Leichtfüßiger Ermittler meets unaufhaltsamen Killer - Peer Pedes, Ermittler beim Berliner LKA, war mal ein erfolgreicher Marathonläufer. Als ein verhasster Kollege seine alten Rekorde bricht, humpelt sein Ego. Doch Peer plant sein Beim nächsten Berlin-Marathon wird er allen noch mal die Hacken zeigen. Schon bei seinem ersten, quälend langen Trainingslauf ist es aber sein Job, der ihn Von der Oberbaumbrücke baumelt die Leiche eines jungen Mannes mit auffallend edlen Laufschuhen. Die ersten Spuren führen Peer in die unbekannte Welt der Party-Läufer und Fitness-Influencerinnen, die nur einem Motto folgen – Lieber tot als Zweiter. Als die Leichen sich häufen, wird Peer klar, dass beim Ermitteln wie beim Marathon nur eines zä Tempo. Und die Tricks einer geheimnisvollen V-Frau. Denn der Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Das Autorenduo Dr. Hajo Schumacher und Michael Meisheit haben einen Krimi über die schnellste Verfolgungsjagd geschrieben, die Sie je erlebt haben!
Per Pedes ist Marathon Läufer und hat auch schon den Berlin Lauf gewonnen, mit Bestzeit. Aber eigentlich ist er Polizist bei der Mordkommission. Auf der Strecke und im Beruf hat er einen Widersacher:: Koslowski. Der läuft einen neuen Rekord und versucht ihm die besten Fälle, vor allem die Aufmerksamkeit der Presse weg zu nehmen. Mit mäßigen Erfolg. Denn Per hat so manches Ass im Ärmel, in Gedanken wird er immer noch von seiner Mutter trainiert, Im Beruf hat er eine diverse Kollegin mit der er sich wider erwarten nach einiger Zeit gut versteht und die ihn ergänzt. Am besten an diesem Buch ist aber nicht der Krimi, sondern der schräge Humor. Der ist wirklich heftig. Über wirklich alles wird der Spott ausgegossen. Nicht böse sondern voller Humor werden alle Klischees und dumme Sprüche die irgendwann irgendjemand vom Stapel gelassen hat durch den Kakao gezogen. Dabei wirkt Per Pedes etwas unbedarft, geradlinig und dann wieder schlitzohrig. wenn er seinen Kollegen austrickst. Er ist kein hübscher aber ein liebenswerter Charakter. Vor allem seine Selbstkritik in Bezug auf altrosafarbene, zu enge Lauftrikots gefällt mir gut. Der Fall ist kompliziert, warum werden Läufer getötet, alle Opfer haben nur eins gemeinsam, sie gehören der Laufcommunitie an. Per eigentlich auch, aber er nimmt das Laufen ernst die anderen machen es eher für Instagram und andere Social Medias. Wieder ein Feld über das man sich herrlich äußern kann.