Emma ist fast 16 und chattet am liebsten stundenlang mit ihren Freundinnen – wehe, es stört sie jemand dabei! Für so etwas Banales wie Mithilfe im Haushalt ist da keine Zeit. Doch als Emma richtig Mist baut, platzt ihren Eltern der Kragen. Sie canceln ihre Ferienreise und verdonnern sie zu sechs Strafwochen in Rom, wo Emma in der Pension ihrer Tante arbeiten soll: putzen, Frühstück machen, Sklave für alles sein. Emma sträubt sich mit Haut und Haaren …
… und dann verpasst sie den Flug! Sie kann in Köln bleiben und mit dem coolen Skater Oscar abhängen. Emma ist überglücklich. Wenn sie mit Oscar in der Eisdiele sitzt, schmilzt nicht nur das Eis in der Waffel, sondern auch ihr Herz …
… denn Rom ist laut, dreckig und einfach nur furchtbar. Doch dann läuft ihr immer wieder derselbe hübsche Junge über den Weg: Leo. Leo zeigt ihr ein ganz anderes Rom ― ein Rom mit verwunschenen Gärten, romantischen Plätzen und der besten Eisdiele der Welt. Und plötzlich will Emma gar nicht mehr zurück …
Eine, nein, zwei amüsante, witzige und romantische Liebesgeschichten für alle, die an das Schicksal glauben: Egal wie das Leben so spielt, der Richtige für dich läuft dir ganz bestimmt über den Weg ― irgendwann, irgendwo. Eine zauberhafte Sommergeschichte mit zwei möglichen Verläufen, zwei süßen Jungs und einem Happy End
Emmas Herzdilemma - eine romantische Geschichte mit 2 möglichen Verläufen - das hat mich neugierig gemacht. Das Konzept, eine Geschichte mit verschiedenen Verläufen zu erzählen, kannte ich u.a. aus den Drei ???. Hier habe ich mal ein Buch mit einer meiner Töchter gelesen, bei dem teilweise am Ende eines Abschnitts/Kapitels selbst entschieden werden konnte, wohin man jetzt blättert und wie sich die Geschichte dann weiter entwickeln würde. Diese Umsetzung fanden wir damals beide etwas anstrengend, deswegen war ich bei Emmas Herzdilemma anfangs auch erstmal skeptisch.
Aber - ich wurde sehr positiv überrascht! Der Lesefluss wird nicht durch permanentes Hin und Her Blättern gestört, nein, die beiden Varianten (Emma bleibt in Köln oder Emma fliegt nach Rom) werden parallel erzählt. Stilistisch sehr nett gemacht - es wird über eine Graphik zu Beginn der jeweiligen Passage sofort gezeigt, wo wir jetzt sind (Kolosseum in Rom oder Kölner Dom), zudem ist der Schrifttyp jeweils ein bisschen anders gewählt.
Lange gefiel mir persönlich die Rom-Variante besser, das ist die "erste" vorgestellte Variante und gerade zu Beginn des gesplitteten Wegs legt die Autorin hier schon einen Schwerpunkt drauf und es gibt mehr Text in Rom als in Köln. Gegen Ende ändert sich das und nach Beendigung des Buches bin ich klar für die Köln Variante.
Emma, noch 15 Jahre alt, kurz vor ihrem 16. Geburtstag, hat Stress mit ihren Eltern. Sie passt nicht richtig auf den Hund ihres Opas auf, dieser wird angefahren, und zur Strafe soll sie mit ihrer Tante Dette nach Rom fahren und in deren Pension aushelfen. Bei der Rom-Variante fliegt sie mit, lernt den süßen Leo kennen und ihre Tante und Cousine und vor allem Rom lieb gewinnen, lernt italienisch und wird sehr selbständig. Bei der Köln-Variante bleibt sie in Köln, muss statt in der Pension ihrer Tante ihrem Opa in seiner Wohnung helfen und lernt diesen dabei richtig gut kennen, macht ihren Roller-Führerschein und wird ebenfalls sehr viel selbständiger.
