Sophia ist 18 Jahre alt, verträumt und auf dem Weg zu ihrem ersten Date mit Mark. Doch plötzlich verschwindet sie und findet sich in einer fremden Stadt wieder, die ihr merkwürdig bekannt vorkommt. Verblasste Vermisstenbilder, die ihr Gesicht zeigen, hängen in den Straßen und grau gekleidete Männer verfolgen sie. Verwirrt und verängstigt entkommt sie und trifft ausgerechnet auf Mark. Der jedoch 30 Jahre älter und Anführer der Rebellengruppierung »Irrlichter« ist, dem letzten Widerstand gegen die diktatorische Regierung. Nur eine Zeitreise kann diese schreckliche Zukunft verhindern, doch werden Mark und Sophia das schaffen?
Sophia ist auf dem Weg zu ihrem Date mit Mark und plötzlich sieht sie die Welt mit vollkommen anderen Augen. Vermisstenbilder zeigen ihr Gesicht und es sind plötzlich 30 Jahre vergangen, obwohl Sophia in der Vergangenheit gerade eben erst losgelaufen ist. Mark ist nun 30 Jahre älter und Rebellenanführer, während die Regierung sich zu einer Diktatur geformt hat.
Kommen wir erstmal zu dem Teil, den ich als unangenehm empfand. Die Regierung wird als IS bezeichnet, das steht für Innere Sicherheit. Internalisiert denken wir alle aber mit Sicherheit bei der Bezeichnung IS an etwas ganz anderes, nämlich den I§lamischen Staat. Unterschieden wird es dadurch, dass man es natürlich DIE IS nennt, also die Innere Sicherheit und DER I§lamische Staat ein sprachlich anderes Geschlecht trägt. Allerdings ist Genevieve zum Beispiel im Kapitel VI selbst ein „Jeden Moment könnte der IS das sehen… „ rausgerutscht (statt die IS), oder auch Kapites XIV „…des IS…“ (statt der IS). Daran mache ich mal fest, dass die Autorin selbst den Begriff internalisiert hat und des Öfteren mit ihrer eigenen Abkürzung durcheinander gekommen ist. Aber genau deswegen, weil ich zum Beispiel dieses Wort mit etwas anderem sehr schlimmen verbinde, hatte ich beim Lesen ein schlechtes Gefühl. Es handelt sich um ein urbanes Setting und man besucht zum Beispiel auch die Stadt Köln im Buch. Zeitlich beginnen wir im Jahre 2023 und landen dann 30 Jahre später in 2053. An Hand des Worldbuildings setze ich daher voraus, dass 09/11 stattfand und eigentlich der I§lamische Staat ein Begriff ist. Den Zustand der Welt unter der Diktatur der Inneren Sicherheit fand ich eher schwammig dargestellt und hätte mir einen klaren roten Faden gewünscht, denn Mark als Rebellionsführer kann ja berichten, was aus der Welt geworden ist und welche Intentionen es gibt (es ist Band 1, da wird wahrscheinlich noch mehr Aufklärung erfolgen). Vielleicht soll der Begriff wirklich die internalisierten Gefühle der bekannten und gewalttätigen Gruppierung hervorrufen, das wäre aber auf einer anderen Ebene schwierig. Da die Handlung an manchen Stellen schwammig ist, kann die Konfrontation mit dem Begriff die Realität, an die wir denken verharmlosen und falsche Narrative fördern. Ich hoffe man versteht, warum mich diese extremistische Assoziation nachdenklich gestimmt hat und mir nicht so Wohl dabei war, wenn ich das im Nachhinein reflektiere.
