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Woher wir kamen

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Als sie bei der Testamentseröffnung ihres Vaters erfährt, dass sie ein Haus auf Cape Cod geerbt hat, fällt Jane aus allen Wolken. Was hat es mit diesem Haus auf sich und mit dem Stapel Briefe – auf Deutsch verfasst – aus dem Nachlass ihrer Mutter? Seit ihrem traumatischen Einsatz als Sanitäterin im Irakkrieg wird Jane von Albträumen geplagt. Selbst die Musik, die ihr einst alles bedeutete, hat sie aufgegeben. Die Tochter eines schwarzen US Marines und einer weißen Krankenschwester mit deutschen Wurzeln fühlte sich immer zerrissen, nirgends zugehörig. Während sie das Haus auf Cape Cod ausräumt, das ihren aus Deutschland ausgewanderten Großeltern gehörte, erschließt sie sich Stück für Stück die Geschichte ihrer Herkunft. Vor allem die Briefe berühren sie zutiefst. Sie schrieb ihr Großvater 1915 aus Bagdad an seine spätere Frau. Ein besonders dunkles Kapitel der Geschichte entblättert sich, aber auch die Geschichte einer großen Liebe …

513 pages, Kindle Edition

Published September 17, 2024

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Ulrike Schweikert

50 books81 followers

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
1,403 reviews7 followers
October 8, 2024
Wer bin ich und wo komme ich her

Klappentext:
Als sie bei der Testamentseröffnung ihres Vaters erfährt, dass sie ein Haus auf Cape Cod geerbt hat, fällt Jane aus allen Wolken. Was hat es mit diesem Haus auf sich und mit dem Stapel Briefe – auf Deutsch verfasst – aus dem Nachlass ihrer Mutter? Seit ihrem traumatischen Einsatz als Sanitäterin im Irakkrieg wird Jane von Albträumen geplagt. Selbst die Musik, die ihr einst alles bedeutete, hat sie aufgegeben. Die Tochter eines schwarzen US Marines und einer weißen Krankenschwester mit deutschen Wurzeln fühlt sie sich nirgends zugehörig. Während sie das Haus auf Cape Cod ausräumt, das ihren aus Deutschland ausgewanderten Großeltern gehörte, erschließt sie sich Stück für Stück die Geschichte ihrer Herkunft. Vor allem die Briefe berühren sie zutiefst. Sie schrieb ihr Großvater 1915 aus Bagdad an seine spätere Frau. Ein besonders dunkles Kapitel der Geschichte entblättert sich, aber auch die Geschichte einer großen Liebe.

„Woher wir kamen“ von Ulrike Schweikert, ist ein Buch, dass mich sehr berührt hat.

Im Mittelpunkt steht Jane. Sie ist die Tochter eines farbigen US-Soldaten und einer weißen Mutter, mit deutschen Wurzeln hat. So hat sich Jane nirgendwo richtig zugehörig gefühlt. Wie ihr Vater und ihr Bruder ist auch Jane zum Militär gegangen.
Jane war als Sanitäterin im Irak Krieg im Einsatz und ist traumatisiert, von allem, was sie dort erleben musste.
Jetzt hat sie von ihrem Vater ein Haus auf Cape Cod geerbt. Jane macht sich daran, das Haus, das ursprünglich ihren Großeltern gehörte zu räumen und stößt auf einen Stapel, in deutsch geschriebener Briefe. Beim Lesen, stellt sich heraus, dass die Briefe von ihrem Großvater an ihre Großmutter geschrieben wurden.

Ulrike Schweikert hat mich mit der Geschichte sehr berührte. Besonders die Briefe haben Emotionen in mir ausgelöst, aber auch die Erlebnisse in den Kriegen gingen nicht spurlos an mir vorbei.

Die Geschichte hat verschiedenen Zeitebenen. In der Gegenwart lernen die Leser*innen Jane gut kennen. In Rückblenden erfahren die Leser*innen wie es Jane bei ihrem Einsatz im Irak Krieg erging. Welche traumartigen Erlebnisse sie machen musste und was ein Krieg aus den Menschen macht. Danach ist nichts mehr wie zuvor. Jane musste sich immer an bestimmte Vorsichtsmaßnahmen halten. Immer einen Helm und eine Schutzweste tragen, auch wenn es noch so heiß ist.

