Zwei Brüder treffen sich zur Vorbereitung der Bestattung ihres Vaters. Der Leser begleitet den jüngeren, schwulen Bruder in seinem Gedankenkarussell. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte die Distanziertheit und die Verletzungen zwischen den beiden Männern und auch die kühle Beziehung zum Vater sehr gut nachvollziehen. Es macht die Einsamkeit, die den gesamten Männerhaushalt aufgrund der heteronormierten männlichen Sprachlosigkeit durchsetzt, gekonnt spürbar. Das hat mich sehr berührt, weil sehr vertraut und in diesem Buch von Moritz Franz Beichl gelungen zu Papier gebracht.
War gut, sehr gedankengetankt, spielt zwischen Narrative und der Analyse dieser Narrative . Die sidestory mit Top1979 war auch spannend. Gute narrative, lesenswert