»Ich brauche die Psyche der Figuren, nicht ihr Blut.« Sarah NisiSie wurde getötet. Du hast es gesehen. Doch du kannst dich nicht erinnern ... Emily führt in London seit Monaten das Leben einer Außenseiterin. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen, musste ihr Studium aufgeben. Vor drei Monaten starb ihre Freundin Liv beim Sturz auf die U-Bahn-Gleise. Emily stand neben ihr, doch erinnern kann sie sich nicht. Das Trauma hat eine Amnesie ausgelöst. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie muss einen Weg finden, um ihr Gedächtnis zurückzuholen. Doch warum reagieren alle, mit denen sie darüber spricht, so ausweichend? Und was, wenn etwas ans Licht käme, dass sie selbst belasten würde? Emily beginnt nachzuforschen ― ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie bereits schwebt. Ein brillant konstruierter Psychothriller über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die gefährliche Suche nach der Wahrheit.
Die Geschichte handelt von Emily, die seit Monaten als Außenseiterin in London lebt. Vor drei Monaten verlor sie ihre beste Freundin Liv bei einem vermeintlich normalen U-Bahn-Unfall – doch Emily kann sich daran nicht erinnern, da sie durch das Trauma eine Amnesie entwickelt hat. Sie spürt, dass mehr hinter dem Vorfall steckt, und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen, obwohl ihre Umgebung wenig kooperativ ist und sie sich in großer Gefahr wähnt.
Was an der Story wirklich gut fand , ist die spannende Thematik der Unzuverlässigkeit der Protagonistin und die Wahrheitssuche. Besonders die dynamische Beziehung zwischen den Charakteren bringt immer wieder tiefgründige Momente, die zum Nachdenken anregen. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Weg zum Ende manchmal etwas langatmig und zäh war, denn manche Passagen fühlten sich stellenweise monoton an und die Charaktere blieben eher oberflächlich.
Das Finale hat mich dann aber nochmal richtig mitgerissen und alle Fäden gut zusammengeführt. Insgesamt würde ich sagen: Das Buch ist definitiv lesenswert, aber nicht unbedingt ein Muss.
Haltlos war mein erstes Buch 2025 und auch eines der weniger Bücher aus dem Psychothriller Genre.
Die Idee fand ich super. Was ist, wenn man einen Tod beobachtet, sich aber nicht daran erinnern kann, man aber weiß, dass man dabei war und jetzt damit leben muss, aber herausfinden will, was wirklich mit der Freundin passiert ist? So geht es Emily, die seitdem ihr Leben nicht mehr richtig leben kann und herauszufinden versucht, wsd mit Liv passiert ist, die auf die U-Bahn Gleise stürzte.
Die Umsetzung dieser Idee konnte mich jedoch nicht so richtig abholen, obwohl es zum Ende hin nochmal so richtig an Fahrt aufnahm und die Fäden zusammenführte. Der Weg dorthin verlief jedoch ein wenig monoton. Die Charaktere blieben für mich zum Teil sehr oberflächlich, es wurden Informationen wiederholt oder gestreut, die keinen Mehrwert für die Handlung hatten, wobei ich sagen muss, dass mir die Protagonistin an sich super gefallen hat und auch ihre Entwicklung nachvollziehbar war. Auch das Zusammenspiel mit den anderen Charakteren war spannend zu erleben und tatsächlich gefiel mir die Dynamik zwischen Liv und Emily super. Hier kam wirklich ein Mal Tiefe auf und schaffte eine gewisse Nähe zu den Charakteren.
Letzten Endes konnte mich das Buch gut unterhalten, aber nicht so richtig catchen.
ich mochte das buch ansich sehr gerne, aber BITTE sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die schon beim klappentext geahnt hat, dass emily selbst die täterin ist?!?! ich hätte mir da eigentlich was anderes erhofft, auch wenn mich das buch sehr gut unterhalten hat und es ja trotzdem den ein oder anderen plottwist gab, den ich nicht kommen sah, aber so hab ich eigentlich ein buch gelesen, wo ich das ende schon vogergesehen habe. ich dachte mir zwar, nein, das wird schon nicht so sein, das ist ja ZU OFFENSICHTLICH, aber irgendwie kam‘s dann doch genau so🥲
This entire review has been hidden because of spoilers.
In "Haltlos" entführt Sarah Nisi, die nach einem Creative-Writing-Studium in London lebt, ihre Leser:innen in eine düstere, psychologisch packende Geschichte über Erinnerung und Wahrnehmung. Die Deutsch-Britin, die mit ihrem Debüt Ich will dir nah sein bereits große Erfolge feierte, versteht es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der die Protagonistin Emily sich auf der Suche nach der Wahrheit immer weiter in gefährliche Abgründe verstrickt.