Wie auch immer sie sich entscheidet - es gibt in beiden Varianten 2 wichtige Jungen (Oscar in Köln und Leo in Rom) und das Ende - ohne zu spoilern - in Bezug auf den Jungen ist bei beiden Varianten gleich... Die Autorin gibt damit der Leserin (ich denke, es werden sich hauptsächlich Mädchen von dem Buch angezogen fühlen) die Message mit, dass vor allem die Liebe durchaus vorher bestimmt sein kann - und das ist etwas, wonach sich viele Mädchen in dem Alter sehnen und auch mir gefällt das als Botschaft, weil es doch sehr romantisch ist.
Mir hat es wirklich sehr gefallen, wie die Autorin das Sommergefühl vor allem in Rom transportiert hat und wie sie Emmas Seelenleben gezeichnet hat. Ich habe selbst eine Tochter in Emmas Alter und habe ihr das Buch jetzt zum Lesen gegeben. Ich muss sagen, ich habe sie oft wieder erkannt... Mit der Jugendsprache ist es immer etwas schwierig - ich bin mir nicht sicher, ob Mädchen in dem Alter wirklich so oft sweet und cute sagen und schreiben. Das ist aber auch das einzige, was ich ein bisschen kritisch sehe an dem Roman. Die Themen an sich und Emmas Handlungen kommen sehr gut rüber und auch die Art, wie sie manchmal impulsiv handelt, manchmal wiederum sehr reflektiert ist, ist wirklich sehr gut getroffen. Einige Themen (Scheidung, sexuelle Übergriffigkeit, Diebstahl, Alkoholmissbrauch, Lügen, Untreue, Tod) sind durchaus harte Kost, sie werden aber wirklich gut in die Geschichte(n) verwebt und bringen den Tiefgang, der mich als Mutter noch zusätzlich von der Lektüre überzeugt hat.
Klare Leseempfehlung für Teenager und deren Mütter :-)
Wenn eine kleine Entscheidung den großen Unterschied macht….
„Aber auch diese vermeintlich falschen Entscheidungen waren wichtig, denn sie haben in mir ja eine Erkenntnis bewirkt und mich die Dinge danach anders machen lassen.“
Weil die fünfzehnjährige Emma schon wieder gewaltigen Mist gebaut hat, soll sie ihre Ferien in Rom verbringen und dort in Tante Dettes Pension aushelfen. Doch dann erhält sie unerwartet die Möglichkeit, doch in ihrem Heimatort Köln zu bleiben. Von nun an verläuft die Geschichte in zwei Versionen: In der einen bleibt Emma in Köln und versucht, ihrem großem Schwarm Oscar näher zu kommen, in der nächsten fliegt sie nach Rom und lernt dort nicht nur Tante Dette besser kennen, sondern auch den süßen Leo… In welcher Version wartet wohl am Ende das große Liebesglück auf Emma?
Die Geschichte ist lebendig, leicht und flüssig aus Emmas Sicht im Präsens geschrieben. Anfangs spielt sie in Köln, später entwickeln sich zwei alternative Handlungsstränge. Mit kleinen Motiven am Anfang eines Abschnitts (Kolosseum für Rom, Dom für Köln) ist jeweils. klar gekennzeichnet, um welche der zwei Varianten es aktuell geht. Das sonnengelbe Cover, macht gute Laune, erinnert an Sommer und hat mich sofort angesprochen. Es passt trotz kleiner Unstimmigkeiten im Bezug auf den Inhalt sehr gut zum Roman. Das Buch richtet sich an Leserinnen (und romantisch veranlagte Leser) ab zwölf Jahren.
Emma ist fast sechzehn und ein Teenager wie aus dem Lehrbuch. Sie nimmt wenig bis keine Rücksicht, kümmert sich hauptsächlich um sich selbst und denkt oft zu wenig nach, um die Konsequenzen ihres Handelns vollständig zu erfassen. Als Opas Hund wegen Emmas Unachtsamkeit verletzt wird, ziehen Emmas Eltern die Reißleine. Emma muss endlich lernen, Verantwortung zu übernehmen. Dabei will Emma doch nichts anderes, als ihrem Schwarm, dem süßen Oscar endlich näher zu kommen. Doch auch in anderen Ländern gibt es süße Typen. Ob wohl beides gleichzeitig geht, Liebe und Erwachsenwerden?