Die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen. Zeitreise und Dystopie zu verbinden ist echt cool. Manche Stellen zogen sich ein bisschen, aber ich war trotzdem überrascht, wie liquide sich die Seiten weglesen ließen. Es waren mehrere, relativ kurze Passagen, die mal etwas langgezogen waren, aber an sich gibt es spannende Ansätze und auch die Found Family Trope ist bei mir angekommen und ich konnte sie fühlen. Das Ganze dann noch mit Irrlichtern zu verbinden ist wirklich einzigartig und gibt der Reihe das gewisse Etwas, was man so nicht auf dem Buchmarkt findet. Im Laufe der Reihe sollte man allerdings noch tiefer in den Charakter von Mark gehen und natürlich in die vielen Fragen, die auch Sophia noch mit sich herum trägt. Die Action am Ende des Buchs ist auf jeden Fall Cliffhanger-würdig und Genevieve versteht es auch ihre Charaktere in die verschiedensten Abenteuer fallen zu lassen. Möglicherweise wird ja auch im Laufe der Geschichte die IS Parallele zu einem sinnvollen Gesamtbild, aber man merkt: dieses Thema bringt mich wirklich arg zum Nachdenken und schürt Unsicherheit in mir. Definitiv ein Buch, das Fragen aufwirft, nicht nur bei unserer Protagonistin Sophia, aber auch eine sehr starke Grundidee, die man nicht alle Tage liest.
Sophia, 18 Jahre alt und auf dem Weg zu ihrem ersten Date mit Mark, doch sie kommt ganz woanders an, wo sie nie damit gerechnet hat. Verfolgt von Männern in grauen Anzügen sieht sie sich plötzlich einer neuen Herausforderung gegenüber
Wir steigen erstmal mit Sophie und Mark und die Art ihrer Freundschaft in die Geschichte ein. Denn beide sind eigentlich Freunde und machen viel miteinander. Mark ist, würde ich sagen, eher der introvertierte Junge, der versucht, seinem Vater alles recht zu machen und Sophie ist die extrovertierte, die für ihren Freund in die Bresche springt, wenn es sein muss. Ich mochte die Konstellation. Als Mark dann all seinen Mut zusammennimmt und Sophie auf ein Kinodate einlädt, setzt das Dinge in Gang, mit denen keiner rechnet. Denn plötzlich befindet sich Sophie 30 Jahre in der Zukunft und versteht die Welt nicht mehr
Nun begleiteten wir Sophie in dieser Zukunft, in der so viel gleich, aber so viel auch anders ist. Nur Mark, den sieht sie wieder, 30 Jahre älter und doch so anders. Denn er ist Anführer einer Rebellion, doch wogegen rebellieren sie? Nach und nach kommen wir diesen Fragen auf die Spur. Wir lernen die neue Welt kennen, wie sie ist und erfahren Dinge, die passiert sind. Sophie versucht ihre Familie zu finden, Mark zu helfen und entdeckt dabei neue Fähigkeiten, die die grauen Männer wieder auf ihre Spur bringen. Und muss Sophie immer in dieser Zeit bleiben oder kann sie zurück und vielleicht alles verhindern? 🍁 Es war ein wirklich interessanter Auftakt, der sogleich das Debüt der Autorin ist. Genevieve A. Königsberg hat mich durch 680 Seiten geführt, die durchaus immer wieder mit Spannung und interessanten Fakten gefüllt waren. Man konnte sich schon in diese „Welt“ versetzen, weil es durchaus ein Szenario ist, was eintreten könnte. Zwischendurch gab es die eine oder andere Länge, der Schreibstil war grundsätzlich angenehm, doch verliert sich die Autorin oft in zu detaillierten Beschreibungen und Wortwiederholungen. Vereinzelt haben mich kleine Fehler aus dem Fluss gebracht, doch das wurde durch die Geschichte an sich wieder wett gemacht. Ich bin sehr gespannt, wie die Reise von Mark und Sophie weitergeht