Worum geht's genau? Emily lebt zurückgezogen in London, nachdem ihre Freundin Liv vor drei Monaten vor ihren Augen in die U-Bahn gestürzt ist. Doch sie kann sich nicht erinnern, was genau passiert ist – eine Amnesie blockiert die entscheidenden Momente. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass mehr dahintersteckt. Ihre Nachforschungen bringen sie nicht nur ihrem eigenen Trauma näher, sondern auch dunklen Wahrheiten, die ihr Umfeld lieber verborgen halten würde.
Meine Meinung Der Einstieg in das Buch gelingt durch einen kurzen, aber eindrücklichen Prolog, der sofort Neugier weckt. Die Kapitel sind angenehm kurz, was das Tempo hoch hält, und sie wechseln zwischen verschiedenen Perspektiven, was die Spannung zusätzlich steigert. Besonders interessant fand ich den Einblick in den Gefängnisalltag sowie die Rolle des Gefängniskorrespondent:innen – ein Aspekt, über den ich zuvor wenig wusste, der aber gut in die Geschichte integriert wurde.
Dennoch gibt es einige Punkte, die mich gestört haben. Zum einen geht die Handlung Schlag auf Schlag – für meinen Geschmack manchmal zu schnell. Einige Szenen hätten mehr Tiefe vertragen, vor allem wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Die Freundschaft zwischen Emily und Liv bleibt beispielsweise recht blass, da es kaum Rückblicke oder emotionale Momente gibt, die ihre enge Verbindung wirklich greifbar machen. Dadurch fällt es schwer, mit Emilys Verlust mitzufühlen.
Ein weiteres Problem war für mich die Charakterzeichnung. Ich konnte zu keiner der Figuren eine echte Bindung aufbauen. Viele wirkten unsympathisch, berechnend oder hatten versteckte Motive, wodurch die Geschichte zwar unberechenbar blieb, aber auch keine Figur wirklich nahbar wurde.
Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie das Thema Erinnerung und Wahrheit behandelt wird. Sprachlich ist das Buch sehr zugänglich, aber mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die den Lesefluss etwas gestört haben. Es wird nicht gegendert, was ich schade finde, gerade in einem modernen Thriller. Ein weiteres Detail, das mir aufgefallen ist, ist die Verwendung des Begriffs Selbstmord statt Suizid – eine Begrifflichkeit, die in der Diskussion um psychische Gesundheit zunehmend kritischer betrachtet wird.
Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen, und mein ursprünglicher Verdacht hat sich nicht bestätigt hat. Besonders gut gelungen fand ich, wie die Autorin alle Handlungsstränge am Ende zusammenführt, sodass keine offenen Fragen bleiben.
Fazit
"Haltlos" ist ein atmosphärischer und gut durchdachter Psychothriller, der sich mit der Unzuverlässigkeit von Erinnerungen und der Manipulierbarkeit von Wahrheiten auseinandersetzt. Die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel sorgen für Spannung, während einige Charaktere und die schnelle Erzählweise es schwer machen, emotional in die Geschichte einzutauchen. Trotz kleiner Schwächen bietet das Buch ein packendes Leseerlebnis mit unerwarteten Wendungen.
Der neue Psychothriller von Sarah Nisi hat mich diesmal ziemlich verwirrt. Die Spannung beginnt von der ersten Seite, aber der rasche Wechsel zwischen einzelnen Personen und verschiedenen Rückblicken und Einsichten, machten es mir anfangs doch etwas schwer.
Aus ungewisser Ursache stürzt Emilys Freundin Liv vor ihren Augen auf die U-Bahn Gleise der Londoner Underground. Emily fühlt sich am Tod ihrer besten Freundin schuldig und hat ein schlechtes Gewissen, weil sie sich seit diesem Augenblick an nichts mehr erinnern kann. Emily leidet seit diesem Vorfall an einer posttraumatischen Amnesie und kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen- Sie musste sogar ihr Studium abbrechen. Neben den Gedächtnisverlust hat sie auch Panikattacken und Schlafstörungen. Medikamente sollen sie ruhigstellen, doch Emily möchte endlich wissen, was damals genau passiert ist. War es Mord, ein Unfall oder Selbstmord? Immer wieder geht sie zur Unglücksstelle in der Holborn Station und befragt Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Auf eine Bitte von Livs Mutter zieht sie in dessen Wohnung, um diese aufzulösen. Nebenan wohnt Shakes, ein Kleinkrimineller, der Emily irgendwie bekannt vorkommt, ihr aber auch Unbehagen bereitet. Er gibt an Liv kaum gekannt zu haben, doch Emily glaubt ihm nicht...
