimmer verkrümeln und da ins Kissen schluchzen. Dass sie nicht will, dass die Kinder in Angst aufwachsen. Sie hatte gehofft, dass Erwin das verstände und mit sich reden ließe. Fehlanzeige. Alles, was geschah: Erwin wurde unglaublich sauer.
Findet mich erzählt aber kein Drama. Die Form, die Komposition, die Erzählstimme halten dagegen. Florence, als geheime Strippenzieherin im Hintergrund, durchschreitet das Phantasma ‚Vater‘. Sie gibt ihm die Form einer Inkohärenz, eines Chaotisch-Guten wie Chaotisch-Bösen, einfach eine Figur, ein Leben, das mit sich ringt, innerlich zerbirst, in und aus der Rolle des Schelmes fällt. In einfacher Stilistik, aber rhythmisch und eindringlich erinnert Wirths Erzählweise an eine Marlene Streeruwitz, bspw. in Partygirl und inhaltlich oft, in der naturmystischen Berufung auf seltsame Kräfte, an Elfriede Jelineks Lust.
Weiße Nebel wunderbar. Diese Gestalten. Er liegt im Matsch und streckt und an den Händen Wasser leckt. Trinken muss der Mensch. Kein Mensch muss müssen. Wenn nur die Gedanken. Auf g-Moll kalt wie der Rhein. Sich niederlegen aufs Wasser wie ein Vogel. Vorsicht, es geht zum Brunnen, bis er erbricht.
Die vielen Anspielungen, die innertaktische Verschiebung des aktiven Subjekts, die Schwebehaltung des Erzählens beweisen eine Leichtigkeit, die sich an der Schwere des Stoffes erprobt und den Sieg davon trägt. Dieser Sprache mag nichts so schnell anhaben. Es hakt, es kämpft, es spielt noch nicht mit den Motiven, aber Wirth steht kurz davor, frei über die Sprachmöglichkeiten zu verfügen, die die Mauern und Wälle zwischen Menschen zu durchdringen vermag. Findet mich gestaltet so den Stoff von Max Frischs Stiller in neuer, interessanter, töchterlicher Perspektive, den einer Flucht, die nicht gelingt, vielleicht nicht gelingen kann und so sprachlich-literarisch der Vergeblichkeit überführt wird.
--------------------------------- --------------------------------- Details – ab hier Spoilergefahr (zur Erinnerung für mich): --------------------------------- ---------------------------------
Inhalt: Acht Kapitel. Einleitung von Florence, als Ich-Erzählerin, die sich darüber wundert, wie ihre Familie plötzlich aus dem Rahmen fällt. Dann genealogische Einordnung der Eltern. Erstes Kapitel: Eine namenslose Figur bricht auf ins Nichts, will das Wilde erleben. Romane Papillon und Der Schakal als Vorbild. Zweites Kapitel: Florences Vater, Erwins, Kindheit, hyperaktiv; Florences Mutter, Marias, Jugend, geht nach Italien, lernt Erwin kennen. Sie gründen eine Familie. Sie bekommen Lukas, dann Florence, Probleme mit dem Job, aber ansonsten fröhliche Familiebande, aber Erwin manchmal Heißsporn, Schreierei; Lukas will Musiker werden, kifft; Florence Bulimikerin. Drittes Kapitel: Namenlose flüchtende Figur entpuppt sich als Erwin, trifft Andrea, die Camperin, feiert mit Leuten, schläft mit Andrea, wilder Sadomaso-Sex. Viertes Kapitel: Lukas schmeißt Schule, wird Gitarrenlehrer, jobbt und kifft; Florence studiert, Erwin unglücklich im Job, erfüllt Erwartungen seines Vaters, Werner, nicht; macht den Kindern Vorwürfe, verliert sich. Maria ereilt eine Hirnblutung. Erwin kümmert