Auch die Großeltern lernen die Leser*innen in Rückblicken kennen. Der Großvater war ein Waisenkind und die Großmutter hat getanzt. Auch hier herrscht wieder Krieg, es ist der 1. Weltkrieg in Deutschland. Janes Großvater hat im 1. Weltkrieg gedient. Eingesetzt war er im Osmanischen Reich. Hier findet man die Parallelen zu Jane und ihre Kriegseinsätze.

Ulrike Schweikert erzählt die Geschichte so, dass Emotionen aufkommen. Der Handlungsstrang der Großeltern im 1. Weltkrieg und der Weimarer Republik gibt einen guten ersten Eindruck der Kriegswirren. Der Einsatz von Janes Großvater im Osmanischen Reich war auf dem gleichen Boden wie Janes Einsätze, nämlich im Irak.
Aber auch das Berlin-Feeling wird vermittelt. Immer wieder sind die Leser*innen im Admiralspalast wo die Großmutter getanzt hat.
Leider verliert sich die Geschichte der Großeltern, nachdem sie in die USA emigriert sind. Ich hätte sie gerne noch ein Stück des Wegs begleitet.

Ulrike Schweikert vermittelt nicht nur die verschiedenen Zeiten der Handlung sehr gut, auch die traumatischen Erlebnisse des Kriegs und welche Auswirkungen das auf die Menschen auf lange Sicht hat, wird gut vermittelt.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Ich bin schnell tief in die Geschichte eingetaucht. Jane hat mich oft emotional sehr berührt, genau wie die Geschichte der Großeltern.

„Woher wir kamen“ ist ein fesselnder Roman, den ich gerne gelesen habe.
Profile Image for Janine.
1,441 reviews20 followers
October 8, 2024
Als sie bei der Testamentseröffnung ihres Vaters erfährt, dass sie ein Haus auf Cape Cod geerbt hat, fällt Jane aus allen Wolken. Was hat es mit diesem Haus auf sich und mit dem Stapel Briefe – auf Deutsch verfasst – aus dem Nachlass ihrer Mutter? Seit ihrem traumatischen Einsatz als Sanitäterin im Irakkrieg wird Jane von Albträumen geplagt. Selbst die Musik, die ihr einst alles bedeutete, hat sie aufgegeben. Die Tochter eines schwarzen US Marines und einer weißen Krankenschwester mit deutschen Wurzeln fühlt sie sich nirgends zugehörig. Während sie das Haus auf Cape Cod ausräumt, das ihren aus Deutschland ausgewanderten Großeltern gehörte, erschließt sie sich Stück für Stück die Geschichte ihrer Herkunft. Vor allem die Briefe berühren sie zutiefst. Sie schrieb ihr Großvater 1915 aus Bagdad an seine spätere Frau. Ein besonders dunkles Kapitel der Geschichte entblättert sich, aber auch die Geschichte einer großen Liebe …

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Die Geschichte wird einmal aus der Sicht von Emmy ( Vergangenheit // 1911) erzählt und einmal aus der Sicht von Jane (Gegenwart// teilweise gibt es hier auch Zeitsprünge), was ich prinzipiell sehr gerne mag. Dennoch bin ich eher schneller mit Emmy warm geworden und habe ihre Perspektive wirklich sehr gerne gemochte im Gegensatz zu Jane. Denn mit Jane hatte ich so meine Probleme , ich fand sie nicht so sympathisch und ich konnte mit ihrem Beruf als Soldatin im Irakkrieg sowie mit der ganzen Army nicht sehr viel anfangen. Stellenweise sind dies mir auch zu viele unnötigen Details gewesen.
Dennoch ist das Hauptproblem der Geschichte nicht die vorhandene Sympathie für Jane gewesen, sondern der fehlende Tiefgang in der Geschichte. Es gab stellenweise Abschnitte, die so detailliert beschrieben worden sind, doch die wichtigen Aspekte irgendwie nur kurz angerissen worden sind.
Anfangs fand ich vieles recht interessant, aber dies legte sich im Laufe der Geschichte, was ich wirklich schade fand, denn die Geschichte hat in Bezug auf ihre Tragik viel Potenzial und diese wurde einfach nicht genutzt. Das Ende war für mich auch sehr abrupt und nicht sehr zufriedenstellend.
Insgesamt ist es ein solider historischer Roman, der leider keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und leider auch schnell vergessen sein wird. Für mich ist es ein Buch, was man lesen kann, aber auch nicht zwingend muss.

