BKA-Hauptkommissar Philipp Gerber ermittelt vor dem Hintergrund eines der wichtigsten Ereignisse der deutschen dem Mauerbau.
August 1961. Auf dem Frankfurter Flughafen vereitelt BKA-Hauptkommissar Philipp Gerber in letzter Sekunde ein Attentat auf General Hiram C. Anderson, seinen ehemaligen Chef beim US-Militärgeheimdienst. Offiziell ist Anderson nach Deutschland zurückgekehrt, um mit seiner Tochter June durch das Land zu reisen, doch er verfolgt auch andere, politische Pläne. Und er will Philipp vor einem möglichen Doppelagenten und Landesverräter warnen. Währenddessen gerät Philipps Freundin Eva Herden zwischen die Noch überqueren täglich Tausende Flüchtlinge die offene Grenze zwischen dem Berliner Ost-Sektor und den West-Sektoren, doch bei einem Treffen erhält die Journalistin Informationen darüber, dass eine Mauer gebaut werden soll.
Mit einem unerwarteten Anruf wird Hauptkommissar Philipp Gerber über einen Anschlagsplan auf seinen ehemaligen Chef Hiram C. Anderson informiert. Alarmiert eilt er zum Frankfurter Flughafen, wo sich die Maschine schon im Anflug befindet. Mit knapper Not kann er das Attentat verhindern. Dabei kommt einer der Attentäter um, während die andere, eine russische Scharfschützin. Diese pocht auf ihren Diplomatenstatus. Derweil ist Gerbers Lebensgefährtin, die Journalistin Eva Herden in Berlin. Anfang August 1961 berichtet sie über die täglich steigenden Zahlen von Menschen, die aus der DDR flüchten. Um die Stimmen der Menschen einzufangen, fährt sie zu den Auffanglagern und landet unversehens im Osten der Stadt.
Zum vierten Mal kommt Kommissar Philipp Gerber, der im zweiten Weltkrieg auf Seiten der Amerikaner kämpfte, in direkte Berührung mit der deutschen Geschichte. Durch Anderson erfährt er von einem möglichen Verräter in den Reihen der deutschen Behörden. Und Eva bringt aus Ostberlin ein Gerücht über einen möglichen Mauerbau mit, von dem sowohl der Bundeskanzler als auch die Amerikaner erfahren sollen, damit verhindert werden kann, dass die Menschen in Ost und West völlig voneinander abgeschottet werden. Zu allem anderen versucht Philipp Gerber auch die Hintergründe zu dem Attentat aufzuklären, wenn schon die Täterin nicht dingfest gemacht werden konnte.
Wie schon bei seinen anderen Krimis um Hauptkommissar Philipp Gerber und Eva Herden versteht es der Autor gekonnt, seine Fälle mit Ereignissen der deutschen Zeitgeschichte zu verbinden. Hätte der Mauerbau verhindert werden können? Doch welche Auswirkungen hätte das auf die dauernde Kriegsbedrohung aus dem Osten gehabt? Hinzu kommt noch, dass Gerber persönlich eingebunden ist und ebenfalls eine Mission in Berlin zu erfüllen hat. Eva Herden sieht einige Dinge aus einer anderen Perspektive, was die Lektüre umso spannender macht. Gut, dass sie und Philipp nicht immer einer Meinung sind. So erhält man selbst nochmal andere Denkansätze zu einer fesselnden zeitgeschichtlichen Phase. So mag man Geschichte, so mag man Krimis oder Thriller.
Klappentext: August 1961. Auf dem Frankfurter Flughafen vereitelt BKA-Hauptkommissar Philipp Gerber in letzter Sekunde ein Attentat auf General Hiram Anderson, seinen ehemaligen Chef beim US-Militär-geheimdienst. Offiziell ist Anderson privat nach Deutschland zurückgekehrt, doch er verfolgt auch geheime politische Pläne. Er will Philipp vor einem gefährlichen Doppelagenten und Landesverräter warnen. Während Gerber fieberhaft versucht, die Drahtzieher des Anschlags ausfindig zu machen, gerät seine Freundin Eva Herden zwischen die Fronten: Sie erfährt, dass eine Mauer zwischen Ost- und West-Berlin gebaut werden soll. Wie soll die Journalistin mit dieser äußerst brisanten Information umgehen, die das Leben so vieler Menschen komplett verändern würde?