Schon lange sind Sophia und Mark befreundet, umso größer war Sophias Überraschung, als Mark sie nach der Schule um ein Date bittet. Nichtsdestotrotz sagt sie ihm zu und als sie am Abend mit dem Bus in die Stadt fährt, geschieht etwas merkwürdiges. Schon beim Aussteigen muss sie feststellen, dass die Stadt anders aussieht und doch erkennt sie gewisse Punkte wieder. Als sie dann noch Plakate mit Vermissten findet, auf denen sie ausgerechnet sich selbst findet und von fremden Männern verfolgt wird, gerät sie in Panik. Nach verschiedenen Versuchen, sich zurechtzufinden, trifft sie ausgerechnet auf Mark. Dieser ist nun dreißig Jahre älter und gilt als der Rebellenführer, der sich gegen die neue, diktatorische Gesellschaft auflehnt und Sophia muss akzeptieren, dass sie irgendwie in der Zukunft gelandet ist. Bei Dystopien werde ich grundsätzlich aufmerksam und dieses Buch, das auch gleichzeitig das Debüt der Autorin Genevieve Königsberg ist, sprach mich nicht nur das düstere Cover sondern auch der Klappentext gleich an. Zunächst beginnt die Geschichte noch recht harmlos, wir lernen Sophia und Mark in der Gegenwart kennen, doch dann gibt es schon schnell den Sprung in die neue Zeit. Ab da wird es auch gleich spannend, denn genau wie Protagonistin Sophia haben auch wir Leser nicht die geringste Ahnung, was geschehen sein könnte. Natürlich wirft das alles so einige Fragen auf, aber sobald eine beantwortet wird, folgt natürlich schon die nächste, so dass das Spannungslevel durchweg recht hoch gehalten wird. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, allerdings hatte ich da noch ein wenig das Gefühl, dass die Autorin noch sehr bemüht ist und ganz viel zusätzlich erklären möchte. Hier bedarf es ruhig noch ein kleines bisschen mehr show, don’t tell, aber das ist bei einem Debüt absolut noch in Ordnung und hat mich im Laufe des Buches immer weniger gestört, denn die Autorin punktet hier mit einem großen Ideenreichtum. Die Welt, die Genevieve Königsberg entwickelt hat, lässt einen nachdenklich zurück. So vieles hat sich in der Zukunft verändert und natürlich nicht zum Besseren. Die Situation in Europa hat sich deutlich verschärft und es gibt Ausgangssperren und Überwachungen.. Die Menschen werden durch die Dikatatur gebeutelt und Rebellion wird natürlich alles andere als gern gesehen. Wie so oft bei Dystopien fand ich das durchaus vorstellbar und gut umgesetzt, darf für meinen Geschmack auch ruhig noch kritischer dargestellt werden. Richtig gut gefallen hat mir die Idee der Irrlichter, die immer wieder auftauchen und den Menschen vorspiegeln, was sie missen, doch für Sophia haben sie noch eine ganz andere Bedeutung. Protagonistin und Ich-Erzählerin Sophia führt uns durch die Geschichte, wodurch wir nicht nur all ihre Gefühle und Gedanken erleben dürfen, sondern sie intensiv kennenlernen. Sie zeichnet sich durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit aus und auch schafft es, sich zurechtzufinden. Eine gut entwickelte und ausgearbeitete Protagonistin, die man gern begleitet und mit der man mitfiebert. Neben ihr bleibt die Figur des Mark ein wenig blasser. Ich habe etwas Zeit benötigt, um ihn mir als Anführer der Rebellion auch wirklich vorzustellen. Er wirkt immer ein wenig so, als würde er selbst am liebsten zurück in die Vergangenheit reisen. Natürlich gibt es neben diesen beiden noch einige weitere Nebenfiguren, die hinreichend gezeichnet wurden und dadurch der Geschichte immer wieder neue Perspektiven gaben. Mein Fazit: Ein insgesamt spannendes und gutes Debüt, das mit seinen fast siebenhundert Seiten auch wirklich umfangreich daherkommt. Lasst euch aber nicht davon abschrecken, denn Autorin Genevieve Königsberg hat hier einige interessante und auch neue Ideen eingearbeitet, die die Spannung des Buches aufrecht halten. Wer eine Mischung aus Zeitreise und Dystopie mag, sollte hier einmal reinschnuppern und Sophia in die Zukunft begleiten.
„Das Gesetz der Zeit: der Funke“ gehört zu dieser Art Buch, bei dem ich schon nach den ersten wenigen Seiten wusste, dass ich es nicht mehr so schnell aus der Hand legen werde. Und das, obwohl das Buch mit fast 700 Seiten erstmal ein ordentliches Commitment zu sein scheint. Bei dem Schein bleibt es aber auch, denn man fliegt wirklich nur so über die Seiten.
