Insgesamt hätte es gereicht, das Buch nur halb so lang zu machen. Ich hab auch nicht ganz nachvollziehen können, warum der Titel des Buches genau dieser Titel ist und fand, dass dies sich nicht im Inhalt des Buches widergespiegelt hat.
✅ Was mir sehr gut gefallen hat, war das erste Drittel, wo es vor allem um biologische und medizinische Fakten ging. Spannend war auch die Zusammenhänge der Krankheiten insbesondere bei Frauen und wie ein Puzzle einen Blick auf das große Ganze zu bekommen. Die Autorin hat sehr ehrlich und offen von ihrem Weg erzählt und ist wie unglaublich starke Frau, die sehr hart im Nehmen ist.
Ich nehme vor allem Denkanstöße für meinen eigenen Umgang mit Stress und Ernährung mit und das Buch hat definitiv dazu beigetragen mehr Verständnis für Menschen zu entwickeln, die an chronischen Krankheiten leiden.
❌ spätestens als es um männliche und weibliche Energien ging, hat die Autorin mich verloren.
Großer Fokus ist vor allem auf den Einzelfall der Autorin gelegt worden und es wird aus der amerikanischen Perspektivegeschildert. Deswegen fiel es mir teilweise schwer, zu differenzieren, in wie weitdie Inhalte auf unser deutsches Gesundheitssystem und Gesellschaft übertragbar sind. Hier hätte ich mich auch Einblicke in andere Schicksale gewünscht, grade weil die Autorin mit so vielen Frauen gesprochen hat.
Man hat außerdem gemerkt, dass die Autorin sich wirklich sehr tief in die Themen rein gearbeitet hat. Oft fand ich die Texte allerdings etwas Zusammenhangslohs und sehr, sehr ausführlich.
Ich würde das Buch nur ausgewählten Personen weiterempfehlen, die selbst betroffen sind, weil genau für diese Person ist das Buch geschrieben, und als Außenstehende war es teilweise doch schwer folgen zu können.