Raue Klippen, malerische Dörfer und das karibisch anmutende Blau des ligurischen Meeres: Commissario Vito Grassi hat sich in seinem idyllisch gelegenen Rustico in Levanto eingelebt und freut sich über den Besuch seiner Frau und seines Sohnes aus Rom. Seine resolute Mitbewohnerin Toni ist allerdings wenig begeistert darüber, dass sie deswegen vorübergehend zu ihrer Mutter ziehen soll.
Während Grassi mehr oder weniger erfolgreich versucht, sein Privatleben zu managen, wird im beschaulichen Corniglia - dem kleinsten Dorf der Cinque Terre - eine Leiche angeschwemmt. Identität, Fundort und die Todesursache "trockenes Ertrinken" geben der Polizei Rätsel auf. Grassi ist überzeugt, dass der junge Mann ermordet wurde. Über eine anonyme Zeugin können er und seine schlagfertige junge Partnerin Marta Ricci eine überraschende Verbindung des Toten zum Einsturz der Morandi-Brücke herstellen. Als Grassi knapp einen weiteren Mord verhindert und dabei selbst in Lebensgefahr gerät, wird ihm klar, dass er mit seinen Ermittlungen einem größeren Feind in die Quere gekommen ist.
„Azzurro Mortale" ist der zweite Band um Commissario Grassi, der im malerischen Ligurien ermittelt. Grassi hat Rom den Rücken gekehrt und lebt seitdem in einer mehr schlecht als recht laufenden Fernbeziehung mit seiner Frau Chiara. Nun ermittelt er an der ligurischen Riviera di Levante und stößt dort in seinem zweiten Fall auf die Leiche eines jungen Mannes, die direkt vor einem der pittoresken Dörfchen der Cinque Terre im Meer treibt. Die Spur führt ihn zu Drogengeschäften und dubiosen Machenschaften des italienischen Bau- und Verkehrsgewerbe rund um den dramatischen Einsturz der Genueser Morandi Brücke im Jahr 2018.
Wie schon im ersten Band ist die Sprache des Krimis leicht und locker, was das Lesen angenehm gestaltet. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, und es mangelt nicht an atmosphärischen Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten. Man fühlt förmlich, wie Grassi die kurvenreichen Straßen über der ligurischen Küste entlangfährt, hört die Zikaden zirpen und spürt den Geschmack der olivenölreichen ligurischen Focaccia oder des frischen Pestos auf der Zunge.
Besonders gefallen hat mir persönlich die Thematisierung des entsetzlichen Einsturzes der Morandi-Brücke, da ich selbst eine starke persönliche Verbindung zu Ligurien und Genua habe und insbesondere die Verantwortlichkeit des Brückeneinsturzes immer noch unzureichend geklärt ist.
Alles in allem ist "Azzurro Mortale" ein empfehlenswerter "Urlaubskrimi" mit gewissem Tiefgang und nennenswerten Informationsgehalt. Sollte Grassi ein 3. Mal in Ligurien ermitteln, bin ich gerne wieder mit dabei!
Im italienischen Urlaubskrimi »Azzurro mortale« ermittelt Commissario Vito Grassi und sein Powerfrauen-Team zum 2. Mal im atemraubend schönen Ligurien.
Raue Klippen, malerische Dörfer und das karibisch anmutende Blau des ligurischen Meeres: Commissario Vito Grassi hat sich in seinem idyllisch gelegenen Rustico in Levanto eingelebt und freut sich über den Besuch seiner Frau und seines Sohnes aus Rom. Seine resolute Mitbewohnerin Toni ist allerdings wenig begeistert darüber, dass sie deswegen vorübergehend zu ihrer Mutter ziehen soll.
