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Alles wird gut – nur anders: Geschichten aus dem Jahr 2037
Der 18-jährige Paul und seine Wahlgroßeltern entführen uns in den Alltag und die Gesellschaft des Jahres 2037. Die Welt ist geprägt von Tiny Lofts, autonomen Solarautos und Retrorestaurants ohne Servierroboter. Perureisen finden im Metaverse statt, Bademeisterdrohnen schweben über Baggerseen, und Roboter erklimmen den Mount Everest.
Drei Generationen kämpfen um das wahre Leben und die richtige Politik. Um Umweltschutz, Energiewende, Klimatribunal, Digitalisierung, Innovationsstau, Turbokapitalismus, Postwachstum, Grundeinkommen, Digitalsteuer, bezahlte Klimaleugner, Fake News und die Gestaltung der Zukunft.
In einer einzigartigen Erzählung aus Information und plausibler Fiktion entfaltet sich die Geschichte in gemeinsamen Erlebnissen, Zeitreisen und Dialogen. Rainer Grießhammer nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise, bei der alle Ereignisse bis 2023 real sind und alles danach kreativ erfunden wurde. Er provoziert zum Nachdenken, welche Zukunft wir haben wollen und wie wir uns dafür engagieren.
Drei Generationen kämpfen um das wahre Leben und die richtige Politik. Um Umweltschutz, Energiewende, Klimatribunal, Digitalisierung, Innovationsstau, Turbokapitalismus, Postwachstum, Grundeinkommen, Digitalsteuer, bezahlte Klimaleugner, Fake News und die Gestaltung der Zukunft.
In einer einzigartigen Erzählung aus Information und plausibler Fiktion entfaltet sich die Geschichte in gemeinsamen Erlebnissen, Zeitreisen und Dialogen. Rainer Grießhammer nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise, bei der alle Ereignisse bis 2023 real sind und alles danach kreativ erfunden wurde. Er provoziert zum Nachdenken, welche Zukunft wir haben wollen und wie wir uns dafür engagieren.
Kindle Edition
Published March 7, 2024
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Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
August 25, 2025
Die Idee ist gut, die Umsetzung so lala. Es handelt sich um ein Zukunftsszenario, das von Grießhammer semi-fiktional geschildert wird. Laut Klappentext sind alle Ereignisse bis einschließlich 2023 Tatsachenschilderung, alles danach ein mögliches Zukunftsszenario. Das Buch hat narrative Elemente (ein bevorstehendes Klimatribunal nach Vorbild des Russell-Tribunal), es dominieren jedoch kurze Alltagsvignetten zu Strom, Arbeiten, Wohnen, Verkehr, Ernährung, Bildung, Digitalisierung und Robotisierung, Zusammenleben über die Generationen hinweg u.a. Im Bereich der Digitalisierung und Robotisierung gibt es durchaus distopische Elemente, der Rest ist wohl bewusst und mit voller Absicht utopisch. Das Personal besteht dabei aus drei Paaren aus drei Generationen, der Erzähler ist ein Alter Ego von Grießhammer: Ulrich aus der ältesten Generation trägt Grießhammers zweiten Vornamen als Rufnamen. Grießhammer war bei Erscheinen des Buchs 70/71 Jahre alt und wird 2037 83/84 Jahre alt sein. Er hat daher realistische Chancen, seine Zukunftsvision mit der Realität abgleichen zu können.
Da das Buch gerade einmal ca. 15 Jahre in die Zukunft blickt, ist die Welt vergleichsweise unverändert: Es ist (etwas) heißer, Malaria ist in Deutschland angekommen, aber der Wohlstand wurde erhalten. Die Digitalisierung hat mindestens genauso viele Veränderungen erzeigt wie die grüne Transformation. Und das kam so: 2027/28 gab es eine Reihe von "Natur"katastrophen, die zu vorgezogenen Bundestagswahlen führten, in denen Grün-Rot + eine neue Partei "Die Zukunft" die Mehrheit erringen. Weder EU noch andere internationale Faktoren können die grüne Transformation stoppen, die mit Deutschland als Vorreiter an Fahrt aufnimmt.
