Liebe kann schmerzhaft sein - und manchmal sogar tödlich.
Bei einem Hausbesuch fünf Leichen vorfinden und in einen Mordfall involviert werden? Definitiv das Letzte, was Sozialarbeiterin Allison Cavanaugh gebrauchen kann. Aber nicht nur das, sie bekommt dubiose Drohnachrichten und der unnahbare Detective Christian Coben weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite. Um ihr eigenes Leben zu retten und den Mörder zu finden, muss sie mit Christian zusammenarbeiten, auch wenn dieser eigene Geheimnisse vor ihr versteckt hält, und es nicht einfacher wird, als zwischen ihnen plötzlich Funken sprühen.
Findet Allison am Ende den wahren Schuldigen, bevor er sie in die Finger bekommt, oder macht sie die Liebe wortwörtlich blind?
Liz Rosen veröffentlicht erotische Liebesromane mit Thriller-Elementen und einer großen Portion Liebe, die in regelmäßigen Abständen erscheinen. Ihre Storys bestehen aus Herzschmerzmomenten, einer Prise Humor und vielen ernsten Problemen, die spätestens beim garantierten Happy End von den Protagonisten gemeistert werden.
Allison verdient ihre Brötchen als Sozialpädagogin. Als sie zu einer ihrer Schützlinge fährt, wird sie in einen grausamen Mord verwickelt und muss mit Detective Christian Coben den Mörder finden.
Diesmal hat Liz sich für einen Psychothriller mit Liebesgeschichte entschieden, fernab der Dark (Fantasy) Romance, die ich von ihr kenne. Denn es wird recht wenig spicy, dafür aber super spannend und blutig.
Allison fand ich sehr realitätsnah, besonders, was ihre soziale Berufung angeht. Liz thematisiert, wie schwierig es ist, die Schicksale von Menschen nicht zu nah an sich heran zu lassen. Außerdem macht es darauf aufmerksam, dass in der Branche dringend Fachkräfte gesucht werden und welche Folgen es für junge Menschen hat, wenn ihnen nicht geholfen werden kann.
Die Auflösung der Morde macht eine sehr gute Entwicklung durch. Nichts passiert zu vorhersehbar und es gibt Hürden für Christian und Allison, kein einfaches Durchspazieren und kein Zuspielen von perfekt gelegten Hinweisen.
Liz versteht es logische Schlussfolgerungen zu vermitteln und natürlich auch, Menschen Grausamkeiten anzutun. So ist das Buch eher weniger für zart besaitete Lesende geeignet, aber wer Liz kennt weiß, dass es bei ihr nie Cosy und süß von statten geht.
Die Liebesgeschichte passt perfekt in die Story rein. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass ich jetzt lieber eher die Ermittlungen verfolgt hätte, anstatt Geknister.
Ich hatte wirklich spannende Lesestunden und habe das Buch in einem Rutsch weggelesen. Sehr gut strukturiert und sehr gut durchdachter Romantic Thriller.
"Dark Circle" aus der Feder von Liz Rosen konnte mich durch den Klappentext neugierig machen und ansprechen. Da ich schon ein paar Bücher der Autorin gelesen habe und ich weiß das ihre Bücher bisher spannend waren, habe ich mich auch schon bei diesem Buch auf Spannung gefreut. Ich wurde dabei auch nicht enttäuscht. Schon der Prolog fängt blutig an und war spannend. Danach lernt man die Sozialarbeiterin Allison kennen. Sie liebt ihren Job und das Leben der Kinder liegt ihr sehr am Herzen. Nicht immer trifft sie bei ihrem Job auf Zustimmung und so muss sie sich einiges anhören und über sich ergehen lassen. Als ihr ein neuer Fall aufgezwungen wird, erkennt sie die Familie wieder. Sie begleitet diese Familie schon seit Jahren und hat ein enges Vertrauensverhältnis zu ihnen aufgebaut. Als sie dort zu ihrem Termin erscheint, ahnt sie schon nichts gutes. Sie findet sich in einem Mordfall wieder. Der ermittelnde Detective Coben denkt, sie wäre die Täterin oder der Vater der Familie, da alles auf so eine Tat hindeutet. Als dann die jüngsten Mädchen der Familie im Keller gefunden wird, bekommt der Fall eine ganz andere Richtung. Allison ist in Gefahr und die Morde haben etwas mit ihr zu tun. Gleichzeitig will sie und Coben den wahren Täter finden, doch zwischen beiden Knistert es gewaltig.