Neben dem Erzählstrang um Emily, der die Haupthandlung bildet, haben wir kleine Rückblenden und Auszüge aus Livs Tagebuch und auch Einblicke in Shakes Leben. Dazwischen gibt es immer wieder Kapitel eines namenlosen Patienten, der sich in einer Therapiesitzung befindet. Man erkennt eindeutig einen Psychopaten, der mit seinem Arzt spricht und spielt. Die verschiedenen Blickwinkel, die mich anfangs verwirrten, führen mit der Zeit immer mehr zusammen, verraten aber lange Zeit kaum etwas. Als Leser rätselt man, was wohl ans Licht kommt, wenn Emily sich wieder erinnern kann und trotzdem möchte man es am liebsten sofort wissen. Der Spannungsbogen steigt dadurch an, denn als Leser weiß man genauso wenig wie Emily selbst. Zusätzlich fragt man sich, ob sie eine zuverlässige Erzählerin ist. Shakes wirkt als ehemaliger Häftling gleichermaßen undurchsichtig. Aber auch Emilys Exfreund Alex, ein Polizist, der ebenfalls im selben Wohnkomplex wohnt, erschien mir etwas fragwürdig. So richtig konnte ich zu keinen der Figuren eine Verbindung aufbauen.
Erst nach der Hälfte hat der Thriller Fahrt aufgenommen und konnte mich richtig in den Bann ziehen. Sarah Nisi hat das Konzept der posttraumatische Amnesie plausibel mit der Handlung verknüpft. Der Fokus liegt auf psychologischen Aspekten und Hintergründen, die die Autorin in einem Nachwort noch genauer beschreibt.
Trotz der hohen Spannung ab der zweiten Hälfte des Buches und einigen überraschenden Wendungen, konnte mich der Psychothriller nicht komplett packen. Vor allem zu Beginn hatte ich große Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Obwohl "Haltlos" komplett anders als die anderen beiden Thriller der Autorin ist, hat mich auch dieser nicht gänzlich überzeugen können.
Cover: Ich habe keine weiteren Cover gefunden. Sarah Nisi ist deutsche Autorin und lebt seit 2012 in London. Sie dürfte ihre Bücher auf deutsch schreiben.
Fazit: Ein unblutiger Psychothriller, der erst ab der zweiten Hälfte richtig spannend wird und der mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Die Idee und diverse Plottwists haben mir aber gefallen. Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich die kommenden Thriller der Autorin lesen werde.
Klappentext: Sie wurde getötet. Du hast es gesehen. Doch du kannst dich nicht erinnern ... Emily führt in London seit Monaten das Leben einer Außenseiterin. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen, musste ihr Studium aufgeben. Vor drei Monaten starb ihre Freundin Liv beim Sturz auf die U-Bahn-Gleise. Emily stand neben ihr, doch erinnern kann sie sich nicht. Das Trauma hat eine Amnesie ausgelöst. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie muss einen Weg finden, um ihr Gedächtnis zurückzuholen. Doch warum reagieren alle, mit denen sie darüber spricht, so ausweichend? Und was, wenn etwas ans Licht käme, das sie selbst belasten würde? Emily beginnt nachzuforschen, ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie bereits schwebt.
„Haltlos“ ist ein spannender Psychothriller von Sarah Nisi.
Im Mittelpunkt steht Emily. Ihre beste Freundin Liv wurde auf die U-Bahn-Gleise -gestoßen. Emily war dabei, doch durch das erlebte Trauma lässt ihr Gedächtnis sie im Stich. Sie kann sich an nichts erinnern, in ihrem Inneren weiß sie aber das Liv gestoßen wurde. Emily hat Panikattacken und Angststörungen, sie bekommt Medikamente, die sie beruhigen sollen. Die Polizei findet keine Hinweise darauf, dass Liv auf die Gleise gestoßen wurde und geht von einem tragischen Unfall aus. Emily versucht alles, um sich wieder zu erinnern. Sie besucht immer wieder den Unfallort, ohne das die Erinnerung wieder kommt. Dabei ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie selbst schwebt.
Sarah Nisi spielt mit der Psyche ihrer Leser*innen. Es muss kein Blut fließen um Spannung zu erzeugen, das schafft die Autorin mit ihren Worten und mit dem, was sich im Kopf der Leser*innen abspielt. Die Charaktere sind facettenreich und interessant. Emily als beste Freundin von Liv ist mir beim Lesen am nächsten gekommen. Sie löst die Wohnung von Liv aus und findet ihr Tagebuch. Daraus fließen einzelne Frequenzen in die Geschichte ein. Auch auf Livs Nachbar Shakes treffen wie Leser*innen. Er ist ein Kleinkrimineller, der in Gefängnis saß. Bei ihm hatte ich ein genauso ungutes Gefühl wie Emily.