Nun aber zu den Schwächen: Das Buch will zeigen, wie uns die Zukunft gelingen könnte, und das führt zu einem Shiny-Happy-People-Brei, in dem alle ihre Probleme mit etwas Nachdenken und emotionaler Intelligenz lösen. Selbst Trennungen haben nur gute Seiten und erfolgen in aller Freundschaft. Das Buch will zeigen, wie der Alltag aussieht, und blendet daher alle Grundsatzfragen – wie: Was ist eigentlich das Problem beim Klimawandel, warum tun wir nicht, was zu tun ist? – aus. Nach der Lektüre erscheint die absichtliche und nicht zu stoppende Selbstverbrennung der Menschheit noch rätselhafter und unverständlicher, als sie ohnehin schon ist. Brauchen wir wirklich "nur" 18 Monate Dürre mit Wasserknappheit und einer tödlichen Hitzewelle sowie wenige Starkregenereignisse, um auf den Pfad der Einsicht zu wechseln? Das Buch ist literarisch zu bequem: Die Zukunft wird nicht erzählt, sondern fast ausschließlich durch Dialoge vermittelt. Noch dazu werden die verschiedenen Sektoren wie in einem Sachbuch nacheinander abgehandelt und nicht in eine Handlung eingewoben. Das wirkt über mehr als 200 Seiten ermüdend.
Ich habe das Buch dann bei "non-fiction" einsortiert. Verstanden als ein Sachbuch mit unkonventionellem Format halte ich es für lesenswert, als Roman mit Tatsachenbezug nicht.
Da das Buch gerade einmal ca. 15 Jahre in die Zukunft blickt, ist die Welt vergleichsweise unverändert: Es ist (etwas) heißer, Malaria ist in Deutschland angekommen, aber der Wohlstand wurde erhalten. Die Digitalisierung hat mindestens genauso viele Veränderungen erzeigt wie die grüne Transformation. Und das kam so: 2027/28 gab es eine Reihe von "Natur"katastrophen, die zu vorgezogenen Bundestagswahlen führten, in denen Grün-Rot + eine neue Partei "Die Zukunft" die Mehrheit erringen. Weder EU noch andere internationale Faktoren können die grüne Transformation stoppen, die mit Deutschland als Vorreiter an Fahrt aufnimmt.
Nun aber zu den Schwächen: Das Buch will zeigen, wie uns die Zukunft gelingen könnte, und das führt zu einem Shiny-Happy-People-Brei, in dem alle ihre Probleme mit etwas Nachdenken und emotionaler Intelligenz lösen. Selbst Trennungen haben nur gute Seiten und erfolgen in aller Freundschaft. Das Buch will zeigen, wie der Alltag aussieht, und blendet daher alle Grundsatzfragen – wie: Was ist eigentlich das Problem beim Klimawandel, warum tun wir nicht, was zu tun ist? – aus. Nach der Lektüre erscheint die absichtliche und nicht zu stoppende Selbstverbrennung der Menschheit noch rätselhafter und unverständlicher, als sie ohnehin schon ist. Brauchen wir wirklich "nur" 18 Monate Dürre mit Wasserknappheit und einer tödlichen Hitzewelle sowie wenige Starkregenereignisse, um auf den Pfad der Einsicht zu wechseln? Das Buch ist literarisch zu bequem: Die Zukunft wird nicht erzählt, sondern fast ausschließlich durch Dialoge vermittelt. Noch dazu werden die verschiedenen Sektoren wie in einem Sachbuch nacheinander abgehandelt und nicht in eine Handlung eingewoben. Das wirkt über mehr als 200 Seiten ermüdend.
Ich habe das Buch dann bei "non-fiction" einsortiert. Verstanden als ein Sachbuch mit unkonventionellem Format halte ich es für lesenswert, als Roman mit Tatsachenbezug nicht.
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