Entwickeln Sie Ihre eigenen Bewältigungsstrategien Viele kennen Schwitzen, Herzrasen und Katastrophengedanken - das sind nur einige der Symptome, die auftreten können, wenn Ängste Sie übermannen, sei es beim bevorstehenden Flug oder bei Smalltalk-Situationen im Beruf. Doch Sie sind damit nicht Etwa 10 Millionen Deutsche leiden unter verschiedenen, oft sehr belastenden Ängsten und Angststörungen. Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, renommierter Psychotherapeut und Chefarzt an der medizinisch-psychosomatischen Klinik Roseneck sowie Autor zahlreicher Bücher, hat über viele Jahre hinweg Angstpatienten erfolgreich unterstützt. In diesem Selbsthilfebuch bietet er Ihnen eine bewährte, selbsttherapeutische Methode, um Angstzustände wirksam zu überwinden. Schritt für Schritt begleitet er Sie auf dem Weg, sich mit Ihrer Angst auseinanderzusetzen, um deren Ursprung zu verstehen und Ihre Reaktion darauf neu zu konditionieren. Erkennen Sie, dass Ihre Ängste in den meisten Fällen unbegründet sind, und finden Sie endlich wieder zu einem unbeschwerten Leben zurück. Dieses Praxishandbuch bietet nicht nur Hilfe bei der Überwindung von Phobien und Ängsten, sondern vermittelt auch wertvolle Einsichten und praktische Strategien, um effektiv mit Angstzuständen umzugehen. Entdecken Sie dadurch, wie Sie Ihre Motivation steigern können und lernen Sie als Folge, Gelassenheit in schwierigen Situationen zu finden. Erfahren Sie mit diesem Handgeber, wie Sie Ihre Angst erfolgreich bewältigen können und sich langfristig besser fühlen. Informieren Sie sich jetzt! - Keine Angst vor der Die Angst und ihre Eigenschaften - Ängste überwinden – Ein Selbsthilfe zum Umgang mit der Angst - Ängsten ganz neu Leitfaden von der Planung zum Erfolg - Geben Sie nicht Hilfe in Form von Coaching bis zur Psychotherapie
Zum Thema „Umgang mit Panikattacken und Ängsten“ habe ich bereits das Buch „Frei von Angst durch die Heilung der Mitte. Das Beste aus westlicher Medizin, TCM und Yoga“ von Dr. Georg Weidinger gelesen, außerdem einen Ratgeber aus Sicht einer Betroffenen – „Liebe Angst, Zeit, dass Du gehst“ von der Ex-Fernsehfrau Annett Möller (sie arbeitet als Coach). Daher war ich auch auf den kompakten Ratgeber „Stark gegen Ängste“ von Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert gespannt; das Stiftung – Warentest – Sachbuch wirbt mit dem Slogan „Wirksame Strategien gegen Ängste, Phobien und Panikattacken.“
Erster Eindruck: Das grasgrüne Cover finde ich nicht unbedingt ansprechend, die Farbgebung ist mir zu unruhig, aber man erhält bereits auf den ersten Blick relevante Informationen – der Autor ist Chefarzt und Psychotherapeut. Es ist wichtig, dass es sich hier tatsächlich um einen Fachmann handelt, da der Markt derzeit von Coaches „überschwemmt“ wird, die mehr oder weniger qualifiziert sind. Meines Erachtens kann nur ein Arzt die neurologische Dimension einer Angststörung richtig einordnen. Besonders gut gefällt mir die Gliederung des Buches, es besteht aus sieben Kapiteln, dabei ist die Auswahlliteratur am Ende ein Ausdruck von wissenschaftlicher Redlichkeit, das Register ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, schnell eine Information zu finden. Der Text ist angereichert mit Symbolen (die eingangs erklärt werden) und passenden Illustrationen. Es gibt die Möglichkeit, in vorgedruckten Feldern eigene Erfahrungen (etwa zu Vermeidungsstrategien) einzutragen. Mit dem Buch kann man also arbeiten, der Satz „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist hier keine leere Phrase.
Zum Inhalt: Die Quintessenz des Ratgebers wird schon im ersten Kapitel benannt: ‚Keine Angst vor der Angst!‘ Der Text ist gut lesbar, da der Autor einerseits zwar auf Fachchinesisch verzichtet, andererseits aber auch nicht in einen flapsigen Jargon verfällt. Sehr wichtig ist auch der Rat, dass man „Vermeidung vermeiden“ möge, und dass es möglich ist, „Ängsten ganz neu [zu]begegnen.“ Das Sachbuch endet mit einem motivierenden Mantra – „Geben Sie nicht auf!“, wobei Hillert allgemein auch auf das Vorhandensein von Apps eingeht, die seit der Pandemie Hochkonjunktur haben.
