Genau wie Stroboskoplicht in einer Disco ist dieser Roman, und die hier erzählte Geschichte, leider nur eine lose Reihung verschiedener Handlungsstränge, die es leider nicht mehr schaffen, zum Ende der Geschichte so zusammenzulaufen, dass man selbst davon in irgendeiner Weise emotional berührt ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Charaktere äußerst zweidimensional bleiben und man sich leider mit keiner identifizieren kann. Folglich auch nicht mit der emotionalen Belastung durch die politische Verfolgung und das Zerwürfnis zwischen Freunden und Familie. Was jedoch bleibt, ist die irrationale Paranoia Dileks, die sich selbsttätig weiter isoliert und somit Opfer ihrer eigens geschaffenen Realität bleibt.