Allison war mir sofort sympathisch. Sie war mutig, selbstbewusst und hat vorallem viel stärke bewiesen. So einen Anblick geht einfach nicht vorbei, aber sie blieb standhaft und hat in dem Moment nur an die überlebenden Kinder gedacht. Sie war die Vertrauensperson zu den Kindern. Durch ihre eigene Vergangenheit, liegt ihr das Wohl der Kinder sehr am Herzen. Ihre anfängliche Abneigung gegenüber Christian Coben konnte ich daher auch sehr gut verstehen. Christian Coben konnte ich erstmal nicht einschätzen. Er hatte etwas unscheinbares an sich. Nach und nach wurde er mir dann doch noch sympathischer. Tatsächlich hat er nur seinen Job gemacht und als Detective ist man skrupellos und muss jede Vermutung auf den Grund gehen. Das beinhaltet auch, die Vermutung gegenüber Allison. Schnell wird ihm aber klar, das sie nichts damit zu tun hat, nur ihre Vergangenheit ist Schuld daran. Coben trägt dabei auch ein Geheimnis mit sich herum. Zwischen Allison und Coben beginnt es immer mehr zu Knistern, gleichzeitig begeben sich beide auf Spuren Suche und vorallem auf die Suche nach dem wahren Mörder.
Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Man hat die Möglichkeit die Story aus drei verschiedenen Sichtweisen zu lesen. Zum einen aus der Sicht von Allison und Coben und zum anderen auf die Sicht der unbekannten Person. Dabei wird es blutig und brutal. Das Buch enthält dementsprechend ein paar Triggerpunkte die man definitiv beachten sollte. Die Story ist Spannungsgeladen und gleichzeitig ist man am Rätseln, wer hinter der unbekannten Person steckt. Man bekommt einzelne Puzzleteile, die man am Ende zu einem ganzen Puzzle zusammen setzt. Der Schlagabtausch zwischen Coben und Allison lockert die Story ein wenig auf, bevor es wieder spannend weitergeht. Ich dachte anfangs, das man den Spannungsbogen nicht weiter steigen kann. Da habe ich falsch gedacht. Die Autorin schafft es, die Story nochmal spannender zu machen und packender. Als Epilog erhält man eine ruhige Szene, die durchaus humorvoll war und sogar Spicy war. Liz hat es sich aber auch nicht nehmen lassen, alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Vom schaurigen, kalten Keller, bis hin zum Haus ihres Vaters, war alles bildgewaltig beschrieben. Das Buch hatte ich so schnell verschlungen und die Story musste ich nochmal im Kopf Revue passieren lassen. Es hat von mir definitiv eine Leseempfehlung verdient.
Nachdem ich den Klappentext verschlungen hatte, war ich wirklich gespannt auf den Inhalt des Buches. Doch was mich letztendlich erwartete, hat mich allerdings komplett überrascht.
Aber von Anfang an... Allison ist eine sehr empathische, kluge, junge Frau, die seit 15 Jahren als Sozialarbeiterin arbeitet, spezialisiert auf das Wohl von Kindern in Familien. Wenn ein Sozialarbeiter gerufen wird, weiß man, dass es den Kindern oft nicht gut geht. Allison wird mit den verschiedensten Problemen konfrontiert, und als Mutter musste auch ich mehr als einmal tief durchatmen. Es geht ihr ähnlich, denn sie hat über die Jahre viele Fälle zu nah an sich herangelassen und ist daher ausgebrannt. Das Gefühl der Hilflosigkeit angesichts dieser menschlichen Tragödien verschlimmert sich, als der erste Mord passiert.
Christian Coben ist der intelligente und gutaussehende Detective aus London. Er betritt die Bildfläche nach dem ersten Mord, aus mehr Gründen als nur beruflichen. Es war interessant zu beobachten, wie er eine harte, eiskalte Fassade aufrechtzuerhalten versucht, obwohl es in seinem Inneren ganz anders aussieht.