Sarah Nisi erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. So dauert es eine Weile, bis man sich ein Gesamtbild der Situation machen kann. Da Emily ja keine Erinnerung hat, erfahren die Leser*innen auch immer nur Bruchstückhaft was Emily meint, was passiert ist. Die Autorin hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Sie baut schnell Spannung auf und hält sie auch über das gesamte Buch aufrecht. Immer wieder gibt es Wendungen und so kommt man einfach nicht an die Hintergründe des Geschehens. Ich konnte dadurch das Buch kaum aus der Hand legen. Die Atmosphäre und das Gefühl von Emily, die keine Erinnerung mehr hat, wird den Leser*innen gut vermittelt. Man spürt wie schrecklich und wie schuldig Emily sich fühlt. Konnte sie doch den Tod ihrer Freundin nicht verhindern.
„Haltlos“ ist ein spannender Psychothriller, den ich gerne gelesen habe.
Liv ist tot. Sie stürzte von den Gleisen vor einen Sturz. Und Emily war bei ihrer Freundin. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Deswegen versucht sie, alles in Erfahrung zu bringen, warum viele Leute so merkwürdig reagieren, wenn sie das Thema anspricht. Immer mehr hat Emily sich zurückgezogen. Lebt jetzt sogar zeitweilig in Livs Wohnung, unter dem Vorwand, den Eltern beim Ausräumen zu helfen. Doch in Wirklichkeit sucht sie nach Spuren, weil sie tief in sich glaubt, dass ihre Freundin aus einem bestimmten Grund sterben musste. Die Suche nach der Wahrheit könnte aber auch ihre eigene Rolle sehr in Frage stellen…
Meine Meinung:
Britisch kühl, aber spannend
Wenn ich den Aufdruck „Psychothriller“ sehe, kann ich manchmal einfach nicht widerstehen und erwarte atemlose Spannung. Doch manchmal ist es eben nicht ganz so „atemlos“, aber schon spannend, so wie hier!
Das Cover ist sehr geschickt komponiert. Dieser Gang, der einem unendlich erscheint und diese Person im Mittelpunkt, die etwas verloren wirkt, das dunkle am Rand…das wirkt schon sehr beklemmend und passt -nach dem Lesen betrachtet- sehr gut zum Inhalt.
Das britische Flair ist von Beginn an unverkennbar, man kann sich die Örtlichkeiten, das Feeling an den Schauplätzen einfach sehr bildlich vorstellen, deswegen springt das Kopfkino sehr gut an.
Man kann der Story sehr gut folgen, ist schon sehr an Emilys Seite, auch wenn die Zweifel wie an ihr, auch an uns als Leser irgendwann nagen.
Große Fragezeichen tun sich auf, auch was „Shakes“ den kleinkriminellen Nachbarn von Liv angeht. Man fragt sich, welche Rolle er wirklich in dem ganzen bösen Spiel inne hat.
Immer wieder kann man sich nicht wehren, irgendjemanden zu verdächtigen und Emily zuzustimmen, dass Livs Tod definitiv kein Unfall, sondern ein Mord war.
So gesehen hat der sehr eingängige Schreibstil, die Art Spannung zu erzeugen, der Autorin wirklich einen guten Job gemacht. Mir fehlte einfach nur das letzte Quentchen, um es wirklich zu einem großen Highlight für mich zu machen. Es mag wirklich etwas an der britischen Unterkühlung liegen.
Fazit:
Ein Thriller, in dem nichts wirklich ist, wie es zunächst scheint und der einen zum Mitermitteln fast schon zwingt. Etwas unterkühlt, aber dennoch mit einer guten Portion Spannung und Thrill, aber eben ohne zu actiongeladen zu sein und auch nicht sehr blutgetränkt.