Meine Meinung: Vorab: Auf unseriöse Heilsversprechen wird komplett verzichtet.
„Stark gegen Ängste“ ist ein kompakter Ratgeber, in welchem in konziser Form Hilfestellung geboten wird. Hier wird mit Sinn und Verstand agiert („Freunden Sie sich mit ihrer Angst an!“). In knappen Kapiteln werden die Begleiterscheinungen und Ursachen von Angststörungen erörtert, wobei es glücklicherweise kein esoterisches Blabla oder gar Coachingkauderwelsch gibt. Es wird auf die sozialen und körperlichen Dimensionen von Panikattacken hingewiesen, so kann etwa die Schilddrüse eine Rolle spielen. Ich hätte mir jedoch eine noch ausführlichere Einordnung gewünscht vor allem bei der neurologischen Dimension von Angsterkrankungen. Welche Rolle spielen etwaige Hirnschäden genau bei der Entstehung einer ängstlichen Persönlichkeit? Insgesamt werden diverse Hilfsangebote vorgestellt, auch Medikamente werden nicht ausgespart, aber auch nicht zum Allheilmittel verklärt. Andreas Hillerts Publikation will vor allem ein praktischer Leitfaden sein, daher sollte man keinen medizinhistorischen Abriss erwarten. Fazit: „Stark gegen Ängste“ ist ein empfehlenswertes Sachbuch. Der Leser erhält wissenschaftlich fundierte Informationen und zugleich eine Hilfestellung auf Augenhöhe.
Buchname: Stark gegen Ängste - Strategien zur Bekämpfung und die Psychologie dahinter: Wirksame Strategien gegen Ängste, Phobien und Panikattacken Autor: Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Hillert Seiten: 176 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: Stiftung Warentest; 1. Edition (22. März 2024) Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw weißfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann einen entspannten Mann und seine „Angst“ auf dem Cover erkennen, sowie ein Bild vom Autor. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Entwickeln Sie Ihre eigenen Bewältigungsstrategien
Viele kennen das: Schwitzen, Herzrasen und Katastrophengedanken - das sind nur einige der Symptome, die auftreten können, wenn Ängste Sie übermannen, sei es beim bevorstehenden Flug oder bei Smalltalk-Situationen im Beruf. Doch Sie sind damit nicht allein: Etwa 10 Millionen Deutsche leiden unter verschiedenen, oft sehr belastenden Ängsten und Angststörungen.
Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, renommierter Psychotherapeut und Chefarzt an der medizinisch-psychosomatischen Klinik Roseneck sowie Autor zahlreicher Bücher, hat über viele Jahre hinweg Angstpatienten erfolgreich unterstützt. In diesem Selbsthilfebuch bietet er Ihnen eine bewährte, selbsttherapeutische Methode, um Angstzustände wirksam zu überwinden. Schritt für Schritt begleitet er Sie auf dem Weg, sich mit Ihrer Angst auseinanderzusetzen, um deren Ursprung zu verstehen und Ihre Reaktion darauf neu zu konditionieren. Erkennen Sie, dass Ihre Ängste in den meisten Fällen unbegründet sind, und finden Sie endlich wieder zu einem unbeschwerten Leben zurück. Dieses Praxishandbuch bietet nicht nur Hilfe bei der Überwindung von Phobien und Ängsten, sondern vermittelt auch wertvolle Einsichten und praktische Strategien, um effektiv mit Angstzuständen umzugehen. Entdecken Sie dadurch, wie Sie Ihre Motivation steigern können und lernen Sie als Folge, Gelassenheit in schwierigen Situationen zu finden. Erfahren Sie mit diesem Handgeber, wie Sie Ihre Angst erfolgreich bewältigen können und sich langfristig besser fühlen. Informieren Sie sich jetzt!