Darum geht es: Die Hauptprotagonistin Sophia wacht plötzlich 30 Jahre in der Zukunft auf. In einer Stadt, die sich zwar anfühlt wie ihr Heimatort – aber so ganz anders aussieht. Auf der Flucht vor seltsamen Männern, die sie verfolgen, rennt sie ausgerechnet in die Arme von Mark. Ihrem besten Freund. Und ihre erste Liebe. Doch irgendwie ist Mark jetzt anders. Und das liegt nicht nur daran, dass er eine Rebellion anführt – er scheint Sophia auch Dinge zu verschweigen. Während sie versucht, aus ihm schlau zu werden und sich selbst in dieser neuen Zukunft zurechtzufinden, kommt ihr die Situation immer seltsamer vor. Was hat die Regierung mit ihrem Verschwinden zu tun und warum tauchen überall diese seltsamen Irrlichter auf?
Meine Meinung: Sophia ist dabei ein super spannender Charakter. Sie wird als sehr kluge, tapfere junge Frau beschrieben, die sich trotz der vielen Ungereimtheiten und dem völligen Neuland, in dem sie sich befindet, nicht unterkriegen lässt und jede Situation so nimmt, wie sie kommt und versucht das beste aus ihr zu machen. An der ein oder anderen Stelle ist sie für meinen Geschmack schon zu reif, zu aufgeklärt für eine 18-Jährige. Aber insgesamt mag ich sie sehr gerne. Generell empfinde ich die Charaktere als gut ausgearbeitet. Man spürt beim Lesen die vielen unterschiedlichen Facetten und Gefühle, die in den Personen schlummern – selbst dann, wenn man die Charaktere noch gar nicht so richtig kennengelernt hat, weil einige (noch) keine tiefere Rolle spielen.
Der gesamte Schreibstil ist extrem fesselnd. Die Szenen sind immer sehr detailreich beschrieben, sodass man sich die Situationen, aber vor allem die Umgebung jederzeit sehr gut vorstellen kann. Manchmal frage ich mich, ob ich noch lese oder gerade einen Film schaue.
Da wir die Handlung aus Sophias Sicht erleben, ergeben sich im Verlauf der Geschichte eine Menge Fragen. Viele davon bleiben unbeantwortet. Normalerweise macht mich das immer ein bisschen fuchsig. Hier spiegelt es perfekt die Beziehungen unter den Charakteren wider und passt hervorragend zur Handlung und Geschichte. Das Buch ist insgesamt sehr Charaktergetrieben und fokussiert sich auf das World- und Charakterbuilding. Man bekommt ein Gefühl für die Menschen, die Regierung und die Art wie sie die Gesellschaft unterdrückt, aber mir kommt die richtige Gesellschaftskritik, die eine Dystopie kennzeichnet, in diesem Band ein wenig zu kurz. Vermutlich, weil so viele Fragen unbeantwortet bleiben und man sich so noch kein exaktes Bild von der Situation machen kann. Für mich, ein Umstand, über den ich gut und gerne hinwegsehen kann, denn ich habe das Gefühl, dass dieses Buch den perfekten Grundstein legt, um im zweiten Teil der Diologie die Lebensumstände wirklich kritisch zu hinterfragen. Darauf freue ich mich. Und darauf hoffe ich.
Für mich ist das Buch ein wirklich gelungener Debütroman und macht Lust auf mehr. Mehr von Sophia, aber auch mehr von der Autorin im Allgemeinen.
Wann hat euch zuletzt ein Buch so beschäftigt, dass ihr nachts nicht mehr schlafen konntet oder ständig daran denken musstet? Und um welches Buch hat es sich dabei gehandelt? Bei mir ist es ganz klar dieses hier gewesen, weswegen ich es mit mehreren Pausen gelesen habe, da ich über die Geschehnisse sehr intensiv nachgedacht habe und sie mich sogar nachts in meinen Träumen beschäftigt haben.