„Mauern und Lügen“ ist der 4. Band der Philipp-Gerber-Reihe von Ralf Langroth. Dieses Buch vereint meine zwei liebsten Genre, historische Romane und Krimis/Thriller.
In diesem Band geht es um einen Anschlag, der von BKA-Hauptkommissar Philipp Gerber vereitelt wurde. Und um den Mauerbau zwischen Ost und West. Philipp Gerber ist dabei die Drahtzieher des Anschlags ausfindig zu machen. Seine Freundin Eva Herden erfährt vom geplanten Mauerbau. Zwei sehr brisante politische Fälle vereint in einer Geschichte.
Die Charaktere sind aus den ersten Bänden schon bekannt. Philipp Gerber ist Ende dreißig.1939 ist er mit seinen Eltern nach Amerika immigriert. Als Angehöriger des amerikanischen Militärgeheimdienstes CIC kehrt er nach Deutschland zurück.
Eva Herden hat im Krieg ihre Familie verloren. Sie ist Journalistin beim kommunistischen Nachrichtenmagazin Brennpunkt Bonn. Adenauers Vorhaben die BRD aufzurüsten steht sie skeptisch gegenüber.
Ich finde die beiden Hauptcharaktere sehr interessant und bin ihnen schon mit Begeisterung über drei Bänden gefolgt.
Auch diesen Band hat Ralf Langroth wieder mit interessantem Zeitgeschehen und viel Spannung gefüllt. Die Zeit der Handlung wird von Ralf Langroth sehr authentisch beschrieben. Seine Charaktere haben ihre Ecken und Kanten was mir gut gefällt. Darunter mischen sich bekannte Persönlichkeiten, was die Geschichte um so realistisch wirken lässt.
Ralf Langroth hat einen flüssigen und vor allem fesselnden Schreibstil. Seine Geschichte wirkt realistisch und gut nachvollziehbar. Wie schon bei den vorherigen Bänden konnte ich nach kurzer Zeit das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich würde mich über weitere Bände der historischen Thriller-Reihe freuen.
August 1961, Phillip Gerber vereitelt in letzter Sekunde einen Anschlag auf Colonel Anderson, der nach langer Zeit wieder aus den USA anreist. Der KGB scheint dahinterzustecken, aber so richtig lässt sich nichts herausfinden. Eva Herden fährt unterdessen nach Berlin, wo sie über die anhaltenden Flüchtlingsströme berichten will. Als sie vom Bauministerium der DDR angesprochen wird, eine Reportage über eine Baubrigade zu machen ist sie erst zögerlich, doch was sie in Ost-Berlin erfährt hat eine weit größere Dimension als nur die Arbeit einer Baubrigade.
Ralf Langroth nimmt uns ein viertes Mal mit in die Welt der Spione der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Deutschland steht im Spannungsfeld des kalten Krieges, Adenauer ist noch an der Macht und Willy Brandt regierender Bürgermeister von Berlin. Beide haben ihre Auftritte, genau wie Egon Bahr, damals Pressesprecher von Brandt in Berlin. Wir erleben die Rivalität der beiden deutschen Geheimdienste untereinander, die Intrigen, die nur dazu dienen, die anderen auszubooten. Mittendrin Phillip Gerber, der sich wieder einmal in sehr brenzlige Situationen begibt. Der Mauerbau bildet den historischen Hintergrund zu diesen Ereignissen.
Mir hat das Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Die Figuren entwickeln sich, besonders die Beziehung zwischen Phillip und Eva wandelt sich und Eva muss erkennen, dass ihre Ideale mit dem real existierenden Sozialismus nicht sonderlich viel gemein haben. Alter Bekannte treten auf, es gibt erstaunliche Wenden und Erkenntnisse. Und gegen Ende wird es wie gewohnt richtig spannend und rasant.
Ich habe diesen 4. Band der Reihe gerne gelesen. Ich würde mich freuen, wenn wir Phillip und Eva noch öfter treffen würden, passende Ereignisse gibt es ja genug in der Geschichte der beiden deutschen Staaten.
August 1961: Ein Anruf warnt Philipp Gerber vor einem Attentat auf General Hiram C. Anderson, der in Kürze in Frankfurt landen wird und Philipp interessante Informationen angekündigt hat.