Da mich sowohl die Story als auch das Cover ansprach, zog "Haltlos" von Sarah Nisi, erschienen bei btb, bei mir als E-Book ein. Es war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt nicht mein Letztes! Kurz zur Handlung: Emelys beste Freundin, Liv, stürzte vor die U-Bahn, und Emely stand dabei neben ihr am Bahnsteig. Doch an all das kann sich Emely nicht erinnern. Um dieses Trauma zu verarbeiten, verspricht sie Livs Mutter die Wohnung ihrer Freundin aufzulösen. Ein Teil von Emely will aber verstehen, was wirklich an diesem Bahnsteig passiert ist. Und so begibt sie sich auf die Spurensuche. Immer verfolgt von ihrer Angst, ob sie das Unglück nicht hätte verhindern können. Oder sogar noch schlimmer: ob sie nicht sogar eine Schuld an Livs Tod trägt. Meine Meinung: Die Grundidee von Sarah Nisi ist richtig spannend und wurde von der Autorin sehr gekonnt umgesetzt. Sie erzählt uns die Geschichte aus drei Perspektiven. Der von Emely, der von Shaker, Livs Nachbar, und von einem namenlosen Patienten, dessen Identität wir erst gegen Ende erfahren. Immer wieder streut die Autorin Livs Tagebucheinträge ein. Mit alle dem erhöht sie die Spannung und lockt mich so manches Mal auf die falsche Fährte, dabei hält sie gekonnt den Spannungsbogen aufrecht und lässt ihn zu keiner Zeit abfallen. Die Hauptfragen, welche die Story immer wieder aufwirft, sind faszinieren: Was ist Wahrheit? Kann man seinen Erinnerungen wirklich trauen? Mit ihrem flüssigen, bildlichen und federleichten Schreibstil, sowie den kurzen, knackigen Kapiteln zog mich Sarah Nisi immer weiter in den Bann der Geschichte. Ab der Mitte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hielt dann noch einmal einen Plottwist bereit, der einfach brillant durchdacht war. Alle Fäden laufen am Ende zusammen. Perfekt ausgearbeitete Charakter runden diesen Thriller ab. Einen kleinen Abzug gab es, da mir ein Handlungsstrang etwas zu weit hergeholt war. Doch dies schmälerte mein Lesevergnügen nur minimal. 4,5 von 5 Sternen für diesen fesselnden Psychothriller.
Den Thriller “Haltlos” hat Sarah Nisi im Januar 2025 mit dem Verlag btb auf den Büchermarkt gebracht. Das Cover ist schlicht und einfach brillant. Die schwarze Figur im Tunnel geht in das Licht. Sie ist nur im Schatten erkennbar. Der blaue Aufdruck ist in einem Farbton, der für Aufmerksamkeit sorgt. Der Aufdruck: Spiegel Bestsellerautorin verspricht ein spannendes Leseerlebnis, d. h. Die Autorin hat schon gezeigt, dass sie viele Leser begeistern kann. Titel und Autorin sind gut lesbar. Die grauen Aufdrucke sorgen für noch mehr Aufmerksamkeit, sie stacheln meine Neugier an und bevor ich hier vor Spannung umkomme, fang ich an zu lesen. Halt. Noch ein paar Worte zur Ausstattung: Ich mag die Größe der großformatigen Taschenbücher im DINA5-Format.
Es dauert nur ein paar Sätze und Sarah Nisi hat meinen Geist in ihre Geschichte gezogen. Liv stürzt auf die Gleise der Londoner U-Bahn und ihre Freundin Emily ist die einzige Zeugin. Emily leidet unter Amnesie, sie kann sich nicht erinnern, was passiert ist. Die Polizei hakt den Tod von Liv schnell als tragischen Unfall ab, doch Emily will das so nicht stehen lassen. Sie beginnt zu fragen und nähert sich Stück für Stück einer Wahrheit an, die sie selbst in Gefahr bringt.
Dieser Thriller ist vom ersten bis zum letzten Buchstaben unglaublich spannend. Auch wenn ich vom ersten Moment an die richtige Idee habe, hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich habe zu jeder Zeit damit gerechnet, dass es auch anders kommen kann. Die ca. 350 Seiten habe ich in zwei Abenden gelesen. Und das nur, weil ich am ersten Leseabend noch etwas anderes vor hatte.
Sarah Nisi hat mit “Haltlos” einen exzellenten Thriller auf den Büchermarkt gebracht, der unglaublich spannend ist und sich mit der Frage beschäftigt, welche Wahrheit den jetzt die richtige ist. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, für alle, die psychologische Spannungen und unerwartete Wendungen lieben. Viel Blut fließt hier nicht. Von mir bekommt die Autorin 5 blitzeblank polierte Lesesterne.
