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Tage im August (Transfer Bibliothek)

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Die Sonne brennt unbarmherzig, heiß sind die Tage am Meer.
Auf Anna wartet die lang ersehnte Freiheit. Es ist Sommer 1943. Endlich holt der Vater die Vierzehnjährige und ihren jüngeren Bruder aus dem Nonneninternat ab, um die Ferien in einem Badeort in der Nähe von Rom zu verbringen. Anna ist hungrig nach Welt, sie will wissen, wie Liebe wirklich geht. Während das Dröhnen der Jagdbomber am Himmel die schläfrige Stille der Tage durchbricht, lernt sie in der Badeanstalt Savoia die gierigen Blicke junger wie alter Männer kennen und macht ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Anna will das Unbekannte erfahren …
Die Kunst der großen Autorin, über das zu schreiben, worüber andere schweigen.

Lakonisch, verstörend, das Romandebüt der größten lebenden Schriftstellerin Italiens.

236 pages, Kindle Edition

Published February 23, 2024

4 people want to read

About the author

Dacia Maraini

249 books262 followers
Dacia Maraini is an Italian writer. She is the daughter of Sicilian Princess Topazia Alliata di Salaparuta, an artist and art dealer, and of Fosco Maraini, a Florentine ethnologist and mountaineer of mixed Ticinese, English and Polish background who wrote in particular on Tibet and Japan. Maraini's work focuses on women’s issues, and she has written numerous plays and novels.

Alberto Moravia was her partner from 1962 until 1983.

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13 reviews
February 1, 2026
Der Roman hinterlässt insgesamt einen eher durchwachsenen Eindruck.
Die Handlung bleibt über weite Strecken sehr zurückhaltend und bietet nur wenige wirkliche Entwicklungen.
Positiv hervorzuheben ist jedoch die Atmosphäre: Die Stimmung der Kriegszeit wird glaubwürdig vermittelt, allerdings ohne dass politische Fragen dabei stark in den Vordergrund rücken.
Thematisch bleibt der Text für mich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Besonders das Motiv der Emanzipation tritt nur sehr undeutlich hervor und entfaltet keine nachhaltige Wirkung. Auch sprachlich konnte mich der Roman nicht überzeugen. Gerade zu Beginn empfand ich den Stil eher als störend denn als einladend. Insgesamt ein Roman mit guter Grundstimmung, der mich inhaltlich und sprachlich jedoch nicht wirklich erreichen konnte.
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