sich rührend. Lukas zieht aus. Florence macht sich Sorgen um Erwin. Fünftes Kapitel: Erwin wandert barfuß am Fluss entlang Richtung Lichtenstein, wird aufgegriffen von der Polizei, von seinem ehemaligen Chef abgeholt. Erwin wahnsinnig. Sechstes Kapitel: Streitereien in der Familie Rüegg, Vater gegen Maria, gegen Florence, sucht Nähe zu Lukas, öffnet sich ihm, sucht, versucht aus seinem Frust zu entfliehen. Beruflicher Misserfolg. Werner stirbt. Sein Geist degradiert. Heftige Zerwürfnisse; sie suchen ihn, finden ihn, Lukas spricht sich für einen Klinikaufenthalt aus. Maria und Florence angegruselt. Siebtes Kapitel: Erwin im Krankenhaus, kommt in die Gummizelle. Achtes Kapitel: Weihnachten. Sina und Lukas haben immer noch kein Kind; Florence hat kleinen hyperaktiven Emil, als Sohn; Erwin passiv, lässt Maria alles machen. Streit zu Weihnachten. Lukas und Florence finden sich damit ab. Inhaltliche Parallelen: Magdalena Saiger Was ihr nicht seht oder Die absolute Nutzlosigkeit des Mondes; Birgit Birnbacher Wovon wir leben; Max Frisch Stiller … gut, lückenhaft, stimmig fortlaufend, dramaturgisch erzählt, gute psychotische Passagen, am Ende kommt Marias Perspektive etwas zu kurz. Der Eskapismus als Thema aber gut gestaltet. Im Grunde eine weibliche Perspektive auf Stiller, anschließend, weiterentwickelnd, vertiefend. --> 5 Sterne
Form: Dröge Sprache, die aber schnell, rhythmisch gut sich lesen lässt. Keine unangenehmen Phrasen, keine Sprachklischees, kein abgedroschenen Redewendungen. Sehr andeutend, überwischend, eher verwundert, erstaunt, leicht erzählt. Poesie eher aus der Erzählstimme als aus der formal-ästhetischen Gestaltung des Erzählens. Formale Parallelen: Marlene Streeruwitz Partygirl; und Rhea Krčmářová Monstrosa. --> 3 Sterne
Erzählstimme: Das auktoriale Hüpfen gelingt als Familienzusammenhang. Die Familie existiert in der Wiederaufnahme, im Wechsel, in der Weiterführung der Probleme, der Talente, der Wahrnehmungsvermögen. Hier spielt sich eine Leichtigkeit und Fülle wieder, die viele Lücken, vieles Hin- und Hersprengen zulässt, ohne ärgerlich zu wirken, das allzu private wird dadurch formal gestaltet, das Gewebe geöffnet, die Familie kommuniziert. Hier gelingt das blindlings dirigierte Erzählen, zumal es mit der Ich-Erzählerin beginnt, und dann ins reflektiert empathisch-auktoriale wechselt und sich selbst auktorial inszeniert, maskenhaft, aber als Teil dessen, was fremd geworden ist, fremd erscheint. Ein sich der Entfremdung stellende Stimme, leider ungerahmt. Erzählstimmen-Parallele: Elfriede Jelinek Lust; Sylvie Schenk Maman. --> 4 Sterne
Komposition: Überzeugende Wiederaufnahme von Motiven, wie das Walkissen von Lukas, wie die Hyperaktivität Erwins, wie das zähe Ringen mit den eigenen Eltern, die Versuche der Generationen, sich zu behaupten; ein sanfter Wind des Widerstandes durch indirekte Kontinuität der Herausforderung von Distanz, Autonomie und Nähe, leider zu wenig durchgängig gestaltete Motive. --> 3 Sterne