Buchtitel: Haltlos Autor/in: Sarah Nisi ISBN: 9783442773138 Verlag: btb Verlag Ausgabe: Taschenbuch Erscheinung: 15.01.2025 . Inhalt: "Sie wurde getötet. Du hast es gesehen. Doch du kannst dich nicht erinnern ... Emily führt in London seit Monaten das Leben einer Außenseiterin. Sie kann ihren Alltag nicht mehr bewältigen, musste ihr Studium aufgeben. Vor drei Monaten starb ihre Freundin Liv beim Sturz auf die U-Bahn-Gleise. Emily stand neben ihr, doch erinnern kann sie sich nicht. Das Trauma hat eine Amnesie ausgelöst. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist. Sie muss einen Weg finden, um ihr Gedächtnis zurückzuholen. Doch warum reagieren alle, mit denen sie darüber spricht, so ausweichend? Und was, wenn etwas ans Licht käme, das sie selbst belasten würde? Emily beginnt nachzuforschen ― ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie bereits schwebt. Ein brillant konstruierter Psychothriller über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die gefährliche Suche nach der Wahrheit." . Meinung: Was einem bei diesem Buch direkt ins Auge fällt, ist das Cover. Die Mischung des doch sehr auffälligen Blautons und der Schlichtheit des Designs sind perfekt gewählt. Ich finde, es passt aber auch super zum Inhalt. Dieser ist in meinen Augen durchaus speziell. Einerseits scheint des Rätsels Lösung einfach, schlicht auf der Hand zu liegen. Zeitgleich hat die Protagonistin aber immer das Gefühl, dass da noch was sehr Offensichtliches ist, was ihr Kopf zu verdrängen versucht. Mir haben vor allem die Wendungen, die mich zwischendurch sehr verwirrt haben, gefallen. Denn ich hatte im Laufe des Buches immer wieder andere Vermutungen, wer denn der Täter ist, nur um am Ende dann doch den ganz ersten Verdacht bestätigt zu bekommen. Dadurch kam imens viel Spannung auf. Das spricht auf jeden nur für den Schreibstil der Autorin, der sehr treibend war. . Fazit: Alles in allem ist es für mich ein absolutes Highlight geworden und ich würde es an jeden Fan von Nervenkitzel weiter empfehlen!
Ein kluger und interessanter Thriller, der durch manche Wiederholungen ausgebremst wird.
**** Worum geht es? **** Emilys Leben wurde mit dem Tod ihrer besten Freundin Liv zerstört. Um Livs Leben endgültig aus ihrer Welt zu verbannen, muss Emily ihre Wohnung auflösen. Doch was sie dabei findet, bringt sie nicht nur ins Stocken. Als der Nachbar ihr immer näher kommt, tauchen immer mehr Zweifel in Emily auf – sie war dabei, als ihre beste Freundin starb, aber sie kann sich an nichts mehr erinnern.
**** Mein Eindruck **** Ein Buch mit gewissen Ecken und Kanten, die nicht immer perfekt abgerundet sind, aber gerade dadurch zum Nachdenken anregen. Die Figuren sind tiefgründig und psychologisch faszinierend, was ihnen eine bemerkenswerte Komplexität verleiht. Die geheimnisvollen Erzählstränge und wechselnden Perspektiven mit Cliffhangern halten die Spannung hoch. Auch die unerwarteten Wendungen sorgen für Abwechslung. Einziger Kritikpunkt sind die Längen, besonders in der Auflösung, die von Wiederholungen geprägt sind. Hier hätte ich mir mehr Dynamik gewünscht, doch die in sich schlüssige Verstrickung überzeugt insgesamt. Das Werk ist vielschichtig, klug und stellt moralische sowie politische Fragen, die zum Nachdenken anregen.
**** Empfehlung? **** Das Buch ist geeignet für Thriller-Fans, die gerne psychologische Tiefe und überraschende Wendungen mögen.
Mein erstes Buch der Autorin Sarah Nisi. Ich muss sagen "Haltlos" ist ein ganz solider Psychothriller.
Kurz zur Story: Emilys beste Freundin Liv wurde von einem Zug erwischt. War es Mord oder ein Unfall? Emily ist Zeugin aber kann sich an nichts mehr erinnern.
Erstmal muss ich sagen, dass ich die Idee dahinter echt nicht schlecht finde. Überlegt mal, ihr sehr wie eure beste(r) Freund(in) vor einem Zug fällt und euer Gehirn verdrängt diese Erinnerung als Selbstschutz? Das ist irgendwie schon faszinierend 🤔
In dem Buch weiß man selber nicht, was war ist und was nicht? War es Mord oder ein Unfall? Wenn es Mord war, wer war der Täter? Irgendwie haben da wirklich alle ein Motiv und scheinen ein Geheimnis zu haben.
Die Protagonisten sind gut dargestellt. Manchmal verstehe ich ihre Handlungen nicht richtig, aber gut. Die Kapitel sind kurz gehalten, was ich gut finde und der Schreibstil ist auch super. Es liest sich super schnell weg.
Der Spannungsbogen ist vorhanden, allerdings muss ich sagen er hält sich konstant auf einem Niveau. Er wird leider auch nicht zum Ende mehr🤔 Das Ende an sich ist leider etwas vorhersehbar und daher nichts besonderes.
Ich kann dem Thriller trotzdem eine Leseempfehlung geben. Ein guter Thriller, der nicht blutig ist, aber mit der Psyche spielt.