Eine faszinierende Vorstellung, dass eine vermeintlich unbedeutende Entscheidung das ganze Leben nachhaltig verändern kann. Diese Idee wird in „Emmas Herzdilemma“ aufgegriffen und in eine wunderbar süße Liebesgeschichte mit Tiefgang verpackt. Gerade der Handlungsstrang in Rom vermittelt herrlich leichte Italien-Urlaubsatmosphäre mit Dolce Vita und Amore. Man bekommt beim Lesen direkt Lust auf einen Romurlaub. Doch trotz aller Leichtigkeit entwickelt sich Emma auch weiter, übernimmt nun Verantwortung. Auch im verregneten Köln beginnt Emma mit der Zeit, mehr nachzudenken unter hinter die Fassaden von manchen Menschen zu blicken. In beiden Versionen kann sich Emma auf besondere Menschen in ihrer Umgebung verlassen. Die zwei Handlungsstränge werden am Ende sehr stimmig zusammengefügt. „Emmas Herzdilemma“ ist ein wunderbar leichter, packender, kurzweiliger Liebesroman mit Urlaubsatmosphäre und Stoff zum Nachdenken für alle, die gerne träumen.
Emma ist fast 16 und chattet am liebsten stundenlang mit ihren Freundinnen – wehe, es stört sie jemand dabei! Für so etwas Banales wie Mithilfe im Haushalt ist da keine Zeit. Doch als Emma richtig Mist baut, platzt ihren Eltern der Kragen. Sie canceln ihre Ferienreise und verdonnern sie zu sechs Strafwochen in Rom, wo Emma in der Pension ihrer Tante arbeiten soll: putzen, Frühstück machen, Sklave für alles sein. Emma sträubt sich mit Haut und Haaren … ♥ … und dann verpasst sie den Flug! Sie kann in Köln bleiben und mit dem coolen Skater Oscar abhängen. Emma ist überglücklich. Wenn sie mit Oscar in der Eisdiele sitzt, schmilzt nicht nur das Eis in der Waffel, sondern auch ihr Herz … ♥ … denn Rom ist laut, dreckig und einfach nur furchtbar. Doch dann läuft ihr immer wieder derselbe hübsche Junge über den Weg: Leo. Leo zeigt ihr ein ganz anderes Rom — ein Rom mit verwunschenen Gärten, romantischen Plätzen und der besten Eisdiele der Welt. Und plötzlich will Emma gar nicht mehr zurück.
Die Idee des Buches finde ich wirklich sehr cool, denn man bekommt zwei verschiedene Handlungen zu lesen, je nachdem wie Emma sich an einer Stelle ihres Lebens entschieden hätte! Ich denke diese Idee ist sehr neu und frisch und macht deshalb sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen Lesern gleichermaßen Spaß! Der Schreibstil ist jugendlich und flott zu lesen, sehr einfach und ohne viele Schnörkel. Da fliegt man durch die Seiten und kommt in dieser abwechslungsreichen Geschichte gut vorran. Schön finde ich auch, dass es immer ein kleines Zeichen für die Orientierung gibt in welche der Geschichten man sich aktuell befindet.
Die Handlung ist abwechslungsreich, erfrischend und jugendlich. Die Gefühle des verliebtseins werden gut rübergebracht und transportiert. Ausserdem möchte man als Leser natürlich unbedingt wissen wie das Buch endet und die die Autorin es schafft aus zwei Handlungen ein Ende zu finden!
Einen Kritikpunkt habe ich leider und das sind die Charaktere. Emma hat mich gerade am Anfang sehr genervt mit ihrer Art und ich fand es deshalb schwer ihre Gedanken und Gefühle zu verstehen beziehungsweise mich in sie hineinversetzten zu können. Aber auch Oscar fand ich einen teils schwierigen Charakter. Mir hat deshalb die Handlung in Italien sehr viel besser gefallen auch wenn Emma auch da anfangs sehr arrogant und negativ rüber gekommen ist.
Fazit: Eine wirklich megatolle Idee die mir sehr gefallen hat, nur die Charaktere waren teilweise gar nicht meins.