3,5 von 5 Ottis
Profile Image for yellowdog.
853 reviews
September 17, 2024
Ein packender Roman, in dem man als Leser eintauchen kann

Ulrike Schweikert ist eine Autorin, die schon lange großartige Romane schreibt und sie hat auch heute ihren Drive noch nicht verloren.
Man kommt schnell nahe an die Hauptfigur Jane heran.
Wie der Klappentext schon verrät, ist die die Tochter eines schwarzen US Marines und einer weißen Krankenschwester mit deutschen Wurzeln. Das ist wichtig zu wissen, denn es geht Jane auch um ihre Wurzeln.
Anfangs des Romans fühlt sie sich sehr verloren, da gerade ihr Vater gestorben ist. Auch ihre Mutter und ihr Bruder sind schon tot.
Neben den Schauplätzen New York und Cape Cod 2007 geht es zurück bis ins Jahr 1912, in dem die Geschichte ihrer Großeltern Emmy und Benno als Jugendliche beginnt. Deren spannende Lebensgeschichte wird erzählt.
Auch Janes eigene Geschichte eigene Geschichte wird gezeigt. Ihre Mutter starb früh, der Vater ist distanziert. Sie ging zur Navy und später als Sanitäterin sogar bis in den Irak.
Das in den Zeiten gesprungen wird, funktioniert gut. Hier spürt man die Erfahrenheit der Autorin, alles greift gut ineinander.
Bemerkenswert auch, dass alle Handlungsstränge auf ungefähr gleichen, hohen Niveau ist. Kein Teil fällt gegenüber den anderen ab.

Es sind 3 prall gefüllte Leben und dadurch wird auch der Roman erfreulich abwechslungsreich!
Als Leser ist man kontinuierlich vom packenden Text gefangen.
21 reviews
January 13, 2025
Der Roman "Woher wir kamen" von Ulrike Schweikert hat mich ein wenig enttäuscht. Hauptfigur des Romans ist eine junge Amerikanerin, die als Soldatin für ihr Land im Irak-Krieg kämpft. Nach einem schweren Angriff auf ihre Einheit steigt sie aus ihrem Leben als Berufssoldatin aus - zum Entsetzen ihres Vaters, der als schwarzer Offizier kein anderes Leben kennt. Als ihr Vater stirbt, erbt sie das Haus der Großeltern mütterlicherseits, die Deutsche waren. Im Zuge des Romans erfährt man deren Geschichte, die mit der Auswanderung vor der Machtergreifung Hitlers eigentlich endet. Hier werden die Schicksale der deutschen Vorfahren mit der Lebensgeschichte der Hauptfigur verwoben, ohne dass man am Ende wirklich versteht, welche Lehren man aus der einen oder anderen Geschichte ziehen kann und worin genau die Schnittstelle zum Leben der Hauptfigur besteht. Auch wusste ich nicht so recht, wie ich es finden sollte, dass die deutsche Autorin hier aus der Perspektive einer jungen amerikanischen Soldatin, die im Irak-Krieg kämpft, schreibt. Mir kam dieser Charakter nicht immer authentisch vor. Dennoch habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, denn es war spannend und - trotz aller Widersprüche - habe ich mich mit der jungen Hauptfigur am Ende angefreundet. Trotz einiger - wahrscheinlich sehr individueller - Störgefühle daher ein kurzweiliges Buch.
Profile Image for Dominique Sundt.
12 reviews
June 19, 2025
Die Geschichte ist an sich schon interessant und spannend aber der Stil ist m.M. unmöglich. Das ist natürlich sehr subjektiv aber ich hab es echt nach der Hälfte aufgegeben, weil das für mich nicht lesbar bar. Klang irgendwie wie eine schlechte Übersetzung aus schwülstigem Englisch. Und auch nicht wirklich authentisch, weil eine sehr deutsche Perspektive aber dann alles aus der Sicht der Hauptfigur, die eine junge gebürtige Amerikanerin ist... Ich kann nicht mal genau sagen, was... aber es war so unnatürlich zum Lesen. Schade um die Story!
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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