- Keine Angst vor der Angst: Die Angst und ihre Eigenschaften - Ängste überwinden – Ein Intensivkurs: Selbsthilfe zum Umgang mit der Angst - Ängsten ganz neu begegnen: Leitfaden von der Planung zum Erfolg - Geben Sie nicht auf: Hilfe in Form von Coaching bis zur Psychotherapie
Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Stark gegen Ängste - Strategien zur Bekämpfung und die Psychologie dahinter: Wirksame Strategien gegen Ängste, Phobien und Panikattacken“ von Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Hillert recht gut gefallen. Da ich selbst von einer Angststörung betroffen bin, inhaliere ich Bücher rund um das Thema Angst. Ich fande das Buch gut, da der Autor es zwar in einer einfachen Sprache aber dennoch sehr ausführlich und detailliert geschrieben hat. Er ist nicht in Fachjargon abgerutscht, sondern hat es so geschrieben, dass Betroffene oder „Normalos“ lesen und verstehen können. Ich fande es gut, dass es viele praktische Tipps gab, die man gut umsetzen kann und man viel Reflektieren kann. Ich habe das Buch als Begleitbuch zu meiner Therapie genutzt. Und ich habe schon einige Themen mit meiner Therapeutin besprochen. Ich persönlich würde das Buch alleine nicht lesen, aber ihm Rahmen meiner Therapie und weil ich es mit meiner Therapeutin abgesprochen habe, habe ich sehr viele Ansätze zur Heilung und ganz viel Hintergrundwissen über Ängste bekommen. Deshalb bekommt „Stark gegen Ängste“ von mir auch verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tolles Buch mit ganz viel Hintergrundwissen über Ängste mit praktischen Tools. Das Buch kann man auch wunderbar als Begleitbuch zu einer Therapie benutzen.
Jeder Mensch kennt Ängste. Doch bei manchen nimmt die Angst einen so großen Stellenwert im Leben ein, dass sie eingeschränkt sind und Dinge vermeiden, die sie eigentlich tun wollen. Der Autor Andreas Hillert erklärt zunächst, dass die Angst genau wie andere Emotionen wichtig im Leben ist, vermutlich sogar die wichtigste Emotion überhaupt ist. Doch wir Menschen wollen nichts mit ihr zu tun haben und verdrängen sie. Kurzfristig scheint dies sinnvoll zu sein, dadurch taucht sie jedoch immer wieder auf, ohne dass sich die Situation, die einem Probleme macht, ändert. Herr Hillert beschreibt relativ zu Beginn, wie die Angst im Körper entsteht, welche physiologischen Abläufe im Körper stattfinden. Dadurch versteht man besser, was genau im eigenen Körper bei einer Angstreaktion abläuft. Immer wieder gibt es im Buch Seiten, bei den man eintragen oder ankreuzen kann, wie man selber Angst erlebt, wie die letzte Angsterfahrung war oder welche körperlichen Symptome man bei verschiedenen Angstsituationen hat. Dies ist hilfreich, um die eigenen Gedanken zu sortieren. Zudem wird bspw. die Hyperventilationsübung vorgestellt, damit man dieser sich selber und den eigenen Körper verstehen kann.
Ein zentrales Thema ist die Exposition. Dabei begibt man sich direkt in eine Situation, bei der man (erhebliche) Ängste erleidet. Hierbei ist es wichtig, dass man sich nicht ablenkt, bewusst oder unbewusst. Man muss die Angst "aushalten", was natürlich sehr schwierig und beängstigend ist. Für mich ist es jedoch sehr verständlich, dass dies eine wirksame Strategie ist. Wenn das Maximum der Angst erreicht ist, kann es nur noch besser werden. Angst kann sich nicht ins unermessliche steigern, sondern sie flacht (bei wirklich maximaler Angst) nach ca. 1 Minute ab, da der Körper dann Adrenalin und Noradrenalin komplett ausgeschüttet hat und diese Stoffe erst neu bilden muss. Wenn man sich bei einer Exposition jedoch ablenkt und die Angst erst einmal etwas sinkt, hat der Körper Zeit, dieses bisschen Adrenalin und Noradrenalin ziemlich schnell zu bilden und die Angst steigt wieder. Dadurch befindet man sich in einem Teufelskreislauf und der Stress nimmt nie wirklich ab. Wenn man eine Exposition "richtig macht" bzw. sie einem gelingt, dann entsteht Erleichterung, dass man die Situation gemeistert hat und bei weiteren Expositionen flacht die Angstkurve immer schneller ab. In dem Buch gibt es Tipps, wie man am besten eine Exposition angeht, wie z.B. dass man die jeweiligen Angstsituationen von schwach bis extrem bewertet, damit man weiß, wo man genau steht und womit man anfangen könnte. Zum Schluss geht der Autor noch auf Entspannungs- und Atemübungen, Therapien, Apps wie auch moderne Techniken ein. Stress zu reduzieren kann natürlich immer hilfreich sein und gegen Ängste helfen. Ausdrücklich warnt er selbstverständlich vor Alkohol und anderen Drogen. Diese helfen natürlich nicht gegen Angststörungen und sollten daher auf keinen als "Selbstmedikation" dienen. Auch bei verschriebenen Medikamenten sollte man aufpassen, da keine langfristig Angststörungen "heilen". Sobald man sie wieder absetzt, sind die Ängste wieder da. Daher sollte man sich lieber Expositionen aussetzen, in Therapie gehen und/oder auf anderen Wegen versuchen, besser mit Ängsten zu leben. Denn eins ist klar: Ängste gehören zu uns Menschen und beschützen uns vor gefährlichen Situationen. Doch manchmal nehmen sie Überhand und versuchen uns zu schützen, obwohl dafür gar kein Grund besteht. Die Angst ist nicht unser Feind, sondern unser Freund, der manchmal zu fürsorglich ist und über reagiert.