Och, das war eine interessante Erfahrung. Die Gesamtkomposition geht richtig gut auf, obwohl ich gut 1/3 des Buches zäh und langweilig fand, mit dem Inhalt nicht viel anfangen konnte. Der Text ergießt sich bestimmt zu 50% in banalen familiären Alltagssituationen. ABER sprachlich spannend gearbeitet. Obwohl wir einfache, klare, reduzierte Sätze haben, die ruhig bis lakonisch daher kommen, kommt die Sprache hinter die Handlung. Sie baut eine irre Intensität und Spannung auf. Gerade das letzte Drittel zündet richtig. Zudem haben wir es hier mit einer Psychose zu tun, ohne die übliche Psychologisierung. "Findet mich" ist von einer andeutenden, subtilen Sprache durchzogen, die durchgängig Offenheit zulässt. Wir erfahren sehr viel aus der Vergangenheit Marias und Erwins und durchleben ihr eigenes Familienleben mit den Kindern Florence und Lukas, bis auch diese erwachsen sind. Überall wo man jetzt küchenspychologisch ansetzen könnte, von Vorfällen und Problemen erfährt, die sich auf die weiteren Handlungen, Verhaltensweisen, Motive auswirken könnten, werden Lücken evoziert. Keine Bedeutungszuschreibungen, keine Kausalzusammenhänge. Jegliche Psychologie erfolgt über die Dynamik der Körpersprache, Gestik, Mimik, über die Wahl der Adjektive. Wir erleben einen Wandel, eine Dynamik, die keine sein darf. Solch eine Perspektive hab ich in der Form noch nie umgesetzt gelesen. Introspektion erfolgt primär über körperliche Reaktionen und auffällige Verhaltensweisen, die nicht weiter gedeutet und analysiert werden. Auf Erwins Flucht durchbricht das Buch den üblichen Stil und fetzt in wahnhaften, schillernden Szenen mit Erwin durch den Wald. Mein persönliches Highlight. Das Ende macht mich sehr nachdenklich. Ein Buch das ins Denken führt, kann ich nur gut bewerten.
Ich habe ein Faible für Bücher, die sich mit Psychiatrischen Erkrankungen auseinandersetzen. Insbesondere Psychosen, Schizophrenie und Paranoia faszinieren mich. Auf nonfiktionaler Ebene interessiert mich vor allem die Pathologisierung und der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Ausnahmezuständen, im Roman geht es mir eher um das individuelle Erleben der Betroffenen bzw. deren Angehörigen.
"Findet mich" ist so ein Roman. Er erzählt aus verschiedenen Perspektiven die beginnende und schließlich aktive Psychose von Erwin, Mittfünfziger, technischer Angestellter, Vater von zwei Kindern. Eines Tages verschwindet Erwin. Er zieht los, um in der Wildnis zu leben, macht ein Spiel daraus, legt Spuren, will gefunden werden und gleichzeitig nicht.
Wir erleben seine Manie hautnah und es ist intense. Selten war mir eine Romanfigur so nah, während ich geradezu extrem abgestoßen war. In Rückblicken wird die Familiengeschichte der Rüeggs erzählt und man sucht unweigerlich nach Anzeichen für Erwins spätere Psychose. Offensichtlich wird aber nur eine von allgegenwärtiger patriarchaler Gewalt geprägte Familienkonstellation. Das ist mir mitunter sehr nah gegangen. (CN Essstörung)
Ich hab den Roman sehr gerne gelesen, aber war irgendwie auch richtig froh, als er vorbei war. Jetzt kann ich Erwin, Maria, Lukas, Florence, Werner und Claire wieder zwischen den Buchdeckeln lassen und sie spuken nicht mehr in meinem Kopf.
Einen Stern Abzug gibt es für die an mehreren Stellen reproduzierten rassistischen Begriffe.