Was mich an diesem Buch vollkommen fasziniert hat, ist die hier geschaffene Welt. Denn diese verbindet einige Ereignisse, wie wir sie bereits aus der Vergangenheit bzw. aus Geschichtsbüchern kennen, mit Dingen, die evtl. wirklich hätten so passieren können. Darunter eine vollkommen ‚gestörte‘ Weltordnung, wo es Mauern und Türme um die neuen Landesgrenzen gibt und die Bewohner, die zu jeder Zeit überwacht werden. Wo Geschichte keine Rolle mehr spielt, sodass niemand mehr weiß, was bestimme Symbole bedeuten oder was sich vor dieser Ordnung zugetragen hat und soviel mehr (ich möchte ja nicht zu viel vorwegnehmen).
Neben Sophia und Mark lernen wir auch weitere Charaktere kennen. Darunter verschiedene Helfer, die trotz der Strafen bereit sind, Mark und sein Vorhaben zu unterstützen, sowie Scarlett – Marks Schwester – und Al, einem weiteren Irrlicht. Alle haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und sind aufgrund ihrer persönlichen Geschichte und Erlebnisse besonders.
An manchen Stellen hätte ich mir durchaus gewünscht, Sophia wäre hartnäckiger und die Geschwister offener gewesen, was die aktuelle Lage und die vergangenen 30 Jahre betrifft. Doch genau das hat es auch spannend gemacht, weil wir diese Informationen stückweise präsentiert bekommen und nicht damit überflutet werden.
Wenn ihr mich fragt, was dieses Buch hätte besser machen können, dann würde mir nicht viel einfallen. Außer evtl. eine Timeline, um die ‚verpasste‘ Zeit nochmal chronologisch aufzulisten, aber das ist nur meine persönliche Vorliebe.
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Als die 18-Jährige Sophia auf dem Weg zu ihrem ersten Date mit Mark ist, findet sie sich plötzlich Barfuß und ohne ihre Habseligkeiten 30 Jahre in der Zukunft wieder. Als sie dort auf den 30 Jahre älteren Mark trifft, ist dieser der Anführer einer Rebellgruppe die sich der diktatorischen Regierung entgegen stellt. Doch können Sophia und Mark gegen den übermächtigen Feind bestehen? Und schafft Sophia es zurück in ihre Zeit um zu verhindern, dass all die schrecklichen Dinge überhaupt geschehen?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Ich finde Zeitreisen und Theorien dazu richtig cool und faszinierend. Und auch dieses Buch war spannend. Zwar war Sophia nicht gerade meine Lieblingsperson, aber trotzdem habe ich ihre Geschichte gerne verfolgt und wollte wissen wie es weiter geht. 😊 Einige Nebenfiguren fand ich übrigens richtig toll. 😍 Ein paar Rechtsschreib- und Logikfehler haben mich zwar gestört, aber die Story konnte ich trotzdem genießen. Denn diese ist wirklich toll aufgebaut. Wahrscheinlich hätte man die Geschichte auch auf weniger Seiten packen können, aber viele Längen sind mir nicht aufgefallen. 😄 Der Stil der Autorin war angenehm und leicht verständlich. Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger und ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es weiter geht. 😍
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle Fans von Zeitreisegeschichten.
ich habe heute ein wunderbares Buch für Euch von der lieben @genevieve_a_koenigsberg. Es handelt sich um Ihren Debütroman und ich muss sagen, es ist ein wunderbares Werk geworden. . Wenn ihr Dystopien mögt, dann ist es ganz sicher etwas für Euch. Für mich war es die erste Dystopie und somit ein bisschen Neuland 😊. . Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man wird langsam in die Geschichte eingeführt. Die Autorin hat ihr Herzblut vollends in die Charaktere und in die Handlung gelegt. Ich weiß nicht wie, aber ich habe das Buch verschlungen und es ist 681 Seiten lang. Es hat solch eine Tie-fe, dass ich es einfach nicht weglegen konnte. Ich bin Kapitelleser und stand hier vor einer kleinen Herausforderung, da die Kapitellänge sich meist bis zu 35+ Seiten hielt. . Ich fand die Geschichte von Sophia und Mark spannend. Ich habe den Schmerz von Sophia gefühlt. Die Machtlosigkeit bei Mark, die Revolution anzuführen und nicht erwischt zu werden und sein innerer Kampf mit sich Selbst. Man spürt die Spannung zwischen den Beiden, den-noch ist das kein Hauptmerkmal in der Story. Nicht nur die Hauptcharaktere sind hier im Fo-kus, auch die Nebencharaktere haben hier großes Kino in meine Lesewelt gebracht. . Mich haben die Irrlichter fasziniert und wenn ihr dieses Buch lest, dann passt auf, denn an einer Stelle verändert sich ein Irrlicht und ich bin gespannt, was es dabei auf sich hat oder ob es nur einmalig vorkam. . Fiction oder Realität ?