Emilys bisheriges Leben ist seit 3 Monaten nicht mehr existent. Seit dem Tag, an dem ihre beste Freundin Liv auf die U-Bahn Gleise stürzte und starb. Schlimmer noch, Emily stand direkt daneben, konnte Liv aber nicht helfen und kann sich nun an nichts mehr erinnern. Die Polizei hat es als Unfall eingestuft, Emily zweifelt aber sehr daran und beginnt zu suchen… und hofft, dass ihr Gedächtnis zurückkehrt. Doch nicht jeder will, dass die Wahrheit ans Licht kommt…
„Haltlos“ ist ein unblutiger Thriller, der jedoch deswegen nicht weniger spannend ist. Emilys Recherche ist gut aufgebaut und ihre Emotionen dabei sind absolut nachfühlbar. Durch die weiteren Charaktere und deren Handlungen sät die Autorin geschickt immer wieder kleine Zweifel, wer denn nun was zu verbergen und vor allem mit Livs Tod was zu tun hat. Dieses Gefühl wurde beim Lesen noch durch die unterschiedlichen Perspektiven verstärkt und einzelne Auszüge von Livs Tagebuch haben zusätzliche Fragen aufgeworfen- war sie wirklich diejenige, die man zu kennen glaubte? Für mich wurde die Geschichte stimmig und spannend erzählt, nur mit dem teilweise offenen Ende kann ich mich nicht ganz anfreunden, auch wenn die relevanten Fragen geklärt sind. 4* von mir dafür.
Wir lernen Emily kennen, die ansehen muss, wie ihre Freundin auf die Gleise der Londoner U-Bahn stürzt und stirbt. Sie verliert ihre Erinnerung an dieses Ereignis, glaubt aber nicht an einen Unfall. Sie versucht, die fehlenden Puzzleteile zusammenzusetzen und einen Schuldigen zu finden. Dabei gerat sie in ein komplexes Geflecht aus Lugen und Tauschung, das sie zu entwirren versucht.
Ich habe mich mit der Bewertung dieses Thrillers ein bisschen schwer getan. Für mich wurde die Geschichte zum Ende hin immer besser. Die letzten 100 Seiten habe ich direkt in einem Rutsch durchgelesen, weil es dann noch mal richtig spannend wurde und unerwartete Twists auf mich zukamen.
Am Anfang fand ich das Buch jedoch noch ein bisschen farblos. Der Schreibstil hat mir nicht immer zu 100% gefallen. Er war sehr flüssig, jedoch an manchen Stellen ein bisschen gewollt dramatisch. Die Charaktere blieben für mich auch leider ein wenig zu oberflächlich.
Dennoch war es ein spannender Psychothriller, den ich vor allem am Ende nicht aus der Hand legen konnte. Wie letztendlich alles miteinander verwoben war, fand ich sehr fesselnd. Insgesamt konnte mich dieses Buch also doch noch überzeugen! 😊
Haltlos ist ein fesselnder Psychothriller, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Die Geschichte entfaltet sich um komplexe Charaktere und eine spannende Handlung, die voller unerwarteter Wendungen steckt. Die Autorin versteht es meisterhaft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und ihre inneren Konflikte machen sie nachvollziehbar und menschlich. Die Themen von Vertrauen, Verrat und der Suche nach der Wahrheit werden eindrucksvoll behandelt. Der Schreibstil ist packend und flüssig, was das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Die bildhaften Beschreibungen und die gut durchdachten Dialoge tragen dazu bei, dass man sich in die Geschichte hineinversetzen kann. Insgesamt ist Haltlos ein gelungener Pschothriller, der sowohl Fans des Genres als auch Neulinge begeistern wird. Die Kombination aus Spannung, Emotionen und überraschenden Wendungen macht das Buch zu einem absoluten Muss für Thriller-Liebhaber
Im Rahmen einer Pocketbookfamily-Leserunde durften wir diesen Thriller gemeinsam lesen und uns austauschen. Es wurden viele Theorien aufgestellt, aber niemand hat schlussendlich richtig getippt. Den Schreibstil fand ich sehr gut, man fliegt nur so durch die Seiten, da die Kapitellänge wirklich kurz ist. Es gibt diverse Kapitel, einmal aus der Sicht von Emily, aus der Sicht von Shakes und aus einer Therapiebesprechung. Das Ganze fügt sich dann gegen Ende zusammen und ergibt Sinn.
Für mich gab es tatsächlich zu wenig Spannung und Nervenkitzel, etwas, das ich ganz klar von einem Thriller erwarte. Die Erklärungen rund um Emilys Amnesie und auch die Auflösung waren mir zu schwammig. Ebenfalls hat mir ein aufklärendes Gespräch am Ende gefehlt oder ein Epilog, um mit allen Protagonisten abzuschliessen. Ich fand es ganz okay, aber es blieb leider unter den Erwartungen.