Liz Rosen hat mich mit diesem Buch wirklich überrascht. Ich hatte nicht mit einer solchen Geschichte gerechnet. Ihr Schreibstil ist wie immer großartig, flüssig und bildhaft, ohne sich in Details zu verlieren. Doch in diesem Buch steht nicht die Liebesgeschichte oder der Spice im Vordergrund. Beides ist vorhanden, spielte für mich aber nicht die Hauptrolle. Es geht vor allem um die Missstände in Familien, um menschliche Abgründe, die mein Mutterherz berührt haben, und um Morde mit viel Blut, die ein Psychopath in seinem Wahn begeht. Normalerweise erwähne ich in Rezensionen nicht, dass Triggerwarnungen beachtet werden müssen, aber hier rate ich jedem, der auf irgendeine Weise traumatisiert wurde oder keine starken Nerven hat, sich darauf einzustellen. Die Geschichte ist intensiv und Gänsehaut verursachend durch Liz' Erzählweise und die Perspektivwechsel. Denn es wird nicht nur aus der Sicht von Allison und Christian erzählt, sondern auch aus der Sicht von X. Das hat die Geschichte für mich viel greifbarer gemacht, wodurch ich den Abstand zu den Charakteren verloren habe. Dieses Buch hallt noch so intensiv nach, dass ich sicher bin, es wird mir lange in Erinnerung bleiben.
⭐Fazit:⭐
Liz Rosens hat hier eine wirklich fesselnde Geschichte, die tief in familiäre Abgründe eintaucht und mit unerwarteten Wendungen überrascht, geschrieben. Ihre intensive Erzählweise und die vielschichtigen Charakterperspektiven machen das Buch zu einem wahnsinnig spannendes Leseerlebnis, das stark beeindruckt und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Klappentext: »Liebe kann schmerzhaft sein - und manchmal sogar tödlich.
Bei einem Hausbesuch fünf Leichen vorfinden und in einen Mordfall involviert werden? Definitiv das Letzte, was Sozialarbeiterin Allison Cavanaugh gebrauchen kann. Aber nicht nur das, sie bekommt dubiose Drohnachrichten und der unnahbare Detective Christian Coben weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite. Um ihr eigenes Leben zu retten und den Mörder zu finden, muss sie mit Christian zusammenarbeiten, auch wenn dieser eigene Geheimnisse vor ihr versteckt hält, und es nicht einfacher wird, als zwischen ihnen plötzlich Funken sprühen. Findet Allison am Ende den wahren Schuldigen, bevor er sie in die Finger bekommt, oder macht sie die Liebe wortwörtlich blind?«
Allison Cavanaugh liebt ihren Beruf als Sozialarbeiterin, indem sie bewirken kann, dass Kinder aus schwierigen Umständen Perspektiven ermöglicht werden. Allison ist eine starke Frau, die nicht viel Wert darauf legt, was andere von ihr denken. Sie hat einige Narben aus ihrer eigenen Kindheit zurückbehalten, innerlich wie äußerlich. Auch Detective Christian Coben, der sich erst kürzlich nach Brighton versetzen hat lassen, trägt dunkle Erinnerungen mit sich herum. Christian macht einen kühlen und unnahbaren Eindruck auf Allison und sie findet ihn äußerst unsympathisch. Die Figuren sind detailliert beschrieben, sie weisen vielschichtige Charaktereigenschaften auf und verhalten sich nachvollziehbar. Auch wenn mir persönlich das Verhalten nicht immer zugesagt hat, waren die Aktionen realistisch und mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit in Einklang zu bringen. Die Interaktion zwischen den beiden Hauptprotagonisten sprüht nur so vor Emotionen, auch wenn sich beide das nicht eingestehen wollen. Der Schreibstil ist klar und sehr gut verständlich, die fesselnde Handlung zieht den Leser bereits auf den ersten Seiten in den Bann. Die Spannung hält sich bis zum Schluss aufrecht, was mich sicherlich einige abgekaute Fingernägel gekostet hat. Insgesamt gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für Suspense-Fans! Die Triggerwarnungen sollten unbedingt vorab beachtet werden. 5 von 5 Tabularasas.
"Dark Circle" hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen.