🐻 🐻 🐻 🐻 🐻 Leseempfehlung
Euer Bärenkind 🐻
Swiped für den Klappentext 😊Band 2 ist seit dem 27.03.2025 endlich zu haben und ich denke, die Auflösung aller Fragen kommt!
Sophia hat sich da bisher nicht so viele Gedanken drum gemacht, aber auf einmal muss sich mit der Zukunft auseinandersetzen. Sie wollte einfach nur ins Kino gehen und landet 30 Jahre in der Zukunft. Sophia muss sich in der Zukunft erst einmal zurechtfinden und hofft, dass sie jemanden trifft den sie kennt. Vielleicht ihre Familie… Diese ist aber nicht mehr sehr angetan von ihr oder vielleicht Mark? Mit dem sie ins Kino gehen wollte und auf einmal ein Krimineller ist. Findet sich Sophia zurecht und kann sie wieder in ihre Zeit reisen?
Was für ein wunderbares Buch! Es war die ganze Zeit spannend und man flog nur so durch die Seiten. Am Anfang hatte ich etwas Probleme in das Buch hineinzufinden, aber die detailgetreuen Beschreibungen, die neue und doch irgendwie alte Welt und die einzigartigen Charaktere haben mich gefesselt. Leider endet das Buch mit einem Cliffhanger und man will unbedingt wissen wie es weiter geht. Ich habe teilweise über die Streitereien gelacht und teilweise war ich unglaublich traurig! Das Buch bietet wirklich alles, was eine gute Dystopie ausmacht.
Ich kann jedem, der gerne gut geschriebene, unterhaltsame Dystopien liest, dieses Buch empfehlen.
Mir hat die Grundidee des Buches wirklich sehr gefallen. Sophia taucht plötzlich in einer Stadt auf, die nichts mehr mit ihrer Heimatstadt gemeinsam hat. Einer Stadt, in der sich sehr viel verändert hat. Sowohl ins Positive als auch ins Negative. Die Stadt macht ihr Angst. Für sie ist das Aufeinandertreffen mit Mark die Rettung. Doch Mark hat sich ebenso stark verändert wie die Stadt. Sophia hat viele Fragen, die ihr erst nach und nach beantwortet werden. Spannend fand ich an der Geschichte die Umsetzung der Zukunftsversion der Stadt. Insgesamt war die Grundidee sehr komplex. Dennoch hatte ich das Gefühl, diese mit Sophia in einem angenehmen Tempo kennenzulernen und zu verstehen. Auch die Charaktere haben mir gefallen. Jeder der Charaktere hat seine Besonderheiten. Sophia, die sich in einer ihr fremden Welt zurechtfinden muss. Mark, der zu einem Rebellionsanführer geworden ist, obwohl er ungern im Mittelpunkt steht. Al, der nur diese Version des Lebens und der Stadt kennt. Und Scarlett, an der die Vergangenheit tiefe Spuren hinterlassen hat. Ich mochte diese sehr unterschiedliche Truppe. Aber auch die anderen Charaktere, die den Gegenpart darstellten und dadurch Spannung und Action reingebracht haben, mochte ich. Insgesamt waren die Welt, die Idee und die Charaktere sehr schön ausgearbeitet und haben mich in ihren Bann gezogen. Was meinen Lesefluss leider etwas zu häufig unterbrochen hat, waren die sich wiederholenden Beschreibungen. Ich hatte leider regelmäßig das Gefühl, denselben Inhalt eines Satzes auf verschiedene Weise formuliert wiederholt zu lesen. Dadurch hatte ich das Gefühl, nicht voranzukommen und dass sich die Geschichte stockt. Ich denke aber, dass sich das durch Überarbeitung der Geschichte lösen lässt. Denn die Geschichte selbst, war in sich schlüssig, spannend und hat mich in ihren Bann gezogen, dass ich weiterlesen wollte. Das Ende macht neugierig auf den zweiten Band, sodass ich weiterlesen möchte.