Süße Sommerliebesgeschichte: 1x❤️ in Köln - 1x❤️ in Rom
Es könnte so ein schöner Sommer werden. Emma ist das erste Mal so richtig verknallt und Oscar scheint sie auch endlich bemerkt zu haben. Aber dann gibt es eine kleine Katastrophe und alle Ferienpläne ändern sich. An dieser Stelle trennt sich die Geschichte in zwei parallel verlaufende Handlungsstränge auf, die sich auch optisch durch unterschiedliche Schriftarten und kleine Städtesymbole schön voneinander abheben. Einmal erzählt Emma von ihrem Sommer in Köln, der sich natürlich immer wieder um Oscar dreht. Es geht aber auch darum, was Emma selbst wirklich will, was ihr wichtig ist und was ihr guttut. In Rom muss Emma hingegen bei ihrer etwas anstrengenden Tante Dette arbeiten. Aber auch hier dreht sich alles um Gefühle und Emma entdeckt eine wunderbare Stadt, von der sie am Anfang überhaupt nicht begeistert war und einen anderen Typen, der irgendwie ihr Interesse weckt. Beide Geschichten haben einige Parallelen, aber dennoch entwickeln sich die Rom-Emma und die Köln-Emma unterschiedlich, machen andere Erlebnisse und auch Fehler. Dabei lernt sich Emma immer besser selbst kennen und es ist schön, wie sie auch an den Rückschlägen wächst. Zum Schluss werden beide Handlungsstränge in einem schönen Happy End wieder zusammengeführt. Wie das funktioniert, muss jede*r natürlich selbst lesen. Emma zu begleiten, macht sehr viel Spaß, auch wenn man ihr manches Mal zurufen möchte: "Mach es nicht! Das ist eine ganz schlechte Idee!" Aber gerade wegen dieser Momente kommt Emma sehr authentisch rüber und das Verhalten passt gut zu einer fast 16-Jährigen, die noch nicht ganz weiß, wer sie ist und was sie wirklich möchte. Stefanie Gerstenberger hat mit "Emmas Herzdilemma" eine wunderschöne Sommergeschichte für alle ab ca. 12 Jahren geschrieben, die sich angenehm leicht lesen lässt und dabei eine jugendliche Sprache nutzt. Besonders schön fand ich persönlich auch die vielen italienischen Ausdrücke, die Emma vor allem in der Rom-Variante benutzt. Wer Lust auf eine schöne Sommerliebesgeschichte mit Happy End und vielen Gefühlen (Freude, Wut, Trauer, Liebe) hat, ist hier genau richtig.
Die 15jährige Emma hat so kurz vor den Sommerferien alles, nur nicht ihre familiären Pflichten, im Kopf. Leider führt das dazu, dass sie nun sechs Wochen lang in der Ferienpension ihrer Tante in Rom schuften soll, und das ist das komplette Gegenteil ihrer Vorstellung von diesem Sommer! Aber dann entwickelt sich alles ein bisschen anders – und zwar so oder so… Was für ein toller Titel und was für eine witzige Idee: Die Geschichte teilt sich kurz nach dem Anfang in zwei mögliche Szenarien auf und wir dürfen an Emmas Seite miterleben, wie sich bei beiden so ganz unterschiedlichen Möglichkeiten ihr Sommer entwickelt. Oder kommt am Ende doch das Gleiche heraus? Ich gestehe: Die Rom-Option, in der Emma nicht ihren Flug verpasst, war mein absoluter Favorit. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mitzuerleben, wie Emma sich dort einlebt und sich in die Stadt (und einen süßen Italiener) verliebt. Mit den kleinen Italienisch-Sprachinfos und den vielen atmosphärischen Details konnte man den römischen Sommer förmlich spüren! Allerdings hatte ich doch immer mal wieder meine Probleme mit Emma. Sie tut so einiges, wobei selbst mein 15jähriges Ich sich verzweifelt die Haare raufen würde. Vor allem was Oscar angeht fand ich ihr Verhalten leider nur schwer nachvollziehbar. Entsprechend schwer fällt mir hier auch eine einheitliche Bewertung, denn der Handlungsstrang mit Leo in Rom war so schön, aber eben nur ein Teil des Buches. Insgesamt eine witzig und süße Teenie-Liebesgeschichte, die für die Sommerferien prädestiniert ist – mit ein paar Abstrichen und daher aufgerundete 3,5 Sterne.