Während Grassi mehr oder weniger erfolgreich versucht, sein Privatleben zu managen, wird im beschaulichen Corniglia - dem kleinsten Dorf der Cinque Terre - eine Leiche angeschwemmt. Identität, Fundort und die Todesursache "trockenes Ertrinken" geben der Polizei Rätsel auf. Grassi ist überzeugt, dass der junge Mann ermordet wurde. Über eine anonyme Zeugin können er und seine schlagfertige junge Partnerin Marta Ricci eine überraschende Verbindung des Toten zum Einsturz der Morandi-Brücke herstellen. Als Grassi knapp einen weiteren Mord verhindert und dabei selbst in Lebensgefahr gerät, wird ihm klar, dass er mit seinen Ermittlungen einem größeren Feind in die Quere gekommen ist.“
Der zweite Teil der neuen Krimi-Reihe rund um Ermittler Vito Grassi setzt sich gelungener fort als der erste Band. Grassis neuer Fall hat es in sich und beim Autor scheint der berühmte Knoten geplatzt zu sein. Die Geschichte ist dieses Mal wahrlich rasant und hat es in sich. Dennoch spielt in meinen Augen Grassi zu oft bewusst mit seinem Leben. Leidenschaft für den Beruf hin oder her - des öfteren schießt der Autor hier über das Ziel hinaus bezüglich seines Protagonisten. So viel Action braucht es gar nicht! Die Geschichte käme auch ohne waghalsige Manöver aus ohne an Spannung zu verlieren. Der rote Faden den ich Band Eins noch bemängelt habe, ist hier eindeutig erkennbar. Dennoch ist der Autor mir auf zu vielen Hochzeiten präsent: Grassi und seine „Selbstfindung“, seine „Mitbewohnerin“ Toni und ihre Probleme, Grassis Job mit seinen verzwickten Fällen und dann auch noch Grassis recht patente Job-Partnerin Marta. Für meine Begriffe verdröselt sich auch hier der Autor wieder in zu viele Felder. Aber ich muss klar sagen, Band Zwei hat mir um Welten besser gefallen als Band Eins. Der Sprachstil ist gelungen, der Spannungsbogen da und das Umfeld sowieso einmalig schön. Bleibt also nur die Frage: Bleibe ich dieser Krimi-Reihe treu? Wohl eher nein. Auch hier bleibt nicht viel von der Story haften. Ob man sie liest oder nicht, spielt keine Rolle. Alles bleibt irgendwie blass zurück. Ganz aufgeben will ich die Reihe dennoch nicht und einfach mal ein paar kommende Bände vergehen lassen und dann einfach mal wieder reinlesen wie sich Vito Grassi so in Ligurien macht. Für Band Zwei vergebe ich 3,5 gute bis sehr gute Sterne!
Eigentlich hat Grassi ja ein paar Tage Urlaub. Seine Frau Chiara und sein Sohn sind aus Rom angereist. Chiara gefällt das kleine Haus und auch die Umgebung wo Grassi lebt. Als er mit seiner Familie die Cinque Terre Dörfer besucht bekommt er einen Anruf. Ausgerechnet in Corniglia, dem kleinsten der Dörfer wurde eine Leiche angespült. Grassi lässt seine Frau und seinen Sohn alleine weiter die Umgebung erkunden und geht zum Einsatzort. Was Grassi unbedingt vermeiden wollte trifft ein. In Corniglia treffen Toni und Chiara aufeinander was zur Folge hat das Chiara abreist. Ein Problem für Grassi das er erst einmal weit nach hinten schiebt. Erst einmal muss die Identität des Toten herausgefunden werden. Eine Zeugin identifiziert ihn als Rico. Er und sein Onkel waren Opfer beim Einsturz der Morandi-Brücke.
„Azzurro mortale“ ist der 2.Band der Krimireihe „Ein Fall für Commissario Grassi“ von Andrea Bonetto.
Der Autor hat recht unterschiedliche Charaktere zum Leben erweckt. Commissario Vito Grassi hatte man ja im 1. Band schon gut kennengelernt. Er hatte sich von Rom nach La Spezia versetzten lassen. Die Kinder sind erwachsen und seine Ehefrau lebt weiterhin in Rom. Er lebt in einem kleinen Haus das er von seinem Vater geerbt hat. Ich finde Vito Grassi sehr sympathisch. Manchmal kommt er etwas brummelig rüber aber das passt gut zu dieser Figur.
Seine Kollegin, die junge Marta Ricci ist eine engagierte Polizistin. Vito und sie haben keinen guten Einstieg gehabt, haben sich aber gut zusammengerauft. Jetzt sind sie ein gutes Team.
Dann haben wir noch Toni. Die hat Grassi praktisch mit dem Haus geerbt. Sie kümmert sich um die kleine Olivenhain die zu Haus gehört und belagert das Schlafzimmer. Am Anfang wollte Grassi Toni loswerden, jetzt vermisst er sie wenn sie einmal einen Tag nicht da ist.
Das sind die Charaktere die, die Leser*innen durch die Krimireihe begleiten werden.
Andrea Bonetto beginnt die Geschichte in einem gemäßigtem Tempo, man bekommt genug Zeit sich mit den Charakteren und der Umgebung verdaut zu machen. Für mich lebt die Geschichte durch die Beschreibung der eindrucksvollen Landschaft. Vor einigen Jahren habe ich die Cinque Terre Dörfer besucht und hatte schnell alles wieder vor Augen. Man bekommt beim lesen richtig Sehnsucht nach Urlaub. Aber auch die Ermittlungen beschreibt der Autor spannend. Sie nehmen ungeahnte Ausmaße an. Inspirierend wurde der Autor hierfür von eine realen Begebenheit. Nicht nur der Einsturz der Morandi-Brücke ist ein reales Ereignis sondern auch noch andere Details auf die Grassi stößt. Andrea Bonetto erzählt die Geschichte spannend und mit einem feinen Humor. „Azzurro mortale“ ist ein gelungener 2. Band der Commissario Grassi Reihe. Ich freue mich auf viele weitere Bände.
