Die vielleicht schrecklichste, monströseste, grausamste Schlacht der Weltgeschichte.
Zwei Millionen Tote, Verwundete, Vermisste auf beiden Seiten. Von ca. 500.000 Einwohnern lebten Ende 1942 nur noch 1515 in Stalingrad.
Hinter den Zahlen verbergen sich furchtbare Einzelschicksale, jedes ein Universum an Leid und Schmerz. Genau solchen individuellen Geschichten aus dem Schlachthaus Stalingrad hat Christoph Fromm bereits 2013, in seinem erfolgreichen Historienroman, "Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben" Raum geboten. Daraus resultierte ein erschütterndes Portrait, das mehr mitnimmt und bewegt, als jede Statistik, Zahl oder Dokumentation es könnte.
Anlässlich des 80-igsten Jahrestages der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad hat sich der Autor erneut mit dem Thema Stalingrad beschäftigt. Im exklusiven Vorwort dieser Neuauflage zieht Fromm erschreckende Parallelen zur Gegenwart und veröffentlicht einen wichtigen Teil seiner Recherchegrundlage – Originalbriefe seiner Mutter an ihren Verlobten, einen Soldaten an der Front.
Christoph Fromms erneuter Blick in die Vergangenheit könnte aktueller nicht sein und wird mit Sicherheit auch alteingesessene "Stalingrad" Leser*innen neu überraschen!
Christoph Fromm wurde am 17. Juli 1958 in Stuttgart, Bad Cannstatt geboren. Er wuchs in Ludwigsburg auf und bereits während der Schulzeit begann er mit den ersten Schreibversuchen. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Während des Studiums arbeitete er als Kameraassistent und Beleuchter, seit 1983 dann erfolgreich als Drehbuchautor.
Er schrieb unter anderem für Dominik Graf die Kinofilme „Treffer“, „Die Katze“, „Spieler“. Für sein Drehbuch „Sierra“ erhielt er 2006 den Deutschen Drehbuchpreis. Der Dreiteiler „Die Wölfe“, den sein Bruder Friedemann Fromm inszenierte, wurde 2009 mit dem International Emmy Award und 2010 mit dem Grimmepreis ausgezeichnet.
2006 gründete er den Primero Verlag. Dort veröffentlichte er die Romane „Die Macht des Geldes“, „Stalingrad – Die Einsamkeit vor dem Sterben“ und „Amoklauf im Paradies“. 2013 entstand gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann der Polizeiruf „Der verlorene Sohn“, der viel Aufmerksamkeit erregte. 2014 schrieb er, ebenfalls für seinen Bruder, die sechsteilige Fernsehserie „Die Stadt und die Macht.“ Im Oktober 2020 erschien die Satire "Das Albtraumschiff - Odyssee eines Drehbuchautors".
2017 erschien mit „Ennos gefährliche Reise“, der erste Band der Kinderbuchreihe „Gottfried, der Turborabe“, die die Themen Flucht und Integration auf kindgerechte und humorvolle Art und Weise behandelt, ohne sie zu verharmlosen. Christoph Fromm liest daraus mit großem Erfolg an zahlreichen Schulen. Das nächste Buch „Ennos allerbester Freund“ erschien im Februar 2019. Das dritte Buch "Enno und Kira zeigen es allen" erschien im März 2020.
Christoph Fromm lebt und arbeitet in München. Er unterrichtet auch seit 1992 an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2003 leitet er dort gemeinsam mit Franziska Buch die Drehbuchabteilung.