2,5 / 5 💙 Der Klappentext von "Haltlos" klang vielversprechend und so war auch der Einstieg ins Buch. Ich war hyped, gefesselt und hab die Story wirklich interessiert und gerne gelesen. Die letzten 100 Seiten wirkten auf mich dann sehr konstruiert und haben mir, ehrlich gesagt, den Lesesspaß genommen 🥲
Der Schreibstil, sowie die relativ kurzen Kapitel, haben mir gut gefallen. Einen Bezug zu den Protagonisten konnte ich nicht aufbauen. Man merkt, dass hinter der Geschichte super viel Recherchearbeit steckt und die Grundidee find ich auch super. Ich hätte mir spannendere Charaktere und irgendwie mehr "Aufregung" gewünscht.
Letzlich bin ich leider enttäuscht und kann das Buch daher nicht weiterempfehlen. Aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden - vielleicht gefällts Euch ja trotzdem :)
Vor was schützt dich dein Gedächtnis. -Rezensionsexemplar- . Genre: Packender Psychothriller mit Spannung ohne direkt bedrohlich zu werden. Wechselbde POV's die durch tragen, angenehmer Schreibstil & die Londoner U-Bahn. . Setting: Emilys beste Freundin ist von einer U-Bahn getötet worden, während sie daneben stand. Nur das sie sich daran nicht mehr erinnert. War es ein Unfall, wie alle behaupten oder steckt da mehr dahinter? Ihre Siche führt sie zu einem BahnsteigAufseher, ihrem Ex & dem Nachbarn ihrer Freundin. Wer sagt die Wahrheit & wie schafft sie es, dass sie sich wieder erinnert?
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen flüssig, angenehm und überhaupt nicht anstrengend zu lesen. Was ich besonders spannend fand, war, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wurde. Am Anfang war ich kurz verwirrt, weil man nicht sofort versteht, wer diese Personen sind oder was ihre Rolle ist, aber genau das hat irgendwie die Spannung ausgemacht! Ich wollte unbedingt wissen, wie das alles zusammenhängt.Das Buch war durchgehend spannend, es gab wirklich kaum Kapitel, bei denen ich das Gefühl hatte, dass es sich zieht oder ich abschweife. Leider muss ich sagen, dass das Ende nicht ganz so krass war, wie ich es mir erhofft hatte, da wurde im Laufe der Geschichte so viel Spannung aufgebaut, dass ich dachte, da kommt jetzt richtig was... und dann war's eher so "okay, passt". 😅 Es war nicht schlecht, aber da wär auf jeden Fall mehr Potential gewesen. Trotzdem kann ich mir total gut vorstellen, noch ein anderes Buch von der Autorin zu lesen.
Das Buch hat mir gut gefallen. Die Irrungen und Wirrungen waren sehr spannend! Aber am Ende fand ich die Auflösung dann doch etwas dünn. Ich finde es schon glaubhaft, dass Shakes alles eingefädelt hat, aber hätte gerne noch mehr in seinen Kopf geschaut.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich hatte zuvor schon einiges von dem Buch gehört und bin froh, es dann im Februar auch gelesen zu haben. Ich lese häufig und gerne im Thriller-Genre und würde deshalb sagen, dass „Haltlos“ ganz anders war. Im Vordergrund steht die Psyche der handelnden Figuren, Sara Nisi schreibt in angenehmem Tempo, sodass ich durch die Seiten geflogen bin und das Buch in zwei Tagen gelesen hatte. Die Wendungen und Twists gefielen mir sehr und auch, dass die Geschichte ohne größere Gewalt auskommt, auch wenn die ursprüngliche Handlung auf einem tödlichen U-Bahn-Gleissturz basiert.
Folgend steht die Aufarbeitung dieses Geschehens im Vordergrund. War es ein Unfall oder Vorsatz? Emily möchte herausfinden, wer dafür verantwortlich ist, dass ihre beste Freundin Liz so grausam starb. Für sie ist klar: ein Unfall ist ausgeschlossen. Dazu kommt ihre anhaltende Amnesie aufgrund des Traumas, denn sie war am Tatort. Für mich einer der besten Thriller der letzten Zeit und sicher nicht mein letztes Buch der Autorin.
Spannender Psychothriller, der durch sein psychologisches Gespür besticht.
I don’t read or speak German, so reading this in English via Google Translate took great effort. But it was completely worth it. I was kept on the edge, page after page, wondering about what happens next. A wonderfully written novel. So glad I started on this!
Es endet so wie am Anfang vermutet. Ausführliche Beschreibungen des Londoner U-Bahn Systems. Keine Tiefe. Stil der Autorin gefällt mir nicht. Ereignisarmer Plot.
uff - ich konnte das buch kaum aus der hand legen & war sehr begeistert von den Plottwists. Wirklich ein absoluter Pageturner und eine extrem spannende Geschichte. Definitiv verdiente 5 Sterne.