Die rätselhaften Umstände eines unbekannten Toten stellen Commissario Grassi vor eine Herausforderung, dabei hatte er eigentlich Urlaub mit seiner Familie geplant. Als dann auch noch Verbindungen zur eingestürzten Morandi-Brücke und zur Mafia auftauchen, wird es knifflig für ihn und seine Partnerin. Und dann ist da auch noch sein Privatleben, das Grassis Aufmerksamkeit verlangt.. Bereits das Cover lässt einen typischen Urlaubskrimi vermuten und das ist auch genau das, was man bekommt. Malerische Landschaften, sympathische Dorfbewohner, leckeres Essen und ein verzwickter Fall. Obwohl ich den ersten Band um Commissario Grassi nicht gelesen hatte, konnte ich der Story gut folgen. Es fehlt zwar etwas Hintergrund zum Privatleben des Ermittlers, was aber nicht weiter stört. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und fügen sich ganz natürlich in den Verlauf der Story ein. Der Autor schafft es, eine angenehme Balance zwischen den Ermittlungen und dem Privatleben von Grassi herzustellen, sodass man durchweg ein italienisches Urlaubsgefühl verspürt. Der Fall entwickelt erst nach und nach sein volles Potenzial und ist dem Nachwort des Autors zufolge an wahren Geschehnissen angelehnt, was es umso spannender macht. Ein guter Sommerkrimi, der sich am besten im nächsten Italienurlaub liest.
Mit Azzurro Mortale habe ich mein erstes Buch der Reihe und mein erstes Buch des Autors gelesen. Da ich diesen Sommer im Italien Urlaub war, dreht sich dieses Jahr sehr viel um Italien für mich. Bücher dürfen da nicht fehlen. Der Einstieg ist mir etwas schwerer gefallen, da ich blöderweise mit Band 2 gestartet habe. Die Vorgeschichte und die Charaktere waren mir nicht unbekannt. Ich musste die Umstände erstmal kennen lernen. Trotzdem bin ich nach den ersten hopplern in die Geschichte gekommen. Die malerische Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Italien und habe mich dadurch in dem Buch, wie im Urlaub gefühlt. Es gab einige Erholungsmomenten beim lesen. Leider bringt die Geschichte erst im Laufe Potential auf, weswegen das Buch zu einigen Längen tendierte. So ist meine Aufmerksamkeit häufig mal geschwunden und ich wurde nicht an die Seiten gefesselt. Das der Fall an ein wahres Geschehnis angelegt ist, erfährt man leider erst am Ende des Lesens im Nachwort. Trotzdem finde ich diesen Aspekt sehr spannend. Ich werde mir nochmal Gedanken machen, ob ich die Reihe weiter lesen werde. Dennoch kann ich sie für den nächsten Italien Urlaub empfehlen. 3⭐
Perfekte Urlaubslektüre Die herrliche Beschreibung von Ligurien ist ein muss für alle Italienfans. Auch der Commissario gefällt mir sehr gut. Seine manchmal etwas ungewöhnlichen und nicht vorschriftsmäßigen Ermittlungsmethoden fand ich spannend und mit einigen Wendungen habe ich nicht gerechnet. Auch seine Liebe zu alten Autos und Musik finde ich sehr sympathisch.
Ich durfte für eine Leserunde bereits ein Exemplar des neuen Romans lesen! Comissario Vito Grassi fährt mit Sohn und Ehefrau in der Urlaub ins malerische Ligurien! Doch kaum angekommen, muss er schon wieder einen Kriminalfall lösen. Und zusätzlich gibt es auch noch Ärger mit seiner Ehefrau! Kann er mit seinen unkonventionellen Methoden und seiner Partnerin diesen mysteriösen Fall aufklären? Meine Leseempfehlung für diesen sehr spannenden und rasanten Krimi, der durch seinen Handlungsort auch noch sofort Fernweh bei mir ausgelöst hat! Die perfekte Urlaubslektüre für alle Krimifans!-SandraFritz-magicmouse
Nicht nur Vito Grassi scheint sich in seinem neuen Haus und Wirkungskreis eingelebt, auch ich fühle mich mit dem zweiten Teil in der Serie "angekommen". Diesmal geht es um einen Mordfall, der weite Kreise bis in ein dunkles Stück Vergangenheit zieht, das auf wahren Ereignissen beruht. Und wieder ermittelt Grassie auf seine eigene Art und gerät dabei sogar selbst in Gefahr. Zudem sind Grassis Frau und Sohn zu Besuch, was zu einigen Verwicklungen führt, und Grassi muss sich über seine private Zukunft klar werden. Fazit: wieder ein ganz besonderer Krimi, der Spannung und Urlaubsstimmung gekonnt vereint.