Das Buch verspricht zwei unterschiedliche Handlungen, zwischen denen man wählen kann. Das ist ganz gut gemacht. Die beiden Handlungen laufen parallel und am Ende laufen sie wieder zusammen, um ein schönes, rundes Ende zu ergeben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen und ich bin sehr schnell vorangekommen. Immer wieder wird der Text auch durch Chats unterbrochen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Handlungen sind beide völlig unterschiedlich und haben mir im großen und ganzen ganz gut gefallen. Allerdings gibt es auch immer wieder Stellen, die leider sehr unlogisch sind und ich hatte immer wieder das Gefühl, ich hätte einen Teil der Geschichte irgendwie verpasst. Mein größter Kritikpunkt sind aber die Charaktere. Die sind je nach Verlauf der Handlung völlig unterschiedlich. Das hat mich ziemlich gestört, weil gerade Emma wie zwei unterschiedliche Personen dargestellt wurde, genau wie ihre Eltern, ihre Tante und ihr Opa. Ganz schlimm fand aber Oscar. Dieser Charakter ist in beiden Handlungssträngen extrem problematisch und tut Dinge, die strafbar sind. Darauf wird dann aber in beiden Fällen kaum eingegangen. Die Themen sind wichtig in Jugendbüchern, sollten dann aber nicht innerhalb von zwei Seiten erledigt sein, da es hier um ernste Themen und Handlungen geht, die ich ohne Spoiler aber nicht benennen kann. Aus diesem Grund kann ich dem Buch nur drei Sterne geben und würde es mir gut überlegen, ob ich dieses Buch Jugendlichen unter 16 wirklich lesen lassen würde.
Als ich das leuchtend gelbe Cover von "Emmas Herzdilemma" sah, fühlte ich mich gleich angezogen. Stefanie Gerstenbergers Jugendbuch entpuppte sich als eine Geschichte voller Humor, Romantik und amüsanter Momente. Die Hauptfigur, die Teenagerin Emma, hat hauptsächlich Jungs und Handys im Kopf. Als ihr dann unbeabsichtigt ein großer Fehler unterläuft, soll sie als Strafe ihrer Tante in Rom während der Sommerferien helfen.
Das Buch bietet zwei parallele Handlungsstränge; wir erfahren, wie es Emma in Rom ergehen wird und wie es wäre, wenn sie in Köln geblieben wäre. Emma ist als Teenagerin sehr authentisch beschrieben, mit ihr können sich andere Mädchen bestimmt gut identifizieren. Die Protagonistin durchläuft eine schöne Entwicklung. Der humorvolle, leichte und lockere Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen.
"Emmas Herzdilemma" ist eine romantische Geschichte über das turbulente Leben der fast 16-jährigen Emma, die keine Längen hat und man in einem Rutsch durchlesen kann. Das italienische Urlaubsflair kommt gut rüber und wird meiner Tochter bestimmt gut gefallen als Urlaubslektüre.
Emma hat sich in Oscar verguckt, einen gutaussehenden Jungen, den sie regelmäßig im Park beobachtet. Doch dann läuft alles schief und die Geschichte nimmt seinen Lauf. "Emmas Herzdilemma" ist ein wundervolles Jugendbuch von Stefanie Gerstenberger. Das besondere am Buch sind die zwei parallelen Erzählstränge, einmal verbringt Emma ihre Ferien in Rom bei ihrer Tante und der andere erzählt von Emmas Erlebnissen in Köln. Der humorvolle Schreibstil ist sehr abwechslungsreich und man lernt noch das ein oder andere italienische Wort beim Lesen. Emma vollzieht im Laufe der Geschichte eine wirklich großartige charakterliche Veränderung, welche sich quer durch die Handlung zieht. Sie lernt aus Fehlern und wirkt am Ende gleich ein wenig mehr erwachsen. In Emmas Ferien nehmen dabei die beiden Jungs Leo und Oscar einen großen Stellenwert ein. Die romantischen und überraschenden Erlebnisse machen die Geschichte sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Für mich ist "Emmas Herzdilemma" ein wundervolles Jugendbuch, das uns zeigt, welchen "Herausforderungen" sich unsere Teenies stellen.