"Findet mich" ist jetzt mein fünftes Buch, das ich von der Longlist lese und zugleich auch das erste, das ich abgebrochen habe. Die Handlung ist recht langweilig. Ein Mann flüchtet von seiner Familie und legt Spuren aus, um irgendwann wieder gefunden zu werden. Er lässt nebenbei sein Leben vor und während der Beziehung zu Maria, seiner Frau, Revue passieren. Das Buch arbeitet mit Perspektivenwechsel zwischen allen Familienmitgliedern. Ich war ca ein Drittel des Buches fertig, das mir bis dahin recht eintönig vorkam, ich so aber noch nicht viel negatives entdeckt hatte. Doch der Schreibstil und die Trägheit der Handlung haben mir das Lesen trotzdem schon erschwert. Als Doris Wirth dann jedoch unnötig und komplett sinnlos ein rassistisch geprägtes Wort benutzt hat, war's das dann auch für mich. Der Protagonist Erwin war super unsympathisch und echt schwer zu ertragen. Ein Gedanke von ihm war zum Beispiel, dass er gern immer mal wieder zu Prostituierten gehe, da man nur bei ihnen so wirklich Frust abbauen kann und tun kann was man will. Naja. Nicht zu vergessen, dass das eBook sehr schlecht aufbereitet war. Zum einen waren mitten im Text die Seitenzahlen der Print-Version eingefügt, was sehr gestört hat und zum anderen waren Wörter, die in der Print-Version durch den Seitenrand mit einem Bindestrich getrennt wurden, hier ebenso mit einem Bindestrich getrennt, obwohl kein Seitenrand vorhanden war. Das sah dann zum Beispiel so aus: "Ich gehe Spa-zieren." Über beide Dinge hab ich zuerst hinweggesehen, da für mich das Werk im Vordergrund stand aber in Kombination mit den anderen Punkten, trug es natürlich dazu bei, ein negatives Bild dieses Buchs zu erschaffen. Hoffentlich landet das nicht auf der Shortlist.
Habe den Roman erst jetzt, nach der Preisverleihung des deutschen Buchpreises 2024, auf dessen Longlist er war, gelesen. Wahrscheinlich hätte ich auf eine shortlistnominierung getippt, weil nach anfänglichen Leseschwierigkeiten hat mich die Geschichte von Erwin, den psychotisch scheiternden Ehemann und Vater dann doch gepackt. Am Erfolgsdruck und den Erfolgserwartungen des Vaters, die er verinnerlicht, geht er schlussendlich zu Grunde. Maria, seine Ehefrau, auch eine durch die Trennung ihrer Eltern frühkindlich Traumatisierte hält das Familienleben zusammen, will gute Familie leben und erleben lassen. Das gelingt in Bezug auf die beiden Kinder Florence und Lukas nur teilweise, und doch- es gibt ein kleines weihnachtliches Happy End, eines das nachdenklich stimmt - hat die psychiatrische Behandlung den Vater geheilt oder schlussendlich doch nur zu einer angepassten Puppe verkommen lassen? Ein Roman, der an der Realität bleibt, in kurzen Szenen ein großes Lebensbild ausbreitet und am Höhepunkt die manische Phase Erwins hervorragend erzählt.
Mit einer Psychose ins wirre Abenteuer Auf zwei Erzählsträngen entfaltet sich eine bürgerliche Familienchronik mit Erwin als zentrale krankhafte Vaterfigur, mit seiner starken, harmoniesuchenden Ehefrau Maria und den Kindern Lukas und Florence, auch mit eigenen familiären Problemen behaftet. Während über mehrere Generationen hier punktuell zwischenmenschlich Vergangenes berichtet wird – von den Großeltern bis zu den Enkeln -, entwickelt sich Erwin verstärkt zu einem Angst einflößenden Familienmitglied mit realistisch geschilderten Auswirkungen auf Familie und Arbeitsumfeld. Im Alter von Mitte 50 bei zu viel Stress mit der Selbständigkeit fällt er in eine sich steigernde, wirre Psychose – beklemmend detailliert bis zu kurzen Satzteilen ausgeführt als spannenden Höhepunkt des Romans. Sein Spiel, einfach endlich in der Natur untertauchen: Findet mich. Das Familienleben mit Erwin unter Medikation leidet weiterhin, lässt die Belastung für alle spürbar werden. Mit der Ehefrau Maria als starke Konstante an seiner Seite entfaltet er sich langsam wieder. Der detailliert beschriebene Familienprozess, einerseits hier das Normalisieren des Alltags für Erwin, andererseits dort die Abwendung der Kinder, zeigt die schwere, langfristige Auswirkung auf alle nahe Betroffenen. Ein Buch zum Nachdenken!
Abgebrochen nach ca. 100 Seiten. Es war sehr flüssig geschrieben und ließ sich unheimlich schnell lesen. Leider waren mir die Charaktere und ihre Probleme auch nach einem Drittel des Buchs komplett egal. Gleichzeitig fand ich Erwin als Hauptcharakter absolut unsympathisch und unerträglich, sodass ich nicht weiterlesen wollte.