In der Dystopie "Das Gesetz der Zeit - Der Funke" geht es um die 18jährige Sophia, die aus ihr unbekannten Gründen 30 Jahre in der Zukunft landet. Dort erwartet sie eine völlig veränderte Welt, voller Ängste, Kontrollen und Feinden, die ihr und ihren "alten" (dies ist wörtlich zu nehmen, sie sind alle gealtert!) Freunden nachstellen und sie unbedingt in ihre Gewalt bringen wollen. Ein Wettlauf gegen, mit, in der Zeit beginnt. ✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨✨
Mir hat der Debütroman von Genevieve sehr gut gefallen. Dystopien sind generell mein Fall. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Auf mich wirkt die Geschichte gut durchdacht und logisch aufgebaut. Den zweiten Teil werde ich auch bald lesen.
Schade ist, dass der Verlag das Buch nicht erneut durchs Lektorat schicken will. Ein paar Rechtschreibfehler und fehlende Satzzeichen sind mir aufgefallen. Dies tut der Geschichte zwar keinen Abbruch, sollte aber meiner Meinung nach nicht sein.
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Habt ihr schon mal einen Dystopischen Zeitreise Roman gelesen? Ich auch nicht wirklich und daher war ich sofort Feuer und Flamme als Genevieve mich angeschrieben hatte.
🕘𝑳𝒆𝒔𝒆 𝑬𝒓𝒍𝒆𝒃𝒏𝒊𝒔 Die Geschichte fängt direkt Interessant an muss ich sagen. Es gab eine mini Vorgeschichte und zack sind wir in der Zukunft. Das war genial. Die Story geht auch genau so Interessant weiter. Wir landen in einer Zukunft die sehr komplex war. Die Städte waren pikobello Sauber, es gab keine Kriminalität und alle scheinen Glücklich und zufrieden. Doch nicht jeder empfindet das so. Denn Außerhalb der Stadtgrenzen sieht es schon wieder ganz anders aus. Länder wie wir sie kennen gibt es nicht mehr und die Menschen leiden. Das alles wird natürlich von der Regierung geheim gehalten und versucht zu vertuschen. Doch eine kleine gruppe von "Rebellen" kennt die Wahrheit und Kämpft dafür die Regierung zu stürzen. Darunter auch Mark. Mark ist Sophias bester Freund, allerding sind 30 Jahre vergangen und er damit erwachsen und hat das halbe Leben hinter sich. Sophia findet sich nach und nach in dieser Welt ein und muss einiges dazu lernen. Was nicht einfach ist, besonders da ihr kaum Fragen beantwortet werden. Das hat mich so aufgeregt. Manchmal hätte ich Mark, Al und Scarlett so gerne geschüttelt und ihnen gesagt "jetzt redet doch mal".
Die Geschichte entwickelt sich richtig gut und der Spannungsbogen ist übertrieben gut muss ich sagen. Es kam keine Langeweile oder längen auf. Immer wieder gab es neues zu entdecken und Herausforderungen die einen ans Limit bringen. Ich habe richtig mitgefiebert mit den Protas.
Dieses Buch hat mich langfristig beschäftigt und ist mir nachhaltig im Kopf geblieben. Ich habe einiges zum Nachdenken gehabt, das liebe ich ja.
🕘𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕 Für mich einer der ersten Geschichten in diese richtung und es hat mir wirklich gut gefallen. Ich werde definitiv mehr in diesem Genre Lesen und natürlich auch den zweiten Band.