Andreas Hillert Stark gegen Ängste Stiftung Warentest 2024
Viel Theorie
In dem Buch gibt es sehr viel Theorie darüber, um das Thema Ängste. Sicher, man muss erst mal verstehen, warum man Angst hat, um was dagegen zu tun. Der Autor beschreibt sehr wissenschaftlich alles rund um das Thema Angst. Was man dagegen tun kann, wird auf weniger Seiten dargestellt. Wenn man das Buch in den Händen hat und was gegen Angst tun will, muss man erst mal eins: Sehr viel Lesen!
Da ich schon lange mit dem Thema Angst zu tun habe, weiß ich natürlich schon sehr viel und strebe nach einem: Nach Lösungen. Ab Seite 54 werden Panikattacken beschrieben. Oh ja, die kenne ich in und auswendig! Leider. Die Frage Herzinfarkt oder Panikattacke wurde schon mal im Krankenhaus geklärt. Das ist auch die Kritik, die ich an Ärzten haben. Sie helfen nicht, sie stellen fest, es ist eine Panikattacke, aber Tabletten dagegen zu nehmen, ist bei mir absolut sinnlos. Und die Frage ob Betroffene im Megastress sind, kann ich nur bejahen. Irgendwie hab ich immer Stress und alles macht mir Stress. Was ich sehr schlimm finde.
Es gibt einige Übungen und Diagramme im Buch, die nützlich sind. Gut finde ich auch die grüne Farbe, die sich im Buch bei einigen Texten wieder findet. Es ist zwar schon ok, dass Tabletten vorgestellt werden, aber bei mir waren sie nicht hilfreich.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Das Buch hatte so viele Erklärungen und so viel theoretisches, dass es mir schon zu viel war. Denn man wird ja damit getriggert, man hat so vieles schon selber erlebt. Daher bin ich an Lösungen und Übungen mehr interessiert. Ob mir das Buch weiter hilft, weiß ich noch nicht, weil ich schon einige Bücher zu dem Thema gelesen habe. 4 Sterne.
Der Ratgeber "Stark gegen Ängste" von Andread Hillert verspricht bereits auf dem Cover Strategien für die Handhabung von Ängsten. Der Grundsatz ist dabei schnell klar: Wer seine Krankheit kennt, kann sich damit auseinandersetzen.
Der Theorieteil zum Kennenlernen der Ängste, deren Geschichte, Ursache, Unterschiede, Studien etc. fällt dann aber leider doch sehr lang und detailliert aus. Ich selbst habe mich dabei an Arbeitsbücher aus der Uni erinnert gefühlt, bei denen die Texte mit ein Mal lesen nicht immer zu erfassen waren.
Den praktischen Teil sehe ich leider sehr skeptisch. Ich denke durchaus, dass der Autor hier aufgrund seiner Arbeit in der Klinik viel Erfahrung hat, aber die Methodik im Alleingang zu Hause zu versuchen, kann unter Umständen auch gefährlich werden. Das ist eher kliniktauglich.
Aufgrund des guten Aufbaus sowie der eingeschobenen Kurzinfos würde ich eigentlich trotzdem 3 Sterne geben. Ich sehe es jedoch als problematisch, dass der Autor-wie bei Sachbüchern üblich- sich bei anderen Autoren bedient hat und auch Studien etc erwähnt. Es gibt jedoch keine Quellenangaben, da dies laut dem Autor zu viel geworden wäre. Dies ist als Vermerk im Buch zu finden. Aus diesem Grund werden es 2 Sterne.