Allison ist eine unglaublich starke Frau, die als Sozialarbeiterin mit Familien in schwierigen Verhältnissen arbeitet. Trotz ihrer eigenen traumatischen Vergangenheit setzt sie alles daran, anderen zu helfen. Diese Stärke und ihr Mitgefühl haben mich sehr beeindruckt. Detektiv Coben - war mir anfangs recht unsympathisch – ein echter Sturkopf, der sich wie ein Arsch benimmt. Aber je mehr ich über ihn erfuhr, desto mehr konnte ich seine Handlungen verstehen. Die Dynamik zwischen Allison und Coben war ein zusätzlich super aufregend: sie konnten sich anfangs null leiden, aber nach und nach kam das heiße Knistern zwischen den Beiden hervor (klassisch haters to lovers).
Liz versteht es meisterhaft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die mich beim Lesen richtig gefesselt hat. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, und als es schließlich zum Showdown kommt - boom, Buch direkt weg gesnackt. Ich fands super, dass auch soo nice aufgelöst wurde! "Dark Circle" ist keine leichte Kost. Es führt dich in die Abgründe der menschlichen Seele, doch Liz schafft es, eine Balance herzustellen, indem sie eine slow-burn Lovestory einbaut, die aufregend war.
Fazit: Ich fands mega – spannend, berührend und mitreißend bis zur letzten Seite. Wenn du Thriller mit emotionaler Tiefe und einer Prise Romance magst, kann ich dir "Dark Circle" nur ans Herz legen.
Allison hat sich aus den Fängen der Sekte ihres Vaters befreien können. Nun hilft sie als Sozialarbeiterin Familien in schwierigen Situationen. Als ein paar grausame Morde geschehen, weicht ihr der Detective Christian Coben nicht mehr von der Seite. Zwischen ihnen fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken✨️
Allison hat viel erlebt, aber gibt einfach alles um anderen zu helfen. Es überrascht mich nicht, dass ihr das irgendwann zu viel wird, aber sie kämpft weiter. Das beeindruckt mich. Christian hat seinen Bruder verloren, ein Fall, den er nie lösen konnte. Er kommt zu Beginn ziemlich kalt rüber und man muss erst mit ihm warm werden, dann versteht man ihn besser. Ich mochte ihn dann tatsächlich ganz gern.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen. Es wird anschaulich beschrieben, man findet aber erst nach den ersten paar Kapiteln in die Geschichte rein. Am Anfang musste ich mich erstmal durchkämpfen, der hat mich nicht packen können. Mit jedem Kapitel und jeder Seite wurde es jedoch besser. Das Cover finde ich fantastisch, schön düster und absolut passend zur Geschichte.
Ich kann das Buch einem Thriller Liebhaber, der dabei auch ein bisschen Liebe und Spice mag, wirklich empfehlen. Ich hatte das Buch sehr schnell durch!
Ich bin schon lange großer Fan von Liz' Büchern, und auch mit ihrem neuesten hat sie mich abgeholt und überzeugt... Auch wenn es dieses Mal in eine andere Richtung geht, ich würde schon fast meinen, es könnte etwas aufs Gemüt schlagen... Also bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten! Allison und Detectiv Coben treffen hier aufeinander. Allison als Sozialarbeiterin trifft bei einem Hausbesuch auf Leichen und somit auf Coben. Dubiose Drohungen und der Wunsch den Mörder zu finden führt die Beiden unausweichlich zusammen. Ein düsterer und nervenaufreibender Weg, durch menschliche Abgründe erwartet uns. Meist eskaliert es, wenn Menschen meinen Gott spielen zu wollen, dann wird es brutal, düster und wirklich grausam. Ich finde Liz hat sich mit dem neuen Buch, und auch mit der Thematik wieder selbst übertroffen. Auch das Cover finde ich wieder echt ansprechend es verrät schon, dass es wieder düster und brutal wird. Aber schlussendlich siegt doch meist das Gute. Das Buch ist super aufgebaut, sehr fesselnd extrem spannend, emotional und so richtig aus dem Leben erzählt..
ich dachte ursprünglich ich hätte ein dark romance buch gekauft, wars aber nicht (auf positive art und weise) das buch ist echt gut und spannend geschrieben ich würde es weiterempfehlen