Aufstehen oder noch mal umdrehen? Marmelade oder Honig? Bus oder Fahrrad? Kino oder Couch? Nichts als Entscheidungen, von frühmorgens bis spät in die Nacht, Tag für Tag, immer. Nicht jeder weiß sofort, was im entscheidenden Moment gut für ihn ist. Die Psychoanalytikerin und Erfolgsautorin Maja Storch zeigt auf leicht verständliche und humorvolle Art, wie wir im Alltag Entscheidungen besser treffen: Mit Intuition und Gefühl! Je besser wir die Signale unseres Körpers verstehen, umso glücklicher werden wir mit unseren Entscheidungen sein.
Heel interessant boek over hoe je gelukkiger kan worden van de keuzes die je maakt. Voor iemand die zelf heel slecht is in kiezen en lang twijfelt over dingen zaten er zeker veel goeie tips bij. Vooral veel theorie van deze (universitair) schrijfster over hoe je hersenen werken en waarom. Soms wat langdradig en het enige minpunt is dat het boek wat oud is (2003) en je dat merkt aan het taalgebruik (spreekt de lezer bijv. aan met ‘u’). Verder zou iedereen een samenvatting van de theorie uit dit boek kunnen gebruiken!
Hat sich im Nu gelesen dieses Buch. Genau die richtige Dosierung von theoretischer Erklärung, praktischen Beispielen und Anwendungstipps. Bereits im ersten Teil lässt sich erahnen, worauf die praktische Anwendung hinauslaufen wird. Die anschliessende Erläuterung ist dadurch intuitiv sofort verständlich.
Eine weiterführende Frage die ich mir stellte: Können somatische Marker basierend auf dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis nicht auch ungerechtfertigt sein? Beispielsweise wenn die Situation, die der Speicherung zum Ursprung liegt, sich nicht aufgrund äusserer Umstände negativ auf das eigene Wohlbefinden ausgewirkt hat, sondern wegen eigener Unsicherheiten. Ein hypothetisches Beispiel: Ein vergangenes Ereignis hat dazu geführt, dass ich eine unglaubliche Angst habe vor Hunden. Jedes Mal wenn ich einen Hund sehe, beginne ich zu zittern (ein negativer somatischer Marker). Die Entscheidung die ich nun fällen muss: Halte ich mich von dem Hund fern oder ist er keine Gefahr? Rational gesehen ist es völlig übertrieben, sich aufgrund einer einzelnen negativen Erfahrung von allen Hunden fernzuhalten. Trotzdem vermittelt uns das emotionale Erfahrungsgedächtnis diese Information.
Wie kann mit diesem Hintergrundgedanken vollständiges Vertrauen in unsere somatischen Marker gesetzt werden?
Ich finde, diese Frage hätte klarer adressiert werden sollen. Es wird zwar beschrieben, dass das emotionale Erfahrungsgedächtnis auf unser Wohlbefinden aus ist, jedoch nicht direkt erwähnt, dass dies in manchen Situationen nicht gleichgesetzt werden kann mit dem Wohlergehen auf lange Sicht.
Natürlich ist mir bewusst, dass sich dieses Buch vermehrt an die Menschen richtet, die ihre somatischen Marker erst gar nicht wahrnehmen können (Körperlose) oder solche, die diese ständig ignorieren (die Unsicheren). Bei beiden Gruppen sollte die Priorität natürlich sein, die somatischen Marker überhaupt erst wahrzunehmen und vermehrt auf sie zu hören, da ihre Wichtigkeit im Entscheidungsprozess definitiv nicht abzustreiten ist. Das vermittelt das Buch sehr gut. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es auch genau diese beiden Gruppen sind, die sich am ehesten mit der aufgeführten Thematik beschäftigen würden. Insbesondere für die Unsicheren (warum bin ich wohl auf diesen Gedanken gekommen🙃) könnte dies zu einem Problem werden. Für sie gilt es, Vertrauen in ihr körperlichen Wahrnehmungen zu bekommen. Dies wird deutlich erschwert durch die Einsicht, dass somatische Marker auch "falsch" sein könnten. Deshalb hätte ich mir eine Erläuterung dazu gewünscht.
Die Thematik wird meiner Meinung nach indirekt angedeutet durch das Schema des Entscheidungsprozesses: Frage -> Bedürfnisse/Wünsche (Unbewusstes) -> Analyse/Abwägen (Bewusstes) -> somatischer Marker Der Verstand sollte hierbei nicht nur der Abwägung von Pro und Kontra dienen, sondern auch der Überprüfung von Bedürfnissen und Wünschen: Verknüpfe ich gerechtfertigterweise positive oder negative Erfahrungen mit Situationen dieser Art? Oder versuche ich etwas zu meiden, das eigentlich toll sein könnte?
Nun stellt sich die Frage inwiefern der somatische Marker, der zum Ende des Entscheidungsprozesses folgt und das Stop/Go gibt, dieser vom Verstand durchgeführten Überprüfung unterliegt: Passt er sich daran an oder orientiert er sich lediglich am emotionalen Erfahrungsgedächtnis?
Ein blindes Vertrauen in somatische Marker scheint auf jeden Fall nicht empfehlenswert.
Für wen ist dieses Buch? Ich würde sagen für alle, die ein Körpergefühl/Bauchgefühl entwickeln und sich mehr auf dieses verlassen wollen.
In der ersten Hälfte des Buches wurden nahezu nur Studien/Erkenntnisse des Neurowissenschaftlers Damasio erläutert. Die Enterprise-Vergleiche waren meiner Meinung nach nicht nötig, ebenso die Umwandlung zu einem weiblichen Captain Kirk, einfach nur der Repräsentation wegen.
Der Schreibstil war in Ordnung, auch wenn es sich an einigen Stellen wie eine Hausarbeit gelesen hat. Außerdem wurden teilweise merkwürdige Ausdrucksweisen ("permanente Selbstvergewaltigung", wenn es darum geht, dass man seine Gefühle/Körpersignale mit Verstand, Disziplin und Selbstkontrolle in den Griff kriegen will) verwendet.
Bei einigen Zeichnungen wäre es zuträglich gewesen, wenn sie farbig oder zumindest unterschiedlich gemustert und nicht in unterschiedlichen grauen Farbabstufungen gehalten.
Das Buch lässt sich mit dem Satz der Autorin zusammenfassen: Psychisches Wohlbehagen entsteht, wenn die Bewertung aus dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis - die unbewusste Bewertung - und die Analyse des Verstandes - die bewusste Bewertung - zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen.
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Einfach und verständlich geschrieben; Hintergrundwissen in genau richtigem Maße und praktische Anweisungen, die zwar eher oberflächlicher Natur waren, aber für mich momentan absolut perfekt. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Die ersten 80 Seiten haben sich für mich sehr zäh, beziehungsweise langwierig angefühlt. Deswegen habe ich auch relativ lange für dieses Buch gebraucht. Doch was Maja Storch auf den letzten Seiten abliefert ist absolut genial. 4,5/5 Sternen. Tolles Buch, es lohnt sich dranzubleiben.
An excellent book, it explains the psychological concepts of making decisions quite well and it's also quite easy to understand. At the end it also includes a self test which is quite useful.