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Karma

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Ein deutscher Herbst im Zeitalter der eine abgründige, erhellende, rauschhafte Lektüre. Der lang erwartete Nachfolger des SPIEGEL-Bestsellers Hochdeutschland.

Brandenburg, im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE, des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht das Zeitalter der Muße an, «die Zeit der Melonen und Feigen». Gläserne Smarthouses stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee bereit. Dort finden sie zu sich, sie kommen zur Ruhe. Doch am Himmel über den Endmoränen kündigt sich schon ein Wetterleuchten an …

Alexander Schimmelbusch führt uns an einen Ort in naher Zukunft, wo erschöpfte Bildungsbürger und die Anhänger neuer Diktaturen allein sind mit ihrer Wut und ihrer Sehnsucht, mit invasiven Arten und Technologien. Karma ist eine Zukunftsvision, ein Gesellschaftsroman, dem es um nicht weniger geht als «das gute Leben». Aber was ist gut? Wer entscheidet, und wer richtet über wen? Und was richtet sie an, die Anziehung, die Verachtung, auf allen Seiten?

290 pages, Kindle Edition

First published August 13, 2024

11 people are currently reading
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About the author

Alexander Schimmelbusch

6 books8 followers

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Community Reviews

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1 star
10 (22%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Johannes Meissner.
29 reviews4 followers
September 22, 2024
Abgebrochen, fast unleserbar geschrieben. Sehr interessanter Plot, leider wird daraus kein Roman. Liest sich wie die Aneinanderreihung von Begriffen, die eine KI generiert hat. Sehr schade, hätte viel Potential gehabt.
Profile Image for Linda in Utopia.
309 reviews9 followers
July 5, 2025
dnf

Am Anfang hatte mich das Buch noch, ungefähr bis zu dem Zeitpunkt, wo Joachim mit dem Fahrrad durch Berlin fährt und so seine Gedanken mitteilt. Bis dahin konnte ich noch folgen, danach hat mich das Buch komplett verloren.

Ich wusste eigentlich nicht ganz was ich da lese, vielleicht muss man schon 3 Gläser Wein intus haben, um überhaupt in irgendeinen flow zu kommen, denn das Buch schwafelt sehr oft und viel über Wein. Der Roman hat keinen Fluss, es sind nur sehr lange, aneinandergereihte Sätze, die vollgestopft sind mit tollen, intellektuellen Wörtern, die aber in Gemeinschaft womöglich einen Sinn ergeben, aber wenn ich jeden Satz 3x lesen muss... Nein Danke. Ich möchte einen Roman lesen, keine Doktorarbeit Korrektur.

z.B.
Der natürliche Lebensraum sozialer Medien aber waren die Kindersegen, sodass die Intelligenz bei Omen sich bald auf die heranwachsenden konzentrierte, auf die inneren Bilderwelten einer Generation, deren Angehörige meist schon als Teenager der Illusion müde waren.


Okay, ja, manchmal entstehen auch schön Bilder im Kopf:
"Bis ich auf meiner Waldgaleone stehen werde, in einem Jumpsuit aus perlgrauer Seide, mit dem Kopf von Humbaba auf der Spitze meines Speeres."


Das Geschriebene ist so verworren, die einzelnen Fakten so bunt gestreut, es fiel mir sehr sehr schwer, mich darauf einzulassen.

Schade, der Klappentext hatte mich gelockt mit einer wirklich interessanter Dystopie. Ich mag Dystopien. Aber dieses Buch leider nicht.

Herzlichen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!
28 reviews1 follower
June 16, 2025
Wirres Geschreibe mit einzelnen brillianten Szenen, aber meistens dröge zu lesen. zum Glück ist es ao kurz
Profile Image for David Cappel.
49 reviews
October 16, 2025
Nach "Hochdeutschland" ist dies der zweite Roman, den ich von Alexander Schimmelbusch gelesen habe und auch bei diesem Roman bleiben nach der Lektüre gemischte Eindrücke zurück. Schimmelbusch kann schreiben und hat eine unterhaltsame und pointierte Art, die deutsche Mentalität in all ihrer Widersprüchlichkeit aufzuspießen.

