Die Werke des Marquis de Sade, einschließlich 'Die 120 Tage von Sodom', 'Justine', 'Juliette' und 'Die Philosophie im Boudoir', sind kontrovers und schockierend, aber auch tiefgründige Darstellungen der Abgründe der menschlichen Natur und der Gesellschaft. Sein literarischer Stil ist roh, explizit und provokativ, und seine Werke werden oft als Anklage gegen die Unterdrückung von Lust und die Doppelmoral der Gesellschaft interpretiert. Der Marquis de Sade war ein Vorreiter der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts und stellt mit seinen Werken die Grenzen des Erträglichen und des Moralischen in Frage. Der Marquis de Sade, ein Adliger und Schriftsteller, war bekannt für seine skandalösen Werke, die die Normen seiner Zeit herausforderten. Durch seine eigenen Erfahrungen mit Gefängnis und Zensur wurde er zu einem radikalen Kritiker von Autorität und Moral. Seine Werke sind geprägt von einer nihilistischen Weltsicht und einer Obsession mit Gewalt und Perversion, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Lesern, die sich für die dunklen Seiten der menschlichen Natur und die Subversion gesellschaftlicher Normen interessieren, wird die Lektüre der Werke des Marquis de Sade empfohlen. Seine Werke sind zwar verstörend und herausfordernd, bieten aber auch tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche und die Machtstrukturen der Gesellschaft.
A preoccupation with sexual violence characterizes novels, plays, and short stories that Donatien Alphonse François, comte de Sade but known as marquis de Sade, of France wrote. After this writer derives the word sadism, the deriving of sexual gratification from fantasies or acts that involve causing other persons to suffer physical or mental pain.
This aristocrat, revolutionary politician, and philosopher exhibited famous libertine lifestyle.
His works include dialogues and political tracts; in his lifetime, he published some works under his own name and denied authorship of apparently anonymous other works. His best erotic works combined philosophical discourse with pornography and depicted fantasies with an emphasis on criminality and blasphemy against the Catholic Church. Morality, religion or law restrained not his "extreme freedom." Various prisons and an insane asylum incarcerated the aristocrat for 32 years of his life: ten years in the Bastile, another year elsewhere in Paris, a month in Conciergerie, two years in a fortress, a year in Madelonnettes, three years in Bicêtre, a year in Sainte-Pélagie, and 13 years in the Charenton asylum. During the French revolution, people elected this criminal as delegate to the National Convention. He wrote many of his works in prison.
Je vier Sterne (inklusive Klassikerbonus) für die 120 Tage und die davon beeinflusste Spätfassung der Justine. Einen Stern für die blutigen Fetzen aus der Juliette, bei denen die meisten Beteiligten nur als Namen ohne weitere Vorgeschichte vorkommen. Die Philosophie im Boudoir habe ich nur überflogen, einen Stern für die erotische Handlung, zwei Sterne für die neue Moral.
Die 120 Tage von Sodom haben mir ungemein gut gefallen, und ich wünschte de Sade hätte die restlichen 90 Tage ebenfalls beendet. Justine war auch gut aber bei weitem nicht so stark wie die 120 Tage, und Juliette fand ich viel zu konfus um der Geschichte ansatzweise gut folgen zu können. Die Philosophie im Boudoir war ebenfalls sehr gut, da hätte ich mir allerdings mehr von den Dialogen gewünscht.
Ich denke, ersteres und letzteres werde ich mir nochmals in physischer Buchform zu gemüte führen, in der Hoffnung, dass ich noch etwas mehr erfahren kann.