Emma chattet am liebsten den ganzen Tag mir ihren Freunden. Alles andere ist für sie unwichtig. Dann reicht es Emmas Eltern und sie verdonnern sie zu einer Strafreise nach Rom. Dort soll sie in der Pension ihrer Tante helfen. Das passt Emma natürlich überhaupt nicht.
Und dann teilt sich die Geschichte. Es gibt einmal den Teil, in dem Emma den Flug verpasst und mir Oscar abhängt und einmal den Teil in dem sie in Rom ist und den süßen Leo immer wieder trifft. Aber die Geschichten werden nicht nacheinander erzählt, sondern parallel. Ich mag die Autorin sehr, habe sowohl Jugendbücher als auch Romane von ihr gelesen und man merkt, Italien liegt ihr am Herzen. So war ich aich auf Emmas Story sehr gespannt. Die Geschichten werden gut erzählt, man kommt gut mit, außerdem werden immer wieder Chats von und mit Emma erzählt, das lockert nochmal auf. Ein guter Schreibstil, eine schnell erzählte Story und liebenswerte, wenn auch manchmal nervige, Charaktere. Emma ist ein typischer Teenager. Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen.
In «Emmas Herzdilemma: Alle Umwege führen zu dir» von Stefanie Gerstenberger erwarten die Leserinnen und Leser eine mitreissende Liebeskomödie. Doch was macht dieses Buch so besonders? Die Autorin hat es geschafft, zwei mögliche Verläufe in einer Geschichte zu vereinen, was anfangs vielleicht verwirrend erscheinen mag, aber letztendlich genial umgesetzt wurde. Durch verschiedene Schriftarten und Sehenswürdigkeiten wird Köln und Rom symbolisiert, was die Geschichte noch spannender macht. Die Protagonistin Emma, eine Teenagerin mit alltäglichen Problemen, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Liebe, Familie, Alkohol, Eifersucht und Sex sind Themen, die in diesem Buch behandelt werden. Durch Emmas Perspektive und die Verwendung einfacher, verständlicher Wörter können die Leserinnen und Leser ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen. "Emmas Herzdilemma: Alle Umwege führen zu dir" regt zum Nachdenken über das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle an und bietet eine unterhaltsame Lektüre, die sicherlich viele Leser begeistern wird. Für mich verdient dieses Buch definitiv 5 von 5 Sternen.
"Emmas Herzdilemma" ist ein Liebesroman mit einer Wendung: statt einem Handlungsstrang werden zwei parallele Stränge erzählt, die jeweils eine Möglichkeit für Emmas Leben darstellen.
Emma, die Protagonistin, ist 16 Jahre alt. Sie wird von ihren Eltern gegen ihren Willen nach Rom geschickt. Dort soll sie in der Pension ihrer Tante arbeiten. Ein Ereignis spaltet die Handlung in zwei Stränge. Verbringt sie ihren Sommer in Rom oder in Köln? Beide Geschichten werden parallel aus Emmas Sicht erzählt.
Die Geschichte ist lebendig geschrieben und lässt sich gut lesen. Jedes Kapitel ist durch ein Piktogramm gekennzeichnet, damit die Leser immer wissen, zu welchen Handlungsstrang es gehört. In der Geschichte geht es nicht nur um die Liebe, sondern auch um Emmas persönliches Wachstum.
Ich finde diesen Roman besonders gut geeignet für das Zielalter. Die Teenager-Jahre sind eine Zeit, wo die Jugendlichen nach ihrer Identität suchen. Durch die zwei Handlungsstränge erfährt man, wie unterschiedliche Lebenserfahrungen uns beeinflussen.
Ich finde das Cover sehr schön, da die Sommerlich sind.
In dem Buch gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten der Geschichte. Relativ am Anfang der Geschichte muss man zwischen zwei „Verehrern“ wählen. Somit erlebt man die Geschichte entweder in Rom oder in Köln. Dieses Konzept hat mir besonders gefallen. Ich habe mich für Rom und somit für Leo entschieden. Stellenweise waren einzelne Aussagen von Leo aufgrund der Sprachbarriere für mich nicht ganz nachvollziehbar. Die Chatverläufe haben die Geschichte angenehm aufgelockert. Ebenfalls gefallen hat mir, eine entspanntere Seite von Rom zu sehen.