Spätestens nach 200 Seiten kommt jedoch die Frage auf, was der Autor damit bezwecken will und es kommt der starke Wunsch auf, der Autor möge angesichts seiner Fähigkeiten doch höher zielen.

So bleibt am Ende eine größtenteils kurzweilige Satire deutscher Empfindsamkeiten überwiegend wohlhabender Menschen, eingebettet in das Zukunftsszenario eines von KI durchgetakteten Alltag, der die Not einer zunehmend zerstörten Umwelt nahezu perfekt auszublenden weiß.
In seinen Bemühungen, nicht allzu sehr zu übertreiben bzw. dystopisch zu sein, hätte diesem Roman mehr Biss à la Ulrich Peltzer gut getan.
Profile Image for Alvar Borgan.
62 reviews6 followers
January 21, 2025
Thema: Der „Ruhestand“. Vom Aufbruch in den neuen Lebensabschnitt zum Abstieg Richtung Grab. (Alles lässt sich auch auf die deutsche Gesellschaft beziehen. Aber leider nur vage.)

Haltung: Durchgängig ironisch. Distanziert. Mit mehr Biss hätte es eine Satire über deutsche Befindlichkeiten werden können. Stattdessen betreibt der Autor sprachliche Selbstbefriedigung.

Handlung: Keine nennenswerter. Immerhin: Das Thema wird auch als Subtext geschickt untergeschoben. Z.B. ist das meistwiederholte Fachwort "Whispercave". Ein Weinschrank, aber auch das Wispern der Höhle, der Ruf des Grabes ...

Charaktere: Bloße Papierschablonen. („Pappfiguren“ wäre zu dick aufgetragen.)

Dialoge: Kommen ab Seite 130 vor (von 295). Sind aber weitgehend nur in Anführungszeichen gesetzte Fortführungen des Autoren-Monologs.

Sprache: Ausufernde Vokabular-Akrobatik. Stimmung und Emotionalität werden konsequent vermieden.

Unterhaltsam?: Gelegentlich. Wenn Stil und Inhalt extrem auseinanderlaufen, funktioniert der satirische Ansatz.

Zukunftsroman?: Die Near-Future-Aspekte sind nicht einmal Hintergrundtapete, sondern bloß hingeklatschte Poster, an denen die Leserschaft flüchtig vorbeigeführt wird.

Vorteil?: Überschaubare Länge. Zumal man beliebig Passagen überspringen kann - mangels Handlung verpasst man nichts.

Empfohlen für: Ruheständler, die Zeit totschlagen wollen.
Profile Image for Gianni BM Duvillier .
99 reviews2 followers
September 30, 2025
Ik versta ergens wel de lage quoteringen, moeilijk leesbaar en de achterflap kondigde zich naar plot veelbelovender aan; het boek heeft bijwijlen echter ook zijn grootse momenten. 7/10 zou ik zeggen maar echt aanraden zou ik niet
Profile Image for Martin.
29 reviews
September 22, 2024
Inhaltsleeres und zielloses Geblubber.
Ist das KI generiert? Kaum lesbares Geschwafel, selten war's mir so schade um meine Zeit.
3 reviews
October 12, 2025
Nicely constructed sentences but no story. The premise seemed decent, but didn’t live up to it
Profile Image for Pipo.
23 reviews1 follower
October 1, 2024
Angeber, aber so sehr, dass es teilweise unterhaltsam ist. Eine Geschichte ohne Plot bleibt gewagt.
Profile Image for Billy.
74 reviews13 followers
May 9, 2025
Was wie eine kluge Satire auf den Bildungsbürger im Spätkapitalismus beginnen könnte, verliert sich rasch in prätentiöser Sprachakrobatik und distanzierter Intellektualprosa. Handlung? Kaum. Dialoge? Ab Seite 130 – und selbst da nur als Tarnung für inneren Monolog. Die Near-Future-Welt bleibt vage, eher semantisches Dekor als erzählerischer Raum.

Es gibt Momente, in denen der Stil trägt – dann blitzt ein Bild auf, eine Zeile zündet. Schimmelbusch kann schreiben, zweifellos – nur leider schreibt er an der Leserschaft vorbei. Wer Lust auf ein Gedankenexperiment mit Weinfleck, aber ohne narrative Richtung hat, wird vielleicht seine Freude haben.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

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