Die Journalistin Eva Herden ist derweil in Berlin, um bezüglich der immer stärkeren Flüchtlingsströme aus Ostdeutschland zu recherchieren. Sie erhält das Angebot, eine Baubrigade im Osten der Stadt zu begleiten und trifft dort auf einen ihr allzu bekannten Generalmajor des KGB, der nicht nur eine brisante Information für sie hat, sondern auch eine Bitte an sie.
Der vierte Band der Reihe führt in das Jahr 1961, das für Deutschland eine wohl unvergessliche Veränderung mitbrachte, den Bau der Mauer. Natürlich fließt dies auch in den Roman ein, immerhin beschäftigt sich die Reihe mit brisanten Ereignissen der deutschen Geschichte.
Auch dieses Mal landen Philipp Gerber sowie seine Freundin Eva Herden in einer Reihe gefährlicher Situationen, es gibt mehrere Tote, und einige mehr oder weniger überraschende Erkenntnisse. Gut gefällt mir, dass in jedem Band auch historische Persönlichkeiten auftauchen, neben dem einen oder anderen Politiker auch andere bekannte, die jeweils auch zum Thema passen, wie hier zum Beispiel Billy Wilder, der einen Film in Berlin dreht.
Philipp Gerber mochte ich von Anfang an, Probleme habe ich immer noch mit Eva Herden, die auf mich immer sehr unterkühlt wirkt, ihre Emotionen kann ich nicht recht nachvollziehen. So habe ich zwar auch mit ihr gebangt, aber doch weniger als mit Philipp.
Am Ende steht für mich wie nach jedem Band die Frage, was wohl das Thema des nächsten Bandes sein wird, ich hoffe sehr, die Reihe wird fortgeführt, Themen dürfte es ausreichend geben.
Als Bonus gibt es eine Karte des Berlins der 60er Jahre, ein interessantes Nachwort des Autors, in dem er auf die realen Ereignisse eingeht sowie Literaturtipps gibt und eine Zeittafel.
Band 4 der Reihe hat wieder ein interessantes Thema, ist spannend erzählt und hat mich gut unterhalten. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Reihe, die ich sehr gerne weiterempfehle.
Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Wer kennt diesen Satz nicht? Mauern und Lügen ist der 4. Band rund um Philipp-Gerber und wichtige Abschnitte der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ralf Langroth hat das Thema Mauerbau wieder in einen packenden historischen Thriller verpackt.
Zwei parallele Erzählstränge führen den Leser durch die Handlung. Philipp Gerber erhält eine Warnung vor einem Attentat auf General Anderson und seine Freundin Eva Herden ein Angebot aus der DDR eine sogenannte Baubrigade zu begleiten.
Die Jagd nach den Drahtziehern des Attentats und die unfassbaren Informationen über den geplanten Mauerbau hat Ralf Langroth geschickt konstruiert.
Die Hauptcharaktere sind bekannt und die Einbindung der realen historischen Personen und Ereignisse, geben der Story den letzten Pfiff.
Ich mag diese Reihe sehr, da sie unterhaltsam Geschichtswissen vermittelt bzw. auffrischt. Eine Zeittafel mit den wichtigsten Daten, eine Karte von Berlin und das Nachwort des Autors, runden das Buch ab.
Wer Interesse an deutscher Geschichte hat und Thriller liebt, dem kann ich diese Reihe nur ans Herz legen.
Ein echter Spionage-Roman in den Tagen des Mauerbaus. Gerber ist diesmal noch mehr in den internationalen Wirren verstrickt als bisher in den ersten drei Teilen. Stringent, aber spannend führt der Autor durch die Story. Selbst Nebenhandlungen sind wichtig für die Haupthandlung. Charaktere, Atmosphäre, Umgebung und Action wirken echt und realistisch, selbst wenn es aus heutiger Zeit unwahrscheinlich klingt. Große deutsche Geschichte in einer tollen Romanserie, die noch mehr Aufmerksamkeit verdient hat.
Wie auch die vorherigen Bücher dieser Reihe ist auch dieses fesselnd und detailreich geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Situation und die Personen hineinversetzen. Hoffentlich wird es einen weiteren Band geben
Geschichte und Spionage in einem unterhaltsamen Roman. Die Serie ist sehr gut. Sie verbindet Fiktion mit historischen Fakten und Persönlichkeiten in einer Spionagehandlung voller Wendungen. Ein Vergnügen zu lesen.