Der Schreibstil war sehr humorvoll.
Ich konnte mich sehr gut in Emma hineinversetzen, da man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt. Leo mochte ich sehr gerne, denn er ist sehr humorvoll und romantisch.
Fazit: Mir hat das Buch super gut gefallen und würde das Buch Teenagern empfehlen, die ein entspanntes Buch für zwischendurch suchen.
Soll die 15-jährige Emma den Sommer lieber damit verbringen, ihrer Tante in der charmanten Pension in Rom zu helfen und dort zu lernen, Verantwortung zu übernehmen? Oder sollte sie in Köln bleiben, um mehr Zeit mit ihrem geliebten Opa zu verbringen und den Jungen ihrer Träume besser kennenzulernen? In diesem faszinierenden Buch können wir beide Erzählstränge parallel verfolgen und miterleben, wie sich Emmas Sommerabenteuer entwickeln. Stefanie Gerstenberger schafft es, die Leser sowohl in die sonnendurchfluteten Straßen Roms als auch in die gemütlichen Ecken Kölns zu versetzen. Der lebendige Schreibstil und das durchdachte Konzept des Buches haben mir gut gefallen. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie durch die unterschiedlichen Handlungsstränge ein facettenreiches Bild von Emmas Sommer entsteht. Jede Entscheidung und jedes Erlebnis bringt Emma ein Stück näher zu sich selbst und zeigt, dass der Weg zum Erwachsenwerden voller spannender Wendungen und wertvoller Lektionen ist. Insgesamt ist dieser außergewöhnliche Jugendroman meiner Meinung nach ein gelungener Lesegenuss, der nicht nur junge Leser in seinen Bann zieht, sondern auch ältere Generationen anspricht. Ein Buch, das zum Träumen einlädt und gleichzeitig wichtige Themen wie Familie, Freundschaft und Selbstfindung behandelt.
Teenie Emma ist verliebt. Ihre Gedanken kreisen nur um ihren Schwarm Oskar. Darüber vergisst sie ordentlich auf Opas Hund aufzupassen, so dass Dieser angefahren wird. Zur Strafe soll Emma mit ihrer Tante nach Rom um in der Familienpension anzupacken. Doch kurz vor der Abreise tut sich ein Paralelluniversum auf. Nun erleben wir Emmas Sommer aus einer Perspektive aus Rom und Einer aus Köln. Eine wirklich klasse Idee.
Optisch werden beide Ebenen gut voneinander abgehoben, so dass man zu jeder Zeit weiß, wo man sich gerade befindet. Beide Emmas machen sehr unterschiedliche Entwicklungen durch und lernen doch beide in diesem Sommer wahnsinnig viel dazu. Ich kann gar nicht sagen, welche Emma sich für mich besser entwickelt hat.
Eine tolle Ferienleküre für junge Leser! Von mir 4,5 Sterne für diesen tollen Ausflug. Vor allem Rom wurde in wunderschönen Bildern in Szene gesetzt.
Die Idee der Geschichte fand ich richtig gut, eine Protagonistin und durch einen Vorfall, zwei verschiedene Erzählstränge.
Die Story in Rom hat mir persönlich besser gefallen und auch diese Emma. Und das war auch mein größtes Problem der Geschichte: dass die Charaktere von Emma und auch ihrer Eltern und ihres Opas je nach Verlauf so unterschiedlich waren, dass man das Gefühl hatte, man liest eben doch über verschiedene Personen.
Was mir auch etwas sauer aufgestoßen ist, dass Oskars Verhalten (in beiden Versionen) einfach so abgetan wird, ohne genauer darauf einzugehen. Das finde ich etwas problematisch und für junge Leser nicht besonders vorteilhaft.
Das Ende hat mir leider nicht gut gefallen und machte auf mich einen sehr überstürzten Eindruck.
Ganz nett für zwischendurch, aber leider mit vielen Schwächen.
Ich fand die Geschichte sehr toll, da welche Entscheidungen du auch triffst mit dem „Richtigen“ endet man sowieso. Ich war nur ab und zu etwas verwirrt, weil es immer so schnell wechselte zwischen den storys.